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Orte der (POP)ulären Musik in Berlin (West): von 1945 bis 1990

Orte der (POP)ulären Musik in Berlin (West): von 1945 bis 1990

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Orte der (POP)ulären Musik in Berlin (West): von 1945 bis 1990

Länge:
293 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 3, 2017
ISBN:
9783743123205
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Nachschlagewerk für einen Teil der der Stadtgeschichte und der Popkultur. Mit ausführlichem Personen- und Ortsindex. Mit über 500 Einträgen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 3, 2017
ISBN:
9783743123205
Format:
Buch

Über den Autor

I was born in the summer of 1952 at the St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof. I lived in Berlin-Kreuzberg during my childhood, where I started school at the 6th Grundschule in the Bergmannstraße. In January 1973 I finished my school education at the Leibniz-Gymnasium, also in Kreuzberg, with the Abitur. My interest in music led to writing record reviews for school newspaper. After that, I started studying mathematics and information technology at the TU Berlin. 1974 I began working for the the 'Deutsche Reichsbahn', at that time administrated by official GDR institutions. After three years I quit and started working for the Kant Kino and the local promoter Albatros. I had the chance to attend lots of concerts. Next came some years as an employee with the advertising agency Uniconsult. I left Berlin and to become a self-employed IT consultant near Frankfurt for several companies. In 2001 I returned to Berlin and started an internet forum on rock music and its history in Berlin www.rockinberlin.de. This book is meant to save my research.


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Orte der (POP)ulären Musik in Berlin (West) - Bernd Martin Radowicz

Danke an die kenntnisreichen Berliner Freunde und Musiker: Uwe Behm, Bernhard Buchholz, H. P. Daniels, Michael Duwe, Kitty Eißmann, Manuel Göttsching, Thomas Hildebrand, Günter Kaminski, Eckhard Kuhn, Andreas Liegl, Klaus Mäurich, Jürgen Meyerhoff, Burghard Rausch, Alfred Rogacki, Marco Sass, Peter Schlinke, Karl-Heinz Schubert, Heinz Schultze, Peter Schwerdtfeger, Wolfgang Seidel, Lutz Ulbrich und Maximilian Lenz(WestBam).

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Über den Autor

Politischer Hintergrund

Teilung Berlins

Wahlen und Parteien

Berliner Besonderheiten

Entstehung von Groß-Berlin

Bezirke und Stadtteile

Wehrpflicht

Sperrstunde

Verkehr

Versorgung

Wirtschaft

Musikalische Tendenzen

Hallen

Deutschlandhalle

Eissporthalle

Neue Welt

Sportpalast

Kongressgebäude

Messegelände

ICC

Kongresshalle

Konzertsäle

Saal der HdK, heute UdK

Philharmonie

Säle und Ballhäuser

Museen

Neue Nationalgalerie

Universitäten

Freie Universität

Studentendorf Schlachtensee

Technische Universität

Hochschulen

Technische Fachhochschule Berlin

Theater

Kirchen

Hotels

Freilichtbühnen

Freilichtbühne Juliusturm

Garten der Nationalgalerie

Hasenheide

Jungfernheide

Olympiastadion

Rehberge

Sommergarten unter dem Funkturm

Waldbühne

Straßen und Plätze

Volksfeste

Kinos

Kinosäle / Ehemalige Kinos

Jugendfreizeitheime

Bezirk Charlottenburg

Bezirk Kreuzberg

Bezirk Neukölln

Bezirk Reinickendorf

Bezirk Schöneberg

Bezirk Spandau

Bezirk Steglitz

Bezirk Tempelhof

Bezirk Tiergarten

Bezirk Wedding

Bezirk Wilmersdorf

Bezirk Zehlendorf

Jugendclubs

Nachbarschaftsheime

Gaststätten

Discotheken

Folkclubs

Kneipen, Bars und Clubs

Rundfunk

AFN

B.B.C. European Service

BFBS

FFB

NBC

NDR

Radio Freies Europa

RIAS

SDR

SFB

WDR

Fernsehen

SFB

ZDF

Studios

Weitere Orte

Besetzte Häuser

Schiffe

Zelte

Tempodrom

Tonträger

Anhang

Ortsindex

Index der Personen

Index der Bands

Index der Studios

Index nach Bezirken und Straßen

Literatur

Internetquellen

I. Vorwort

Diese Arbeit ist als Nachschlagewerk gedacht, das eine Übersicht der Standorte liefert, an denen Popmusik aufgeführt, gesendet, produziert und erworben werden konnte. Es ist gelungen über 500 Orte mit ihren Adressen zu identifizieren. Für wenige prominente Plätze, wie den Sportpalast, sind ausführlichere Darstellungen erschienen, die im Literaturverzeichnis zu finden sind. Wir beschränken uns auf den Westteil Berlins, weil die drei Westsektoren Berlins einen besonderen Status besaßen, der sie im Laufe des Kalten Krieges zu einer Frontstadt gegen die Sowjetunion machte. Nur in Wien gab es bis 1955 eine ähnliche Konstellation, die durch die Auswirkungen des 2. Weltkriegs entstanden war. Während dort die Besatzung nach 10 Jahren endete, beeinflussten rund 12.000 Soldaten der Westalliierten, die bis zum offiziellen Ende der Besatzungszeit 1990 in der Stadt stationiert waren, das Leben im Westteil Berlins. Mit den Soldaten kamen auch deren Rundfunksender, wie AFN und BFBS, die einen festen Platz im Alltag einnahmen. Dem gegenüber hatte die Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern aus Südeuropa und der Türkei, die in den 60er Jahren einsetzte, kaum Einfluss auf das popmusikalische Geschehen.

II. Über den Autor

Ich erblickte das Licht dieser Welt im Sommer 1952 im St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof. Die ersten Lebensjahre verbrachte ich in Berlin-Kreuzberg, wo 1959 meine schulische Laufbahn auf der 6. Grundschule in der Bergmannstraße begann. Im Januar 1973 bestand ich auf dem Leibniz-Gymnasium, ebenfalls in Kreuzberg, die Abiturprüfung. Durch mein Interesse für Musik verfasste ich für die Schülerzeitung der Leibniz- Schule Plattenkritiken. Nach der Schule studierte ich Mathematik und Informatik an der TU Berlin. Ende 1974 beendete ich mein Studium ohne Abschluss und nahm eine Tätigkeit im Güterverkehr bei der Deutschen Reichsbahn auf, die damals unter Verwaltung der DDR stand. Drei Jahre dauerte das Engagement beim sozialistischen Arbeitgeber. Durch Bekanntschaften entstand ein Kontakt zum Kant Kino und der Konzertagentur Albatros, für die ich bis 1981 in unterschiedlichen Funktionen tätig war. So hatte ich Gelegenheit, viele Konzerte zu erleben. Es schlossen sich einige Jahre bei der Berliner Werbeagentur Uniconsult an. Ich verließ Berlin und machte mich als IT-Berater für Werbeagenturen in Hessen selbständig. Erst im Jahr 2001 kehrte ich als IT-Berater nach Berlin zurück. Ich begann das Internet für Berichte und die Geschichte der Rockmusik in Berlin zu nutzen. Deshalb betrieb ich ab 2010 die Internetseite www.rockinberlin.de . 2018 übergab ich die Verantwortung wegen einer Krebserkrankung an einen Bekannten; mit der Hoffnung, mein Engagement fortzuführen. Dieses Buch soll einen Teil meiner Recherchen in schriftlicher Form bewahren.

III. Politischer Hintergrund

Teilung Berlins

Am 1. Juli 1945 trafen englische und amerikanische Truppen in Berlin ein, um die Aufteilung der deutschen Hauptstadt gemäß den Beschlüssen des Londoner Protokolls und der Konferenz von Jalta zu vollziehen. Der französische Sektor der Stadt wurde erst am 30. Juli 1945 vom Alliierten Kontrollrat genau bestimmt. Man hatte beschlossen, die vorhandenen 20 Stadtbezirke, mit ihren weiterhin bestehenden Grenzen, unter den Siegermächten aufzuteilen.

Die Sowjetunion erhielt 8 Bezirke: Friedrichshain, Köpenick, Lichtenberg, Mitte, Pankow, Prenzlauer Berg, Treptow und Weißensee.

Die USA 6 Bezirke: Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Steglitz, Tempelhof, und Zehlendorf.

Großbritannien 4 Bezirke: Charlottenburg, Spandau, Tiergarten und Wilmersdorf.

Frankreich erhielt 2 Bezirke: Reinickendorf und Wedding.

Durch die eskalierenden Gegensätze zwischen den drei Westalliierten und der Sowjetunion waren Berlin (West) und (Ost)entstanden. Noch bestehende Gemeinsamkeiten der Alliierten wurden mit dem Austreten des sowjetischen Vertreters aus der Alliierten Kommandantur am 16. Juni 1948 und der nicht angekündigten Währungsreform in den drei Westzonen 1948 beendet. Die Antwort der Sowjetunion bestand in der Blockade der Zugangswege von und nach Berlin (West) zu Lande und zu Wasser vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949. Während dieser Zeit wurde der Westteil Berlins über die so genannte Luftbrücke mit fast allen Verbrauchsgütern versorgt. Endgültig führte man die D-Mark am 20. März 1949 in den Westsektoren Berlins ein. Im Mai 1952 wurde den Bewohnern von Berlin (West) das freie Betreten des Gebiets der DDR verboten und Grenzzäune errichtet. Im Zuge dieser Sperrmaßnahmen wurden auch alle Telefonleitungen zwischen den Westsektoren und dem Ostteil Berlins sowie der DDR stillgelegt. Den nächsten Einschnitt gab es mit dem 13. August 1961, als die DDR begann, den bislang freien Zugang zwischen den Westsektoren und Ostberlin mit Zäunen und Barrikaden zu sperren. Die Teilung wurde im Laufe der Zeit durch den Bau einer Mauer durch das Stadtgebiet und an der Grenze zur DDR im wahrsten Sinne des Wortes zementiert. Sprachlich versuchte man die Abspaltung mit der Verwendung des Begriffs selbständige politische Einheit Westberlin durch die Regierung und Presse der DDR zu manifestieren. Die Lage entspannte sich mit dem Viermächte-Abkommen über Berlin von 1971. Mit ihm und dem bald folgenden Transitabkommen mit der DDR verbesserten sich die Reisebedingungen für den Auto- und Bahnverkehr. Am Status der Stadt änderte sich bis zu den Ereignissen von 1989 und der Wiedervereinigung 1990 nichts mehr.

Wahlen und Parteien

In einer ersten Wahl zur Stadtverordnetenversammlung für Groß-Berlin am 20. Oktober 1946 hatte die SPD ein überragendes Ergebnis erzielt. Mit 48,7 % der Stimmen und 63 von 130 Mandaten verfehlte sie die absolute Mehrheit nur knapp. Bei einer Wahlbeteiligung von 92,3 % konnte die neu geschaffene SED nur 26 Sitze gewinnen. Bei der nächsten Wahl am 5. Dezember 1948, die schon unter dem Eindruck der Blockade und der faktischen Spaltung Berlins stand, gelang der SPD ihr größter Wahlerfolg.64,5 % der Stimmen bedeuteten die absolute Mehrheit. Bis 1981 stellte die Partei nun den Regierenden Bürgermeister. Nachdem sie 1975 nur noch 42,6 % erreicht hatte, bildete man eine Koalition mit der FDP, die auch nach der Wahl 1979 fortgesetzt wurde. Im Januar 1981 scheiterte eine Umbildung des Senats unter der Führung des Regierenden Bürgermeisters Dietrich Stobbe, der daraufhin zurücktrat. Zum Nachfolger wählte man Hans-Jochen Vogel, den damaligen Bundesjustizminister, der ankündigte baldmöglichst Neuwahlen durchzuführen. Sie fanden am 10. Mai 1981 statt und die CDU erreichte mit Richard von Weizsäcker an der Spitze 48,0 % der Stimmen. Bis Ende 1988 stellte nun die CDU den Regierenden Bürgermeister. Nach der Wahl im Januar 1989 bildete die SPD eine Koalition mit der Alternativen Liste und Walter Momper(SPD) wurde ins Amt gewählt. Am 2. Dezember 1990 fand die nächste Wahl zum Abgeordnetenhaus parallel zur Bundestagswahl statt. Es war die erste Gesamtberliner Wahl seit 1946. Das Ergebnis führte zu einer Großen Koalition von CDU und SPD unter der Führung von Eberhard Diepgen (CDU).

IV. Berliner Besonderheiten

Dieses Kapitel stellt kurz einige Besonderheiten vor, die für den Alltag von Westberlinern, ihren Besuchern und den Zugezogenen von Bedeutung waren.

Entstehung von Groß-Berlin

Berlin, wie wir es heute kennen, war am 1. Oktober 1920 entstanden, als sieben unabhängige Städte, 59 Gemeinden und 27 Gutsbezirke zu Groß-Berlin zusammengefasst wurden. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass die Nummerierung der Häuser in den Straßen nie einheitlich geregelt wurde. Auch kann es vorkommen, dass eine Straße zu mehreren Bezirken gehört. So bei der Hasenheide, deren südliche Seite zum Bezirk Neukölln gehört, die nördliche zu Kreuzberg.

Bezirke und Stadtteile

Die zwölf Westberliner Bezirke hatten ihre Gestalt nach einer Gebietsreform im Jahr 1938 erhalten, die aber im Wesentlichen auf der Gliederung von 1920 beruhte, als die Gemeinde Groß-Berlin geschaffen worden war. Jeder Bezirk verfügt bis heute über eine gewählte Versammlung von Bezirksverordneten und einen Bürgermeister, um Verwaltungsaufgaben auf bezirklicher Ebene wahrzunehmen. Neben den Bezirken hatten Stadtteile traditionelle Namen, die von der Bevölkerung bis heute benutzt werden. Dabei gibt

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