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Unsinn im Sinn: Bullshit im Kursbuch – eine Sammlung

Unsinn im Sinn: Bullshit im Kursbuch – eine Sammlung

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Unsinn im Sinn: Bullshit im Kursbuch – eine Sammlung

Länge:
30 Seiten
18 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 2, 2017
ISBN:
9783946514985
Format:
Buch

Beschreibung

Jakob Schrenk weist in seinem Beitrag nach, dass auch das Kursbuch nicht frei von Bullshit-Sprech ist – wie sollte es auch? Seine Aufzählung von verunglückten Kursbuch-Sätzen ist zugleich ein schöner Spiegel des Wandels jener Verhältnisse, denen auch die Kursbuch-Themen ausgesetzt waren und sind. Ein amüsanter Text über die Gesellschaftskritik in 50 Jahren Kursbuch, der zeigt, wie sich auch der Stil und Gegenstand von Kritik über die Jahrzehnte gewandelt hat.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 2, 2017
ISBN:
9783946514985
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Unsinn im Sinn - Jakob Schrenk

Impressum

Jakob Schrenk

Unsinn im Sinn

Bullshit im Kursbuch – eine Sammlung

Zehn Überschriften

1.  Zwanzigjahresplan zur Abschaffung der Geldwirtschaft (Kursbuch 14,1968)

2.  Ist der spätkapitalistische Staat faschistisch? (Kursbuch 31,1973)

3.  Nieder mit der Kindheit! (Kursbuch 34,1973)

4.  Aus den Katakomben des Atomstaats (Kursbuch 50,1977)

5.  Nun muß sich alles, alles wenden (Kursbuch 71,1983)

6.  Kinderwunsch im sauren Regen (Kursbuch 72, 1983)

7.  Entschuldige, daß ich dich geboren habe (Kursbuch76,1984)

8.  Die Leiden des Ost-Körpers (Kursbuch119,1995)

9.  Rückflug ins Paradies (Kursbuch160,2005)

10.  Finis Germaniae? (Kursbuch162, 2005)

Na, wer bekommt da keine Lust, weiterzulesen? Die Kunst der Überschrift haben die Autoren und Redakteure des Kursbuchs in den vergangenen fünf Jahrzehnten gut beherrscht. Es ist übrigens auch eine Kunst der Übertreibung. Gleich zu Beginn der Ausbildung lernt ein Zeitungsvolontär oder Journalistikstudent, dass die Überschrift natürlich schon irgendetwas mit dem Artikel zu tun haben sollte. Viel wichtiger ist aber: Die Überschrift muss für Aufmerksamkeit sorgen, die Neugier des Lesers wecken und ihn anstacheln, überreden, überzeugen, den Artikel auch wirklich zu lesen. Dafür sollte die Überschrift am besten prägnant, kurz und auf keinen Fall zu komplex sein. Große Buchstaben, große Worte. Und genau so lesen sich ja auch die Überschriften der Kursbuch-Geschichte. Sie sind mal euphorisch, mal apokalyptisch, mal rebellisch, mal verzweifelt, mal lächerlich. Und manchmal klingen sie auch ein wenig nach Bullshit.

Nun muss man natürlich sagen, dass sich der Begriff Bullshit nicht genau definieren lässt und deswegen selbst ein wenig, nun ja, Bullshit ist. Unter Bullshit lässt sich

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