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Schwarzbier - Rezepte & mehr

Schwarzbier - Rezepte & mehr

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Schwarzbier - Rezepte & mehr

Länge:
102 Seiten
25 Minuten
Freigegeben:
24. Juli 2017
ISBN:
9783897986091
Format:
Buch

Beschreibung

Lassen sie sich verführen zum Kochen und Backen mit Schwarzbier – mit über 30 Rezepten für herzhafte und süße Gerichte, die durch die dunkle Zutat zu etwas ganz Besonderem werden. Dazu erfahren Sie Interessantes aus der Brauereigeschichte, warum Schwarzbier so gesund ist oder welche Biersorte zu welchem Gericht passt.
Inkl. Anhang mit Adressen und Angeboten von Schwarzbierbrauereien in Deutschland. Ein Büchlein aus unserer Minibibliothek, die im Westentaschenformat auf 128 Seiten kurzweilig über verschiedenste Themen informiert.
Freigegeben:
24. Juli 2017
ISBN:
9783897986091
Format:
Buch

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Schwarzbier - Rezepte & mehr - Ute Scheffler

Rezeptverzeichnis

Dunkle Vergangenheit

Luther soll seiner Katharina auch deshalb verfallen gewesen sein, weil sie es verstand, ein hervorragendes Bier zu brauen. So zumindest will es die Legende. Auch Goethe war nicht nur Wein, Weib und Gesang zugetan: Einem Krug kühlen Bieres konnte er schwer widerstehen. Ob allerdings seine Christiane in der Weimarer Küche ebenfalls braute, lässt sich nicht mehr so recht ermitteln. Nachweisbar allerdings ist, dass über Jahrhunderte das Brauen des beliebten Getränkes fest in Frauenhänden lag. Noch 1439 arbeiteten zum Beispiel in Oxford mehr Frauen als Männer im Braugewerbe. Bis, ja nun, die Braumönche nicht länger die einträgliche Einnahmequelle teilen wollten und weibliche Braukunst als Hexerei und Teufelswerk brandmarkten. Vielleicht nicht einmal zu Unrecht: Tollkirschen, Schlafmohn oder Bilsenkraut, selbst Fliegenpilze waren zu jener Zeit beliebte Zusätze, selbstverständlich mit den entsprechenden Nebenwirkungen. Dabei machten die Herren es nicht anders als ihre weiblichen Konkurrentinnen und rührten außer Gerste, Malz und Wasser noch mancherlei Seltsames in den Brautrog. Erst das Reinheitsgebot der bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. vom 23. April 1516 schob diesem Treiben – zumindest in deutschen Landen – einen Riegel vor.

Der Bierbrauer Holzschnitt aus Jost Ammans Ständebuch (1568)

Eine lange Geschichte

Gesetze zum Thema Bier hatten sich die Menschen allerdings schon seit Jahrtausenden gegeben. Forscher vermuten, dass ein bierähnliches Getränk bereits in der Jungsteinzeit, also etwa 10 000 Jahre v. Chr., getrunken wurde. Tausende Jahre später gaben sich die Sumerer im Codex Hammurapi (1 700 v. Chr.) auch die älteste überlieferte Bierschankordnung der Welt. Und dabei waren sie keinesfalls zimperlich: Die Wirtin, die sich ihr Bier nicht in Gerste, sondern in Silber bezahlen lässt, oder die minderwertiges Bier ausschänkt, wird ertränkt. Eine Priesterin, die ein Bierhaus aufsucht oder gar ein solches eröffnet, wird verbrannt. Bierpanscher werden in ihren Fässern ertränkt oder so lange mit Bier vollgegossen, bis sie ersticken.

An dieser Stelle soll nicht nachgeforscht werden, weshalb die Strafen vorwiegend für Frauen gedacht waren. Unterstellen wir einfach, dass auch im alten Mesopotamien die Getränkeversorgung Frauensache war.

Die Babylonier kannten bereits zwanzig Sorten Bier, darunter zwei, die unseren heutigen Schwarzbieren ähnelten. Zum einen ein preiswertes Gerstenbier, dem ab und an eine kleine Menge Emmer zugemischt wurde. (Emmer ist eine der ältesten Getreidesorten der Welt

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