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Trix: Historischer Roman

Bewertung:
368 Seiten6 Stunden

Zusammenfassung

Eine spannende Geschichte um seltsames Ereignisse: Die verwaiste mittellose Trix wird in einem Nonnenstift aufgenommen. Doch dann erhält sie ein geheimnisvolles Erbe ...

... Der Pater ließ das Halsband auf den Tisch fallen und sah Trix wie entgeistert an.
»Des Rätsels Lösung!«, flüsterte er.
»Ich verstehe nicht«, sagte Trix fassungslos. »Was sollen diese Nadelspitzen? Sie müssen ja der wehtun, die das Halsband anlegt -«
»Sie können nur einen Zweck haben«, fiel der Pater ein. »Nicht um zu verletzen wurde dieser höllische Mechanismus konstruiert, sondern um zu töten. Zunächst nur die eine Person - mochte man nach ihr das Werkzeug vernichten. Aber das tat man nicht und so forderte der lockende Schmuck noch andere Opfer.«
»Die Nadeln sind - vergiftet?«, fragte Trix mit Grauen.
»So muss es sein«, erwiderte der Pater. »Wahrscheinlich ist das Gift in dem Behälter eingeschlossen, der die Nadeln enthält, und diese werden durch die Zähne der Feder beim Schließen herausgedrückt. Das ist eigentlich enorm einfach konstruiert und doch hat Freund Zell es nicht herausgebracht! Aber, meine Tochter, dieses Halsband ist, so wie es hier liegt, ein gefährliches Ding zum Aufheben. Dass noch niemand den Schmuck in der Hand geschlossen und dabei die Finger unter dem Schloss gehalten, ist ein Zufall - wie wär's, wenn wir der Schlange den Giftzahn auszögen, schon damit kein weiteres Unglück vorkommen kann? Wir brechen dazu das Schloss ab - das harmlos genug ist, denke ich, ohne die Schnappfeder. Dann nehmen wir den Stein aus der Fassung und vernichten diese, und dann können Sie sich mit den Steinen schmücken oder andere, ohne auch nur das Geringste fürchten zu müssen -« ...

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