Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Schmackhafte Kindergeschichten
Schmackhafte Kindergeschichten
Schmackhafte Kindergeschichten
eBook80 Seiten48 Minuten

Schmackhafte Kindergeschichten

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Schmackhafte Kindergeschichten zeigt eine reale Kinderwelt, spannend und immer wieder lustig. Lachend sollen die Kinder die Moral der Geschichten erkennen. Da ist die Geschichte vom Engel, der immer lacht, wenn ein Missgeschick passiert – und der trotzdem nicht gemein ist. Die Frage des Kindes, wie es eigentlich ist, wenn man alt ist, wird aus einer ganz neuen Sichtweise beantwortet. Da ist das Traumspiel, in dem das Kind ein Computerspiel geschenkt bekommt und sich so weit darin verliert, dass es das Spiel einmal ganz real erleben muss. Und auch Herr Mirzubinsky spielt gern – was ebenfalls zu Problemen führt. In dreizehn Kurzgeschichten befasst sich die Autorin Nicoara Emilia mit Fantasien und Träumen rund um das Thema Kinder und Kindheit.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum1. Mai 2013
ISBN9783837251081
Schmackhafte Kindergeschichten
Vorschau lesen

Ähnlich wie Schmackhafte Kindergeschichten

Titel in dieser Serie (40)

Mehr anzeigen

Rezensionen für Schmackhafte Kindergeschichten

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Schmackhafte Kindergeschichten - Nicoara Emilia

    Nicoarā Emilia

    Schmackhafte Kindergeschichten

    AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG

    FRANKFURT A.M. • WEIMAR • LONDON • NEW YORK

    Die neue Literatur, die – in Erinnerung an die Zusammenarbeit Heinrich Heines und Annette von Droste-Hülshoffs mit der Herausgeberin Elise von Hohenhausen – ein Wagnis ist, steht im Mittelpunkt der Verlagsarbeit.

    Das Lektorat nimmt daher Manuskripte an, um deren Einsendung das gebildete Publikum gebeten wird.

    ©2013 FRANKFURTER LITERATURVERLAG FRANKFURT AM MAIN

    Ein Unternehmen der Holding

    FRANKFURTER VERLAGSGRUPPE

    AKTIENGESELLSCHAFT

    In der Straße des Goethehauses/Großer Hirschgraben 15

    D-60311 Frankfurt a/M

    Tel. 069-40-894-0 ▪ Fax 069-40-894-194

    E-Mail lektorat@frankfurter-literaturverlag.de

    Medien- und Buchverlage

    DR. VON HÄNSEL-HOHENHAUSEN

    seit 1987

    Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet abrufbar über http://dnb.d-nb.de.

    Websites der Verlagshäuser der

    Frankfurter Verlagsgruppe:

    www.frankfurter-verlagsgruppe.de

    www.frankfurter-literaturverlag.de

    www.frankfurter-taschenbuchverlag.de

    www.publicbookmedia.de

    www.august-goethe-literaturverlag.de

    www.fouque-literaturverlag.de

    www.weimarer-schiller-presse.de

    www.deutsche-hochschulschriften.de

    www.deutsche-bibliothek-der-wissenschaften.de

    www.haensel-hohenhausen.de

    www.prinz-von-hohenzollern-emden.de

    Dieses Werk und alle seine Teile sind urheberrechtlich geschützt.

    Nachdruck, Speicherung, Sendung und Vervielfältigung in jeder Form, insbesondere Kopieren, Digitalisieren, Smoothing, Komprimierung, Konvertierung in andere Formate, Farbverfremdung sowie Bearbeitung und Übertragung des Werkes oder von Teilen desselben in andere Medien und Speicher sind ohne vorgehende schriftliche Zustimmung des Verlags unzulässig und werden auch strafrechtlich verfolgt.

    Lektorat: Annette Sunder

    Illustrationen: Sînziana Maria Stănese

    ISBN 978-3-8372-5108-1

    Die Autoren des Verlags unterstützen den Bund Deutscher Schriftsteller e.V., der gemeinnützig neue Autoren bei der Verlagssuche berät. Wenn Sie sich als Leser an dieser Förderung beteiligen möchten, überweisen Sie bitte einen – auch gern geringen – Beitrag an die Volksbank Dreieich, Kto. 7305192, BLZ 505 922 00, mit dem Stichwort „Literatur fördern". Die Autoren und der Verlag danken Ihnen dafür!

    Der lustige Engel

    Es war Sommer und ich kam mit meiner Freundin gerade vom Schwimmbad wieder heim. Da ich unaufmerksam war, trat ich in eine Pfütze, rutschte aus und schon war mein schönes neues Kleid voll Dreck. Ich hörte ein leichtes Kichern und drehte mich um.

    „Nikki, warst du das?" Nikki aber schaute mich erstaunt an.

    „Was meinst du?", fragte sie und half mir aufzustehen.

    „Du hast gerade gelacht, weil ich hinfiel, das ist wirklich gemein."

    „Ich glaube, du spinnst, ich habe nicht gelacht. Komm, steh auf, und sei nicht so, es ist ja nichts Tragisches passiert."

    Ich stand auf, aber ich war mir ganz sicher, dass ich sie lachen gehört hatte. Ich machte mein Kleid sauber, so gut ich es nur konnte, aber der Schmutz drang schon durch das Material und blieb hängen. Ich wusste, dass sich Mutter überhaupt nicht freuen wird. Sie hatte mich auch noch gebeten, das neue Kleid nicht beim Spielen anzuziehen aber ich konnte es nicht erwarten, es meiner Freundin zu zeigen.

    Später am selben Nachmittag, nachdem ich mich umgezogen hatte und nachdem mir Mutter die ganze Predigt noch einmal gehalten hatte, gingen wir Fahrrad fahren. Wir kamen nicht weit und der Nachbarshund sprang über den Zaun und lief uns nach. Aus lauter Angst fuhren wir, so schnell wir konnten, doch mir rutschte der Lenker aus den Händen und als ich mich umdrehte, um zu sehen, wo der Hund war, fuhr ich direkt in einen Busch rein.

    Ich hatte mich zwar nicht verletzt, aber mein frisch angezogenes Kleid wurde zerrissen und am Bein hatte ich einen kleinen Kratzer. Dieses Mal, als ich hinfiel, hörte ich ganz sicher ein lautes Lachen. Obwohl Nikki noch weiterfuhr, glaubte ich, dass sie diejenige war, die gelacht hatte.

    Wir kamen beide heil auch aus dieser Situation raus, aber ich war böse auf Nikki, nicht nur, weil sie immer wieder lachte, wenn mir etwas passierte, sondern vielmehr, weil sie das nicht einmal zugab.

    Am Abend wollte ich Mutter beim Tischdecken helfen, da ich wusste, dass ich sie genug geärgert hatte. Darum wollte ich mich in der Küche ein wenig anstrengen, aber als ich die Schüssel Spaghetti zum Tisch trug, stolperte ich und schon war ich auf dem Boden mit der Spaghettischüssel im Schoß. Lautes Lachen erklang wieder, aber keiner war neben mir. Ich sah mich um

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1