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Bibi Blocksberg - Im Tal der wilden Hexen: Roman

Bibi Blocksberg - Im Tal der wilden Hexen: Roman

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Bibi Blocksberg - Im Tal der wilden Hexen: Roman

Länge:
151 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
30. Nov. 2012
ISBN:
9783959180153
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Hexenleben ohne Regeln und Verbote! Als Oma Grete Bibi vom Tal der wilden Hexen erzählt, steht für Bibi fest: 'Da muss ich hin!' Sie überredet Oma Grete zu einer Reise in das abgeschiedene Tal. Dort bereiten die wilden Hexen gerade ein großes Fest vor: den Tanz um den Geysir! Doch bevor Bibi dabei sein darf muss sie drei Mutproben bestehen, die ihre "Wildheit" beweisen sollen. Inzwischen kommen ihre Begleiterinnen Karla Kolumna und Moni der geheimnisvollen Hexe Furiosa auf die Spur. Diese hegt einen gemeinen Racheplan gegen die gesamte Hexenwelt. Nur die vereinten Kräfte aller Hexen werden Furiosa stoppen können. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Herausgeber:
Freigegeben:
30. Nov. 2012
ISBN:
9783959180153
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Bibi Blocksberg - Im Tal der wilden Hexen - Matthias von Bornstädt

Inhalt

Kein Morgen wie jeder andere

Ein hexischer Notfall

Das Bilderalbum in der Hexenkugel

Das Tal der wilden Hexen

Der verschwundene Feuersplitter

Drei Mutproben

Wie man einen Wirbelsturm strickt

Eine versteckte Erinnerung

Ein Wirbelsturm auf Abwegen

In geheimer Mission

Licht ins Dunkel

Karla vergeht das Lachen

Theater in den Bergen

Hinter dem Vorhang

Der große Ausbruch

Die Drachen-Dompteurin

Jeder, wie er lustig ist

Kein Morgen wie jeder andere

Die Sonne hatte sich noch nicht über den Dächern des Neustädter Vororts Gersthof blicken lassen, da gingen im Hause Blocksberg schon die Lichter an. Bernhard und Barbara Blocksberg wollten heute ganz früh zu einer Reise aufbrechen.

Bernhard hatte einen guten Riecher bewiesen, als er an einem Preisausschreiben der Neustädter Zeitung teilgenommen hatte. Eine ganze Woche am Meer hatte er dabei gewonnen – für zwei Personen. Für sich und seine Frau Barbara. Ihre Tochter Bibi hatte Ferien und würde in der Zeit bei Oma Grete wohnen. Das war auch für Bibi eine tolle Aussicht: Mit ihrer Oma verstand sie sich bestens!

Man muss wissen, dass Oma Grete keine ganz normale Oma war. Nicht einmal für Hexenverhältnisse! Sie war die ausgeflippteste Oma, die man sich nur vorstellen konnte. Klar, dass Bibi sich auf den Besuch freute!

Doch jetzt saß sie erst mal mit verschlafenem Gesicht in der Küche, wo ihre Eltern sich vor der Reise noch mit einem kräftigen Frühstück stärken wollten.

Bibi hatte um diese Zeit noch keinen Hunger. Müde schaute sie aus dem Fenster. Draußen war es fast noch dunkel. Die kleine Hexe gähnte ausgiebig, während sich ihre Mutter einen starken Kaffee in den Becher goss. Vater Bernhard war noch nicht in der Küche. Man hörte ihn irgendwo im Flur rumpeln.

„Holt er jetzt etwa doch die Fahrräder vom Dachboden?, fragte sich Barbara und schüttelte den Kopf. „Die müssen doch wirklich nicht mit. Man kann überall welche mieten!

„Oder welche hexen", meinte Bibi mit müdem Grinsen.

„Na, das kommt wohl leider nicht infrage, erwiderte Barbara. „Ich habe deinem Vater versprochen, den ganzen Urlaub über nicht zu hexen.

Bibi verzog das Gesicht. „Hmm ... wie langweilig …"

In diesem Augenblick ging die Küchentür auf und Bernhard kam herein. Tatsächlich behielt seine Frau recht mit ihrer Vermutung, was die Fahrräder betraf. Über Bernhards Schulter sahen Bibi und Barbara zwei Räder im Flur an die Wand gelehnt stehen. Barbara gab keinen Kommentar dazu ab. Manchmal war es besser zu schweigen.

„Guten Morgen, meine beiden Lieblingshexen!", begrüßte Bernhard die zwei mit seinem breitesten Lächeln. Offensichtlich hatte er blendende Laune! Er trug ein Hawaiihemd und eine Sonnenbrille.

„Wieso hast du denn die Brille auf?", kicherte Bibi.

„Tja, ich wollte schon in Urlaubsstimmung kommen!", strahlte Bernhard.

„Nun sei nicht albern, Bernhard. Eine Sonnenbrille – wo es noch nicht mal hell draußen ist", holte Barbara ihren Mann auf den Boden der Tatsachen zurück.

Bernhard zog als Antwort die Augenbrauen hinter den abgedunkelten Gläsern hoch. Dann setzte er sich auf seinen Platz, nahm die Brille ab und legte sie neben seinen Teller.

„So, wo bleibt mein Frühstück? Na los, hex-hex!", verlangte er gut gelaunt und schlug sein Messer auffordernd gegen den Teller.

„Hex-hex?, wunderte sich Barbara. „Ich dachte, ich soll nicht ...

„Nicht im Urlaub! Aber noch sind wir ja zu Hause", erwiderte Bernhard.

„Ich mach das schon ..., lächelte Bibi, räkelte sich noch einmal und murmelte: „Eene meene Hasenpfötchen, für Papi hier ein Honigbrötchen! Hex-hex!

Schon tauchte ein mit Honig bestrichenes Brötchen auf Bernhards Teller auf. Bernhard griff beherzt danach.

„So, Bibi, hob er an, während er den ersten Bissen kaute, „nun wollen wir noch mal alles durchsprechen. Also, denkst du bitte daran, dich bei Oma Grete nicht auf jede verrückte Hexerei einzulassen? Du weißt ja, deine Oma ist ein bisschen anders als normale Omas ...

Bibi verdrehte die Augen. Was jetzt kam, war die unvermeidliche Belehrung, die ihr Vater jedes Mal herbetete, bevor er sie zu Oma Grete ließ.

Das müsste doch irgendwie abzukürzen sein! Bibi biss sich schelmisch auf die Lippe, dann flüsterte sie: „Eene meene Karussell, Papi spricht zu Ende schnell! Hex-hex!" Das Hex-Plingpling ertönte, und Bernhard ratterte den Rest rasend schnell herunter, mit einer putzigen Mäuschenstimme. Gleichzeitig stopfte er sich im Rekordtempo das Brötchen hinein, ein hastiger Bissen nach jedem Satz.

Schon war das Brötchen verputzt und er war angelangt bei: „... und tu nichts, was ich nicht auch tun würde!"

„Also, Bibi!", rügte ihre Mutter sie.

„Was ... was ist passiert?", wollte Bernhard verdutzt wissen, nachdem Barbara die Hexerei kurzerhand beendet hatte.

Seine Frau klärte ihn auf.

„Also, das finde ich nicht in Ordnung, protestierte Bernhard. „Deinen alten Vater so zu veralbern!

Barbara warf verschmitzt ein: „Weißt du, woran du mich gerade erinnert hast?"

Bernhard legte fragend den Kopf schief.

Barbara fuhr fort: „An unser erstes Treffen. Da hast du auch so schnell gesprochen. Und deine Stimme war ganz schön hoch!"

„Bestimmt, weil du aufgeregt warst, stimmt‘s, Papi?", vermutete Bibi.

Bernhard schien das Thema unangenehm zu sein. Er setzte sich die Sonnenbrille wieder auf und erhob sich vom Tisch. „So! Ich bin dann hier fertig! Ich gehe schon mal das Auto packen! Das ist schließlich Männersache!"

Damit stolzierte er aus der Küche. Barbara warf ihm einen liebevollen Blick hinterher. Seit ihrem ersten Treffen hatte sich ihr Mann gar nicht so sehr verändert …

Wenig später fuhr das Auto der Blocksbergs aus der Einfahrt. Bibi winkte ihren Eltern nach. Als sie hinter der Straßenbiegung verschwunden waren, überkam Bibi ein wohliges Gefühl von Ferien und Freiheit. Das würde eine prima Zeit werden! Bei Oma Grete war immer was los. Und diesmal würde sogar Moni mitkommen. Moni würde staunen, was Bibi für eine coole Oma hatte!

Mit einem gut gelaunten Summen auf den Lippen ging sie ins Haus zurück. Bevor sie aufbrach, hexte sich Bibi in der Küche ein üppiges Frühstück. „Hmm ... gut gemacht, Bibi!", lobte sie sich, als ihr der Geruch von Kakao und frischen Milchbrötchen in die Nase stieg. Mit großem Appetit machte sie sich über das gehexte Frühstück her.

Bibi ahnte nicht, was zur gleichen Zeit in einer Höhle in den Finsterbergen vor sich ging. Auch hier war eine Hexe in ihrer Küche zugange. Allerdings handelte es sich nicht um eine herkömmliche Küche wie bei den Blocksbergs, sondern um eine richtige Hexenküche, die in die schroffe Höhlenwand gehauen war. Und Frühstück, so wie Bibi, machte sich die Hexe dort auch nicht. Statt in einer Tasse Kakao rührte sie schwungvoll in einem großen Kessel. Darin waberte ein fast gefährlich aussehender Brei.

Bibi kannte die Hexe nicht. Doch schon bald würden sich ihre Wege auf abenteuerliche Weise kreuzen ...

„Uuuh ... gleich ist es so weit!, freute sich die Hexe, während sie sich schnuppernd über den Kessel beugte. Aus einem aufgeschlagenen Hexbuch las sie sich die letzten Zutaten vor: „Drei Mohnblütenblätter!, hauchte sie und ließ mit großen, dramatischen Handbewegungen die Blütenblätter in den giftgrünen Brei segeln. „Nun: dreißig Gramm getrocknete Motten!, fuhr sie fort und schüttete diese aus einem Glas. „Und als allerletztes: der Schatten eines schlafenden Bären!, wisperte sie, als dürfte sie keiner hören.

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