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Waschen, füttern, töten

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38 Seiten28 Minuten

Zusammenfassung

Es ist das Jahr 2042. Die Überalterung der Gesellschaft hat das Land vor gewaltige soziale und finanzielle Probleme gestellt. Die Mietpreise befinden sich auf Rekordhöhe, die Mittelschicht ist kläglich geschrumpft und kämpft täglich ums Überleben. Auch Susanne und Thorsten Dreger müssen sich neben ihrem Hauptberuf mit Nebenjobs über Wasser halten. Da wird Susannes Mutter, Alma Dietrich, pflegebedürftig und muss in ein Altenheim. Auch dort herrschen chaotische Zustände. Vor allem aber: Die Heimkosten bedeuten für Susanne und Thorsten eine zusätzliche, kaum erschwingliche Mehrbelastung. Die Krankenkassen zahlen nur noch einen pauschalen Pflegezuschuss, die Einstufungen sind wegen Sparmaßnahmen abgeschafft worden. Vorgesetzte können ihre Mitarbeiter wegen des drohenden finanziellen Abstiegs skrupellos manipulieren. Susanne und Thorsten wissen bald keinen Ausweg mehr. Da lernt Thorsten eines Nachts einen seltsamen Fremden kennen, der ihm ein schier unglaubliches Angebot macht...
Klaus Enser-Schlag, Hörspielautor von zahlreichen Kurzkrimi-Hörspielen, lässt in seiner neuen Short-Story eine düstere Zukunftsmusik erklingen. Der Mensch ist mehr denn je dem Kapitalismus und seinen leistungsorientierten Regeln unterworfen. Der alte Mensch rangiert auf der untersten Stufe des Wertesystems. Die Lösung des Überalterungsproblems sowie des damit verbundenen, finanziellen Kollapses scheint genauso ungeheuerlich wie vorstellbar. Hoffen wir alle, dass diese Vision niemals Realität werden wird...

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