Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Willibald Alexis: Krimis und Detektivgeschichten, Romane, Dichtung & Briefe
Willibald Alexis: Krimis und Detektivgeschichten, Romane, Dichtung & Briefe
Willibald Alexis: Krimis und Detektivgeschichten, Romane, Dichtung & Briefe
eBook12.571 Seiten186 Stunden

Willibald Alexis: Krimis und Detektivgeschichten, Romane, Dichtung & Briefe

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Dieses eBook wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Die Ausgabe ist mit interaktiven Inhalt und Begleitinformationen versehen, einfach zu navigieren und gut gegliedert.
Willibald Alexis (1798-1871) war ein deutscher Schriftsteller, der als Begründer des realistischen historischen Romans in der deutschen Literatur gilt.
Inhalt:
Als Kriegsfreiwilliger nach Frankreich 1815
Der Roland von Berlin
Der falsche Woldemar
Cabanis
Der Werwolf
Die Hosen des Herrn von Bredow
Ruhe ist die erste Bürgerpflicht
Walladmor
Isegrimm
Pommersche Gespenster
Herr von Sacken
Gedichte
Briefe
Über Willibald Alexis
Gesammelte Geschichten aus dem Neuen Pitaval:
Die Frau des Parlamentsrats Tiquet
Nickel List und seine Gesellen
Blaize Ferrage
Gescha Margaretha Gottfried
John Sheppard
Louis Mandrin
Miß Ellen Turner
Die Marquise von Brinvillier
James Hind, der royalistische Straßenräuber
Die Kindesmörderin und die Scharfrichterin
Anna Margaretha Zwanziger
Der Schwarzmüller
Der Pfarrer Riembauer
Das verratene Beichtgeheimnis
Eine Walpurgisnacht in Finnland
Johanna Winter
Die weiße Katze und das weiße Mädchen
Der Bayrische Hiesel
Der Patriot von Montason
Die Nonne von Monza
Eisenbahn-und Posträuber in Nordamerika
Die Rede des Mörders Eusebius Pieydagnelle vor dem Schwurgericht
Das Geständnis des schlesischen Frauenmörders Johann Nepomuk Wünscher
Drei Weiber als Mörderinnen
Geständnis des Räubers Karl Friedrich Masch
Die Schlieffen und die Adebar
Rosenfeld
Schinderhannes
Beatrice Cenci
Die Schlieffen und die Adebar
Die Försterstochter im Floßteich
Elias Nygrén
Ein Mörder seiner Mutter
Die Geheimrätin Ursinus
Ferdinand Gump und Eduard Gänswürger
Das Wundermädchen aus der Schifferstraße
Tötung eines Matrosen auf hoher See
Volksaufstand in Edinburg
Sawney Cunningham
Winckelmanns Ermordung
Wilhelmine Krautz
Desrues
Cartouche
Gerhard von Kügelgens Ermordung
Der Magister Tinius
Eine Familie Vater ...
SpracheDeutsch
HerausgeberMusaicum Books
Erscheinungsdatum17. Aug. 2017
ISBN9788027206544
Willibald Alexis: Krimis und Detektivgeschichten, Romane, Dichtung & Briefe
Vorschau lesen
Autor

Willibald Alexis

Willibald Alexis, eigentlich Georg Wilhelm Heinrich Häring (* 29. Juni 1798 in Breslau; † 16. Dezember 1871 in Arnstadt) war ein deutscher Schriftsteller, der als Begründer des realistischen historischen Romans in der deutschen Literatur gilt.

Mehr von Willibald Alexis lesen

Ähnlich wie Willibald Alexis

Ähnliche E-Books

Rezensionen für Willibald Alexis

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Willibald Alexis - Willibald Alexis

    Alexis

    Als Kriegsfreiwilliger nach Frankreich 1815

    Inhaltsverzeichnis

    Blätter aus meinen Erinnerungen

    Zur Einführung

    Wahrlich, wir leben in einer unvergeßlich großen Zeit! »Wir können nun zu jeder Stunde sterben,« dürfen wir mit Ernst Moritz Arndt uns wieder rühmen, »wir haben auch in Deutschland das gesehen, weswegen es allein wert ist zu leben: daß Menschen in dem Gefühl des Ewigen und Unvergänglichen mit der freudigsten Hingebung alle ihre Zeitlichkeit und ihr Leben darbringen können, als seien sie nichts.« Wie im heiligen Jahre 1813 strömten auch jetzt wieder aus allen Winkeln unsres Vaterlands aus allen Schichten unsres Volks Freiwillige sonder Zahl zu den Waffen: Knaben und Männer, Jünglinge und Greise, und wieder war »das Schönste bei diesem heiligen Eifer und fröhlichen Gewimmel, daß alle Unterschiede von Ständen und Klassen, von Altern und Stufen vergessen und aufgehoben waren, daß jeder sich demütigte und hingab zu dem Geschäft und Dienst, wo er der brauchbarste war, daß das eine große Gefühl des Vaterlandes und seiner Freiheit und Ehre alle andern Gefühle verschlang«. Und doch welch tiefe Kluft im Vaterlandsempfinden des Deutschen von heute und von vor hundert Jahren tut sich vor unsern Blicken auf, wenn wir die nachstehenden Erinnerungen eines Kriegsfreiwilligen jener Tage lesen! Gewiß: Alexis zog, ein Jüngling näher dem Knaben, erst 1815 mit nach Frankreich; aber »es war noch der kräftige Nachhall desselben mächtigen Impulses«, sagt er selbst. Er hat seine Erinnerungen erst rund ein Vierteljahrhundert später auf Grund seiner Briefe und Tagebuchaufzeichnungen niedergeschrieben – sie erschienen 1844-46 in Theodor Hell-Winklers Taschenbuch »Penelope« –, und die Ueberlegenheit und Skepsis des reifen Mannes, den die Zeit der Reaktion verbittert hat, spricht oft genug nur zu laut aus ihnen. Aber auch der Sechzehnjährige vermochte sich nicht immer jenem Unmut zu verschließen, der selbst einen Theodor Körner aus dem russischen Hauptquartier zu Reichenbach (28. Juli 1813) einmal bekennen läßt: »Daß doch nichts die Begeisterung so abkühlt als die ruhige, genaue Beobachtung! Wenn eine so heilige Sache einem ordentlichen Herzen je zu verleiden wäre …«

    Gerade dieser grelle Kontrast im Vaterlandsempfinden gibt den in erster Linie kulturhistorisch zu wertenden Erinnerungen heut einen besondern Reiz; dies, und daß sie ein geborener Dichter schrieb, der das Kleinste scharf und im rechten Zusammenhange gesehen hat. Jene Kriegszeit in den Ardennen: dieses Auf und Nieder der Stimmung, dieses wilde