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Ly-La-Lyrik: Edition der Dichtkunst. 27. Band

Ly-La-Lyrik: Edition der Dichtkunst. 27. Band

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Ly-La-Lyrik: Edition der Dichtkunst. 27. Band

Länge:
157 Seiten
49 Minuten
Freigegeben:
Mar 14, 2017
ISBN:
9783828033924
Format:
Buch

Beschreibung

Die Anthologie LY-LA-LYRIK präsentiert einen bunten Strauß poetischer Novitäten. Diese stellen in ihrer inhaltlichen und stilistischen Vielfalt, in ihrem Empfindungs- und Gedankenreichtum ein wahres Schatzkästlein der Poesie dar. Es bleibt dem der Lyrik besonders zugeneigten Leser, aber auch jenen, die sie erst für sich entdecken möchten, vorbehalten, in dieser individuellen Sammlung zu stöbern und die poetische Formenvielfalt zu genießen.
Die jährlich erscheinende Frühjahrs-Edition dokumentiert die Fülle und Diversität zeitgenössischer Lyrik. Sie möchte die Sinne wecken für den Reiz und die Schönheit der gebundenen Sprache und präsentiert in wahrer Blütenpracht poetische Kunstwerke vieler dichterischer Temperamente
Freigegeben:
Mar 14, 2017
ISBN:
9783828033924
Format:
Buch

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Buchvorschau

Ly-La-Lyrik - Frieling-Verlag Berlin

Was die geneigten Leser vorab wissen sollten:

Wir geben unseren Autoren die Freiheit, selbst über den Gebrauch von alter, neuer oder Schweizer Rechtschreibung zu entscheiden, daher variiert auch die Schreibweise in dieser Anthologie.

INHALTSVERZEICHNIS

CHRISTIAN BARSCH

KRRZWPPS

HELMUT BECKMANN

Sonntagfrühe

Rückblicke

G. B.

Gedanken

Les 4 saisons

Nostalgie

Merksprüche

Töne I

Töne II

Fragen

Hoffnungen

Die Brücke

Commutationes

Navigationes

Hagen/Westf.

Überlegungen

Viae = Wege

Nubes = Wolken

Abschied

MANFRED ELSÄSSER

Der Patient und das Krankenhaus

Die wunderbare Adelheid

Zwei Tischgebete

Herrn Dr. Tümpel gewidmet

Im Krankenhaus

REGINA FRANZISKA FISCHER

Immer bei dir

Wenn der Schleier fällt …

Nächstenliebe Geburt

Gewissenhaftigkeit

Lebenswandel

GEBET AN UNSEREN SCHÖPFER

Wunderwelten

HAIKU „DURCH DAS JAHR"

FERIENENDE

THOMAS HELMER

Wie ein Lampion

Oh Neumond, oh Neumond

Der gespiegelte Kuß

Der Raum ist still

Das Leben und seine Liebenden

HORST JESSE

Das Jahr

Schachspiel

Die Reise

Melancholia

Volksfest

JOHN MARTIN

Das verschlossene Tor

ROLF VON PANDER

Tipp Wiesbaden

Positiv

Im Mäuschenrad

Augen zum Schauen

CHRISTINE W. POLLOK

Im Netz unseres Gewebes

Göttergatte

Federleicht

Mit dem Lächeln des Ewigen

Ein stilles Leuchten

EVERT SANDERS

Mephisto im Seelenspiegel

Treue

HANS-ULRICH SCHNEIDER

Der Schmetterlingsstrauch

Eheprobleme bei Familie Fuchs

Vom Engerling zum Maikäfer

Wintersehnsucht

GEORG SCHULZ

GLÜCK AUF!

EHE-PROBLEM

TOR!

FISCHEREI

Gewürzte Verse von der Brechstange

KARIN WALTER

Der Himmel über Freiburg

Der Himmel über Kandel

Mein Himmel

Wolkenreise

Der Himmel

ROLAND WATZKE

Eine einfache Frage

Zeitmaschine

Über die Brücken

Abschied

Déjà-vu

WOLFGANG A. WINDECKER

Geheimnisvolles Licht

Der Bomber

ALLI WOLFRAM

Ende der heißen Monate

Blätterverwandtschaft

Liebesrausch im Lebensherbst

Autorenspiegel

CHRISTIAN BARSCH

KRRZWPPS

Anhang zum Gesamt

(abseits von allen Nachträgen, Eingliederungen, Übersichten, Verzeichnissen)

1

Häufig hört man Rede gehen,

alles müsse man verstehen;

aber dies gilt nicht für alle,

nur vielleicht in seltnem Falle.

Wie man seinen Namen hört,

wird inmeist nie ganz geklärt;

denn wie man ihn richtig spricht,

weiß selbst die Phonetik nicht.

*

2

Wunsch, fast Mode,

sich Zweitleben zuzulegen

nach dem Tode –

Krrzwpps war stets strikt dagegen.

Notiz: Auch K… wird bald zuschanden sein:

V’k’l-Paar A( lpha)-O(mega)

ging schon ins Nicht-Vorhanden ein.

Wäre weise,

dünn gesäter Freuden wegen

nochmals Gleise

voller Leiden zu durchregen?

Folglich weshalb

sollte er Zweitleben leiden?

Einzig deshalb,

um Erstfehler zu vermeiden??

*

3

Krrzwpps (es ist nicht zu leugnen),

wegen/trotz zerstörter Normen,

ehrt und liebt die alten Formen,

glaubt für sie sich gar zu eignen.

Somit lebt er (ohne Frage

fern von jeder Mystagogik),

folgend eigner strenger Logik,

rhythmisch, reimlich durch die Tage.

*

4

Um die Nächte friedlich hinzubringen,

Musengeist sich letztmals zu verdingen,

möchte Krrzwpps eitle Verse reimen,

von schon längst verpöntem Wohlklang träumen.

Weit, weit weg der Welt Disharmonien –

ihn durchströmen traute Melodien,

das nur zählt. Entfernt von Hast, Getue

schwingt das Dunkel um ihn große Ruhe.

Endloses Unangenehm durchschwommen,

seufzt er dankbar: Endlich heimzukommen …

*

5

Reim soll Gedächtnis stärken:

Ihr könnt euch recht

gut Krrzwpps’ Verse merken,

den Autor schlecht.

Doch mag sich niemand grämen

ob des Gesichts:

es ist für nichts zu nehmen.

Auch dies gilt nichts.

*

6

Krrzwpps, um nicht Leid zu denken,

darf ins Versreich sich versenken.

Um nicht Grellerei zu sehen,

wird er still an Rhythmen drehen;

um wüst Weltlärm nicht zu hören,

mag er seine Reime klären.

Demnach sind dann Versfiguren

Löscher grober Alltagsspuren;

sind es schlagkräftige, straffe,

dienen sie sogar als Waffe.

Krrzwpps, Frieden sich zu schenken,

darf ins Versreich sich versenken.

*

7

In glanz- und gloriabeladnem Rahmen

viel glanz- und gloriabeladne Namen,

viel lob- und lustbeladnes Funkeln –

Moral und Sinn stehn arm im dunkeln.

Stets war, seit er zu leben angefangen,

dem Krrzwpps es um letzteres gegangen;

das erstere schien ihm stets nichtig,

allein Verständnis war ihm wichtig.

So unaussprechlich wie Krrzwppsens Name,

verbleibe unaussprechlich fern Reklame:

Zwar das Gedichtwerk ist zu kennen,

doch der Verfasser nicht zu nennen.

*

8

Sehr bald wird Krrzwpps sechsundsechzig.

Schon alt, noch jung – er wills nicht wissen.

Bei allen Wunder-, Kümmernissen

auf jeden Fall die Zeit: sie rächt sich.

Dem folgend: Krrzwpps muß erwidern.

Was er in manchen Vers gezwungen,

was auch gelungen (nicht gelungen) –

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