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Zwerge: Die Götter der Germanen - Band 32

Zwerge: Die Götter der Germanen - Band 32

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Zwerge: Die Götter der Germanen - Band 32

Länge:
1,079 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 13, 2017
ISBN:
9783744863162
Format:
Buch

Beschreibung

Die Reihe

Die achtzigbändige Reihe "Die Götter der Germanen" stellt die Gottheiten und jeden Aspekt der Religion der Germanen anhand der schriftlichen Überlieferung und der archäologischen Funde detailliert dar.
Dabei werden zu jeder Gottheit und zu jedem Thema außer den germanischen Quellen auch die Zusammenhänge zu den anderen indogermanischen Religionen dargestellt und, wenn möglich, deren Wurzeln in der Jungsteinzeit und Altsteinzeit.
Daneben werden auch jeweils Möglichkeiten gezeigt, was eine solche alte Religion für die heutige Zeit bedeuten kann - schließlich ist eine Religion zu einem großen Teil stets der Versuch, die Welt und die Möglichkeit ender Menschen in ihr zu beschreiben.

Das Buch

Die Zwerge sind ursprünglich die Totengeister gewesen. Da der ehemalige Sonnengott-Göttervater Tyr und seine beiden Söhne, die in der Gestalt von zwei Schimmeln ("Alcis") seinen Streitwagen zogen, jede Nacht bzw. jeden Winter die Unterwelt durchquerten, prägten diese drei in hohem Maße die Vorstellungen über die Zerge. Daher gehen die Hälfte der Zwertge auf Tyr und seine beiden Alcis-Söhne zurück.
Die große Bedeutung der Ahnengeister auch noch ind er heutigen zeit kann man am deutlichsten erleben, wenn man einige Male eine Familiensuafstellugn miterlebt hat.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 13, 2017
ISBN:
9783744863162
Format:
Buch

Über den Autor

Ich bin 1956 geboren und befasse mich nun seit 45 Jahren intensiv mit Magie, Religion, Meditation, Astrologie, Psychologie und verwandten Themen. Im Laufe der Zeit habe ich ca. 200 Bücher und ca. 50 Artikel für verschiedene Zeitschriften verfasst. Seit 2007 habe ich meine jahrzehntelange Nebentätigkeit ausgeweitet und bin nun hauptberuflich Lebensberater. Dies umfasst die eigentlichen Beratungen, aber auch das Deuten von Horoskopen, Heilungen, Rituale, Schwitzhütten, Feuerläufe, Hilfe bei Spukhäusern u.ä. Problemen, Ausbildung in Meditation und Feng Shui und vieles mehr. Auf meiner Website www.HarryEilenstein.de finden sich ein Teil meiner Artikel und auch einen ausführlichen Lebenslauf.


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Die Entwicklung der germanischen Religion

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Tyr in der Unterwelt: der Riesenkönig Teil 1

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Weisheiten und Sprichworte

Kenningar

Rätsel

Die vollständige Edda des Snorri Sturluson

Frühe Skaldenlieder

Mythologische Sagas

Hymnen an die germanischen Götter

Inhaltsverzeichnis

Zwerge bei den Germanen – allgemein

Das Wort „Zwerg"

Die Herkunft der Zwerge

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zwerge: Ahnen im Hügelgrab

Die Vision der Seherin

Odins Rabenzauber

Alwis-Lied

Gudruns Sterbe-Lied

Heimskringla

Heimskringla

Die Saga über Asmund Berserker-Töter

Kenningar

Bandaman-Saga

Zwerge sind Schmiede

Skaldskaparmal

Gisli-Saga

Die ältere Version der Huldar-Saga

Die ältere Version der Huldar-Saga

Die Saga über Asmund Berserker-Töter

Zwerge sind Handwerker

Gylfis Vision

Hyndla-Lied

Grimnir-Lied

Zwerge sind Runen-kundig

Runenlied

Faröische Heldenlieder – Brünhild-Lied

Zwerge sind böse Geister

Der Schädel von Ribe

angelsächsischer Zauberspruch gegen einen Zwerg

Die Kirchengeschichte des Ordericus Vitalis

Sonstiges

Gylfis Vision

Personennamen

Heimskringla

Zusammenfassung

Der Zwergenkönig (Zusammenfassung)

Die Eigenschaften des Zwergenkönigs

Der „Stammbaum" des Zwergenkönigs

Die Alcis-Zwerge

Sindri und Brokk

Die Namen „Sindri und „Brokk

Skaldskaparmal

Skaldskaparmal

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Sindri

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Skaldatal

Die Saga über Thorstein Vikingsson

Sörli-Thattr

Zusammenfassung

Brokk

Fialar und Galar

Die namen „Fialar" und „Galar

Skaldskaparmal

Kenningar

Zusammenfassung

Fialar

Skaldskaparmal

Gylfis Vision

Die Vision der Seherin

Havamal

Harbard-Lied

Nafna-Thulur

Die Vision der Seherin

Die Saga über Pfeile-Oddr

Zusammenfassung

Galar

Nafna-Thulur

Zusammenfassung

Dain und Nabbi

Der Name „Nabbi"

Hyndla-Lied

Zusammenfassung

Nabbi

Zusammenfassung

Olius und Alius

Die Namen „Olius und „Alius

Die Saga über Asmund Berserker-Töter

Zusammenfassung

Die beiden Zwerge aus der Huldar-Saga

Huldar-Saga

Zusammenfassung

Dulin

Der Name „Dulin"

Zwergen-Heitis

Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

Zusammenfassung

Durin

Der Name „Durin"

Die Vision der Seherin

Tolkien

Zusammenfassung

Thrain

Der Name „Thrain"

Der Seherin Vision

Gylfis Vision

Odins Rabenzauber

Die Saga über Hromund Greipsson

Die Saga über Pfeile-Oddr

Tolkien

Zusammenfassung

Finnar

Der Name „Finnar"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Ginnar

Der Name „Ginnar"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Nyi

Der Name „Nyi"

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Nidi

Der Name „Nidi"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

„Nid" als Ort

Zusammenfassung

Gloi(n)

Der Name „Gloi(n)"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Tolkien

Zusammenfassung

Möndul

Der Name „Möndul"

Die Saga über Hrolf den Wanderer

Zusammenfassung

Nari und Narfi

Die Namen „Nari und „Narfi

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Lokasenna

Skaldskaparmal

Ynglingatal

Hymir-Lied

Heimskringla

Zusammenfassung

zwei „Wieland-Schmiede"

Hrolf Kraki und seine Berserker

Zusammenfassung

Alfarin und Alfar

Die Namen „Alfarin und „Alfar

Bruchstück einer Saga über einige frühe Könige in Dänemark und Schweden

Zusammenfassung

Rögnir und Regin

Die Namen „Rögnir und „Regin

Odins Rabenzauber

Zusammenfassung

Goin und Moin

Die Namen „Goin und „Moin

Die Vision der Seherin

Grimnir-Lied

Zusammenfassung

mögliche weitere Alcis-Zwerge

Zusammenfassung

Die vier Himmelsträger-Zwerge

Austri, Sudri, Westri und Nordri

Die Namen „Austri, „Sudri, „Westri und „Nordri

Gylfis Vision

Skaldskaparmal

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Odins Rabenzauber

Gylfis Vision

Heimskringla

Ragnarsdrapa

Gylfis Vision

Der Rosengarten

Orendel

Hedin-Saga

Huldar-Saga

Ynglinga-Saga

Felsritzung von Alta

Gylfis Vision

Austri

Thorfinnsdrapa

Zwergen-Namen

Zusammenfassung

Sudri

Thorsdrapa

Sonnenlied

Zusammenfassung

Westri

Zusammenfassung

Nordri

König Hrolf Kraki und seine Berserker

Erfidrapa über König Olaf Tryggva-Sohn

Zusammenfassung

Dain

Der Name „Dain"

Odins Rabenzauber

Hyndla-Lied

Havamal

Gylfis Vision

Das Grimnir-Lied

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Skaldskaparmal

Kenningar

Zusammenfassung

Dunneir

Der Name „Dunneir"

Gylfis Vision

Sonnenlied

Zuordnungen

Zusammenfassung

Durathror

Gylfis Vision

Zuordnungen

Zusammenfassung

Dwalin

Der Name „Dwalin"

Die Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

Saga über Hervor und König Heidrek den Weisen

Havamal

Völsungen-Saga

Fafnir-Lied

Skaldskaparmal

Nafna-Thulur

Skaldskaparmal

Odins Rabenzauber

Kalfsvisa

Sörli-Thattr

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Gylfis Vision

Grimnir-Lied

Sonnenlied

Snäfridardrapa

Skaldskaparmal

Kenningar

Zuordnungen

Tolkien

Zusammenfassung

Alfrigg

Der Name „Alfrigg"

Hedin-Saga

Zuordnungen

Zusammenfassung

Berling

Der Name „Berling"

Hedin-Saga

Zuordnungen

Zusammenfassung

Grer

Der Name „Grer"

Hedin-Saga

Zuordnungen

Zusammenfassung

Die vier Himmelsträger-Zwerge bei den Germanen

Die vier Himmelsträger bei den Indogermanen

Griechen

Etrusker

Hethiter

Inder

Zusammenfassung

Die vier Himmelsträger in der Jungsteinzeit

Ägypter

Sumer

Göbekli Tepe

Nevali Cori

Jericho

Zusammenfassung

Die vier Himmelsträger in der späten Altsteinzeit

China

Vietnam

Azteken

Mayas

Die Tierhelfer des Urriesen

Zusammenfassung

Zusammenfassung: Himmelsträger-Zwerge

Die Alfen-Zwerge

Alf

Der Name „Alf"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zwergen-Namen

Zusammenfassung

Alban

Der Name „Alban"

Orendel-Lied

Zusammenfassung

Windalf

Der Name „Windalf"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Gandalf

Dagfinnr

Der Name „Dagfinnr"

Dwerga-Heiti

Zusammenfassung

Zusammenfassung: Die Alf-Zwerge

Gottesnamen-Zwerge

Der Zwerg Yngvi

Der Name „Yngvi"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Der Zwerg Wali

Der Name „Wali"

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Der Zwerg Wili

Der Name „Wili"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Der Zwerg Har / Hör

Der Name „Har/Hör"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Der Zwerg Frosti

Der Name „Frosti"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Der Zwerg Eikinskjaldi

Der Name „Eikinskjaldi"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Tolkien

Zusammenfassung

Der Zwerg Dellingr

Der Name „Dellingr"

Dwerga-Heiti

Zusammenfassung

Mit dem Namen eines Gottes gebildete Zwergennamen

Die Jenseitsreisen der Götter

Zusammenfassung

weise Zwerge

Nyrad

Der Name „Nyrad"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Witr

Der Name „Witr"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Theck

Der Name „Theck"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Swior

Der Name „Swior"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Die Zwerge von Nürnberg

„Beschwörung der Bergmännlein"

Zusammenfassung

Zusammenfassung: weise Zwerge

Die Zwerge als hilfreiche Ahnen

Ai

Der Name „Ai"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zwergen-Namen

Zusammenfassung

Bruni

Der Name „Bruni"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Duf

Der Name „Duf"

Die Vision der Seherin

Zwergen-Namen

Zusammenfassung

Durnir

Der Name „Durnir"

Zwergen-Namen

Laufas-Edda

Ynglingatal (Heimskringla)

Zusammenfassung

Der Zwerg Fafnir

Fid

Der Name „Fid"

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Frägr

Der Name „Frägr"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Fundin

Der Name „Fundin"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Frauen-Lied

Tolkien

Zusammenfassung

Haugspori

Der Name „Haugspori"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Hepti

Der Name „Hepti"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Hornbori

Der Name „Hornbori"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Loni

Der Name „Loni"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Naïn

Der Name „Naïn"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Nali

Der Name „Nali"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Nar

Der Name „Nar"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Niping

Der Name „Niping"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Nori

Der Name „Nori"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Tolkien

Zusammenfassung

Nyi

Der Name „Nyi"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Nyr

Der Name „Nyr"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Reck

Der Name „Reck"

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Die Zwerge von Amtschgereute

„Der wilde Jäger jagt die Moosleute"

Zusammenfassung

Der Zwerg vom Berg

„Die Füße der Zwerge"

Zusammenfassung

Die Zwerge von den Bergen

„Die Zwerge auf dem Baum"

Zusammenfassung

Die Zwerge von Bonikau

„Frau von Bonikau"

Zusammenfassung

Die Zwerge von Dardesheim

„Die Zwerge bei Dardesheim"

Zusammenfassung

Die Zwerge von Eilenburg

„Des kleinen Volks Hochzeitfest"

Zusammenfassung

Die Zwerge von Elbogen

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Zusammenfassung

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„Die Zwerge auf dem Felsstein"

Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Der Name „Heiling"

„Heilingszwerge"

Zusammenfassung

Der Zwerg von Lützen

„Das Kellermännlein"

Zusammenfassung

Die Zwerge von Osenberg

„Die Osenberger Zwerge"

Zusammenfassung

Die Zwerge von Plesse

„Das stille Volk zu Plesse"

Zusammenfassung

Der Zwerg von Rallingen

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Zusammenfassung

Die Zwerge von Rantzau

„Die Ahnfrau von Rantzau"

Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Der Name „Heinzelmännchen"

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Zusammenfassung

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Ann / Onn

Der Name „Ann/Onn"

Die Vision der Seherin

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Zusammenfassung

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Der Name „Hannar"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Siar

Der Name „Siar"

Gylfis Vision

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Der Name „Skafid"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Dolgthrasir / Dolgthwari

Der Name „Dolgthrasir/Dolgthwari"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Dori

Der Name „Dori"

Gylfis Vision

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Zusammenfassung

Heri

Der Name „Heri"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Hliodolf / Hlediolfr

Der Name „Hliodolf/Hlediolfr"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Höggstari /Hugstari

Der Name „Höggstari/Hugstari"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Jari

Der Name „Jari"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Ra(d)swid

Der Name „Ra(d)swid"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Thror

Der Name „Thror"

Die Vision der Seherin

Ynglingatal

Tolkien

Zusammenfassung

Weig

Der Name „Weig"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

Wig

Der Name „Wig"

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Wirwir / Wirfir

Der Name „Wirwir/Wirfir"

Die Vision der Seherin

Gylfis Vision

Zusammenfassung

Krieger-Zwerge

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Der Name „Dalarr"

Skaldskaparmal

Zusammenfassung

Dalr

Der Name „Dalr"

Skaldskaparmal

Zusammenfassung

Kili

Der Name „Kili"

Die Vision der Seherin

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Der Name „Modrödnir"

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Der Name „Bifur/Bivör"

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Bafur / Bavör

Der Name „Bafur/Bavör"

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Zusammenfassung

Draupnir

Der Name „Draupnir"

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Gylfis Vision

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Zusammenfassung

Frar

Der Name „Frar"

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Zusammenfassung

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Der Name „Litr"

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Gylfis Vision

Gylfis Vision

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Zusammenfassung

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Der Name „Ori"

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Zusammenfassung

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Der Name „Skirwir/Skirfrir"

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Zusammenfassung

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Der Name „Miödwitnir"

Die Vision der Seherin

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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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„Die Zwerglöcher"

Zusammenfassung

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„Herrmann von Rosenberg"

Zusammenfassung

Die Zwerge von Sion

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Zusammenfassung

Wiedergeburts-Zwerge

Ring-Zwerge

Der Zwerg von Hoia

„Der Graf von Hoia"

Zusammenfassung

Der Zwergenkönig von Scherfenberg

„Der Scherfenberger und der Zwerg"

Zusammenfassung

Ring-Zwerge

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Thernück / Tarnunc

Der Name „Ternück/Tarnunc"

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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

Die Zwerge von Hohenstein

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Zusammenfassung

Tarnkappen-Zwerge

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Der Name „Fili"

Die Vision der Seherin

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Der Name „Hläwang"

Die Vision der Seherin

Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Zusammenfassung

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Der Name „Bömbur/Bömbör"

Die Vision der Seherin

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Zusammenfassung

Dufr

Der Name „Dufr"

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Zusammenfassung

Buri

Der Name „Buri"

Der Seherin Vision

Zusammenfassung

Zwergen-Frauen

Zusammenfassung: Zwerge bei den Germanen

Zwerge bei den Indogermanen

Kelten

Narten

Finnen

Zwerge bei anderen Völkern

Sibirien

Hawaii

Zusammenfassung

Biographie der Zwerge

Das Aussehen der Zwerge

Hymnen an die Zwerge

An die Zwerge

Traumreise zu den Zwergen

Die heutige Bedeutung der Zwerge

Themenverzeichnis

I Zwerge bei den Germanen – allgemein

Die meisten Zwerge, über die in den Mythen und Sagen der Nordgermanen berichtet wird, sind recht individuell und tragen auch einen Namen. Bei den Südgermanen sind sie hingegen meistens namenlos, aber dafür an einen bestimmten konkreten Ort gebunden.

In einigen nordgermanischen Texten wird jedoch auch etwas generelles über die Zwerge berichtet. Diese Texte werden in dem folgenden Kapitel aufgeführt und betrachtet.

1. Das Wort „Zwerg"

Im Altnordischen wurden die Zwerge „dvergr" genannt.

Sie waren eng mit den Felsen assoziiert: Das Echo wurde „Zwergen-Sprache („dverg-mali) genannt, d.h. es gab die Vorstellung, daß die Zwerge in den Felsen das zurückriefen, was man ihnen zurief.

Die germanische Wurzel von „dvergr lautet „dverga, dvergaz und bedeutet ebenfalls „Zwerg".

Das germanische „dvergaz stammt von dem indogermanischen Substantiv „dhreughos, dhroughos für „Geist" ab.

In der dem Germanischen nah verwandten keltischen Sprache findet sich dasselbe Wort, das z.B. im Altirischen „airdrech („Geist) lautet.

Das indogermanische Substantiv „dhroughos ist eine Bildung zu dem Verb „dhreugh für „täuschen, trügen, betrügen".

Diese Bedeutung findet sich auch im Sanskrit als „drogha für „betrügen und als „druhyati für „verletzen, gegenüber jemandem feindlich sein, im Avestischen (Altpersisch) als „draoga für „lügen im Mittelirischen als „fraich für „(be)-trügen und im Althochdeutschen als „tiogan für „trügen. Ein Geist wurde anscheinend auch schon von den Indogermanen als ein „Trugbild" angesehen.

Da hellsichtig wahrgenommene Geister und Träume recht ähnliche Phänomene sind, hat sich aus der indogermanischen Wurzel „dhroughos für „Geist in den germanischen Sprachen auch eine Bezeichnung für „Traum gebildet. Sie lautet im Altnordischen „drauma, im Englischen „Dream und im Deutschen „Traum.

Das indogermanische Substantiv „dhroughos hat jedoch nicht nur die Bedeutung „Geist, sondern auch die Bedeutung „Freund, Gefährte. Diese Bedeutung hat sich vor allem bei den westlichen Indogermanen erhalten können: altenglisch „ge-dreag für „Truppe, lithauisch „draugas für „Freund und altkirchenslawisch „drugu für „Freund, Gefährte".

Diese Kombination von „Geist und „Freund erinnert u.a. an den „Daimon des Sokrates, also an die eigene Seele als Gesprächspartner eines Menschen, durch den man Rat, Hilfe und Führung erhalten kann. Diese „innere Instanz wird in der christlichen Kultur meistens „Schutzengel genannt. Dieses Wesen ist den alten Kulturen ein sehr wichtiges Element gewesen. So gibt es z.B. bei den Sumerern, die dieses Wesen „Me genannt haben, was in etwa „das von der Muttergöttin gesandte bedeutet, das Sprichwort: „Ohne das eigene Me gelingt nichts, mit dem eigenen Me gelingt alles. Bei den Ägyptern hieß dieses Wesen und die durch es entstehende Qualität „Ma'at, was ebenfalls „das von der Muttergöttin stammende bedeutet.

Es wäre somit denkbar, daß „dhroughos ursprünglich die Bedeutung „der Schutzgeist, der der eigene innerer Freund ist und den man im Traum und in der Meditation sehen kann gehabt hat.

Letztlich ist dieser „innere Freund nichts anderes als die eigenen Seele. Daher besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen der eigenen Seele, die man in sich selber finden kann und den Seelen der Verstorbenen, die man im Jenseits finden kann. Sowohl das eigene Innere als auch das Jenseits sind nichts anderes als das „Reich der Seelen. Lediglich die Perspektive eines Lebenden auf seine eigene Seele unterscheidet sich von der Perspektive eines Lebenden auf die Seelen der Verstorbenen.

Die Bedeutung „Trugbild von „dhroughos bedeutet nicht, daß man Geistern nicht trauen kann, sondern hat sich nur aus dem Gegensatz zwischen den Träumen/Visionen und der handfesten Realität gebildet – man kann sich eines Stein leichter gewiß sein als eines inneren Bildes oder eines hellsichtig wahrgenommenen Totengeistes.

Aus diesen Betrachtungen ergibt sich folgende Entwicklung des Begriffes „Zwerg":

2. Die Herkunft der Zwerge

2. a) Die Vision der Seherin

In diesem Lied wird berichtet, wie die Zwerge entstanden sind:

Da gingen die Berater zu den Richterstühlen,

Hochheilge Götter hielten Rat,

Wer schaffen sollte der Zwerge Geschlecht

Aus Brimirs Blut und Blains Gebein.

Da ward Modsognir der mächtigste

Dieser Zwerge und Durin nach ihm.

Noch manche der Zwerge machten sie

Aus Erde menschengleich, so wie Durin es sagte.

… … …

Zeit ist's, die Zwerge von Dwalins Zunft

Den Leuten zu leiten bis Lofar hinauf,

Die aus Gestein und Klüften strebten

Von Aurwangs Tiefen zum Erdenfeld.

„Brimir („Brandung = „Blut) und „Blain („Blauer = „Toter) sind Namen des Urriesen Ymir, aus dessen Blut und Knochen die Asen die Zwerge erschaffen haben. Da die Zwerge eigentlich die Geister der Verstorbenen sind, ist dieses Motiv vermutlich aus dem Bedürfnis entstanden, die Welt als eine Schöpfung durch die Götter zu beschreiben. In ähnlicher Weise haben die Asen auch die Menschen aus zwei Stämmen Treibholz erschaffen.

Die Zwerge sahen aus wie Menschen – schließlich waren sie die Geister der verstorbenen Menschen.

Das Erschaffen der Zwerge aus Erde ist eine Umdeutung der Bestattung der Menschen in der Erde. Da die Erde als das Fleisch des Urriesen angesehen wurde, könnte man die letzte Zeile der ersten dieser drei Strophen um ein Motiv ergänzen: „aus Brimirs Blut und Blains Gebein und Banirs Fleisch („Banir = „Toter").

Auch das „Aufsteigen der Zwerge „aus Gestein und Klüften ist eine Umkehrung ins Gegenteil, da die Verstorbenen in den „Stein, d.h. in die aus Felsen errichtete Grabkammer im Hügelgrab gelegt werden. Allerdings wurden die Geister der Verstorbenen, d.h. die Zwerge von ihren Nachkommen im Diesseits oft um Rat und Hilfe gebeten, wobei die Zwerge dann aus dem „Stein und aus der Erde heraus zu ihnen kamen.

„Aurwang („Licht-Gefilde) ist ein Name für das Jenseits, in dem sich die Totengeister befanden. Vermutlich ist „Aurwang" mit Tyrs Halle Gimli am Himmel identisch.

2. b) Gylfis Vision

In dieser Zusammenfassung der germanischen Mythologie findet sich eine ganz ähnliche Darstellung der Entstehung der Zwerge.

Danach setzten sich die Götter auf ihre Hochsitze und hielten Rat und Gericht, und gedachten, wie die Zwerge belebt würden im Staub und in der Erde gleich Maden im Fleisch. Die Zwerge waren zuerst erschaffen worden und hatten Leben erhalten in Ymirs Fleisch und waren da Maden. Aber durch den Beschluß der Götter erhielten sie Bewußtsein und Menschengestalt, obwohl sie in der Erde und im Gestein lebten.

Modsognir war der erste Zwerg und der zweite war Durin, wie es in der Wöluspa heißt:

Da gingen die Berater zu den Richterstühlen,

Hochheilge Götter hielten Rat,

Wie sie der Zwerge Geschlecht erschaffen sollten

Aus des Brimirs Blut und des Blains Gliedern.

Da ward Modsognir der mächtigste

Dieser Zwerge, und Durin nach ihm.

Manche noch machten sie menschengleich

Der Zwerge in der Erde, wie es Durin sagte.

Und die Namen der Zwerge, sagt die Seherin, lauten:

Nyi, Nidi, Nordri, Sudri, Austri, Westri, Althiosr, Dwalin, Nar, Nain, Niping, Dain, Biwör, Bawör, Bömbör, Nori, Ori, Onar, Oin, Modwitnir.

Wig und Gandalf, Windalf, Thorin, Fili, Kili, Fundin, Wali, Thror, Throin, Theck, Lit und Wit, Nyr, Nyrad, Reck, Radswid.

Und diese sind auch Zwerge und wohnen im Gestein, während die vorigen in der Erde leben:

Draupnir, Dolgthwari, Hör, Hugstari, Hlediolf, Gloin, Dori, Ori, Dufr, Andwari, Hepti, Fili, Har, Siar.

Aber folgende kamen von Swarins Hügel gen Aurwang auf Jöruvöllu, und von ihnen stammt Lofars Geschlecht. Dies sind ihre Namen:

Skirfir, Wirfir, Skafid, Ai, Alf, Ingi, Eikinskialdi, Fal, Frosti, Fid, Ginnar."

In diesem Text ist die Entstehung der Zwerge aus dem Fleisch des Urriesen deutlicher ausformuliert als in der „Vision der Seherin".

Die Unterscheidung von Fels-Zwergen und Erd-Zwergen ist nicht sehr tiefgründig, da sie sich letztlich nur auf den Unterschied der Bestattung in der Erde oder in der Grabkammer in einem Hügelgrab bezieht.

Swarin ist der ehemalige Göttervater Tyr. Sein „Hügel ist sein Hügelgrab, das mit „Aurwang („Licht-Gefilde) identisch ist. „Jöruwall bedeutet „Erdwall" und ist eine Umschreibung für die Unterwelt.

In dieser Entstehungsmythe der Zwerge erschaffen die Asen die Zwerge nicht, sondern geben ihnen nur ihr Bewußtsein. Dies entspricht der Erschaffung der beiden ersten Menschen, die zwei zum Leben erweckte Baumstämme sind.

3. Zwerge: Ahnen im Hügelgrab

3. a) Die Vision der Seherin

An einer späteren Stelle in diesem Lied wird von „Zwergen vor steinernen Türen" gesprochen. Mit diesen Steintoren werden die Steinplatten gemeint sein, mit denen man den Eingang zu den Hügelgräbern nach der Bestattung verschloß.

Was ist mit den Asen? Was ist mit den Alfen?

All Jötunheim ächzt, die Asen versammeln sich.

Die Zwerge stöhnen vor steinernen Türen,

Der Bergwege Weiser: wißt ihr, was das bedeutet?

Die „Weiser der Bergwege sind die Zwerge, weil „Berg eine Umschreibung für Hügelgrab ist – die Zwerge als Totengeister kannten natürlich den Weg in das Hügelgrab und somit auch den Jenseitsweg.

3. b) Odins Rabenzauber

In diesem Lied wird ein Sonnenaufgang aus mythologischer Sicht beschrieben:

Da trieb aus dem Tore wieder der Tag

Sein schön mit Gestein geschmücktes Roß;

Weit über Mannheim glänzte die Mähne:

Des Zwergs Überlisterin zog es im Wagen.

Am nördlichen Rand der nährenden Erde

Unter des Urbaums äußerster Wurzel

Gingen zur Ruhe Gygien und Thursen,

Gespenster, Zwerge und Schwarzalfen.

Auf standen die Herrscher und die Alfenbestrahlerin;

Die Nacht sank nördlich gen Nifelheim.

Ulfrunas Sohn stieg Argiöl hinan,

Der Hornbläser, zu den Himmelsbergen.

Die „Überlisterin des Zwerges" ist die Sonne. Dies ist eine Anspielung auf das Alwis-Lied und auf die nur in Hinweisen überlieferte Dwalin-Mythe, in denen diese beiden Zwerge zu Stein wurden, weil ein Sonnenstrahl auf sie fiel. Dieses Motiv beruht darauf, daß die Zwerge als Jenseitswesen zur Nacht und zum Winter gehören. Diese Assoziationen zwischen Nacht, Schlaf und Tod findet sich bei fast allen Völkern.

Die Gygien („Riesinnen), Thursen („Riesen), Gespenster („Totengeister), Zwerge („Totengeister) und Schwarzalfen („Totengeister") müssen bei Tagesanbruch in die Unterwelt zurückkehren, da sie zu dem Reich der Dunkelheit gehören.

Das der ersten Strophe zugrundeliegende Bild ist die Fahrt der Sonne in ihrem von zwei Pferden gezogenen Wagen über den Himmel.

In dem ehemaligen, von dem Sonnengott-Göttervater Tyr geprägten Weltbild ist der Ort des Überganges zwischen den beiden Welten der Horizont, an dem die Sonne auf- und untergeht. In dem neueren, von dem Schamanengott Odin geprägten Weltbild ist jedoch der Weltenbaum der Ort, an dem sich Diesseits und Jenseits treffen. Daher kehren die Totengeister dort durch das Tor der Hel in die Unterwelt zurück – „unter des Urbaums äußerster Wurzel".

Die „Alfenbestrahlerin" ist die Sonne, die in dem Alfheim-Jenseits am südlichen Himmel die dort lebenden Totengeister bescheint.

Die Nacht schwindet eigentlich nach Westen hin, da die Sonne im Osten aufgeht. Da der Weltenbaum jedoch im Norden steht, versinkt dort aus mythologischer Sicht auch die Nacht – sie sinkt zusammen mit den Totengeistern ins Jenseits hinab.

„Ulfrunas Sohn ist der Gott Heimdall, der die Regenbogenbrücke hinaufsteigt, die hier „Argiöl genannt wird, was „Adler-Schreie" bedeutet und wohl eine Anspielung auf den am Morgen wiedergeborenen Sonnengott-Göttervater Tyr und dessen Adler-Seelenvogel ist.

3. c) Alwis-Lied

Thor:

„Aus einer Brust alter Kunden

Vernahm ich nie so viel.

Mit schlauen Lüsten, verlorst Du die Wette,

Der Tag verzaubert Dich, Zwerg:

Die Sonne scheint in den Saal."

Da der Tod und das Jenseits mit der Nacht assoziiert wurden, wurden auch die Totengeister einschließlich der Zwerge mit der Nacht assoziiert, wodurch durch die Umkehrung des Zusammenhanges das Motiv entstehen konnte, daß die Totengeister und die anderen Zwerge im Sonnenlicht zu Stein wurden.

3. d) Gudruns Sterbe-Lied

Am Tor tönte / Trauerklage

zur freudlosen Zeit / der Zwergennot.

Des Morgens früh / mehrt die Sorgen

aller Kummer / um Erdenleid.

Zwergennot = der Morgen (die Sonne versteinert die Zwerge)

3. e) Heimskringla

Zwerge leben als Totengeister fast immer in Hügelgräbern.

Thjodolfr von Hvini berichtet darüber:

„Aber der Tag-scheue

Diurnir unten

in dem mächtigen Saal

lockte Sveigdi

in den Stein

und führt ihn hinein.

Der arme König

folgte dem Zwerg

in den leuchtende Saal

jenes Mimirs in der Tiefe,

in dessen Riesenwohnstatt,

– dorthin ging er mit."

Diurnir = ein Zwerg

Sveigdi = Swedge = König von Schweden

Stein = Hügelgrab

leuchtender Saal = Grabkammer voll Gold

Mimir = Tyr; Tiefe = Unterwelt; Mimir der Tiefe = Tyr-Riese, Totengeist = Diurnir

Riesenwohnstatt = Grabkammer im Hügelgrab

3. f) Heimskringla

In dieser halb historischen, halb mythologischen Geschichte Skandinaviens werden die Zwerge als Bewohner der Erde angesehen, denen man wie den Menschen in den Dörfern oder den Hirschen im Wald begegnen kann.

„Blaumenschen" sind Totengeister.

In Schweden gibt es viele große Reiche und viele Menschengeschlechter und viele Arten von Sprachen. Dort gibt es Riesen und dort gibt es Zwerge und dort sind ebenfalls Blaumenschen und dort gibt es auch noch seltsamere Wesen.

3. g) Die Saga über Asmund Berserker-Töter

In diesen Strophen werden die Zwerge ausdrücklich „tot" genannt – sie sind die Totengeister.

Das, was Asmund und die Königin tragen, waren zwei Schwerter, die von Zwergen geschmiedet worden waren.

Asmund sprach diese Verse:

„Man kann kaum wissen,

was geschehen wird,

wenn man zu einem Zweikampf

fortgeht.

Du, Königin,

trugst eines in Dänemark,

und ich selber

eines in Schweden:

Es waren zwei,

die zu töten begierig waren;

von den Geschenken des Budli

ist nun eines zerbrochen;

sie wurden von toten Zwergen

geschmiedet,

so wie keine anderen

zuvor oder in Zukunft."

3. h) Kenningar

In den Kenningarn werden die Zwerge als Hügelgrab-Geister geschildert:

Die Zwerge sind auch die Besitzer des Mets, der bei Bestattungen und anderen Ritualen getrunken wurde:

Da der Skalden-Met denen, die ihn tranken, die Dichtkunst verlieh, gibt es auch eine Verbindung zwischen den Zwergen und der Dichtung:

Die Zwerge versteinern im Sonnenlicht, d.h. sie müssen tagsüber in den Stein (Grabkammer des Hügelgrabes) zurückkehren:

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