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AlltagsPoesie: Gereimtes und Ungereimtes

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76 Seiten17 Minuten

Zusammenfassung

Winterzeit hat zwei Gesichter,
zeigt sich dunkel, kalt und starr,
aber auch im Glanz der Lichter
und des Schnees ganz wunderbar.
Dieser Schnee – man glaubt zu träumen –
wird durchstoßen zart und leis
durch ein Glöckchen – ohne Säumen
reckt es sich und schließt den Kreis.



GrundVertrauen
Ich möchte mich gern sinken lassen
in einen See voll Zuversicht,
in dem die Sorgen sanft verblassen
und Lächeln stiehlt sich ins Gesicht.
Ich möcht' auf einer Wiese liegen,
das Summen der Natur im Ohr,
im Traume wie ein Vogel fliegen –
getragen, leicht wie nie zuvor.
Ich möcht' bei Hitze Schatten finden,
der mir die warme Stirne kühlt,
geborgen unter alten Linden,
wenn Wind mit ihren Blättern spielt.
Ich möchte einen Baum umfangen,
mir von ihm leihen seine Kraft,
an ihn gelehnt zur Ruh gelangen,
Entspannung finden dauerhaft.

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