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Bibi Blocksberg - Bibi total verknallt: Roman

Bibi Blocksberg - Bibi total verknallt: Roman

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Bibi Blocksberg - Bibi total verknallt: Roman

Länge:
131 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
9. Juni 2014
ISBN:
9783959180221
Format:
Buch

Beschreibung

Bibi hat sich verknallt – in Julian, den Neuen in ihrer Klasse!
Doch Julian kann Hexen nicht ausstehen. Deshalb spielt Bibi mit dem Gedanken, für ihn ihre Hexkraft aufzugeben. Die liebenswürdige Kriemhild aus Karfunkels Schmuckladen bestärkt sie in ihrem Plan. Inzwischen sorgt in Neustadt eine fehlgeschlagene Liebeshexerei für Verwirrung. Und der umschwärmte Julian ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Allmählich ahnt Bibi, welch falsches Spiel mit ihr getrieben wird.
Herausgeber:
Freigegeben:
9. Juni 2014
ISBN:
9783959180221
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Bibi Blocksberg - Bibi total verknallt

Titel in dieser Serie (23)

Buchvorschau

Bibi Blocksberg - Bibi total verknallt - Vincent Andreas

Mit von der Partie sind diesmal ...

Bruchlandung

Ich doch nicht!

Die Wildnis ruft

Rätselhafter Julian

Eine Hexe bleibt eine Hexe

Karfunkels Funkelsteine

Das Versprechen

Ein heftiger Streit

Ein Rat von Kriemhild Karfunkel

Das verwunschene Haus

Noch mehr Rat in Liebesdingen

Juno - Sonne über Neustadt

Amouröse Turbulenzen

Ein Plan wird in die Tat umgesetzt

Wenn sie doch noch hexen könnte!

Liebestolles Neustadt

Hexenrat im engsten Kreis

Hexen-Quadrille

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Ein hexischer Mitternachtssnack

Abschied

Impressum

Schöner konnte dieser sommerliche Montagmorgen nicht sein! Golden schien die Sonne über dem Neustädter Vorort Gersthof, die Bienen summten, und die Vögel zwitscherten in den Bäumen.

Auch die Gersthofer Gartenbesitzer genossen die frühen Sonnenstrahlen und gingen ihren Beschäftigungen nach. Herr Meyer zum Beispiel polierte gut gelaunt die Zipfelmützen seiner Gartenzwerge und ärgerte sich ausnahmsweise einmal nicht über das verwilderte Grundstück der neuen Nachbarin nebenan. Frau Schulze zwei Straßen weiter zupfte Unkraut aus den Gemüsebeeten, und Herr Schmidt von gegenüber brummte vergnügt einen Schlager aus dem Radio mit, während er seine Blumen mit dem Gartenschlauch sprengte.

Schöner also konnte dieser herrliche Sommersonnenmorgen für die Gersthofer Gartenbesitzer nicht sein, wenn da nicht … ja, wenn da nicht auf einmal dieses Geräusch gewesen wäre. Es war ein Pfeifen – allerdings war es weder Frau Schulze, die nach ihrem Hund pfiff, noch Herrn Schmidts Fahrradpumpe, die mittlerweile aus dem letzten Loch pfiff.

Dieses Pfeifen war den Gersthofer Gartenbesitzern nur allzu gut bekannt. Es summte und sirrte in den Ohren. Zuerst war es noch weit weg, doch es kam schnell näher – und näher – und dann, ganz plötzlich, machte es: Huiii!

Herr Meyer hätte vor Schreck beinahe einen Gartenzwerg fallen gelassen, Frau Schulze hielt beim Unkrautzupfen inne, und Herr Schmidt spritzte sich mit dem Gartenschlauch nass.

Oh nein, nicht schon wieder!, dachte Herr Meyer. Kann die nicht wie jedes andere Kind mit dem Fahrrad zur Schule fahren?

Genervt blickte er auf und sah gerade noch einen Schatten am Himmel, der in Richtung Innenstadt sauste und einen Schweif bunter Sternchen hinter sich herzog. Dieser Schatten war natürlich niemand anderes als Bibi Blocksberg, die stadtbekannte kleine Hexe auf ihrem Besen Kartoffelbrei!

„Schneller, mein Wuschel!, rief Bibi und klammerte sich fester an den Besenstiel. „Wir kommen zur spät zur Schule!

Der Fahrtwind pfiff Bibi um die Ohren. Unten glitzerte das Wasser der Triller im Sonnenlicht. Jetzt musste sie nur noch über die Liebesinsel fliegen und dann in einem Bogen am Stadttor vorbei.

„Noch schneller, bitte!", flehte Bibi ihren Besen an.

Da lag schon die Liebesinsel unter ihr! Doch nanu? Was war das für ein großes gelbes Ungetüm, das da hoch in den Himmel ragte - mitten auf ihrer Fluglinie?

Ein Baukran!, dachte Bibi erschrocken und riss den Besenstiel herum – keinen Augenblick zu früh!

Doch jetzt war sie von ihrem Kurs abgekommen und sauste auf die Altstadt zu. „Oh nein, der Kirchturm!" Bibi flog in einem eleganten Bogen um die Turmspitze herum und schoss quer über den Marktplatz – geradewegs auf das Rathaus zu.

Dort führte der Bürgermeister bereits wichtige Amtsgespräche. „Nein, Frau Kolumna, brüllte er in den Hörer seines Telefons, „der Kran bleibt, wo er ist, und zwar solange, bis mein Bürgermeister-Erholungspark fertig ist. … Jawohl: Bürgermeister-Erholungspark. … Was bitte? Warum ich so pfeife? Ich verbitte mir das, Frau Kolumna, ich pfeife nicht – höchstens auf den Artikel, den Sie schreiben wollen!

Das Pfeifen kam natürlich von Kartoffelbrei. Haarscharf sauste Bibi soeben am Fenster vorbei.

„Huiii?!, brüllte der Bürgermeister in den Hörer. „Warum sollte ich Huiii! sagen? Ich habe in meinem Leben noch nie Huiii! gesagt. Das kam von draußen! Und wenn mich nicht alles täuscht, war das diese kleine Hexe Bibi Blocksberg!

Bibi war nun endlich wieder auf dem richtigen Kurs. Sie brauste über die Stadtbibliothek hinweg und in einem letzten Bogen auf die Schule zu. Verdächtig leer sah der Schulhof aus – damit war klar, dass es bereits zur ersten Stunde geklingelt hatte.

Aber vielleicht war Frau Müller-Riebensehl noch nicht in der Klasse? Wenn Bibi jetzt schnell durchs offene Fenster sauste, schaffte sie es vielleicht noch vor ihrer Lehrerin.

„Eene meene Brandung, Kartoffelbrei, los, Landung! Hex-hex!", rief Bibi und raste im Sturzflug mitten durch das offene Fenster ihres Klassenzimmers.

„Halt! Halt! Halt!" Bibi versuchte zu bremsen. Ihre Fußsohlen quietschten auf dem Linoleum. Dann polterte und krachte es.

Das nächste, was Bibi hörte, war eine Stimme – irgendwo über dem Berg aus Schultaschen, Rucksäcken, Schulbüchern und Heften, die sie wie ein Wirbelwind vor sich hergefegt hatte. „Bibi Blocksberg! Ich … Mir fehlen die Worte!", japste Frau Müller-Riebensehl über ihr.

Und dann hörte sie plötzlich noch eine Stimme unter sich:. „Könntest du bitte von mir runtergehen, sagte sie . „Ich möchte gerne aufstehen.

„Wie?, stammelte Bibi. „Äh … natürlich.

Bibi befreite sich aus dem Chaos und stand auf. Na so was! Da lag ein Junge auf dem Boden, den sie noch nie gesehen hatte! Hastig streckte sie ihm ihre Hand entgegen. „Tut … tut mir leid, ehrlich!", sagte sie und half ihm auf.

Der Junge war fast einen Kopf größer als Bibi, trug ein schwarzes T-Shirt, dunkelblaue Jeans und Schweißbänder an den Handgelenken. Seine braunen Haare fielen ihm bis über die Augenbrauen. Er musterte Bibi von Kopf bis Fuß. Als sich ihre Blicke trafen, fühlte Bibi, wie ihre Knie mit einem Mal weich wurden und ihr Gesicht langsam aber sicher rot anlief. Der Junge sah Bibi mit seinen tiefbraunen Augen an – ziemlich frech, aber auch, wie Bibi bemerkte, mit einer ganz entfernten leisen Spur von Traurigkeit.

„Du kannst meine Hand jetzt wieder loslassen", sagte er trocken.

Tatsächlich! Sie hielt immer noch seine Hand. Wie peinlich! Die ganze Klasse lachte.

„Ruhe!, donnerte Frau Müller-Riebensehl. „Bibi, setz dich sofort hin!

Die Schüler sammelten die verstreuten Sachen wieder ein, und Bibi ging zu ihrem Tisch. Ihre Ohren und Wangen glühten.

„Und du, Julian, setzt dich gleich hier vorne auf den freien Platz", sagte Frau Müller-Riebensehl.

Aha, Julian heißt er, dachte Bibi. Ein Neuer in der Klasse – wie aufregend! Sicherlich hatte Frau Müller-Riebensehl ihn gerade vorgestellt. Zu schade, dass sie das verpasst hatte! Jetzt setzte er sich auf den Platz in der ersten Reihe – direkt vor Bibis Nase.

„Bibi!" Marita stupste ihre Freundin mit dem Ellenbogen an.

Warum sahen denn alle zu ihr herüber?

„Du bist dran, Bibi!", zischte Marita.

„Dran?, fragte Bibi. „Womit denn?

„Mit den Hausaufgaben, Fräulein Blocksberg!", schaltete sich da Frau Müller-Riebensehl mit schriller Stimme ein.

Ach ja, Hausaufgaben. Bibi nahm ihr Heft aus der Schultasche.

„Das ist das Englischheft, flüsterte Marita. „Wir haben Mathe.

„Oh", sagte Bibi. Schnell nahm sie das Matheheft heraus und schlug es auf. Die Zahlen tanzen ihr vor den Augen. Hatte sie die alle geschrieben? Und wo waren diese verflixten Hausaufgaben? – Natürlich, ganz hinten.

Und jetzt? Frau Müller-Riebensehl schien etwas gesagt zu haben. „Wie bitte?", fragte Bibi.

„Hörst du heute schlecht?, sagte Frau Müller-Riebensehl und verzog säuerlich das Gesicht. „Ich sagte: An die Tafel, bitte!

„Tafel?", fragte Bibi.

Marita stöhnte. „Oh Mann, Bibi! Was ist denn mit dir los?"

„Schaut mal!", rief Moni in der großen Pause und präsentierte stolz ein Armband an ihrem

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