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Als das Wünschen noch geholfen hat oder: wie man in Mesopotamien Karriere machte: Eine Untersuchung zur 'dunklen Seite' der akkadischen Beschwörungsliteratur des 1. Jh. v. Chr.

Als das Wünschen noch geholfen hat oder: wie man in Mesopotamien Karriere machte: Eine Untersuchung zur 'dunklen Seite' der akkadischen Beschwörungsliteratur des 1. Jh. v. Chr.

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Als das Wünschen noch geholfen hat oder: wie man in Mesopotamien Karriere machte: Eine Untersuchung zur 'dunklen Seite' der akkadischen Beschwörungsliteratur des 1. Jh. v. Chr.

Länge:
118 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 1, 2008
ISBN:
9783836605403
Format:
Buch

Beschreibung

Die vorliegende Studie richtet sich nicht nur an Assyriologen, sondern auch an Religions- und Literaturwissenschaftler, Ägyptologen und Archäologen.
Auch interessierte Laien können hier einen tiefen Einblick in eine faszinierende Denkweise erhalten.
Ein großer Teil der uns aus dem Alten Orient in Keilschrift überlieferten Texte ist religiöser bzw. magischer Natur.
Unzählige Zaubersprüche oder Beschwörungen dienten dem Schutz oder der Gefahrenabwehr.
Leider ist es der Forschung nie gelungen, Texte, die zur sogenannten schwarzen Magie gehören, als solche zu deuten, obwohl die Texte teilweise schon seit über 80 Jahren publiziert sind. Dadurch war der Blick der Forschung auf die alte Beschwörungskunst sehr einseitig.
Die vorliegende Arbeit übersetzt, kommentiert und interpretiert 18 Zaubersprüche aus dem Bereich des Schadenzaubers, die zwischen dem 8. und 4. Jahrhundert in Assur, Uruk, Sippar und Sultantepe aufgeschrieben wurden.
Die Sprüche fordern neben der Rezitation des Textes auch ein Ritual. Die Kombination aus beiden Elementen soll der Beschwörung ihre Macht verleihen.
Der antike Mensch wollte seine Feinde krank machen oder töten. Andere Menschen sollten beraubt und geblendet werden.
Den Höhepunkt bildet eine Spruchsammlung, mit der man sich unsichtbar machen wollte, um sich Zugang zum Palast zu verschaffen. Die Hunde wurden mit einem Bann belegt, damit diese nicht anschlagen konnten. Der König sah in einer Halluzination 7 Jungfrauen, denen er sein ganzes Geld zu geben bereit war. Hinter den imaginären Damen stand dankend der nach Reichtum strebende Beschwörer.
Die Zauberer und Beschwörer des Alten Orients fassten solche Beschwörungen in Sammlungen zusammen, die in der vorliegenden Arbeit vorgestellt werden.
Zu den Serien gehören: Palastbetretung, Zornesberuhigung, Handöffnung, Freundliches Gesicht und Prozeßänderung.
In einem einführenden Kapitel wird die Wirkungsweise von Magie beschrieben. Wie sollte der Spruch funktionieren, warum verwendete man nur bestimmte Materialien, warum wurde eine Orthographie verwendet, die teilweise von der Standardorthograpie abweicht?
Den Abschluss der Untersuchung bildet ein Ausblick auf weitere Anwendungsmöglichkeiten der erzielten Erkenntnisse auf andere Forschungsschwerpunkte der Assyriologie wie z.B. die Mythen- und Epenforschung.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 1, 2008
ISBN:
9783836605403
Format:
Buch

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