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Platon für Manager

Platon für Manager

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Platon für Manager

Länge:
96 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
12. März 2012
ISBN:
9783593416724
Format:
Buch

Beschreibung

Ohne Platons Philosophie, allen voran seine Ideenlehre, gäbe es die Denkweise des modernen westlichen Managements nicht. Doch wir haben diese Wurzeln unseres Denkens vergessen, obwohl sie im internationalen Konkurrenzkampf von größtem Nutzen sein können. Chinesische Führungsmethoden greifen unmittelbar auf jahrtausendealte östliche Lehren zurück. Besinnen wir uns auf unsere eigenen geistigen Wurzeln! Andreas Drosdeks inspirierendes Buch gibt jedem Manager den Schlüssel zum Denken des griechischen Meisterphilosophen in die Hand.
Herausgeber:
Freigegeben:
12. März 2012
ISBN:
9783593416724
Format:
Buch

Über den Autor


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Platon für Manager - Andreas Drosdek

Andreas Drosdek

Platon für Manager

Eine Begegnung mit der Macht der Ideen

Über das Buch

Ohne Platons Philosophie, allen voran seine Ideenlehre, gäbe es die Denkweise des modernen westlichen Managements nicht. Doch wir haben diese Wurzeln unseres Denkens vergessen, obwohl sie im internationalen Konkurrenzkampf von größtem Nutzen sein können. Chinesische Führungsmethoden greifen unmittelbar auf jahrtausendealte östliche Lehren zurück. Besinnen wir uns auf unsere eigenen geistigen Wurzeln! Andreas Drosdeks inspirierendes Buch gibt jedem Manager den Schlüssel zum Denken des griechischen Meisterphilosophen in die Hand.

Über den Autor

Andreas Drosdek ist Autor, Unternehmensberater und Experte für das Thema Philosophie für Führungskräfte. In seinen Managementbüchern beschäftigt er sich vor allem mit den Lehren wichtiger Denker für den Führungsalltag.

To Angelina:

You are the greatest daughter

in the world for me.

I love you, sweetie.

Einleitung

Platon ist überall

Der gute Manager strebt danach, nicht nur eine akzeptable, sondern eine möglichst optimale Zukunftsstrategie für sein Unternehmen zu entwickeln. Das klingt zuerst wie eine einfache Aufgabe für alle, die irgendwo einen MBA oder vergleichbare Abschlüsse erworben haben. Aber so einfach ist das nicht mehr, vor allem nicht in einem zunehmend herausfordernden, globalen wirtschaftlichen Umfeld.

Wie soll der moderne Manager auf all diese Herausforderungen reagieren? Zum einen gibt es die Möglichkeit, sich den nächsten Managementmoden anzuvertrauen. Aber viele von diesen angeblichen Lösungen haben sich im betrieblichen Alltag entweder als heiße Luft oder als nicht langfristig effektiv erwiesen.

Wo können Sie als viel beschäftigter Manager also echte Lösungen finden? Es mag unwahrscheinlich klingen, aber mit dieser Frage stoßen wir im Nu in den Bereich der Philosophie vor. Allem, was Menschen tun, liegt eine Philosophie zugrunde. Unsere Vorstellungen, was richtig oder was effektiv ist, kommen nicht von ungefähr. Sie entspringen unserer Weltsicht.

Von Kindesbeinen an werden uns, zuerst von unseren Eltern und dann später von unseren Lehrern in der Schule, bestimmte Werte und Denkweisen beigebracht. Andere Einflüsse schon in frühen Jahren sind etwa die Medien oder Altersgenossen. Allmählich entwickeln wir daraus unsere eigene Art und Weise, die Welt zu sehen, unsere eigene Philosophie. Dieser Vorgang erfolgt weitgehend unbewusst, wir wissen später selbst nicht, warum wir bestimmte Dinge und Verhaltensweisen bei anderen befürworten oder ablehnen, und warum wir eigentlich die Dinge so tun, wie wir sie tun.

Und doch fußt alles, was wir tun, auf einer persönlichen Philosophie, auf unserer persönlichen Weltsicht. Das zeigt sich schon daran, dass wir in unseren Werturteilen und Reaktionen auf bestimmte Situationen meist ziemlich konsistent sind. Wir nehmen die Welt so wahr, wie wir es für richtig halten.

Wer eine Managementausbildung durchläuft, erfährt damit oft auch eine Änderung seiner Weltanschauung. Unsere Sicht des Wirtschaftslebens wird »professionalisiert«. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass damit auch alle Probleme, die eine Führungsaufgabe mit sich bringt, gelöst werden können. Denn all die Methodik, die jemand zum Beispiel in einem MBA-Kurs lernt, bietet in der globalen Wirtschaft nicht unbedingt einen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen, für das der Manager tätig ist.

Schon seit langem wird nicht nur die westliche, sondern auch die globale Businesselite in den westlichen MBA-Schmieden, allen voran in den USA, ausgebildet. Es gibt jede Menge Brasilianer, Russen, Inder oder Chinesen (deren Länder als Schwellenländer mit besonders hohem Wirtschaftspotenzial gelten), die all das Wissen besitzen, über das auch ein westlicher Student verfügt. Sie haben aber einen zusätzlichen Vorteil: Ihre eigene Kultur und die damit verbundene Denkweise bieten ihnen durchaus Vorteile, die der westliche Manager nicht hat.

Es gibt im asiatischen Raum zum Beispiel kaum ein Entweder-oder-Denken. Das asiatische Denken lässt Spielräume für Grauzonen und sogar für die Koexistenz widersprüchlicher Ansätze. So wird Chinas Wirtschaft etwa bisher nicht als freie Marktwirtschaft anerkannt, weil der Staat dafür zu sehr die Kontrolle ausübt. Es kann aber nicht bestritten werden, dass es in China, vor allem in den Sonderhandelszonen, rein marktwirtschaftlich funktionierende Strukturen gibt. Und die Einschränkungen, die die Politik dort den Firmen auferlegt, führen meist nur noch zu einem weiteren Wettbewerbsvorteil auf dem globalen Markt. Ausländische Unternehmen, die in China Geschäfte machen wollen, werden gesetzlich meist dazu gezwungen, Joint Ventures mit chinesischen Unternehmen einzugehen. Dass dabei westliches Know-how an die chinesischen Partner fließt, ist selbstverständlich und wohl beabsichtigt.

Wie also können westliche Unternehmen und Gesellschaften wachsenden Wirtschaftsmächten vor allem in Asien Paroli bieten? Auf welche Wurzeln können wir uns besinnen, um im Austausch mit anderen Kulturen selbstbewusst unsere Weltsicht einzubringen?

Allem, was wir heute in der westlichen Welt tun, liegt eine westliche Philosophie zugrunde. Und im Zentrum dieser Philosophie steht ein Mann: Platon. Kaum etwas wird im Managementalltag geplant oder umgesetzt, was ursprünglich nicht auf den Vorstellungen des Schülers von Sokrates und Lehrers von Aristoteles beruht. Kein anderer Philosoph hat die westliche Denkweise in vergleichbarer Weise geprägt. Viele Managementansätze basieren zumindest indirekt auf seinen Ideen.

Da der westliche Manager, selbst wenn es ihm nicht bewusst ist, im Umfeld von Platons Gedankengut lebt, ist es sinnvoll, sich diese Beziehung zwischen Platon und westlichen Managementkonzepten ganz klar vor Augen zu führen. Im globalen Wettbewerb kann so ein Vorteil für die westlichen Unternehmen erwachsen.

Ohne Platons Konzepte, allen voran seine Ideenlehre, gäbe es die Denkweise des modernen westlichen Managers, seine Art zu denken und Probleme anzugehen, nicht in dieser Weise. Sie sind tief in unserer kollektiven Psyche verwurzelt.

Platons Ideenlehre wurde ursprünglich als »Idealenlehre« bezeichnet. Für Platon besteht die wahre Welt aus Ideen, in der die Idee des Guten als höchste Idee

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