In Teufels Küche: Matthew Scudder, #11

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In Teufels Küche: Matthew Scudder, #11

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Länge: 471 Seiten6 Stunden

Beschreibung

In seinem elften Abenteuer wagt sich Matt Scudder wieder einmal in düstere Gefilde vor. Dazu einige Pressestimmen:

Es bedarf der sicheren Hand eines coolen Profis wie Lawrence Block, um den hektischen Puls einer Stadt wie New York City einzufangen. Scudder schleppt einigen persönlichen Ballast mit sich herum. Aber wenn dieser schrullige, abgebrühte Schnüffler aufhört, aus dem Fenster in den Regen hinauszuschauen, und anfängt, sein Viertel in Hell´s Kitchen zu durchstreifen, ist er nicht zu toppen.

„Ist das alles, was Sie tun?“, will ein verdutzter Auftraggeber von ihm wissen. „Mit Leuten reden und sich anhören, was sie sagen? Und ihr Mienenspiel beobachten, während sie es sagen?“ Ein bisschen komplizierter ist es allerdings schon. Aber Mr. Block verfügt über die beiläufige Eleganz, um alles ganz leicht erscheinen zu lassen bei seinen prägnanten Schilderungen der menschlichen Transaktionen im Moloch New York und bei seinen dichten Charakterstudien von transsexuellen Prostituierten, jugendlichen Herumtreibern und isolierten Karrieristen, die dieses unwirtliche Terrain bevölkern und ihr Zuhause nennen.

Marilyn Stasio

New York Times Book Review

Bei den Helden von Serienkrimis zeichnet sich ein neuer Trend ab. Mickey Spillane, Nero Wolfe, Sherlock Holmes und ihresgleichen haben sich von Buch zu Buch kaum verändert. Ihre Beständigkeit hat sogar einen Teil ihres Reizes ausgemacht. Dagegen gehen zeitgenössische Serienautoren wie Bill Pronzini, Robert P. Parker, Joseph Hansen und Lawrence Block einen Schritt weiter und gestehen ihren hartgesottenen Helden ebenso eine persönliche Weiterentwicklung zu wie gewöhnlichen Sterblichen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Blocks ehemaliger Alkoholiker Matt Scudder.  Von Schuldgefühlen, Angst und Alkohol in die Isolation getrieben, war Scudder der Inbegriff des Einzelgängers. Doch im Lauf seines nie endenden Entzugs beginnt er sein Spektrum zu erweitern. Einen echten Freund findet er in Mick Ballou, einen Sidekick in dem gewieften jungen Herumtreiber TJ und eine Geliebte in dem ehemaligen Callgirl Elaine. Als Scudder vom Bruder eines obdachlosen Vietnamveteranen, der des Mordes an Anwalt Glenn Holtzmann angeklagt ist, engagiert wird, findet er heraus, dass am Opfer sowohl mehr als auch weniger war, als es den Anschein hatte. Zu seiner eigenen Überraschung – denn er liebt Elaine –lässt sich Scudder auf ein Verhältnis mit Holtzmanns Witwe ein. Die Auflösung des Falls ist eine logische Überraschung und wirft so manche Frage über die Indifferenz des Daseins auf. Obwohl Scudders Welt so trostlos ist wie eh und je, lässt er diesmal die Sonne ein wenig durchblitzen. Es ist schön, einen Freund glücklich zu sehen.

Wes Lukowsky

Booklist

„Block war nie besser.“

New York Daily News

„Unbedingt lesen … ebenso stimmungsvoll wie spannend.“

Chicago Sun-Times
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