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Wie man einen Halunken küsst

Wie man einen Halunken küsst

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Wie man einen Halunken küsst

Länge:
118 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 6, 2019
ISBN:
9781547502325
Format:
Buch

Beschreibung

Zwei Freundinnen, ein Missverständnis und die große Liebe für eine Lady.

Nachdem ihre Verlobung zerbricht, ist Lady Natalie frei, dem Mann ihrer Träume nachzustellen. Als der Begehrte auf einer Weihnachtsfeier ebenfalls anwesend ist, heckt sie einen Plan aus, ihn für sich einzunehmen.

Lord Christian St. Vella, der Marquis von Knightly, hat nicht die Absicht, in die Ehefalle zu tappen. Je mehr Lady Natalie ihm nachstellt, desto verärgerter ist er. Doch dann beginnt er, hinter die Fassade zu blicken und eine Lady zu entdecken, für die er sich erwärmen könnte.

Werden Sie gemeinsam eine unvergessliche Weihnachtszeit erleben?

Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 6, 2019
ISBN:
9781547502325
Format:
Buch

Über den Autor

USA Today Bestselling, Amazon All Star author Amanda Mariel dreams of days gone by when life moved at a slower pace. She enjoys taking pen to paper and exploring historical time periods through her imagination and the written word. When she is not writing she can be found reading, crocheting, traveling, practicing her photography skills, or spending time with her family.


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Buchvorschau

Wie man einen Halunken küsst - Amanda Mariel

Wie man einen Halunken küsst

Von

Amanda Mariel

––––––––

Dies ist ein fiktives Werk. Alle Namen, Personen, Organisationen, Orte und Handlungen sind frei erfunden.

Copyright © 2016 Amanda Mariel

Alle Rechte vorbehalten.

Jede elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Massenspeicherung oder öffentliche Zugänglichmachung ohne die ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Autors / Herausgebers ist unzulässig.

Herausgegeben von Amanda Mariel.

Umschlaggestaltung von Jaycee DeLorenzo (Sweet n Spicy Designs)

Widmung

Dies ist für all jene von uns, die an den Zauber der Weihnacht glauben und an die Inspiration, die ein Halunke geben kann.

Danksagung

Zuallererst möchte ich meiner guten Freundin Christina McKnight danken, die mit der Idee an mich herantrat, die Figur der Lady Natalie aus ihrem Roman Ein Kuss zur Weihnachtszeit für einen zweiten Teil der Reihe zu nutzen. Es hat mir viel Spaß gemacht, mit dir zu arbeiten, Christina! Ich danke meiner Lektorin und den Testleserinnen, die geholfen haben, die Geschichte der Lady Natalie in Form zu bringen. Auch an meine Familie geht ein großer Dank, eure Unterstützung und Enthusiasmus bedeuten mir die Welt. Und zu guter Letzt ein riesiges Dankeschön an all die Leser, die meinen Büchern treu sind. Ich liebe euch alle!

Prolog

Lady Natalie Seymour, die Tochter des Herzogs und der Herzogin von Sheridan, stand auf der Bühne ganz vorn im Musiksalon im Haus ihrer Eltern. Es war der Abend ihres gesellschaftlichen Debüts, und sie starrte ihre einstige beste Freundin Lady Pippa Godfrey in Grund und Boden.

Wenn Blicke töten könnten, würde die Verräterin hier und jetzt verenden, denn Natalie war mehr als nur wütend, ihr Herz war gebrochen, und sie raste vor Wut. Pippa hatte sie betrogen, und sie würde für das bezahlen, was sie ihr angetan hatte.

Natalie zwang ein strahlendes Lächeln auf ihr Gesicht und rief das nächste Mädchen auf die Bühne. Erneut fand ihr Blick die ehemalige Freundin. Pippa saß in der ersten Reihe des zum Bersten gefüllten Salons, knetete ihre Finger und sah aus wie eine Maus in der Falle. Ganz offensichtlich war ihr klar, was sie getan hatte und was hier gleich passieren würde. Pippas Unbehagen verwandelte Natalies erzwungenes Lächeln in ein echtes. Für das, was Pippa Nathalie am vergangenen Abend beim Ball zu Natalies Ehren getan hatte, verdiente Pippa Schlimmeres als Unbehagen. Sie verdiente, dass jemand ihr so wehtat, wie sie Natalie wehgetan hatte.

Der vergangene Abend war magisch gewesen, bis Pippa alles zerstört hatte. Nathalies Zukunft, ihre Hoffnungen und Träume. Innerhalb weniger Augenblicke war all das zerbrochen. Der Ballsaal glitzerte im Licht hunderter Kerzen. Farne in riesigen Töpfen und Blumengestecke waren zur Dekoration aufgestellt, und elegante Damen und Herren tanzten und amüsierten sich. Sie alle waren dort, um Natalie mit offenen Armen in der Gesellschaft willkommen zu heißen. Natalie war so aufgeregt gewesen, ihre besondere Nacht mit ihrer besten Freundin zu erleben. Sie hatte Pippa umarmt, aber das war vorbei. Nie wieder würde sie Pippa mit freundlichen Augen betrachten.

Die beiden jungen Damen waren zauberhaft gewesen in den weißen Ballroben, die den Debütantinnen vorbehalten waren, das Haar modisch aufgesteckt und schimmernde Perlen an den Ohren und um den Hals. Natalie war stolz gewesen, Pippa an ihrer Seite zu haben, wie sie da tanzten, flirteten und Spaß hatten. Jedenfalls bis zu dem Moment, als Pippa sie betrogen hatte und die Magie der Nacht davonspülte.

Die Erinnerung daran tat weh, bohrte sich wie ein Pfeil durch ihr Herz, während sie sich daran zu erinnern versuchte, was sie der Menschenmenge hatte sagen wollen. Wie sehr sie sich auch bemühte, sie konnte nicht aufhören, Hass wegen dem zu fühlen, was geschehen war. Natalie atmete tief durch und überschaute den Raum auf der Suche nach dem Marquis von Knightly. Er war ein langjähriger Freund ihres Bruders, Bradford, und Natalie und der Marquis kannten sich ein Leben lang. Solange sie denken konnte, war sie in ihn verliebt gewesen. Sie sah in ihm nicht Bradfords Freund, sie sah in ihm ihre eigene Zukunft. Pippa wusste das sehr gut. Es war in vielen gemeinsam verbrachten Nächten das große Thema zwischen ihnen gewesen, während sie sich ihre Zukunft ausmalten. Ihr Herz stolperte, als sie Christian, Lord Knightly, in der zweiten Reihe sitzen sah, nur wenige Stühle von Pippa entfernt . Mit seinem Blick fixierte er die kastanienfarbenen Locken der Verräterin.

Natalies Blut wurde heiß, während ihr Puls sich beschleunigte. Wenn sie versuchte, die Vorstellung aufzuhalten, die sich in ihrem Kopf breitmachte, könnte sie auch versuchen, einen Sturm aufzuhalten. Pippa, die die Terrasse betrat, Lord Knightly dicht hinter ihr. Pippa in seinen Armen unter dem Sternenhimmel.

Natalie schloss die Augen und versuchte, sich zusammenzureißen. Sie war nicht in der Lage gewesen, länger hinzuschauen, ihr Herz gebrochen. Den Rest der Nacht, die die beste Nacht von Natalies Leben hätte sein sollen, verbrachte sie damit sich zu fragen, warum Pippa ihr das angetan hatte.

Der Ball war bis in die frühen Morgenstunden weitergegangen, und danach war Pippa auf ihrem Zimmer geblieben. Natalie hätte die Verräterin sofort zur Rede stellen müssen, aber sie hatte nicht gewusst, was sie hätte sagen sollen. Stattdessen hatte sie alles gegeben, um so zu tun, als sei nichts geschehen. Dabei hatte die ganze Zeit ihr Kopf ihr die Erinnerungen vorgegaukelt, bis endlich Schlaf sie übermannt hatte.

Applaus erfüllte den Salon, als das Mädchen auf der Bühne endlich die letzte falsche Note sang und Natalie damit in die Gegenwart zurückholte. Es war Zeit, dass sie Pippa auf die Bühne rief. Sie erhob sich und glättete ihre Röcke, ehe sie auf das Podium trat.

Gott gib mir Kraft. Das Letzte, was sie wollte, war, das Flittchen so anzusprechen, als seien sie immer noch Freundinnen. Leider hatte sie keine Wahl. Ihren Eltern war nicht bewusst, was in der vergangenen Nacht passiert war. Noch weniger wussten sie, dass Natalie sich eine Zukunft mit Christian ausgemalt hatte. Sie verbarg ihre Gefühle und rief stattdessen all die Fertigkeiten auf den Plan, die ihr von Kindesbeinen an beigebracht worden waren, in erster Linie Eleganz und Haltung. Die Gesellschaft würde niemals sehen, was ihr unterkühltes Äußeres verbarg. Niemanden hier würde sie ihre Zerstörung bemerken lassen, und ganz sicher nicht Pippa.

Natalie blickte zu Pippa, amüsiert und ein klein wenig begeistert, als sie sah, dass die andere ihre Röcke mit weißknöcheligen Händen umklammerte, während ihre Mutter etwas zu ihr sagte. Irgendwas lag in der Luft, aber Natalie bezweifelte, dass Pippas Tändelei mit Lord Knightly der Grund dafür war. Bereute sie es eigentlich kein bisschen, dass sie jeden Traum, den Natalie je geträumt hatte, zerstörte?

Es war egal. Natalie hob das Kinn ein wenig, als Pippa sich erhob. Als nächstes wird Lady Pippa Godfrey diese Bühne schmücken. Natalie hob die Hand in Richtung von Pippa, als ein Gedanke ihr in den Kopf stürmte. Sie lächelte scheu. Lady Pippa und ich waren schon beste Freundinnen, noch bevor wir ein Pianoforte berühren durften. Aber seit wir einander begegnet sind, haben wir immer alles geteilt, und das schließt auch unseren Musiklehrer ein, Mr. Giles. Auch wenn ich behaupten möchte, dass Pippa dem Mann sehr viel näher steht, als meine Eltern es jemals erlauben würden.

Natalie blickte Pippa in die Augen, als die Wangen der anderen in tiefem Rot erblühten. Die Worte trafen genau, und sie würden Pippa ruinieren. Nur schade, dass Pippas gesellschaftlicher Ruin nichts gegen ihren Verrat mit Lord Knightly bewirken würde. Der Schurke würde sie vermutlich sogar als passender für sich selbst empfinden. Ein Augenblick der Reue ergriff Natalie. Sie hatte ebenso viel verloren, wie sie gewonnen hatte. Sie konnte das, was sie getan hatte, nicht zurücknehmen, und sie hatte auch gar nicht die Absicht. Es gab keinen Zweifel, dass alle Anwesenden ihre Worte gehört hatten und auch die Bedeutung zwischen den Zeilen verstanden. Helles weibliches Gelächter und tiefes Schmunzeln der Männer füllten den Salon, flossen von ganz hinten im Raum bis ganz nach vorn, wo Natalie auf dem Podium stand. Ihre Worte würden schneller

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