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Das Ende der Wikinger

Das Ende der Wikinger

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Das Ende der Wikinger

Länge:
69 Seiten
46 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
5. März 2015
ISBN:
9783593429595
Format:
Buch

Beschreibung

Männer, die sich die Augen schminken, Frauen, die unerwünschte Neugeborene im Meer aussetzen oder sich scheiden lassen - auf so manchen Händler und Reisenden muss das Leben im mittelalterlichen Skandinavien ziemlich befremdlich gewirkt haben. Erfahren Sie, wie die Wikinger herrschten, handelten, glaubten und liebten.
Herausgeber:
Freigegeben:
5. März 2015
ISBN:
9783593429595
Format:
Buch

Über den Autor


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Das Ende der Wikinger - Arnulf Krause

Arnulf Krause

Das Ende der Wikinger

Campus Verlag

Frankfurt/New York

Über das Buch

Männer, die sich die Augen schminken, Frauen, die unerwünschte Neugeborene im Meer aussetzen oder sich scheiden lassen – auf so manchen Händler und Reisenden muss das Leben im mittelalterlichen Skandinavien ziemlich befremdlich gewirkt haben. Erfahren Sie, wie die Wikinger herrschten, handelten, glaubten und liebten.

Dieses E-Book ist Teil der digitalen Reihe »Campus Kaleidoskop«. Erfahren Sie mehr auf www.campus.de/kaleidoskop

Über den Autor
Arnulf Krause

Arnulf Krause ist promovierter Germanist und Skandinavist, erfolgreicher Sachbuchautor und Experte für germanische Heldensagen und die Dichtung der Edda. Er lehrt als Honorarprofessor am Institut für Germanistik, vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn. Bei Campus erschienen von Arnulf Krause bisher »Die Geschichte der Germanen« (2002, 2005), »Die Welt der Kelten« (2004, 2007) und »Die Wikinger« (2006). Seit 2013 erscheinen seine Texte in der E-Book-Reihe »Campus Kaleidoskop«.

Inhalt

Die skandinavischen Könige und das Ende der Wikingerzeit

Haithabu: Handelsmetropole des Nordens

König Harald Blauzahn von Dänemark: Christ und Krieger

Thorshammer und Kreuz: Die Norweger zwischen Heidentum und Christentum

Wikinger in Norddeutschland

Die neue Invasion in England

Ein Däne auf Englands Thron

Das Nordseereich Knuts des Großen

Norwegens christliche Wikingerkönige

Die große Seeschlacht und das spurlose Verschwinden eines Königs

Runensteine, fromme Christen, Menschenopfer: Schweden im 11. Jahrhundert

Der letzte Wikinger: Harald der Harte

1066: Das Jahr der Entscheidung I

1066: Das Jahr der Entscheidung II

Das Ende der Wikingerzeit

Campus Kaleidoskop

Impressum

Die skandinavischen Könige und das Ende der Wikingerzeit

Haithabu: Handelsmetropole des Nordens

Während zahlreiche Drachenschiffe den Atlantik durchpflügten, um neues Land zu entdecken und Siedler dorthin zu bringen, blieb in deren bisheriger Heimat mitnichten alles beim Alten. Skandinavien selbst entwickelte sich zu einer bedeutenden Drehscheibe des Handels. Hier entstanden größere Marktorte, in denen sich ständig Kaufleute und Handwerker ansiedelten und wohin Reisende aus vieler Herren Länder kamen.

Zum wichtigsten dieser Orte wurde im 10. Jahrhundert Haithabu, wenige Kilometer südlich der heutigen Stadt Schleswig. Schon 804 sprechen fränkische Quellen von dieser damals noch kleinen Siedlung, die vier Jahre später durch die erwähnte »Zwangsumsiedlung« der Händler aus dem zerstörten Reric eine beachtliche Aufwertung erfuhr. Die geografische Bedeutung Haithabus erschließt sich durch seine verkehrsgünstige Lage zwischen Norden und Süden sowie zwischen Ost- und Nordsee. Zum einen kreuzte in der Nähe der uralte Heerweg von Dänemark ins heutige Deutschland die Umgebung der Siedlung; zum anderen erstreckte sie sich am so genannten Haddebyer Noor, einer kleinen flachen Bucht, die über die tief ins Land greifende Förde der Schlei mit der Ostsee verbunden war. Den besonderen Wert dieses Kreuzungspunktes machte jedoch die Tatsache aus, dass westlich in etwa 15 Kilometern Entfernung das Flüsschen Treene floss. Über sie und die Eider erreichten die Wikingerboote mit ihrem geringen Tiefgang bequem die Nordsee. Dabei war es ein Leichtes, den kurzen Landweg auf dieser Strecke mittels Karren und Lasttieren zu bewältigen. Für die Händler lag der Vorteil auf der Hand: Sie mussten nicht länger die Halbinsel Jütland umfahren, in deren Gewässern zuhauf Wikinger lauerten. Denn als Seeräuber schreckten die Skandinavier bekanntlich auch nicht vor Überfällen auf ihre Landsleute zurück.

Auf der Haithabu-Route bewegten sich die Kaufleute dagegen in größerer Sicherheit, weil die Häuptlinge und der dänische König am florierenden Handel der Siedlung interessiert waren. Deshalb wuchs und gedieh der Ort unter ihrem Schutz. Wer sich um das Jahr 950 mit seinem Schiff von der Ostsee her näherte, war nicht allein, sondern begleitet von zahlreichen anderen Booten, die den attraktiven Handelsplatz anfuhren oder verließen. Man passierte die bogenförmige Palisade im Haddebyer Noor, deren Pfosten man zum Schutz des Hafens in den Grund der Bucht gerammt hatte. Bevor das Schiff an einer der hölzernen Molen anlegte, erblickte seine Besatzung im Hintergrund Haithabus den erst kürzlich aufgeschütteten halbkreisförmigen Erdwall. Auf einer Länge

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