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Sunny - Der Mord: U.S. Special

Sunny - Der Mord: U.S. Special

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Sunny - Der Mord: U.S. Special

Länge:
167 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 9, 2017
ISBN:
9783744846233
Format:
Buch

Beschreibung

Kennt Ihr die Maus vom Leland-Way oder vielleicht einen etwas übereifrigen 3-D-Drucker? Turbulent geht es her, denn Sunny begibt sich auf die Reise in die Hauptstadt der Country-Musik, nach Nashville! Was er dort erlebt, erfahrt Ihr in diesem Buch. Allerdings gibt ein mysteriöser Mord große Rätsel auf. Schließlich müssen die Olympischen Spiele in Los Angeles ausgestaltet werden. Am Ende entsteht eine total verrückte Rutsche auf einem noch viel verrückteren Spielplatz. Wird Sunny hinter all die vielen Geheimnisse kommen und die vielen spannenden Abenteuer meistern?
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 9, 2017
ISBN:
9783744846233
Format:
Buch

Über den Autor

Angefangen mit Gedichten und schließlich Gedichtbänden, entstanden viele Veröffentlichungen von Fantasy-Literatur. Und dann -endlich- kam Sunny aus Hollywood! Dieser kleine und doch schon so erwachsene Junge erlebt die verrücktesten Abenteuer in seiner fantastischen Heimat Amerika. Dabei gelingt es ihm immer wieder, mit viel Witz und Mut die verrücktesten Abenteuer zu bestehen. Er ist nicht allein und liebt seine Familie und alle Menschen in seiner wundervollen Stadt Los Angeles. Das ist auch mein Lebensmotto: Ein bisschen "Kind sein" bewahren, verrückt bleiben, mit Menschen reden, die Welt lieben und den Frieden bewahren. Ja, das ist es, worauf es ankommt: Unsere Freiheit -als wichtigstes Gut- zu bewahren! Auf alle Fälle arbeite ich an immer neuen spannenden Geschichten für unseren aufgeweckten Sunny, an Gedichten aus dem Leben. Und ich bleibe für alle -fantastischen- Neuigkeiten offen. Ach ja, noch ein Motto von mir: Mit einem tollen Song im Ohr gelingt fast alles!


Ähnlich wie Sunny - Der Mord

Titel in dieser Serie (20)

Buchvorschau

Sunny - Der Mord - Pit Boston

Design & Layout: Pit Boston

Alle Stories sind frei erfunden

INHALT

Weiße Taube

Überfall

Das Feuer

Der magische Hydrant

Der rätselhafte Pfeil

Sunny, der Tramper

Die Partnervermittlung

Sunny und das Kinderheim am Lillian-Way

Erdrutsch

Die Seilbahn

Der Doppeldecker

Der 3-D-Drucker

Der Mord

Der Dieb

Kleine Lampe

Alles Pillen

Der verhexte Fingerhut

Die Maus vom Leland-Way

Sunny in Nashville

Sunny im Netz

Olympische Spiele

Die verrückte Rutsche

Weiße Taube

Der kleine Sunny aus Hollywood träumte immerzu von einem ganz großen Ding, einem total verrückten Abenteuer vielleicht, einer Sache, die so riesig war, dass er sie eigentlich gar nicht beschreiben konnte. Aber was konnte das nur sein? Hatte er in der Vergangenheit nicht schon so viel erlebt, dass alles groß und riesig war? Er wusste das, aber er hatte das Gefühl, dass da noch eine Menge fehlte. Und deswegen radelte er mit seinem nigelnagelneuen weißen Fahrrad quer durch Hollywood und suchte nach diesem großen Etwas, von dem er noch gar nicht wusste, was es sein könnte. Manchmal blieb er stehen und beobachtete die Menschen. Das allein schien ihm schon sehr spannend zu sein, denn die Leute hatten immer irgendwas an sich, das großartig oder gar toll war. Aber das richtig große Ding, nein, das fand er dort nicht. Vielleicht könnte es die Sonne dort oben am Himmel sein? Die war doch wirklich unglaublich groß, aber dorthin kam er ja nicht. Erstens, weil sie viel zu heiß war und überhaupt, sie war einfach nicht der richtige Ort zum Leben! Und die Schule? Eigentlich war es ja schon toll, dass er dort so gute Noten hatte. Mrs. Simms war ja sehr stolz auf ihn, hatte er ihr in der Vergangenheit doch immer wieder recht aberwitzige Streiche gespielt. Natürlich, auch die waren, wenn man es so wollte, ziemlich groß. Aber stolz konnte er darauf wahrlich nicht sein.

Schließlich die mutige, aufregende Reise zum Mars, und die Sterne auf dem Hollywood-Boulevard, ja, die waren da schon etwas völlig anderes. Und das war wirklich etwas Riesengroßes! Immerhin hatte er die ja nicht umsonst erhalten, sondern weil er wirklich große Talente besaß und die auch jedem zeigen konnte. Aber sonst – war das wirklich schon alles?

Wie er so radelte, fiel ihm gar nicht auf, dass er sich längst in einer schmalen Seitenstraße befand, die so langsam ins Nirgendwo mündete. Die wenigen Häuschen blieben im Dunst des hellen Sommertages zurück, und die Straße verwandelte sich in einen steinigen Holperweg, der von dichten Bäumen und grünen Wiesen eingegrenzt wurde. Das Fahrradfahren machte hier wahrlich keinen Spaß mehr, weil es gar so rüttelte und schüttelte, doch umkehren wollte er auch nicht. Immerhin empfand er die Ruhe und den Duft von Moosen und Blumen sehr wohltuend. Irgendwann hielt er an und lehnte das Fahrrad an einen dicken Baum. Niemand war zu sehen, auch kein Auto fuhr vorüber, nicht einmal ein Windhauch verfing sich in den Blättern der Bäume, nichts. Nur er war hier, sonst keiner. Nachdenklich setzte er sich ins hohe Gras am Wegesrand und schaute auf seine silberne Armbanduhr. Es war nachmittags halb 4, und eigentlich hätte er ja seine Hausaufgaben erledigen müssen. Immerhin war er in Mathematik nicht gerade die allergrößte Leuchte, aber er hatte einfach keine Lust zum Lernen.

Da ertönte auf einmal ein leises Gurren, und als er in den Baum, an dem er lehnte, schaute, entdeckte er eine weiße Taube. Mopsfidel sprang sie von Ast zu Ast und schaute dann immer wieder neugierig zu ihm herab. Er fand sie lustig und rief: „Komm zu mir und wir spielen ein wenig! Doch plötzlich war sie weg, und Sunny setzte sich ins Gras zurück, tuschelte: „Na dann eben nicht, während er sich die Augen rieb, weil er zu lange nach oben in den blank geputzten Himmel geschaut hatte. Als er die Augen wieder öffnete, erschrak er, denn neben ihm saß ein kleiner Junge, der sicher ebenso alt sein musste wie er selbst. „Wie kommst du denn hierher, rief Sunny erstaunt und räusperte sich mehrmals dabei. Der fremde Junge grinste ziemlich frech und sagte dann keck: „Ich bin eben hier vorbeigekommen, und da habe ich dich hier sitzen sehen. Sunny wunderte sich zwar, weil er eigentlich niemanden bis auf die weiße Taube im Geäst gesehen hatte, nickte dann aber nur zustimmend und meinte, dass es schön wäre, dass da noch jemand sei, da wäre er wenigsten nicht so allein. Der fremde Junge sah das genauso, blinzelte in die spielenden Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg zwischen den Blättern des Baumes hindurch bahnten und sagte dann: „Übrigens, ich bin Sky und ich wollte dich etwas fragen. Sunny stellte sich ebenfalls vor und musste natürlich wissen, was es war, dass Sky da wissen wollte. Der meinte, dass er auf der Suche nach einer Stadt sei, die sich Paradies-City nannte. Sunny musste kichern, denn solch eine Stadt und auch solch einen Ort kannte er nicht. Er hatte zwar schon mal etwas vom Paradies gehört, sogar schon ein ähnliches Erlebnis gehabt, aber wo dieses Paradies-City sein sollte, das wusste er nicht. Und dann erzählte er Sky so einiges aus seinem Leben. Als er aber von seiner Suche nach etwas richtig Großem berichtete, hielt sich Sky die Hand vor seinen Mund. Er schien so etwas Albernes wirklich noch nie gehört zu haben, und Sunny wollte wissen, warum Sky so viel Spaß hatte. Sky schüttelte den Kopf und sagte schließlich, nachdem er einmal herzhaft genießt hatte, weil die Blütenpollen seine Nase ein ganz klein wenig kitzelten: „Etwas richtig Großes willst du also erleben. Na dann such mal schön! Kannst ja auch auf einen hohen Turm steigen und dir einbilden, dass du der Größte bist. Na ja, in diesem Fall wärst du es ja dann auch, aber sonst. Sunny war beleidigt, so frech hatte ihn wirklich noch niemand abgefertigt. Aber auch er war nicht in Watte gepackt, und sofort konterte er: „Ich war schon auf hohen Türmen, und außerdem meine ich das nicht! Ich meine, dass ich etwas, also, etwas Großes suche, vielleicht auch ein verrücktes Abenteuer! Sky kicherte immer noch und meinte dann, dass man sich nicht vornehmen könnte, etwas ganz Großes oder Verrücktes zu erleben. Das kommt dann von ganz allein, meistens, wenn man gar nicht damit rechnet. „Du musst einfach nur den Tag leben, wie er eben ist. Und außerdem, wenn du mal in Not bist, dann wirst du sehen, was wirklich richtig groß ist, kannst mir das schon glauben! Sunny saß da und schwieg. Er wusste natürlich, dass Sky rechthatte, und er wollte von ihm noch wissen, wie er sich sein Paradies-City vorstellte. Sky blinzelte wieder so seltsam in den Himmel hinein und antwortete eine ganze Weile gar nichts. Er holte tief Luft, so, als ob er etwas sagen wollte, doch dann sagte er doch nichts. Sunny wusste nicht, ob er noch einmal fragen sollte, aber er ließ es dann, weil es dieses Paradies-City ja eh nirgends gab. Doch Sky hatte nur nachgedacht und sprach: „Ja, ich glaube, das dieser Ort überall dort sein könnte, wo wir uns wohlfühlen. Dann würde Paradies-City vielleicht an verschiedenen Orten sein, oder? Sunny nickte und fand, dass sie gerade auch in Paradies-City seien, denn hier draußen unter den Schatten spendenden Bäumen, auf dieser gemütlichen Wiese, war es doch wirklich wunderschön. Sky nickte zustimmend, und die beiden freuten sich, dass sie mal einer Meinung waren. Plötzlich stand Sky auf und meinte, dass er weitermüsste. Sunny erkundigte sich, ob er ihn ein Stück des Weges begleiten dürfte, und Sky war einverstanden. Es war ja sonst auch keiner da, der mit ihm hätte gehen können, und zu zweit lief es sich eben einfach besser. Die beiden gingen los und Sunny schob seinen Drahtesel, während er seinen neuen Freund fragte, wo der eigentlich lebte. Sky blieb kurz stehen, so, als ob er erst einmal nachdenken müsste, wo das überhaupt sei. Aber dann lief er weiter und rief entschlossen: „Ziemlich weit weg von hier, da, wo es immer schön ist! Sunny war zwar nicht gerade zufrieden mit dieser spärlichen Auskunft, aber vielleicht wollte Sky auch nicht sagen, wo er zu Hause war. Der jedoch schob noch nach, dass er eigentlich überall Zuhause sei, denn überall sei es schließlich schön. Und so schlenderten die beiden den steinigen Weg unter den Bäumen immer weiter, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. An einer Wegegabelung blieb Sky stehen und sagte, dass er nun geradeaus weitermüsste. Sunny aber wollte lieber wieder umkehren, und so verabschiedeten sich die beiden. Sky lief geradeaus und Sunny schwang sich auf sein Fahrrad und kehrte einfach wieder um. Unterwegs schaute er noch einmal zurück, um nach Sky zu sehen, aber der war verschwunden. Obwohl der Weg geradeaus ziemlich gut einsehbar war, konnte er Sky nirgends mehr entdecken. Dafür flatterte die weiße Taube, die schon im Baum gesessen hatte, um seinen Kopf herum und verschwand schließlich im azurblauen Himmel. Erst jetzt spürte Sunny, wie allein er plötzlich war. In Skys Gesellschaft hatte er sich so wohl gefühlt. Es war, als ob er den fremden Jungen schon ewig kannte. Irgendwie hatte er den kleinen Sky liebgewonnen, obwohl er ihn doch nur wenige Minuten kannte. Sonderbar, aber es war doch schön, dieser Nachmittag mit Sky.

Den ganzen Weg bis zur Straße musste er an seinen neuen Freund denken, den er sicherlich nie wiedersehen würde. Auf einmal zischte es ganz laut! Sofort hielt er an und bemerkte entsetzt, wie die Luft aus seinem Vorderreifen entwich. „Auch das noch", schimpfte er vor sich hin. Aber da hupte auch schon ein Auto neben ihm. Es war Mrs. Simms, die von einem Schüler kam, und nun nach Hause fahren wollte. Erleichtert, dass er nicht allein den langen Weg bis in die Holly-wood-Hills laufen musste, und auch nicht sein kaputtes Rad nebenher schieben brauchte, winkte er ihr zu, und Mrs. Simms half ihm, das Fahrrad in den Wagen zu bugsieren. Dann stiegen die beiden ein und fuhren heim. Unterwegs berichtete Sunny seiner Lehrerin, dass er eben einen ganz lieben Freund gefunden hatte, der Sky hieß und mit dem er ganz fabelhaft reden konnte. Natürlich freute sich Mrs. Simms und bot sich sogar an, ihrem besten Schüler ihr eigenes Fahrrad zur Verfügung zu stellen, bis der einen neuen Reifen besorgt hatte. Selbstverständlich willigte Sunny ein, und als er daheim bei seiner Mami eintraf, erzählte er auch ihr von seinen Erlebnissen. Auch die Mami fand es ganz toll, dass ihr kleiner Sohn so viel erlebt hatte. Dass er eigentlich ein richtig großes Abenteuer erleben wollte, verschwieg er sicherheitshalber, denn das kaputte Fahrrad erschien ihm schon Action genug. Es war noch genug Zeit bis zum Abend und so setzte sich Sunny an seinen Schreibtisch und erledigte seine Hausaufgaben – ganz artig und brav und mit relativ viel Begeisterung. Als er so aus seinem offen stehenden Fenster schaute, flatterte plötzlich eine weiße Taube vorüber, hielt inne, und setzte sich auf das Fensterbrett. Sunny stutzte, war das nicht die weiße Taube von heute Nachmittag? Sie gurrte genauso wie die im Baum, und plötzlich fiel ihm der Stift aus der Hand und kullerte auf den Fußboden. Schnell hob er ihn auf, doch als er wieder nach oben schaute, war die Taube verschwunden. Zu seiner großen Freude aber war da Sky! Der grinste wieder so frech, genau wie am Nachmittag und meinte dann, dass er noch bis zum Abend Zeit hätte. Und so erledigten die beiden Sunnys Hausaufgaben eben gemeinsam, und es gelang einfach alles viel besser als sonst. Als Sunnys Mami ins Zimmer kam, um ihrem Sprössling eine Orangenlimonade zu bringen, bemerkte sie auch Sky. Der stellte sich brav vor und die Mami freute sich, denn nun war ihr Sohn nicht mehr allein und sie konnte sich mehr ihrer Computerarbeit für die Agentur widmen. Gegen Abend aber musste Sky wieder gehen, und noch immer hatte er nicht verraten, wo er wohnte und wo er zur Schule ging. Sky fand das auch gar nicht mehr so wichtig, er lachte kess und sprang aus dem Fenster, aus dem sonst Sunny immer kletterte, wenn er mal wieder verrückte Dinge auskundschaften wollte. Als Sky auf der Wiese landete, war er auch schon wieder verschwunden, und Sunny suchte ihn beinahe überall. Doch da war wieder diese weiße Taube, und nun ahnte Sunny, wo sein Freund geblieben war. Er winkte der Taube lange nach, bis sie schließlich zwischen den Bäumen hinterm Haus verschwand. Ihm war klargeworden, dass Sky wohl diese Taube war und damit ganz sicher ein Engel. Plötzlich wurde ihm etwas sehr Wichtiges

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