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Die wahrscheinlich wahren Ursachen des Übergewichts: Ran an den Speck mit hcg und Stressbewältigung

Die wahrscheinlich wahren Ursachen des Übergewichts: Ran an den Speck mit hcg und Stressbewältigung

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Die wahrscheinlich wahren Ursachen des Übergewichts: Ran an den Speck mit hcg und Stressbewältigung

Länge:
524 Seiten
6 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 6, 2017
ISBN:
9783743108622
Format:
Buch

Beschreibung

Übergewicht hat nur sekundär etwas mit zu vielem Essen und Trinken sowie zu wenig Bewegung zu tun. Stress wird als Hauptursache im Buch gewürdigt. Durch Stress entstehen handfeste Imbalancen um Körper, die meist unbewusst, jedoch die Hauptursache für unseren lebenslangen Kampf gegen einen unsichtbaren Feind darstellen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 6, 2017
ISBN:
9783743108622
Format:
Buch

Über den Autor

Matthias Jünemann ist ein Rechercheur im Bereich Gesundheit und Abnehmen. Selber mal sehr übergewichtig, hat er innerhalb eines knappen Jahres 100 kg abgenommen. Er ist Autor von bisher fünf Büchern.


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Buchvorschau

Die wahrscheinlich wahren Ursachen des Übergewichts - Matthias Jünemann

Haftungsausschluss

VORWORT

Ganz offensichtlich sollte es doch sein, dass man weniger essen muss, um abzunehmen, oder? Und dass es gar nicht auf das ankommt, was man isst, sondern lediglich auf die Menge und die damit einhergehende Kalorienanzahl. Also ist es jetzt egal, ob man seine 2000 Kalorien aus Fett, Eiweiß oder Zucker erhält? Kommt hinten immer das Gleiche raus? Mitnichten! Kürzlich ist ein toller Film in unseren Kinos gelaufen mit dem Titel „Voll verzuckert" zu dem auch ein Buch mit gleichem Titel erschienen ist:

http://goo.gl/4gzQdH

In der Artikelbeschreibung bei Amazon lesen wir:

Um eine Frau zu beeindrucken, reduziert Damon Gameau seinen Zuckerkonsum drastisch. Der Effekt: Nie war er fitter, schlanker und ausgeglichener. Erstaunt über die positiven Auswirkungen, entschließt er sich zu einem Experiment: Nach drei zuckerfreien Jahren stellt er seine Ernährung erneut um. Für 60 Tage nimmt er dem durchschnittlichen Konsum eines Australiers entsprechend täglich 40 Teelöffel Zucker zu sich - und das ausschließlich in Form sogenannter gesunder Nahrungsmittel wie Müsli, fettarmen Joghurt und Säfte.

Süßigkeiten sind Tabu! Das Ergebnis ist schockierend: Neun Kilo mehr, das Frühstadium einer Fettleber und Diabetes! Voll verzuckert - That Sugar Book beschreibt, wie die Droge Zucker unseren Körper und unser Gehirn zerstört und wie leicht wir Zucker konsumieren, ohne es zu wissen. Als findiger Zuckerdetektiv zeigt Gameau, wie wir unsere Essgewohnheiten umstellen können. Mit über 40 unkompliziert-leckeren Rezepten gelingt ihm ein großartiger Schachzug im Kampf gegen Zucker!"

Worte wie „tabu und Aussagen wie „ich darf nicht, „dies und jenes ist (jetzt) nicht erlaubt, oder „wenn ich das jetzt esse, nehme ich wieder zu, oder „ich kämpfe gegen Übergewicht usw., sorgen wieder für genau die Ernte, die Sie nicht(!) wollen. Ihre Gefühle sind (aus Angst) geboren und mit selbiger belegt. Da alles „schwingt erhalten Sie was Sie zu vermeiden und ‚bekämpfen’ suchten. Nämlich: Gewichtsanstieg. Die Angst liegt auf „erneuter Gewichtszunahme" und nicht(!) auf dem Endresultat.

Es ist also nicht so, dass es egal ist, woraus die Gesamtkalorienmenge besteht, die wir täglich zu uns nehmen. Die einzelnen Makronährstoffe schieben unterschiedliche Prozesse im Körper an. Es geht nicht nur um die Fettanlagerung, sondern auch um die hormonellen, entzündlichen, also potenziell negativen Vorgänge, um chronischen Stress und Nahrungsintoleranzen (unter anderem).

Aber lassen Sie uns von vorne beginnen. Ich weiß, dass die folgenden Seiten kontrovers diskutiert werden, aber ich denke, hier ist die Ursache aller Ursachen und die Ursache aller Wirkungen zu suchen.

I

DIE HYPOTHESE

Warum werden wir eigentlich fett?

Das ist eine sehr interessante Frage. Werden wir nur fett, wenn wir zu viel zu uns nehmen und uns wenig bewegen? Vordergründig ist das wahrscheinlich so. Denn wenn wir weniger essen und uns mehr bewegen, nehmen wir ab. Richtig.

Oder, auch nicht ganz richtig... Ich selbst verlor ca. 16 Jahre kein Gramm an Gewicht, obwohl ich Sport durchführte bis zum Umfallen. Es gibt viele Menschen denen es ähnlich ergeht und daher sind Auslöser und Ursachen für derartige Dispositionen existent. Sobald selbige eruiert, die Symptome/Signale beseitigt wurden, könnte man/frau wieder gesund werden. Zeitgleich mit einem, für den Organismus, passenden Gewicht gesegnet sein. Angst, Sorge und Zweifel bzgl. (erneuter) Gewichtszunahme wären nicht länger vonnöten. Klingt logisch, ist es auch.

Aber was machen Sie, wenn Sie richtig dick sind, wenig essen, sich moderat bewegen und kein Gramm verlieren? Richtig, sie zweifeln an sich und denken, das kann doch wohl nicht wahr sein. Ich mache doch alles, damit ich abnehme. Aber es klappt einfach nicht. Oder es geht ein Pfund runter und bei der nächsten Mahlzeit haben Sie ein Kilo wieder oben drauf.

Sie halten alle Diäten dieser Welt durch und schaffen es einfach nicht, ihr Gewicht zu halten. Nein, der Jojo-Effekt schlägt gnadenlos zu und Sie sind danach dicker als zuvor.

In jungen Jahren legen wir den Grundstein für unsere Gewichtskarriere. Oder besser gesagt, wir bekommen den Grundstein gelegt.

Wie wird in unserer Familie gegessen? Wird Wert auf eine gesunde Ernährung gelegt oder können wir essen, was wir wollen und so viel wir wollen? Müssen wir immer den Teller leer essen oder dürfen wir aufhören, wenn wir satt sind?

Nicht nur das, es scheint bereits über die „Nabelschnur zu funktionieren... Deshalb, weil Sämtliches schwingt. Ansonsten würden alle, die diesen Verhaltensweisen unterliegen, gleich dick, fett oder dünn sein. Zur sogenannten „Veranlagung könnte viel angemerkt werden. Jedoch beweist das Leben auch das Gegenteil. Es ist wie bei „Krebs (wie die Schulmedizin diese Nicht-Gesundheit bezeichnet), nämlich wenn eine Person von diesem genesen ist, könnten es rein theoretisch alle anderen ebenso. Jedoch „schaffen" die Wenigsten den Sprung. Daher machen wohl die Genesenden irgendetwas anders als diejenigen die sterben. Richtig?!

Sitzen wir den ganzen Tag vor dem Fernseher oder heute PC oder spielen wir draußen mit unseren Freunden?

Wie ist die allgemeine Erziehung angelegt? Werden wir von unseren Eltern gelobt oder eher für jeden Fehlschlag getadelt? Macht man uns Mut oder bekommen wir gesagt, das wird doch eh nichts. Aus dir wird nichts. Du bist nicht gut genug. Du hast unsere Liebe nicht verdient. Oder du bekommst nur Liebe, wenn du gut lernst und artig bist. Werden wir gar körperlich gezüchtigt? Haben wir ein vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Eltern oder sind wir eher gehemmt im Umgang mit ihnen?

Wie ist das Verhältnis unserer Eltern untereinander? Ist es von Respekt, Liebe und Harmonie geprägt oder gibt es nur Zoff und Streit?

Ist womöglich Schlimmeres mit uns passiert? Wurden wir durch diese Negativereignisse traumatisiert und leiden wir bis heute darunter? Fühlen wir uns vielleicht sogar schuldig an dem, was passiert ist oder haben wir anderen schlimme Dinge angetan, die uns auf der Seele liegen, wie ein Stein?

In meinen Coachings zeigt sich fortwährend, wie immens hoch der Prozentsatz der Menschen ist die von klein an ‚Emotionalverträge’ eingingen. Man „gibt (un)freiwillig und glaubt das Erwünschte zu bekommen. Meist jedoch, gehen wir mehr oder weniger leer aus. Was dazu führen kann, dass wir diese Gefühle „in uns hinein fressen (wir machen uns zum Opfer unserer Gefühle). Die logische Konsequenz hieraus können Enttäuschung, Traurigkeit, Wertlosigkeit, Frustration, Zweifel, Wut, Zorn, Hass, Neid, Missgunst, Ärger, Sorge und weitere Tragödien der Seele sein. Hieraus entstehen Symptome (Krankheiten) bzw. ‚Signale des Organismus zur Optimierung unsers Lebens’.

Merken Sie, worauf ich hinaus will? Ich denke, dass unser Übergewicht nicht primär von zu vielem Essen oder zu wenig Bewegung herrührt? Es muss immer auch eine Prädisposition in irgendeiner Form vorliegen, die uns dazu bringt, mehr zu uns zu nehmen, als uns gut tut.

Diese Prädispositionen sind meiner Meinung nach:

Ein geringes Selbstwertgefühl und wenig Eigenliebe

... bis gar keine Eigen(Liebe). Viele Menschen schämen sich solcher ‚egoistischer’ Gedanken sogar. Wie man Liebe zu sich selbst erlernen kann ohne das Gefühl zu haben, sich selbst zu belügen oder komisch vorzukommen, lehre ich u. a. in meinen Coachings.

Chronischer mentaler Stress ausgelöst durch

Schuld, die wir in unserer Vergangenheit auf uns geladen haben.

Angebliche und oktroyierte, manipulierte Schuld. Das Wort Schuld, könnte man auch ersetzen durch „Verantwortung".

Dinge, die uns in der Vergangenheit angetan wurden, über die wir immer wieder falsch reflektieren und die wir nicht vergeben können.

Vergeben, ohne das Vorkommnis für sich korrekt zu verstehen (dabei begleite ich meine Klienten) ist, aufgrund der vielen Erfahrungen, eher nicht möglich ohne Schaden zu nehmen. Es bleiben ansonsten Emotionen, Gefühle und Empfindungen, die einen Menschen erneut oder weiterführend als Opfer fühlen lassen. Hierzu ein Beispiel: Sie haben die größte Wut Ihres Lebens und sollen, einfach so, vergeben. Wie fühlen Sie sich hierbei? Wichtig hingegen wäre, seine Einstellung zur Vergangenheit zu verändern. Somit kann die Zukunft wie auch bereits die Gegenwart, zum Positiven verändert werden.

Aktueller Ärger, weil wir Kompromisse geschlossen haben, die uns nicht gut tun – und der uns gerade richtig nervt.

Ein Kompromiss ist in sich selbst, immer faul. Man tut etwas, was man gar nicht tun will. Doch seit Kindesbeinen ist man gewohnt, so zu handeln. Kompromisse zu machen gestaltet sich somit zur Endlosschleife aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Natürlich ist ein Durchbrechen möglich wenn man weiß wie. Ganz einfach- Sie treffen eine ‚Entscheidung’ mit welcher Sie sich gut(!) fühlen. Das, unter Ausschluss eines schlechten Gewissens und ohne Angst fremder Menschen Erwartungshaltungen nicht länger zu entsprechen.

Angst vor der Zukunft, die uns lähmt

Korrekt müsste es heißen: „... Angst, von der wir uns lähmen lassen...". Diese Denkweise lässt den entscheidend positiven Schluss zu, dass wir(!) die Situation verändern können. Ansonsten nämlich, fühlen wir uns (als Opfer) der Angst ausgeliefert. Mit anderen Negativ-Emotionen verhält es sich ebenso. Wobei wir wieder beim Ursprung wären - Ursache finden, Symptom beseitigen, Gesundheit und Lebensqualität erzielen.

Dieser Stress löst im Körper alleine schon Veränderungen aus, die uns krank machen können. Kommt dann aber noch als Kompensation für die entstehende Leere oder als Belohnung für das Aushalten des Stresses eine falsche Nahrungsmittelauswahl hinzu, kommt es zu einer Anreicherung von Giftstoffen, Ablagerungen und zur Übersäuerung in unserem Körper, die um neutral gehalten zu werden in Fettzellen endgelagert werden.

Noch besser als ‚kompensieren’ wäre, der Stress-Ursache auf den Grund zu gehen damit dieser beseitigt werden kann. Ansonsten wird anhaltend Energiemangel erzeugt und was dieser auszulösen vermag, das weiß wahrscheinlich ein jeder von uns.

Also ist dann quasi alles auf Dicksein programmiert.

Das Gehirn denkt ‚seine’ Wahrheit (die es sich entsprechend unserer Erfahrungen und Glaubenssätze etc. gebildet hat) und somit werden Umstände, Situationen, Menschen, welche zu „unserer Wahrheit passen, in unser Leben „gezogen.

Wir könnten jetzt eine Diät nach der anderen machen oder ein rigoroses Sportprogramm betreiben. Letztendlich setzen wir aber nur an den Symptomen anstatt an den Ursachen für alles an. Und diese Ursachen liegen unter anderem in unserer Psyche oder in unserem Geist.

Ist der Geist krank oder die Psyche angeschlagen, kommt es häufiger zum Abusus von Nahrungsmitteln, harten und weichen Drogen aller Art, als bei gesundem Geist und gesunder Psyche.

Bereits Paul Ehrlich, deutscher Arzt aus dem 19. Jhd., sagte sinngemäß: „... Die Leiden unseres Körpers sind die Leiden unserer Seele. Daher wird die Schulmedizin niemals die Oberhand über unsere Krankheiten haben..."

Damit will ich nicht sagen, dass dicke Menschen einen an der Klatsche haben. Keineswegs. Nur leider schwelen in uns Dinge, die es bei Nichterkennen fast unmöglich machen, langfristig ein schlankes Dasein zu erleben. Immer wieder werden wir Rückschläge erleiden, wenn wir das Problem nicht bei der Wurzel packen.

Genau! An der Wurzel packen! Jedoch ist primär, diese auch zu entfernen und gleichfalls durch lebensrichtiges Denken zu ersetzen! Dahingehend was wir tatsächlich wollen (nämlich die Figur, die wir uns wünschen). Im Anschluss sollten Emotionen, Gefühle und Handeln auf das Erreichen ausgerichtet werden. Denn nach wie vor gilt: was man sät das erntet man. Sollten Sie hingegen dauerhaft (alleine schon durch die bisherige, jahrelange Programmierung im Gehirn) denken: „hoffentlich nehme ich ab und hoffentlich nehme ich nicht wieder zu etc.", liegt Ihre Angst auf dem was Sie nicht(!) wollen. Folglich auf Dicksein und wieder Dickwerden. Ergo - Umprogrammieren und Ersetzen! Auch das, liebe Leserinnen und Leser, lehre ich.

Steigerungsformen dieser psychischen Probleme sind nur noch von professionellen Psychiatern und Therapeuten zu behandelnde, ernst zu nehmende Krankheiten. Nichts desto trotz wäre es auch für leichtere Fälle von Angststörungen, Schuldkomplexen und allgemeinem chronischen Stress vernünftig, jemanden zu Rate zu ziehen, der sich damit auskennt.

Wer auch immer „hilft", wichtig: Ursachen-Ermittlung! Ob dies mit Tabletten und Ähnlichem erfolgen kann, überlegen Sie bitte selbst!

Dieser Stress kann sich ganz konkret in körperlichen Symptomen bemerkbar machen. Diese Symptome resultieren aus hormonellen und nervlichen Veränderungsmustern in unseren Körpern. Das wäre schon ein Indiz dafür, dass die Psyche oder der Geist den Körper beherrscht und nicht umgedreht. Doch wurde unsere Psyche nicht erst durch unser eigenes Handeln und dem was uns von außen widerfahren ist programmiert? Und das schon seit unserer Zeugung und der Zeit im Mutterleib?

Auch wenn der chronische mentale Stress als Ursache für die Fettsucht von einigen bezweifelt werden könnte, da es doch offensichtlich ist, dass zu viel Nahrung und zu wenig Bewegung uns haben fett werden lassen, müssen wir uns fragen, weshalb wir denn zu viel essen und uns zu wenig bewegen? Liegt es nur an unserem modernen, bewegungsfeindlichen Lebensstil und der immer zur Verfügung stehenden Nahrung?

Denken wir bitte auch daran, dass unser Körper im Idealfall gut mit der Art Nahrung zurechtkäme mit welcher er etwas anfangen kann um sich wahrhaftig zu ernähren (anstelle lediglich satt zu werden). Alles ist „der Kopf" sagt man, daher gibt es Menschen die wohl essen können was sie wollen und augenscheinlich gesund sind. Klar, diese sterben dann mit 103 Jahren und hätten auch 150 werden können...

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Sie Ihren PKW ja auch nicht mit Milch, Käse oder Benzin „füttern"...

Die Antwort ist hier, wie meistens, sowohl als auch. Und es kommt noch erschwerend hinzu, dass unsere „Nahrungsmittel" heutzutage eher zucker-, salz-, und fetthaltige Chemiekeulen sind, die eher die Bezeichnung „aus dem Verkehr zu ziehende, die Gesundheit schädigende Giftgemenge" verdienen.

Das wissen aber die wenigsten oder es ist ihnen egal. Das kann als weitere Ursache für unser Übergewicht angesehen werden.

Hinzu kommt dann noch, dass auch als gesund geltende natürliche Lebensmittel von unserem Körper nicht mehr toleriert werden. Und das können sogar Obst und Gemüse sein. Dies führt zu Wasseranlagerungen aufgrund eines perforierten Darms und dann zu einem hochreagiblen System, also quasi einer Dauerentzündung in unserem Innern. Erkannt, diagnostiziert und behandelt wird dieser „unerhebliche Befund" normalerweise nicht. Und eine Behandlung ist auch sehr schwierig, da die nicht tolerierten Lebensmittel erst einmal stringent ausgetestet werden müssen. Lesen Sie dazu das Kapitel Nahrungsintoleranzen.

II

Die Psyche und die Erfahrung

Materialismus vs Quantenwelt

Die Kernthese des Materialismus lässt sich auf folgende kurze Formel herunterbrechen:

Realität = Materie

Das heißt im Ausschlussverfahren, dass alles andere nicht existent oder irrelevant für das Verstehen und Agieren in dieser Welt ist.

Materialistische Herangehensweisen an die Problematik Übergewicht sind zum Beispiel Diäten und Bewegung. Input, Output, Kalorienzufuhr, Kalorienverbrauch, die Konzentration auf messbare Parameter wie die Waage (das Gewicht), die Messung der Körperpartien usw. usf.

Alles andere, was ja eigentlich nicht existiert oder relativ irrelevant ist, wird den Veränderungen der Körperphysik folgen. Also wenn wir uns körperlich verändern, ändern wir auch unsere Psyche.

Ein anderer Begriff, der vielleicht nicht deckungsgleich für die Psyche ist, ist die Seele.

Das, was wir im Spiegel erblicken, ist ein Ausdruck dafür, was wir in unserem bisherigen Leben psychisch und seelisch erlebt haben. Und anders herum kann unser uns nicht gefallendes Spiegelbild Grund für weitere seelische Qualen sein. Es kann in der Vergangenheit zu psychischen und seelischen Verletzungen gekommen sein, die uns vielleicht gar nicht mehr bewusst sind, die aber auf unserer Unterbewusstseins-Festplatte eingebrannt sind und ihre Entsprechung im Außen, in unseren Handlungen und Ansichten, finden.

Wir sehen auch im außen, mit Blick in den Spiegel, was wir denken bzw. erwarten zu sehen. Bestimmt erlebten Sie selbst schon die Situation, das Sie dachten „huch, wie sehe ich heute fürchterlich aus...". Dann jedoch erhielten Sie ein wundervolles Kompliment, welches Sie zuerst gar nicht glauben konnten. Wohingegen Sie sich irgendwann optisch toll fühlten und eine Person artikuliert sich negativ. Das, glauben Sie allerdings sofort, und dabei spielte es keine Rolle wie attraktiv Sie sich zuvor fühlten. Spüren Sie, was ich hiermit zum Nachdenken an die Hand geben möchte?!

Wie kommen wir da jetzt zur Quantenphysik und müssen wir da überhaupt hin? Naja, es wäre schon gut, wenn wir dies ansatzweise verstehen könnten, damit wir das Folgende nicht einfach über Bord werfen und uns auf die nächstbeste Diät stürzen, die uns auch nicht weiter hilft.

Quanten sind nicht unsere alten Schuhe oder unsere dreckigen Füße, sondern subatomare Teilchen, also Teile, die kleiner sind als Atome. Diese haben ganz besondere Eigenschaften. Sie können als Teilchen und als Welle auftreten und auch nur, wenn Sie von uns beobachtet werden. Durch Experimente wurde nachgewiesen, dass sie nicht räumlich zu orten sind. Sie sind hier und da. Und das ist der bisher letzte Stand des Wissens, woraus unsere Welt aufgebaut ist. Die Schlussfolgerung daraus sind so einfach, wie gewagt, wie unglaublich. Unsere für uns feste Welt ist nicht fest. Materie ist lediglich unterschiedlich dichte Schwingung, die auch noch durch unsere Beobachtung entsteht und beeinflusst werden kann.

Unser Gehirn meint, da Jahre lang mit alten, übernommenen Glaubenssätzen „gefüttert", alles wäre fix. Ist es nicht, sonst würde sich nichts verändern, auch wir nicht.

Unser Gehirn dekodiert diese Quantenschwingungen als feste Körper und alles andere, was scheinbar existiert. Auch wir selber bestehen aus diesen Quanten. Auch wir sind nicht fest, so wie wir es uns gemeinhin vorstellen. Nur in unserem sehr begrenzten Wahrnehmungsspektrum, dem des sichtbaren Lichts, sehen wir alles als solide an. Verifizieren kann ich es Ihnen nicht, aber nehmen wir mal an, das es so ist. Wer ist dann derjenige, der überhaupt entscheidet, dass etwas manifest wird? Der Beobachter. Und gemeinhin sind wir die Beobachter. Aus diesem Grunde liegt die gesamte Verantwortung aber auch die Macht auf unserer Seite. Wir bestimmen, wo es lang geht und was wir erleben wollen.

Lesen Sie das Buch „Das holographische Universum" von Michael Talbot, falls Sie es noch als Buch bekommen. Als PDF kann es hier kostenlos heruntergeladen werden:

http://goo.gl/y8RHQ0

Sie werden staunen, was dort alles steht und möglich ist. Hier kann ich nur eine kleine Idee davon wiedergeben.

Wenn wir uns auf das mechanistische Weltbild und den Materialismus berufen, können wir nur Diät halten und uns mehr bewegen, um abzunehmen.

Immer mehr kommt aber in unser Bewusstsein, dass auch andere Faktoren zu einem kranken Körper und unserer Fettleibigkeit beitragen. Bei vielen von denen würden wir sagen, dass diese Dinge uns zwar beeinflussen, aber nicht zu Krankheit und Übergewicht beitragen.

Es ist nicht so, dass uns nur ein Faustschlag ins Gesicht verletzen kann. Worte können dies zum Beispiel auch. Wir sehen zwar keine äußerlichen Verletzungen, aber unsere Innenwelt kommt durch den dadurch ausgelösten Stress gehörig durcheinander.

Auch hier gilt erneut: Was man sät das erntet man. Wenn wir Jahre, Jahrzehnte, schon vor Geburt sozusagen zu hören und zu fühlen bekommen was uns „nicht schmeckt, dann triggern (manifestieren) sich diese Glaubenssätze über uns selbst. Und unser Unterbewusstsein erschafft hierzu die Ergebnisse. Somit sagen wir oft zu uns selbst oder wir hören es von unseren Mitmenschen: ... „habe ich es nicht gewusst oder „habe ich es dir nicht gesagt"... Genau, Sie haben es, innerlich, erwartet! Die logische Konsequenz: Was man sät (gedanklich und gefühlsmäßig), das erntet man.

Aber nicht nur Worte können verletzen. Unsere Gedanken, Wut, Ängste, Sorgen können uns krank machen. Oder kann man diese etwa anfassen? Das wäre nicht möglich, wenn wir nur fleischliche Klötze wären. Wir bestehen aus Frequenzen und sind ein perfektes Frequenzengemenge. Der Nachteil dabei ist, dass diese Frequenzen gestört werden können. Diese Störung nennt man dann gemeinhin Krankheiten oder eben auch unsere Fettsucht. Teils stören wir diese Körperharmonie selber durch unsere negativen Gedanken und Taten, teils sind wir heutzutage einer Umwelt ausgesetzt, die es unmöglich macht, diese Frequenzstörungen zu erkennen und noch mal schwerer, diese zu vermeiden.

Noch treffender wäre: Nicht eine Situation macht uns ‚krank’, sondern die Geschichte (die Bewertung des Vorfalls) die wir uns hierzu „ausdenken bringt in uns Wut, Hass, Ärger, Ängste, Eifersucht etc. hervor. Könnten wir hingegen unsere Sichtweise auf den Ist-Zustand verändern, erlangten wir die Oberhand über negative Emotionen und Gefühle. Wir wären somit nicht länger „Opfer dieser „Situation". Sobald wir lebenswidrigen Emotionen nachgeben, erschaffen wir im selben Augenblick neue, es entsteht eine Verursachungskette.

Daher haben wir die Einstellungen in unserem Kopf bzgl. der Vergangenheit und Gegenwart zu wandeln. Dadurch können wir frei(er) werden und bessere Empfindungen verspüren, was uns wiederum gesünder machen kann. Auch, wie wir mit uns selbst und mit anderen über uns sprechen, ist enorm wichtig. Nicht ich ‚werde’ abnehmen, sondern ich ‚nehme ab’. Oder: Ich ‚bin’ schlank, anstelle ich ‚werde’ schlank. Was man sät das erntet man, entweder den Wunsch oder das (im Kopf) vorgefasste Ziel.

Frequenzstörungen bestehen aus:

Giften in Essen und Trinken

Giften in der Luft

Gedanken und Bewertungen aus der Vergangenheit, dem Heute und über die Zukunft

Probleme mit unseren Mitmenschen und mit der Gesellschaft

Allem, was wir über unsere Sinne aufnehmen können; also Sehen, Hören, Riechen, Fühlen, Schmecken, unserem sechsten Sinn

Wie wäre es denn in einer idealen Welt oder quasi einer normalen?

Wir würden keine industriell verarbeitete Nahrung zu uns nehmen.

Wir würden keine Gifte aus der Luft, aus unserer Nahrung, aus dem Wasser aufnehmen.

Der Staat würde uns nicht permanent enteignen und ausrauben.

Regierungen würden für das Volk arbeiten und nicht für internationale Großkonzerne und die Hochfinanz.

Wir würden nicht ständig aus allen Medien belogen und betrogen werden.

Wir wären nicht gezwungen, unsere Mitmenschen zu übervorteilen oder müssten befürchten, selber betrogen zu werden.

Die Menschen würden harmonisch miteinander leben, ohne extreme Egoismen zu produzieren.

Unsere Arbeit hätte Sinn und nicht nur die Aufgabe, uns Geld und Zinsen erwirtschaften zu lassen, um die kriminelle Elite dieser Welt reicher und reicher werden zu lassen und uns ärmer und ärmer.

Wir müssten nicht befürchten, dass kriminelle Marionetten in den Regierungen und deren Puppenspieler, die Bevölkerung mit lautlosen Waffen voller Stress krank und durch den nächsten Weltkrieg reif für die Akzeptanz unserer zukünftigen Versklavung, Neue Weltordnung genannt, machen.

Zu weit hergeholt? Zu abwegig? Verschwörungstheoretiker? Was hat das in einem Buch über die Ursachen des Übergewichts zu tun?

Nun, dies ist, ob es uns gefällt oder nicht – und mir jedenfalls gefällt es nicht – leider der übergeordnete verborgene Rahmen, der aber nur wenigen bewusst ist und den meisten wird es egal sein.

Unsere Körperfrequenzen werden absichtlich oder auch nicht absichtlich, aber auf jeden Fall faktisch disharmonisch gehalten. Und wir spielen bei diesem Spiel unabsichtlich oder trotz guten Wissens, aufgrund unserer Trägheit und Ignoranz fröhlich mit. Eines Tages werden wir in „1984" aufwachen. Oder leben wir schon in diesen Verhältnissen und wissen es gar nicht? Schließlich sind diejenigen am hoffnungslosesten versklavt, die nichts von ihrer Sklaverei ahnen.

Nichtsdestotrotz, wenn wir erst einmal wissen was wir besser machen könnten und tun es jedoch nicht, haben wir mit den selbst erschaffenen Konsequenzen zu rechnen, die wir durch unsere Gedanken und Gefühle erschufen.

Fühlen wir uns gut, sind wir mit uns im Reinen und die Sonne scheint uns aus dem … (na lassen wir das ;-)). Das dies kein Dauerzustand ist, ist auch jedem klar. Wir leben in der Dualität, die schon im Wortstamm andeutet, dass es nicht nur einen Zustand gibt, sondern immer mindestens zwei. Auf Beispiele verzichte ich mal.

Oft genug fühlen wir uns nicht besonders und das hat meist mit dem zu tun, was wir Zeit nennen und unsere Bewertung dieser. Zeit wird grob unterteilt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alle drei erleben wir aber immer nur in einer einzigen Zeit und die ist jetzt, gerade, im Moment. Nur in der Gegenwart können wir uns über den Nachbarn ärgern, Zorn auf den unfairen Chef empfinden, Angst vor dem nächsten Tag haben oder Schuld für etwas empfinden, was gestern oder viel länger in der Vergangenheit liegt.

Ich lehre u. a. das Wörter wie ‚Schuld’ immer ein schlechtes Gewissen bereiten, ohne Ausnahme. Fragen Sie sich doch bitte einmal, wieso Sie „schuld" haben sollten, wenn Sie etwas aus bester Absicht heraus getan oder nicht getan haben. Vielleicht deshalb, weil irgendwer eine egoistische Erwartungshaltung an Sie hat?

Oder weil dieser an Ihrer Stelle anders gehandelt hätte? Auf jeden Fall lassen Sie zu, dass man/frau Ihnen ein schlechtes Gewissen machen kann. Einfach nur deshalb, weil Sie den Erwartungen Ihres Gegenübers nicht entsprochen haben. Tun Sie nicht, was man von Ihnen erwartet, fühlen Sie eine gewisse Schuld. Letztlich heißt das nicht, dass Sie ‚schuldig’ sind.

Womöglich gehen Sie dann doch den gehassten Kompromiss ein und empfinden sich abermals als „Opfer. Haben Sie sich jemals gefragt, was das für Menschen sind die von verlangen, was Sie indes nicht möchten? Sie würden sich durch deren bewussten oder unbewussten Manipulations-(Versuch) gar nicht erst schuldig fühlen! Doch meistens wissen diese Personen genau, welchen „Knopf sie zu drücken haben, damit Sie wie gefordert handeln. Läuft dieses Muster über Jahrzehnte ab, glaubt Ihr Gehirn an die Richtigkeit. Somit erschaffen Sie erneut ähnliche Umstände und/oder ziehen Personen ähnlichen Verhaltens in Ihr Leben.

Es ist praktisch unmöglich, jegliches Gefühl in einer anderen Zeit zu empfinden. Wie Eckhart Tolle einmal sagte: „Es ist immer jetzt". Wenn wir sagen, morgen wird es mir schlecht gehen (z.B. beim Zahnarzt), sagen wir das heute. Und wenn es uns dann am nächsten Tag beim Zahnarzt wirklich schlecht ergeht, ist schon wieder heute.

Klar ärgern wir uns mal über einen Fehler, den wir in der Vergangenheit gemacht haben oder über eine dumme Sache, die uns heute passiert ist oder sehen unseren Körper im Spiegel und denken, ach du lieber Gott….

Unleugbar ist es „dumm" sich über etwas zu ärgern, von dem wir einst dachten, es sei richtig. Daher, die Einstellung zur Vergangenheit verändern und durch eine lebensrichtige ersetzen.

Sicher haben wir Ängste, die unsere Zukunft oder die unserer Kinder betreffen. Wenn diese kurzfristig abgehakt werden können, ist das auch gut. Schwieriger wird es, wenn wir uns permanent von derartigen Gefühlen lenken und stressen lassen. Denn hier liegt eine der Ursachen begraben, die viel Dummes in unserem Körper anstellen kann. Denn chronisch anhaltende psychische Schieflagen haben immer auch einen Einfluss auf unseren Hormonhaushalt und sogar auf unsere Darmflora. Damit auf den Darm und unsere Verdauung.

Psyche, Erfahrung, Persönlichkeit

Unsere Psyche, unser Innenleben, unser Seelenleben quasi bestimmt nicht nur, wie wir uns fühlen und was wir denken, sondern auch unser Handeln und letztendlich unsere Persönlichkeit.

Einen Teil unserer Persönlichkeit bekommen wir schon von vornherein bei Zeugung und Geburt mit. Wie sonst sollte sich erklären, warum schon kleine Kinder in irgendeiner Weise agieren und reagieren – ohne bereits erzogen worden zu sein. Esoteriker haben da die Vorstellung von einer Seelenaufgabe, die wir uns zwischen den Inkarnationen ausgesucht haben und aufgrund derer wir in dieser Welt handeln.

In der Kindheit, eigentlich eine unbeschwerte Zeit, in der wir spielen, lernen, Erfahrungen sammeln sollten, ist auch unsere Psyche im Wachsen begriffen. In dieser Zeit werden wir zu starken Persönlichkeiten geformt oder auch zu ängstlichen, sich nicht selbst liebenden und verstörten Menschen deformiert. Und diese Formung nennt sich Erziehung und Sozialisation, die nicht nur von unseren Eltern ausgeht, sondern von allen gesellschaftlich Mitwirkenden von außen auf uns einprasselt. Hier wird der Grundstein für unser Glück oder Unglück, für chronischen Stress oder ein Leben im Einklang mit der Welt gelegt. Nicht ausschließlich hier, aber hauptsächlich. Das heißt aber nicht, dass jeder, der in seiner Kindheit schlecht behandelt wurde, auch selber schlecht handeln wird. Dies ist dann wieder von dem abhängig, was uns schon als psychischer Vorschuss mitgegeben wurde.

Jedoch haben wir stets die Möglichkeit Dinge neu zu beleuchten und somit jeden Tag schlauer zu werden. Der einzige Mensch der mich daran hindern kann, bin ich selbst. Die Opferrolle aufgeben, dazu gehört auch, nichts mehr verbal „zu schlucken. Hierdurch kann sich definitiv seelisch und physisch eine großartige Stabilität ergeben! „Fresse ich nichts mehr in mich hinein und „mache mir Luft, so geht es mir gleich viel besser. Das I-Tüpfelchen: Ich brauche mir von anderen (denen mein neues Auftreten vielleicht nicht „schmeckt) kein schlechtes Gewissen machen

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