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Die irische Braut: 12 Logbuch-Geschichten aus meinem Seglerleben

Die irische Braut: 12 Logbuch-Geschichten aus meinem Seglerleben

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Die irische Braut: 12 Logbuch-Geschichten aus meinem Seglerleben

Länge:
235 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 10, 2017
ISBN:
9783744862318
Format:
Buch

Beschreibung

Wie viele Trainees habe ich für das Segeln von Yachten begeistert? Wie viele Skipper habe ich ausgebildet? Und wie viele schräge Typen haben meine Nerven auf den Törns strapaziert? Sicher über eintausend, ich habe sie nicht gezählt. Meine Logbücher entlocken mir beim Lesen immer wieder ein Schmunzeln oder einen Fluch. Kurioses, Heiteres und Ernstes einer Generation von Yacht-Skippern.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 10, 2017
ISBN:
9783744862318
Format:
Buch

Über den Autor

Hans Naumann, geboren im April 1945 während der Flucht im Bombenhagel der letzten Kriegstage, befasst sich nach 72 Jahren zum ersten Mal mit der Heimat seiner Eltern, die über 200 Jahre auch die seiner Vorfahren war. Er lernte in der neuen Heimat Thüringen Dreher und wurde später Diplom-Ingenieur für Maschinenbau. Seine Leidenschaft gilt dem Seesegeln und der Malerei. Im Ruhestand sucht er nun seine Wurzeln in der alten Heimat Schlesien und ist überrascht, beglückt und auch irritiert von vielem. Die große Freundlichkeit der polnischen Bewohner fiel ihm besonders auf und hat das Wiederfinden leicht gemacht.


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Buchvorschau

Die irische Braut - Hans Naumann

Inhaltsverzeichnis

Die irische Braut

Capraia mal anders

Auf einem Seemannsgrab

San Giorgio Maggiore

Der Mann der zweimal lebte

Kai aus der Kiste

Die Wundertüte

Anna und die dicken Dinger

Einfach nur Pech

In aller Freundschaft

Vermisst

Korsika, wild und stürmisch

Warum tu ich mir das an?

Worte zum Schluss

Prolog

Der Törn ist zu Ende.

Es ist fast Mitternacht. Ich sitze allein im Cockpit der Yacht und höre Musik. Ein irisches Lied „ Two steps from heaven…" und denke darüber nach, dass die Musik wo immer ich gesegelt bin, die gleichen Gefühle weckt. Die kroatischen Lieder genauso, wie die kraftvollen korsischen Lieder oder die Gesänge der englischen Seeleute im Pub. Eine bunte Mischung aus Sehnsucht, Traurigkeit und Lebensfreude.

Oft wird mir die Zeit lang, zwischen den Fahrten auf See. Dort draußen auf dem Meer ist alles ehrlich. Die See fühlt nichts, sie ist zu allen gleich, gleich gut und gleich grausam. Ich liebe diese ehrlichen Momente, wenn nur das Können zählt. Und ich mag die Menschen, die von der See angezogen werden, die sie begreifen wollen in ihrer Schönheit und ihrer grenzenlosen Wut. Segeln kann man nicht lernen. Man kann lernen, ein Boot sicher zu führen, die Technik zu beherrschen, wieder anzukommen. Ich kann segeln, weil ich´s gelernt und auf 40000 Seemeilen gebracht habe, ohne zu scheitern. Die Seele des Segelns erkennt man erst nach vielen tausend Seemeilen auf See und den vielen Nächten in den Häfen. Dazu gehört es auch, Erlebnisse mit Menschen zu teilen, die auch vom Meer fasziniert sind.

Ab und zu nehme ich meine alten Logbücher, erinnere mich an den einen oder anderen Törn und schreibe die Erlebnisse auf um sie, verehrte Leser, zum Träumen zu verführen. Ich erzähle von der Weite des Meeres, von der Kunst, den Wind zu nutzen und ich lehre den Respekt vor der ungeheuren Kraft der Elemente. Ich schreibe aber auch als Skipper meine Erlebnisse auf, um diese wahren Geschichten mit den vielen segelbegeisterten Trainees nochmal zu erleben.

So wie in diesem Buch.

Die irische Braut

Seitdem ich vor Jahren erst die englische und dann die schottische Küste besucht habe, hat sich der Wunsch in meinem Kopf festgebissen, auch die irische See kennenzulernen. Ganz gleich, ob ich in der Adria oder im westlichen Mittelmeer segle, ich träume manchmal von den Küsten Irlands. Was genau diese Gefühle auslöst, weiß ich nicht.

Vielleicht war es damals, Anfang der neunziger Jahre, als ich nach London segelte und dort in den Pubs dem Dudelsack lauschte. Ganz hingerissen merkte ich gar nicht, dass mir ein Ire ein Glas Whisky in die Hand drückte. Er hob sein Glas und trank mir zu.

Ich muss zugeben, dass ich gerne mal einen Scotch trinke. Einen irischen Whisky habe ich bisher immer gemieden. Ist mir zu moorig. Aber dieser hat alles Bisherige noch übertroffen. Ich hab entsetzt nach Luft geschnappt. Lachend hat er in das schwere Glas etwas Eiswasser getan. Die Erinnerung an diesen Abend verblasst nicht, vielleicht auch, weil ich die irische und schottische Musik sehr mag. Vielleicht war es aber auch die Erinnerung an dieses alte Schiff in der dänischen Südsee, es muss in Faaborg gewesen sein. An einer Pier lag ein sehr alter Schoner mit kräftigen Holzplanken. Der Skipper war ein großer rothaariger Mann, höchstens Anfang zwanzig. Er kam mit dem Schiff von Irland. Meine neugierigen Blicke ins Luk veranlassten ihn, mich aufs Schiff zu bitten. So etwas hatte ich noch nicht gesehen und ich bin in vielen Häfen gewesen. Der Schoner wurde 1794 in Irland gebaut. Unter Deck lag überall Tauwerk, sauber aufgeschossen. Im Schiffsraum unter einer ledernen Hängematte standen zwei Trinkwasserfässer. Mitten im Raum ein schwerer blankgescheuerter Holztisch. An der Bordwand gegenüber stand ein eiserner Ofen. Er segelt allein, sagte er mir. Noch während ich mir das Schiff ansah, stellte er mir eine große Mug mit Tee auf den Tisch. Und sang mit kräftiger Stimme das alte irische Volkslied a capella „Red is the rose…." Ich war so ergriffen, dass ich eine kurze Weile nicht sprechen konnte. Dann dankte ich ihm und ging zurück auf meine Yacht. Ein unvergessliches Erlebnis.

Jetzt im heißen Süden nehme ich mir vor, den Traum von Irland zu realisieren. Der Start könnte in Harlingen/Holland erfolgen. Die Hafenstadt kenne ich schon von einigen Törns.

Von dort nach London und Plymouth. Die beiden Städte und ihre Häfen kenne ich auch von 1998. Von Plymouth sind es bis Cork im Süden von Irland nur 135 Seemeilen. Und dann natürlich Dublin. Das wäre ein 2-Wochen-oneway-Törn. Nun fehlt noch die Yacht.

Es gehört auch Glück dazu, das richtige Schiff zu finden. Ein englischer Werftbau, eine OYSTER 475 soll es sein. Die Länge von 14,81 Meter und die 120 qm Segelfläche bei drei Kabinen für geplante zwei Mitsegler sprechen dafür. Eine 3er-Crew ist genau die richtige Crewgröße, finde ich.

Wer käme für diesen Törn in Frage? Nur Albert und Arnold. Die Beiden sind im gleichen Alter, seit langer Zeit befreundet und segeln zusammen. Albert habe ich auf einem vorhergehenden Törn kennengelernt. Trink- und seefest hat er schon einige Yachten ins Mittelmeer überführt, auch Einhand, also allein an Bord. Das trifft bei ihm besonders zu, da seine linke Hand gelähmt ist. Er schafft an Bord mit seiner rechten Hand mehr, als andere mit beiden Händen.

Im Juni fahren wir auf der A7 über Leer nach Harlingen. Dieser holländische Hafen liegt etwas nördlich der großen Seeschleuse, die das Ijsselmeer von dem westfriesischen Wattenmeer trennt. Unser Schiff liegt im Zuiderhafen, einer ehemaligen Gracht, die von kleinen zweigeschossigen Häusern gesäumt ist. Bevor wir einchecken, besuchen wir noch „de stenen Man", den Steinmann.

Dieses zweiköpfige Monument aus Gusseisen auf einem Steinsockel ist ein nationales Kulturdenkmal, errichtet 1774 erinnert es an den Initiator der Deicherneuerung von 1576. Es steht etwas südlich vom Zuiderhafen auf dem Außendeich.

De stenen Man von 1774 / Harlingen

Am alten Leuchtturm vorbei gehen wir zum Fischereihafen. Hier gibt es einen Imbiss mit frischem Fisch aller möglichen Zubereitungen. Die Harlinger Fischer fangen vor allem Muscheln, Austern und Krabben, aber auch guten Seefisch. Satt gehen wir zurück zu unseren Schiff.

Das Check-In geht flott, wir übernehmen das Schiff und bunkern die mitgebrachte Verpflegung. Dann ist es soweit.

Beim Tower melden wir uns ab, die Schleuse wird geöffnet und wir fahren ins Wattenmeer.

Jetzt heißt es „Nase in den Wind und Blick auf den Horizont". Zuerst fahren wir vorsichtig unter Maschine, denn es ist Niedrigwasser, d.h. mit der Ebbe ist das Wasser fast fünf Stunden lang von der Küste weg zur Nordsee geflossen. Überall sind große Flächen des Wattenmeeres trocken gefallen. Wenn wir abkürzen wollen, müssen wir die Insel Texel südlich passieren. Bis Texel sind es ca. 15 Seemeilen, in drei Stunden gut zu erreichen. Das Wetter ist gar nicht friesisch feucht, es scheint die Sonne bei kühlen 15°C. Albert steht am Ruder und versucht die Stangen, die die Fahrrinne begrenzen, rechtzeitig zu erkennen. Sonst sitzen wir auf dem Sand. Im Salon ist es gemütlich warm. Arnold bereitet den Kaffee vor, es gibt Irish-Coffee nach seinem Spezialrezept. Alles Notwendige hat er mitgebracht. Über unserem Gaskocher karamellisiert er jeweils 2 Teelöffel Zucker im hitzebeständigen Glas. Dazu kommen 4 cl irischer Whisky, der ebenso erwärmt wird.

Aufgefüllt mit starkem Kaffee und etwas Sprühsahne obendrauf, serviert er uns das unter Bordbedingungen komponierte Getränk. Irish-Coffee wurde 1942 im Westen Irlands von Joe Sheridan, Chef eines Flughafenrestaurants erfunden. Die Iren nennen ihn auch Gaelic Coffee.

Der weltweite Durchbruch für den Irish-Coffee kam, als im Jahr 1952 das Café Buena Vista in San Francisco die Idee von Joe Sheridan kopierte. Wie ich Arnold kenne ist damit zu rechnen, dass dieses Getränk uns auf dem Törn noch öfter erfreut.

Wie geplant sehen wir in der Ferne den roten Leuchtturm der Insel Texel, die auch Eierland genannt wird. Leider nicht unser Ziel, denn ich hätte mir gern den Museumshafen angesehen. Wir wollen aber südlich von Texel bleiben und die Küste von Den Helder an Backbord lassen. Voraus liegt nur noch die kleine flache Sandinsel Noorderhaaks, die wir südlich passieren. Die Nordsee empfängt uns mit langen runden Wellen aus Nordwest. Der Wind ist moderat, trotzdem binden wir in das Großsegel das erste Reff ein. Ausgerefft ist schnell und mit der Fahrt über Grund von 5,8 Knoten können wir zufrieden sein. Unser Ziel ist jetzt London bzw. einer der Londoner Häfen in der Themse. Noch ca. 110 Seemeilen und wir haben die erste Etappe bewältigt. Bis dahin wollen wir das Segeln genießen. Es ist heute noch lange hell. Der Himmel hat im Blau eine leichte Zinnoberfärbung und der Wind flaut etwas ab, bleibt aber dann bei 4 Bft. Es wird wohl auch morgen schönes Segelwetter geben. In der Ferne sehe ich drei größere Schiffe, zwei Ro-Ro-Schiffe mit Kurs englischer Kanal und einen noch größeren Tanker, sicher mit Kurs Wilhelmshaven.

Segler im Ärmelkanal

Die fahren im Verkehrstrennungsgebiet TG/GB, abgekürzt für Terschelling / German Bight (Deutsche Bucht).

Diesen Zwangsweg müssen wir irgendwann kreuzen, wenn wir zur englischen Küste wollen. Und das geschieht wohl besser, wenn noch genügend Helligkeit da ist. Ich rufe also per Funk die Verkehrsleitzentrale Terschelling Traffic und bitte um Einweisung. Die Holländer am Funk sind nett und zeigen mir eine Lücke im Verkehr des Trennungsgebietes.

Das Queren ist insofern nicht einfach, da wir mit ca. 5 Knoten Fahrt unterwegs sind, die Frachter aber mit weit über 20 Knoten fahren und uns im Radar nicht immer erkennen.

Die Holländer orten uns per Satellit und leiten uns sicher hinüber. Es ist schon dunkel, als wir die Lichter der ersten Bohrtürme an der englischen Küste sehen. Zuerst dachte ich an Schiffsverkehr, konnte aber keine Positionslichter erkennen. Mal leuchtete ein einzelnes Licht, mal war der ganze Turm hell erleuchtet. Wir halten gut fünf Meilen Abstand und segeln nach Süden. Dreimal bin ich an dieser Küste gesegelt, Albert schon viele Male, als er Yachten nach Gibraltar überführt hat. Trotz gleichbleibendem Wind segeln wir nur noch mit 4 Knoten Fahrt. Der Gezeitenstrom steht uns entgegen. 24 Uhr ist Wachwechsel.

Albert geht in die Koje und ich übernehme das Ruder. Auf der Heckbank neben Arnold sitzend, beginne ich meine 2-Stunden-Wache. Arnold kontrolliert nochmal die Positionslichter, alles in Ordnung. Dann trägt er die Position in die Karte ein und geht auch in die Koje. Er hat die 2-4 Wache und möchte noch etwas ruhen.

Die Nacht ist nicht dunkel, man kann schemenhaft den Bug der Yacht erkennen. Das Land ist noch zu weit weg. Das hab ich mir immer gewünscht, nach Irland segeln.

Warum, weiß ich eigentlich nicht. Es ist nur so ein Gefühl. Die Art wie die Menschen leben, ist anders. Konservativ und doch weltoffen, wenig gesprächig und doch herzlich.

Besonders gegenüber denen, die das Meer liebt. Sie selbst leben ja auf einer Insel, vom Meer umgeben. Das erlebt man in ihren Liedern und Tänzen.

Fast ebenso geht es mir bei der schottischen Musik. Einmal, im Hafen von Chatham an der Themse, kam eine Gruppe direkt vors Schiff und spielte über zwei Stunden schottischen Dudelsack. Man sagte mir, das wäre ein Willkommen für fremde Segler, aus Tradition. Das glaube ich gern, denn ich hab schon ein paarmal erlebt, dass die Menschen auf den Inseln sehr traditionsbewusst sind. Leise summe ich „Red ist the Rose that in yonder garden grows…."

Die zwei Stunden sind ohne Probleme vergangen. Der Autopilot macht seine Arbeit, ich stelle einen heißen Tee auf die Back und ein paar Schnittchen. Dann wecke ich Arnold, übergebe ihm die aktuelle Position und er übernimmt das Ruder.

Es steht jetzt gerade ein mäßiger Wind gegen die Tide und ich höre das leichte Brechen der Wellenkämme als angenehmes Rauschen.

Hier habe ich zweimal schon heftiges Wetter erlebt. Mit der „SEDOV" 1998 hatte die See eine Höhe von 4 Metern. Dagegen ist es heute friedlich. Ich trinke noch eine Mug Tee und verschwinde in der Koje. 05.30 Uhr werde ich munter. Wir haben eben 52° 30`Nord überquert. An Steuerbord grüßt der Leuchtturm Yarmouth mit seinem Licht herüber.

Die Stadt Yarmouth und seine Einwohner lebten früher vom Heringsfang. Heute lebt die Stadt vom Öl. Draußen vor der Küste stehen viele Bohrtürme. Es ist schon hell geworden und einige kann ich sehen.

Auch den Offshore-Windpark Scroby Sands. Er liegt nur 2 Seemeilen vor der Küste. Immer weiter geht es nach Süden. Jetzt beginnt die Strömung uns zu schieben, ein Zeichen, dass die Flut eingesetzt hat. Noch etwa 50 sm bis London. Die Farbe der Wassers im Kanal ist hellbräunlichgelb durch das Wasser der Themse. Am Vormittag sehen wir endlich die 7 km breite Mündung der Themse. Und die Nore-Sandbank mit dem davor liegenden Feuerschiff. Der sanft ansteigende Küstenstreifen ist lebhaft grün.

Dazwischen stehen Geschützstellungen aus dem zweiten Weltkrieg. Mit der weißen Farbe ihrer Mauern sehen die Befestigungen in der Sonne wie gerade gebaut aus. Wir segeln den breiten Fluss aufwärts. Die Themse ist ein sehr langsam fließender Fluss. So kommen wir gut voran. Am frühen Nachmittag stehen wir schon zwischen der Isle of Grain und Sheerness.

Sheerness ist die breite Einfahrt zum River Medway. Nach weiteren 2,5 Meilen nehmen wir nach 27 Stunden die Segel runter. An Backbord liegen die Docks von St. Mary`s Island, unserem Ziel. Bis zu den Londoner Docks scheint es mir zu weit. Außerdem habe ich schon zweimal auf der Towerbrigde gestanden. Ebenso am Big Ben und der Nelson-Säule.

Da ich uns per Funk angekündigt habe, öffnet sich die Gezeiten-Schleuse und wir fahren zum Liegeplatz. Nach 148 Seemeilen sind wir fest. Drei Büchsen Bier werden geöffnet, wir haben fast 15% unseres Törns geschafft. Da wir morgen Mittag weiter wollen, lassen wir uns mit dem Cab (Taxi) nach Rochester kutschieren. Eigenartig, dieses Taxi. Sieht aus wie ein Rover, hat eine Trennwand aus Maschendraht und hinten eine Holzbank. Sehr gewöhnungsbedürftig. In Rochester gehen wir ins Marinemuseum. Sehenswert, was die Briten da zusammengetragen haben.

Das nächste Taxi bringt uns nun doch nach London.

Natürlich besuchen wir Downingstreet 10. Danach möchte die Crew zum Pikadilly Circus und eine Fahrt mit der Londoner U-Bahn lockt. Ich mache mich auf den Weg zum Buckingham Palast. Vielleicht trinkt die Queen einen Tee mit mir.

Leider nicht. Aber ein Foto mit dem Bobby am Eingang fällt für mich ab. Die Crew ist inzwischen wieder bei mir angelangt und wir lassen uns zurück nach Rochester fahren. Dort suchen wir uns einen Pub. Der sieht von außen schon gemütlich aus, ist es auch drinnen. Es ist gerade mal 19 Uhr und hier geht schon die Post ab. Viel mehr Gäste als Stühle zähle ich. Das macht auch nichts, da viele zwischen Theke und Tisch hin und her pendeln, einige stehen immer und andere sitzen auf der Tischkante. Ich hoffe, dass sich keiner auf mein Whiskyglas setzt. Aber die Leute sind erstaunlich freundlich, obwohl sie uns sofort als Fremde orten.

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