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Die Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland

Die Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland

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Die Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland

Länge:
184 Seiten
29 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2008
ISBN:
9783593404424
Format:
Buch

Beschreibung

Der Sozialstaat in Deutschland veränderte im letzten Jahrzehnt sein Gesicht sehr einschneidend. Die aktualisierte Neuauflage des Standardwerkes vermittelt einen detaillierten Überblick über die Geschichte und gegenwärtige Situation der zentralen Institutionen des Sozialstaats im heutigen Deutschland.
Aus dem Inhalt: Die Soziale Frage im 19. und der Ausbau der Sozialordnung im 20. Jahrhundert – Arbeitsbeziehungen – Arbeitsmarktpolitik – Die Systeme der Sozialversicherung und der sozialen Grundsicherung – Familienpolitik und Jugendhilfe – Sozialpolitik und Bildungssystem – Soziale Regulierung am Wohnungsmarkt – Kommunale Sozialpolitik, Wohlfahrtsverbände, soziale Dienste und Selbsthilfe – Sozialpolitik in der EU – Die Zukunft des Sozialstaats im Zeichen der Globalisierung.
Herausgeber:
Freigegeben:
13. Mai 2008
ISBN:
9783593404424
Format:
Buch

Über den Autor


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Die Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland - Lothar F. Neumann

LESEPROBE

Schaper, Klaus; Neumann, Lothar F.

Die Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland

LESEPROBE

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Impressum

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Copyright © 2008. Campus Verlag GmbH

Besuchen Sie uns im Internet: www.campus.de

E-Book ISBN: 978-3-593-40442-4

1 Einführung

1.1 Reizthema »Sozialstaat«

Im Sozialstaat Deutschland zu leben, ist eine vergleichsweise komfortable Situation und wir alle wissen das. Von der Wiege bis zur Bahre – nein! – schon vor der Wiege, sogar schon vor der Geburt treffen wir auf die sozialstaatliche Betreuung. Lassen wir das Leben Revue passieren, dann können wir für jeden von uns vielfältige Interventionen des Sozialstaats voraussehen.

Beginnen wir vor der Zeugung. Wenn die gewollte Schwangerschaft nicht eintritt, bietet die ärztliche Profession Rat und Hilfe und die Krankenkassen bezahlen dies. Wenn es dann gelingt, stellt der Sozialstaat u.a. Schwangerschaftsbetreuung, Mutterschutz, Geburtshilfe, Elterngeld, Kindergeld, gesundheitliche Vorsorge und Betreuung im Krankheitsfall, Krankengeld, Wohngeld, Kindergarten, Bafög, Sozialhilfe, Fortbildung, ABM, Arbeitslosenunterstützung, Behindertenbetreuung, soziale Dienste wie Suchthilfe oder Familienberatung, Unfallrente, Rehabilitationsmaßnahmen, Altersrente, Pflegegeld und Altenbetreuung zur Verfügung. Die Liste ist keineswegs vollständig! So zählen auch folgende Institutionen zur Sozialordnung: Tariflöhne und tarifliche Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Mitbestimmung und Arbeitskampfregeln.

Wir werden uns in den folgenden Kapiteln mit den wichtigsten Sozialleistungen und den zentralen Institutionen der Sozialordnung beschäftigen. Es soll vor allem ein Überblick über das sozialstaatliche System in seiner aktuellen Gestalt gegeben werden. Die Beschreibung unserer Sozialordnung bildet aber nur einen Teil der vor uns liegenden Aufgabe. Weiterhin befassen wir uns mit:

Leitbildern sozialer Gerechtigkeit,

Prinzipien der Sozialpolitikgestaltung im Ordnungsmodell »soziale Marktwirtschaft«,

der Geschichte des Sozialstaats in Deutschland,

Krisen und Problemfeldern des Sozialstaats und

Reformmodellen und Zukunftsszenarien.

Gerade wegen seiner allumfassenden Präsenz wird die Kritik am Sozialstaat immer lauter. Eher abfällig beschrieben als Wohlfahrts-, Versorgungs- und Betreuungsstaat lähmt er nach Ansicht vieler Kritiker unser Wirtschaftssystem, hemmt unternehmerische Risikobereitschaft der Menschen und ihre Selbsthilfefähigkeit allgemein. Die rent seeking society, die – frei – übersetzt Versorgung beanspruchende Gesellschaft – so ein modernes Schlagwort aus der neoliberalen Theorieschmiede (Tullock 1993) suche die – scheinbare – Sicherheit in sozialstaatlichen Schutzräumen. Aber das könnte schlecht enden! »Andere« Nationen, vor allem die sich rasch zu Konkurrenten auf dem Weltmarkt entwickelnden Schwellenländer, schlafen nicht. Insbesondere die Konkurrenz aus Ostasien lehre uns schon jetzt das Fürchten und wirbelte unseren heimeligen »Wohlfahrtsstaat« gehörig durcheinander. Die Löhne seien zu hoch, die Tarifpolitik

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