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Kein Wort: Vertextetes
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eBook97 Seiten29 Minuten

Kein Wort: Vertextetes

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Über dieses E-Book

Gedichte, Reime, Kalauer, Balladen, ironische Kurzgeschichten in eigenwilliger Diktion zur Reflektion, Schilderungen des Grotesken und Schönen im Alltag. Gedichte und Texte entstanden bis 1993. Die Bildbetrachtung über ein Denkmal 2001.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum1. März 2012
ISBN9783837251760
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    Buchvorschau

    Kein Wort - Holger Christian Stockinger

    gebar

    die vier jahreszeiten

    es war einmal das wasser

    da komm ich her

    es war einmal die erde

    die habe ich geküsst

    es war einmal der wind

    wer hört mir zu wie du?

    es ist einmal das feuer

    das frisst mich auf geschwind

    wir sind uns nicht gleich

    wir sind uns nicht gleich –

    schon wenn ich an meine

    brust denke lenkt es bei

    mir sich nach innen und

    bei dir will befühlt sein

    was dran hängt: außen

    zwar nicht hängend muss

    sein – besser stehend

    wenn bei mir nur das

    außen nicht gleich das

    innen suchen lüstete

    und so verschwindet

    in dir ständig was

    raus will aber die frage

    der bleibe bleibt

    es nicht und auch egal

    wie betrachtet – dein

    gang hat hintern

    auch wenn der zahn

    wegsieht schmerz

    macht dick und

    der arzt nach dem

    loch schaut wo

    nichts zu haben ist

    als alle welt sich

    darin findet und wir

    komisch warumnicht

    mehr feste feiern

    mit mäusen die

    um den käse wissen

    geht die backe zu binden

    wo die kinder den

    galgen erfinden für

    was nachkommt und

    weniger wackelt am

    drücker der tür

    aber man ist seine brust

    nicht und mördergrube

    gräbt immer den andern

    das loch zu wo eine

    katze mehr finden

    kann als der morgen

    vor die tür setzt

    als leiche was war

    ein spiel für die mäuse

    hörst du noch zu?

    Sie war so schön

    Ihr langes Haar

    Und Anmut die Gestalt

    Ich liebte sie

    Ein schönes Bild

    Die Liebe zog Gewalt

    Es war noch mitten

    Im April, der heitre

    Schein schon düster

    Das Bild beschwor

    Den Sonnenschein, die

    Luft ward immer lüster

    Da zog sie ab – ein

    Abziehbild braucht

    Eben etwas Festes

    Das ist dann auch

    Ein guter Grund

    Da klebt sie und

    Er lässt es

    Zur Nacht

    Über das Warten

    Auf diesen Tag

    Hatte er ihn vergessen

    Und war zur Nacht

    Geworden

    Sie war eine Dunkle

    Als sie zum Morgen ward

    War er noch nicht grau

    Und der Wind strich

    Unter die Bedeckung

    Als frischer und feucht

    Da waren sie nackt

    Der Nebel – der auch?

    Warst noch hinaus einen Hauch

    zu erhaschen, einen Tropfen der

    Schillingsblüte vom Silbergras,

    heraus wo vom Schimmern er-

    hoffen sich lässt noch ein letztes

    Glas ein Wiegen im Wanken

    von Halmesgruft und das

    Liebste es ist was dich ruft...

    Hat ertönt noch das „Plink"

    auf dem Rosendorn wie

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