Mit Lesen beginnen

Canard

Bewertung:
213 Seiten2 Stunden

Zusammenfassung

Nachher, wenn man gern draußen lebt
aber nicht so recht von der Stadt wegweiß,
da schläft man eben für einige Jahre im Stadtpark,
wo auch eine fixe kleine Tiergesellschaft zu finden ist,
die beliebt, einen zu bemerken und einem zuzuspielen.
Am meisten im Vordergrund stehen dabei die Enten,
die sehr gerne verständliche Töne geben (des nachts),
für einen, von dem sie wissen,
daß er sie hört bis tief in den Traumgrund seiner Seele.
Später, weil er einfach so mancherlei kleinen
Zauber zusammenschreibt,
kommen ihm von daher die entenmäßigen
Ideen der kleinen und der großen Welt wieder.
Und so beraten, fällt ihm noch dies und das ein,
Bemerkungen zur Psychoanalyse,
zu Praktiken wie Meditation
für ein Innewerden in der Welt, die's da ist,
länger währende Blicke auf das, was das ist,
diese Stadt mit ihren Menschen,
die einem hier im Park nicht zu nahe kommen
und nachts den Park, eben, den Enten, den Käuzchen,
der Katz und dem Igel lassen,
die Leute, mit denen durch die Zeit
der Autor kleine, ungestörte Unterhaltungen hatte.
Seine Klugheiten sonst,
wie in diesem kleinen Buch versammelt,
meint er, Anderen (Lesern - ihm wäre nicht nach Vorlesen)
zumuten zu können,
denkt dabei an solche Geister,
die eben einfach mal sich ein Buch einstecken,
wenn Lesezeit abzusehen ist,
und wichtig muß es nicht sein,
aber einen vielleicht erinnern an mancherlei,
was man eigentlich ohnehin weiß, aber selten bedenkt.
Das Buch erübrigt dem Leser damit (nicht nur dieses),
sich die anfindbaren Gedanken erst selbst zu machen -
es leben ja auch sehr selten halbwegs geniale Geister
mal für fünf Jahre an einem Ententeich,
bei einer Stadt,
die er immerhin kennt im Besonderen und Allgemeinen.

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