Raum 21 Eine Nacht ohne Feuer

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Raum 21 Eine Nacht ohne Feuer

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Länge: 113 Seiten47 Minuten

Beschreibung

In der Nähe des Wahnsinns
Eremias phantasierte. Vielleicht eine Folge der täglichen Strapazen, der nächtlichen Überreizung,
Phantasieren meint ja, dass die Kontrolle über das Hirn verloren ging.
Die Bilder kommen und gehen, wie sie wollen, als ob sie ein Eigenleben hätten.
Die Bilder in seinem Hirn waren überscharf. Die Phantasien wurden greifbar.
Das ist so. In der Nähe des Wahnsinns wird manches sichtbar.
Und die Nächte kommen schnell
Die Nacht überraschte Eremias. Und es gab kein Feuer. Eremias hatte es versäumt, beizeiten Holz zu sammeln.
Savannennächte ohne Lagerfeuer sind gefährlich. Mehr als gefährlich.
Und die Nächte kommen schnell!
Eremias hatte es versäumt, beizeiten Holz zu sammeln.
Eremias, krank an Leib und krank an Seele, beschuldigte Dida, Ursache für dieses Versäumnis zu sein.
Eremias, krank an Leib und krank an Seele:
Mein Weib? Bist du von Erden? Kein Holz? Kein Feuer? Was soll aus uns werden?
Beeile dich, Weib! Uralte Regel der Wildnis: Nie geh ins Dunkle zum Sammeln des Holzes!
Tu es immer beizeiten! Wenn die Löwen noch schlafen, dösen, gähnen und auch sonst noch unlustig sind!
Geh, Weib, hol Holz, für Feuer und Nacht!
Erhebe deinen Leib, solange der Leopard schläft, bevor die Blutrunst ihn treibt! Bevor der Blutdurst ihn treibt.
Beeil dich, Weib, hol Holz, mach Feuer!
Eremias, krank an Leib und krank an Seele:
Die Nacht steht am Anfang. Das Weib vergaß, beizeiten Reisig und Holz zu sammeln, und das Feuer zu zünden!
Was nun?
Was soll mir ein Weib, welches versäumte, beizeiten Reisig und Holz zu sammeln, und das Feuer zu zünden!
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