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Meine Wahrheit 6: 12 Private Bekenntnisse

Bewertung:
165 Seiten2 Stunden

Zusammenfassung

Alle 14 Tage neu!

Hier sind die dramatischen Geschichten aus dem wahren Leben, authentisch und voller Emotionen!
Jede Menge ergreifende Schicksale und aufregende Bekenntnisse – aktuell, ehrlich und persönlich.
Jetzt wird endlich mal deutlich Klartext geredet!

Geschichte 1:

Verzweifelte Frauen

"Er ist der Nachbarstochter hörig! Ich kann nichts dagegen tun!"
Dreißig Jahre waren Volker und ich verheiratet. Ich dachte, nichts und niemand könnte je zwischen uns stehen. Als Nina nebenan einzog, ahnte ich lange nichts.
Frau Kurz, können Sie morgen zwei Stunden länger arbeiten? Wir haben zwei Ausfälle in der Chirurgie auf Station acht", bat mich meine Chefin.
"Kein Problem", antwortete ich.
Ich kannte das: Kaum hatte die Erkältungswelle ihren ersten Höhepunkt erreicht, mussten quer über die Stationen die Krankenschwestern umverteilt werden.
"Sag mal, Jenna, bist du eigentlich überhaupt irgendwann einmal krank?", fragte Lernschwester Sina.
Ich lächelte: "Nein, fast nie."
Das war auch der Grund, aus dem meine Chefin mich meist zuerst fragte, ob ich einspringen könnte. Seit unsere Kinder aus dem Haus waren, ging das fast immer.
Auf dem Heimweg schickte ich meiner besten Freundin Barbara eine SMS. Komme morgen etwas später dazu, muss länger arbeiten, informierte ich sie.
Am frühen Nachmittag fuhr ich mit meinem kleinen Wagen in unsere Einfahrt. Bei meiner Nachbarin Heidi, die zwei Häuser weiter wohnte, stand ein kleiner Leihtransporter vor der Garage. Ihr Enkel Niklas lief durch den Garten zum Sandkasten, den seine Mutter Nina im letzten Jahr für ihn dort neu aufgefüllt hatte.
"Hallo!", rief die junge Frau jetzt über den Zaun.

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