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Druiden und andere keltische Besonderheiten

Druiden und andere keltische Besonderheiten

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Druiden und andere keltische Besonderheiten

Länge:
54 Seiten
33 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
6. März 2014
ISBN:
9783593423661
Format:
Buch

Beschreibung

Einige Klischees sind aufs engste mit der keltischen Kultur verbunden. Da wären etwa die mistelsammelnden Druiden oder die unheimlichen Weihestätten. Gerade die römische Feindschaft mit den Kelten machte sich neben dem Trauma der Einnahme Roms an der Kopfjagd fest. Kolonnen abgeschnittener Köpfe waren ein beliebtes Motiv in der Kunst, Heerscharen kopfloser Krieger, gut sichtbar ausgestellt auf einem luftigen Podest, verbreiteten Angst und Schrecken. Galt der Kopf den Kelten doch als Sitz magischer Kräfte, zeugte dessen Jagd auch von der Achtung, die man einem vornehmen Besiegten entgegenbrachte. Dem Tod, verstanden als Zwischenstadium im Prozess der Seelenwanderung, folgten teils obskure Beerdigungszeremonien, denen - wie vielen anderen gesellschaftlichen Vorgängen auch - die Druiden vorstanden. So übten sie in der keltischen Gesellschaft enorme Macht aus und wurden nicht umsonst unter römischer Herrschaft strikt verboten. Ihnen kam eine allumfassende Aufgabenfülle zu, als Universalgelehrte betrieben sie Naturstudien, betätigten sich als Richter und Lehrer, Theologen und gar Gründervater der Philosophen und waren in die geheimen Mysterienkulte eingeweiht. Der Historiker Arnulf Krause bringt Sinn und Deutung in aus moderner Sicht unverständliche Riten und illustriert, was an Aussagen über den historischen Kern keltischer Lebensweise jenseits moderner Projektionen möglich ist.
Herausgeber:
Freigegeben:
6. März 2014
ISBN:
9783593423661
Format:
Buch

Über den Autor


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Druiden und andere keltische Besonderheiten - Arnulf Krause

Arnulf Krause

Druiden und andere keltische Besonderheiten

Campus Verlag

Frankfurt/New York

Über das Buch

Einige Klischees sind aufs engste mit der keltischen Kultur verbunden. Da wären etwa die mistelsammelnden Druiden oder die unheimlichen Weihestätten. Gerade die römische Feindschaft mit den Kelten machte sich neben dem Trauma der Einnahme Roms an der Kopfjagd fest. Kolonnen abgeschnittener Köpfe waren ein beliebtes Motiv in der Kunst, Heerscharen kopfloser Krieger, gut sichtbar ausgestellt auf einem luftigen Podest, verbreiteten Angst und Schrecken. Galt der Kopf den Kelten doch als Sitz magischer Kräfte, zeugte dessen Jagd auch von der Achtung, die man einem vornehmen Besiegten entgegenbrachte. Dem Tod, verstanden als Zwischenstadium im Prozess der Seelenwanderung, folgten teils obskure Beerdigungszeremonien, denen – wie vielen anderen gesellschaftlichen Vorgängen auch – die Druiden vorstanden. So übten sie in der keltischen Gesellschaft enorme Macht aus und wurden nicht umsonst unter römischer Herrschaft strikt verboten. Ihnen kam eine allumfassende Aufgabenfülle zu, als Universalgelehrte betrieben sie Naturstudien, betätigten sich als Richter und Lehrer, Theologen und gar Gründervater der Philosophen und waren in die geheimen Mysterienkulte eingeweiht. Der Historiker Arnulf Krause bringt Sinn und Deutung in aus moderner Sicht unverständliche Riten und illustriert, was an Aussagen über den historischen Kern keltischer Lebensweise jenseits moderner Projektionen möglich ist.

Dieses E-Book ist Teil der digitalen Reihe »Campus Kaleidoskop«. Erfahren Sie mehr auf www.campus.de/kaleidoskop

Über den Autor
Arnulf Krause

Arnulf Krause ist promovierter Germanist und Skandinavist, erfolgreicher Sachbuchautor und Experte für germanische Heldensagen und die Dichtung der Edda. Er lehrt als Honorarprofessor am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn.

Inhalt

Druiden, Kopfjäger und Grauen erregende Opferplätze – Besonderheiten der keltischen Kultur

Die Druiden – Priester, Richter und Universalgelehrte

Die Eichen verehrenden Mistelsammler

Die Meister des gesprochenen Wortes und zwanzig Jahre Studium

»So ist der Tod die Mitte eines langen Lebens« – Druiden und Seelenwanderung

Herkunft und Wesen der Druiden

Kopfjagd und Schädelkult – die Passion keltischer Krieger

»Barbarische Riten, grässliche Opfer und Menschenblut«

Tempel, Haine, heilige Plätze … und Menschenopfer

Die Wache der kopflosen Krieger

Wo blieben die Druiden?

Exkurs: Die Kelten und der Tod

Literaturverzeichnis

Quellen

Sekundärliteratur

Campus Kaleidoskop

Impressum

Druiden, Kopfjäger und Grauen erregende Opferplätze – Besonderheiten der keltischen Kultur

Die Druiden – Priester, Richter und Universalgelehrte

Seit der Antike galt die Priesterkaste der Druiden als typisches Kennzeichen der keltischen Religion und Kultur. Caesar behauptete sogar, der Unterschied zwischen Kelten und Germanen zeige sich vor allem darin, dass die Ersteren das Druidenamt kannten, während es den Letzteren überhaupt nichts bedeutete. Deshalb sind die Kelten bis heute ohne ihre geheimnisvollen Priester nicht denkbar. Wenn auch – wie erwähnt – der Zauberer Merlin von König Arthurs Hof weit und breit als ihr berühmtester Vertreter angesehen wird,

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