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PHP kurz & gut

PHP kurz & gut

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PHP kurz & gut

Bewertungen:
3.5/5 (2 Bewertungen)
Länge:
294 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Apr. 2006
ISBN:
9783868997194
Format:
Buch

Beschreibung

PHP - kurz & gut, der nützliche Klassiker im praktischen Taschenbuchformat, deckt in der dritten Auflage jetzt PHP 5 ab. Für die Neuauflage wurde die von Rasmus Lerdorf geschriebene Referenz von den PHP-Experten Garvin Hicking und Sebastian Bergmann überarbeitet, aktualisiert und noch einmal deutlich erweitert. Das Buch enthält eine knappe Einführung in Syntax und Struktur von PHP sowie eine Schnellreferenz für die gebräuchlichsten Funktionen von PHP 5. Im Referenzteil sind die PHP-Funktionen thematisch angeordnet und zusätzlich mit einem alphabetischen Index versehen worden, so dass Sie jetzt noch effektiver mit dem Bändchen arbeiten können.
Kompakt, übersichtlich und auf den Punkt gebracht: PHP - kurz & gut bietet auch in der dritten Auflage den komprimierten Überblick über die beliebte Skriptsprache, den Sie von einem Band aus O'Reillys Taschenbibliothek erwarten.
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Apr. 2006
ISBN:
9783868997194
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

PHP kurz & gut - Sebastian Bergmann

PHP: kurz & gut

Sebastian Bergmann

Rasmus Lerdorf

Published by O’Reilly Media Germany

Kapitel 1. PHP - kurz & gut

Einführung

PHP (PHP Hypertext Preprocessor) ist eine Skriptsprache für das Web. Sie wurde speziell dazu geschaffen, um zum Anfragezeitpunkt generierte Inhalte im Web darzustellen. PHP ist leicht erlernbar, weil es auf Konzepte aufbaut, die die meisten bereits kennen. Die Techniken, die Sie nicht kennen, werden Ihnen durch eine ausgezeichnete Online-Dokumentation und viele gute Bücher nahe gebracht. Dieser einfache Ansatz, das Problem der ausschließlich statischen Inhalte im Web zu lösen, ist bei einer erstaunlich großen Zahl von Menschen äußerst beliebt geworden.

Diese Taschenreferenz vereinfacht die Dinge noch weiter, indem sie sich ausschließlich auf das Essenzielle konzentriert. Sie gibt Ihnen eine Übersicht über die Hauptkonzepte, die für die meisten Webapplikationen gebraucht werden, gefolgt von einer Kurzreferenz der wichtigsten PHP-Funktionen.

Installation und Konfiguration

PHP arbeitet auf unterschiedliche Weise mit vielen verschiedenen Webservern zusammen, aber die bei weitem beliebteste Art, PHP laufen zu lassen, ist die als Modul mit Apache 1.3.x. Vollständige Anleitungen für die verschiedenen Möglichkeiten zur Installation von PHP können der PHP-Dokumentation entnommen werden (http://www.php.net/manual/de/installation.php). Wir beschreiben hier nur die Installation als Apache-Modul.

Wenn Sie PHP aus der Tarball-Quelldatei übersetzen, empfiehlt es sich, den Hinweisen in der Datei INSTALL zu folgen, die sich in der PHP-Distributionsdatei befindet. Ein Tarball ist eine komprimierte tar-Datei. tar steht für tape archive, aber heutzutage hat das nur noch wenig mit Bändern zu tun. Es ist einfach eine Methode, Dateien und Verzeichnisse in einer Datei zusammenzufassen. Normalerweise haben Tarballs die Endung .tar.gz, was anzeigt, dass die tar-Datei mit gzip komprimiert wurde. Um einen Tarball auszupacken, verwenden Sie

tar zxvf foo.tar.gz

Unter Windows können Tarballs mit vielen verschiedenen Tools (einschießlich Winzip) entpackt werden.

Wenn Sie ein bereits übersetztes Paket, wie zum Beispiel ein rpm-Paket, installieren, sollte der größte Teil der Arbeit bereits für Sie erledigt worden sein. Vergewissern Sie sich nur noch einmal, dass die unten genannte Apache-Einstellung korrekt ist.

Bei Verwendung von PHP als Apache-Modul wird die PHP-Verarbeitung durch einen speziellen MIME-Typ aktiviert. Dieser Typ wird in der Apache-Konfigurationsdatei wie folgt definiert:

AddType application/x-httpd-php .php

Diese Zeile veranlasst Apache, alle Dateien mit der Endung .php als PHP-Dateien aufzufassen, was bedeutet, dass jede Datei dieser Endung auf PHP-Tags hin untersucht wird. Die verwendete Endung ist völlig frei wählbar.

Wird PHP als Dynamic Shared Object-(DSO-)Modul betrieben, ist folgender Zusatzeintrag in der Konfigurationsdatei erforderlich:

LoadModule php4_module    modules/libphp4.so

Vergessen Sie nicht, Ihren Server neu zu starten, nachdem Sie Veränderungen an der httpd.conf-Datei vorgenommen haben. Erst dann können Sie sich vergewissern, dass PHP arbeitet, indem Sie eine Datei namens info.php in Ihrem Dokumenten-Hauptverzeichnis anlegen, die nur aus einer einzigen Zeile besteht:

Laden Sie dies mit Ihrem Browser unter http://your.domain.com/info.php. Sie sollten eine Menge von Informationen über PHP angezeigt bekommen. Falls nichts angezeigt wird, wählen Sie in Ihrem Browser die Option »Quelltext anzeigen«. Wenn Sie nun die Zeile phpinfo() sehen, haben Sie wahrscheinlich die Add Type-Zeile in Ihrer httpd.conf-Datei vergessen, oder die Zeile enthält einen Schreibfehler. Sollte der Browser stattdessen versuchen, die Datei herunterzuladen, heißt das, dass die Zeile AddType vorhanden ist, aber das PHP-Modul nicht gestartet wurde–eventuell auf Grund einer vergessenen LoadModule-Zeile.

Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass PHP arbeitet, werfen Sie einmal einen Blick in die PHP-Initialisierungsdatei php.ini. Die phpinfo( )-Seite wird Sie darüber informieren, wo PHP diese Datei erwartet. PHP arbeitet auch ohne diese Datei problemlos, aber es werden die Standardeinstellungen benutzt.

Wenn Sie diese ändern oder–noch wichtiger–wenn Sie Veränderungen der Standardeinstellungen beim Upgrade nicht übernehmen möchten, sollten Sie eine php.ini-Datei anlegen. Die Quelldistribution wird mit einer php.ini-dist-Datei geliefert, die Sie einfach umbenennen und an den in der phpinfo( )-Ausgabe genannten Ort kopieren können. Die Datei php.ini selbst ist reichhaltig kommentiert und größtenteils selbsterklärend. Wenn Sie Änderungen an der Datei vorgenommen und PHP als Modul in Apache eingebunden haben, müssen Sie Apache neu starten, um diese Änderungen wirksam werden zu lassen.

Sie können Konfigurationsdirektiven in der Datei httpd.conf und in bestimmten Fällen auch in den einzelnen .htaccess-Dateien unterbringen. Das ist sehr nützlich, wenn einige Einstellungen nur für bestimmte Verzeichnisse oder bestimmte virtuelle Hosts gelten sollen. Nehmen wir einmal an, Sie haben die folgende Zeile in Ihrer php.ini-Datei:

include_path = .:/usr/local/lib/php:..

Die gleiche Einstellung können Sie in Ihrer httpd.conf-Datei vornehmen mit

php_value include_path .:/usr/local/lib/php:..

Es gibt vier Direktiven für httpd.conf, mit denen PHP-Einstellungen vorgenommen werden können:

php_value

Damit werden gewöhnliche Strings und Werte eingestellt.

php_flag

Dies dient zur Einstellung von Wahrheitswerten.

php_admin_value

Dies erlaubt, administrative Werte einzustellen.

php_admin_flag

Dies dient der Einstellung administrativer Wahrheitswerte.

Außerdem können gewöhnliche Werte und Wahrheitswerte in Ihren .htaccess-Dateien eingestellt werden, allerdings nur dann, wenn die Apache-AllowOverride-Einstellung (die die Einstellungsoptionen in .htaccess-Dateien definiert) Options einschließt.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://www.php.net/manual/de/configuration.php.

Integration von PHP in HTML

PHP-Code wird direkt in eine HTML-Seite eingebettet. Das folgende Beispiel zeigt, wie der Titel einer HTML-Seite dynamisch erzeugt wird:

<?php echo $title?>

...

Der Abschnitt der Seite wird durch den Inhalt der PHP-Variablen $title ersetzt. echo ist eine grundlegende PHP-Anweisung zur Datenausgabe.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, PHP-Code in HTML-Code zu integrieren. Wie oben gezeigt, kann man PHP-Code zwischen -Tags einfügen:

Hallo Welt; ?>

Das ist die übliche Schreibweise für PHP-Anweisungen. Sie wird ausdrücklich empfohlen, wenn der PHP-Code zwischen verschiedenen Systemen portierbar sein soll. Es gibt eine weitere Schreibweise mit einfachen -Tags, die allerdings zu Problemen führt, wenn PHP zusammen mit XML verwendet wird, da XML diese Tags für eigene Zwecke nutzt. In diesem Fall kann die Schreibweise in der Datei php.ini durch die Direktive short_open_tag unterbunden werden.

Mehrfach-Anweisungen werden durch Semikola getrennt:

  echo Hallo Welt;

  echo Eine zweite Anweisung;

?>

Zwischen PHP- und HTML-Code kann problemlos hin- und hergewechselt werden. Um zum Beispiel 100
-Tags auszugeben, ist folgende Anweisung geeignet:

 

Natürlich ist die Funktion str_repeat( ) für solche Fälle sinnvoller.

Wenn Sie PHP-Code in eine HTML-Datei einbetten, müssen Sie die Dateiendung .php verwenden. Das ist notwendig, um dem Webserver mitzuteilen, dass die Datei mit PHP ausgewertet werden muss. Falls der Webserver so konfiguriert ist, dass er eine andere Endung erwartet, muss natürlich diese verwendet werden.

Enthält eine HTML-Datei PHP-Code, kann die ganze Datei als PHP-Programm aufgefasst werden. Die HTML- und PHP-Fragmente ergänzen sich zu einer Einheit und bilden zusammen die Funktionalität des Programms. Eine Gruppe von HTML-Seiten mit PHP-Programmen kann als Webapplikation betrachtet werden.

Einbinden von Dateien

PHP besitzt die wichtige Fähigkeit, beliebige Dateien einzubinden, die gegebenenfalls weitere PHP-Tags enthalten können. Wenn Sie eine Webapplikation entwerfen, kann es nützlich sein, mehrfach benötigte Bestandteile in eine gesonderte Datei auszulagern und diese Datei einzubinden. Dieser Schritt ermöglicht Änderungen an einer Komponente, die sich auf die ganze Webapplikation auswirken. Zur Einbindung einer Datei wird das Schlüsselwort include verwendet:

    $title=Meine coole Webapplikation;

    include header.inc;

?>

Die Datei header.inc könnte so aussehen:

<?php echo $title?>

Dieses Beispiel veranschaulicht zwei wichtige Konzepte bei der Einbindung von Dateien. Erstens sind alle Variablen der einbindenden Datei automatisch in der eingebundenen Datei verfügbar, und zweitens wird jede eingebundene Datei zunächst im HTML-Modus ausgewertet. Mit anderen Worten: Falls Sie eine Datei einbinden wollen, die PHP-Code enthält, müssen Sie diesen Code in derselben Weise einbetten wie jeden anderen PHP-Code auch.

Beachten Sie, dass wir hier die Endung .inc verwendet haben. Das ist kein spezieller Dateityp, sondern bloß eine selbstgewählte beliebige Endung. Wenn Sie eine solche Datei irgendwo unterhalb von document_root ablegen, kann der PHP-Quellcode von Anwendern unmittelbar eingesehen werden, da Ihr Apache-Server nicht entsprechend dafür konfiguriert ist, .inc-Dateien als PHP-Dateien zu behandeln. Es empfiehlt sich, das durch Hinzufügung der folgenden Zeilen in die httpd.conf-Datei zu vermeiden:

\.inc$>

  Order allow,deny

  Deny from all

Damit wird jede Art des direkten Zugangs auf .inc-Dateien verweigert.

Andere Möglichkeiten sind, die Dateien nicht unterhalb von document_root zu platzieren oder sie stattdessen mit der Endung .php zu versehen. Seien Sie allerdings mit Letzterem sehr vorsichtig: Bedenken Sie, dass Benutzer so diese Skripte ausführen können, obwohl ihre isolierte Ausführung eigentlich nicht vorgesehen ist.

Mit include_once, require und require_once gibt es weitere Möglichkeiten der Dateieinbindung. Der Unterschied zwischen include und require liegt darin, dass das Fehlen einer Datei mit include zu einer Warnung führt, mit require dagegen zu einem Fehler und damit zum Programmabbruch. Die Variationen include_once und require_once stellen sicher, dass eine Datei nicht mehrmals eingebunden wird. Das beugt Problemen wie doppelten Funktionsdefinitionen vor.

PHP-Syntax

Bei Variablennamen in PHP wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. $A und $a sind demzufolge zwei verschiedene Variablen. Das gilt jedoch nicht für Funktionen, egal ob es sich dabei um systeminterne oder benutzerdefinierte Funktionen handelt.

PHP ignoriert Whitespace zwischen Tokens. Es können daher nach Belieben Leerzeichen, Tabulatoren und Leerzeilen verwendet werden, um den Code einzurücken und zu formatieren und dadurch übersichtlich zu gestalten. PHP-Anweisungen enden grundsätzlich mit einem Semikolon.

Es gibt drei verschiedene Typen von Kommentaren in PHP:

/* Kommentare im C-Stil */

// Kommentare im C++-Stil

# Kommentare im Bourne-Shell-Stil

Kommentare im C++- und Bourne-Shell-Stil können im Code beliebig positioniert werden. Vom Kommentarzeichen bis zum Zeilenende wird alles ignoriert. Die C-artige Schreibweise teilt PHP mit, alles vom Kommentaranfang /* bis zum Zeichen für das Kommentarende */ zu übergehen; solche Kommentare können daher mehrzeilig sein.

Variablen

In PHP beginnen alle Variablennamen mit einem Dollarzeichen ($). Diesem folgt ein Buchstabe oder der Unterstrich, gefolgt von weiteren optionalen alphanumerischen Zeichen oder Unterstrichen. Die Länge von Variablennamen ist unbegrenzt. Hier einige Beispiele:

$i

$counter

$first_name

$_TMP

Im Gegensatz zu vielen anderen Sprachen müssen Variablen in PHP nicht explizit deklariert werden. PHP deklariert eine Variable automatisch, sobald ihr erstmals ein Wert zugewiesen wird. PHP-Variablen sind nicht-typisiert und können daher Werte beliebigen Typs aufnehmen.

PHP benutzt Symboltabellen, um die Liste der Namen und Werte von Variablen zu speichern. Es gibt zwei Arten von Symboltabellen in PHP: die globale Symboltabelle, die die globalen Variablen speichert, und funktionslokale Symboltabellen, die diejenigen Variablen aufnehmen, die innerhalb einer Funktion zur Verfügung stehen.

Dynamische Variablen

In manchen Situationen kann es sinnvoll sein, Variablen dynamisch zu benutzen. Normalerweise wird einer Variablen ein Wert wie folgt zugewiesen:

$var = Hallo;

Angenommen, es wird eine Variable benötigt, deren Name der Wert der Variablen $var ist. Das kann folgendermaßen aussehen:

$$var = Welt;

PHP wertet $$var aus, indem es zunächst die innerste Variable evaluiert,

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Rezensionen

Was die anderen über PHP kurz & gut denken

3.5
2 Bewertungen / 2 Rezensionen
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Leser-Rezensionen

  • (4/5)
    Completely obsolete, but I love this format of O'Reilly books-- the pocket reference, complete, but with just the most basic information presented usefully. The best ones always have battered spines, dog-eared pages, and post-it notes all through them-- the book as programming tool. As online manuals have become the norm, this kind of book is dying out. Sad, really, though inevitable.
  • (3/5)
    PHP has a pretty extensive API, and since I don't use it as often as some other frameworks, this has been an invaluable resource for me. The only thing that could have made it more useful, I think, is if it had been grouped by functionality rather than throwing all the prototypes together in alphabetical order. While this is fine when I know the name of the method I'm looking for, sometimes that isn't the case, and I often end up having to go back to the PHP online documentation.