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Tod einer Schwangeren

Tod einer Schwangeren

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Tod einer Schwangeren

Länge:
110 Seiten
58 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Sept. 2017
ISBN:
9783962461461
Format:
Buch

Beschreibung

Eine junge Frau wird zum Verhör in eine Thüringer Grenzkommandantur vorgeladen und kehrt nicht mehr zurück. Ein traumatisches Kriegserlebnis wird zum Auslöser eines tödlichen Grenzzwischenfalls. Eine Familie wird von den Behörden wie Ungeziefer behandelt – bis es zur Tragödie kommt. Und eine alte Frau verliert unter tragischen Umständen ihr Leben. Eine hochschwangere Frau wird angeschossen, als sie mit ihrem Mann die Flucht in die Bundesrepulik wagt. Der Harz wird zur Kulisse einer mörderischen Menschenjagd. Und im Raum Lübeck gerät ein Mann mit einem unfassbaren Plan in ein Minenfeld der DDR.

Sieben Erzählungen von wahren Todesfällen aus den 50er und 60er Jahren an der einstigen deutsch-deutschen Grenze hat der Autor für den ersten Teil seiner neuen zweiteiligen e-book-Reihe recherchiert und erzählt.

Ein Kapitel über die Deutsche Grenzpolizei sowie ein Kapitel über die DDR-Grenztruppen mit allen relevanten Zahlen und Fakten ergänzen das Buch.
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Sept. 2017
ISBN:
9783962461461
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Tod einer Schwangeren - Michael Dullau

1

Impressum

Digital-Ausgabe 2017

Copyright © by Michael Dullau

Alle Rechte beim Autor.

E-Mail: buch-grenzland@gmx.de

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film,

Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe,

Tonträger aller Art, auszugsweisen Nachdruck

oder Einspeicherung und Rückgewinnung

in Datenverarbeitungsanlagen sind vorbehalten.

Umschlaggestaltung: Michael Dullau

Umschlagfoto: Mit freundlicher Genehmigung

zur lizenzfreien Nutzung von pixabay.com.

ISBN: 978-3-96246-146-1

Verlag GD Publishing Ltd. & Co KG, Berlin

E-Book Distribution: XinXii

www.xinxii.com

Widmung

Gewidmet den Opfern

der tödlichen DDR-Grenzsicherung

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Impressum

Widmung

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die ZERV – Zentrale Ermittlungsstelle

Regierungs- und Vereinigungskriminalität

Die 50er Jahre

Erzählung 1: »Unter Folter«

Nachbemerkungen

Protokoll zum Todesfall von Herta Amm

Gerichtsnotiz

Erzählung 2: »Tödliches Trauma«

Nachbemerkungen

Protokoll zum Todesfall von Edmund Korschin

Gerichtsnotiz

Erzählung 3: »Ungeziefer«

Nachbemerkungen

Protokoll zum Todesfall der Familie Rüger

Gerichtsnotiz

Erzählung 4: »Der Tod der alten Frau«

Nachbemerkungen

Protokoll zum Todesfall von Maria Ahrens

Gerichtsnotiz

Die 60er Jahre

Erzählung 5: »Tod einer Schwangeren«

Nachbemerkungen

Protokoll zum Todesfall von Frieda Klein

Gerichtsnotiz

Erzählung 6: »Menschenjagd im Harz«

Nachbemerkungen

Protokoll zum Todesfall von Helmut Kleinert

Gerichtsnotiz

Erzählung 7: »Der Plan«

Nachbemerkungen

Protokoll zum Todesfall von Wilhelm Dröger

Gerichtsnotiz

Die Deutsche Grenzpolizei –

Kurzinformationen mit Zahlen & Fakten

Die Grenztruppen der DDR –

Kurzinformationen mit Zahlen & Fakten

Der Autor

Quellenangaben

Danksagung

Weitere Buchveröffentlichungen

Literatur zur Aufarbeitung

der Todesfälle an der deutsch-deutschen Grenze

Einleitung

Bei der Recherche für die »Chronik der Opfer der tödlichen DDR-Grenzsicherung« habe ich Hunderte Todesfälle an der einstigen deutsch-deutschen Grenze recherchiert und für diese Chronik aufgearbeitet – insgesamt 195 Fälle.

Obgleich jedes Schicksal – das hinter jedem einzelnen Todesfall steht – tragisch ist, sind mir beim Lesen und Schreiben einige besonders im Gedächtnis geblieben. Diese Schicksale haben mich auch noch Wochen später beschäftigt, sodass mir klar wurde, dass ich darüber schreiben muss und den Menschen hinter den Fällen eine längere Erzählung, als dies in einer Chronik möglich ist, widmen will.

In der DDR wurden die Todesfälle an der deutsch-deutschen Grenze systematisch verschwiegen. Eine Flucht nach Westdeutschland, ob geglückt oder missglückt, galt als Tabu-Thema. Bei Todesfällen an der Grenze wurden die Verwandten und Freunde oft im Unklaren über die wahren Todesumstände gelassen oder bewusst belogen, vor allem, wenn diese in den Minenfeldern oder Selbstschussanlagen den Tod gefunden hatten oder wenn es sich um Kinder und Jugendliche handelte. Die Staatssicherheit der DDR verpflichtete alle Todesfall-Beteiligten vom einfachen Grenzsoldaten bis hin zum medizinischen Personal in den Krankenhäusern bei Androhung von Strafen zum absoluten Stillschweigen.

Heute sind die meisten dieser Todesfälle, obgleich diese einen Teil der neueren deutschen Geschichte bilden, in Vergessenheit geraten. Daher möchte ich mit dieser zweiteiligen e-book-Reihe die Schicksale von Menschen, die ihr Leben an dieser einstigen Grenze auf sehr tragische Weise lassen mussten, zurück ins Bewusstsein rufen. Der erste Teile wird wahre Todesfälle aus den 50er und 60er Jahren und der zweite Teil wahre Todesfälle aus den 70er und 80er Jahren an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze erzählen.

Die Daten und Fakten der zugrunde liegenden Todesfälle stammen aus verschiedenen Archiven. Zumeist beruhen diese auf Protokollen unterschiedlicher DDR-Behörden, die schon vor Jahrzehnten aufgehört haben zu existieren. Viele der Dokumente weisen große Lücken und zum Teil widersprüchliche Angaben in der Beschreibung der Todesumstände bzw. der Tathergänge auf. Die entstandenen Lücken habe ich mit meinen Kenntnissen der Verhältnisse an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und in den DDR-Grenztruppen sowie einer verantwortbaren erzählerischen Freiheit geschlossen.

Nach dem Ende der DDR wurde in den frühen 90er Jahren eine spezielle Ermittlungseinheit – die Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (Abk. ZERV) – ins Leben gerufen. Diese hatte u.a. die Aufgabe, Untersuchungen zu den Todesfällen an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze zu führen und Ermittlungsverfahren gegen Täter aus den Reihen der Deutschen Grenzpolizei sowie den späteren Grenztruppen der DDR einzuleiten. Allen Erzählungen habe ich in den Protokollen zu den Todesfällen immer auch eine Gerichtsnotiz angefügt, die u. a. die Ergebnisse der Ermittlungen der Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität im jeweiligen Fall beleuchten wird. Da auch die ZERV und deren Aufgabe heute weitestgehend unbekannt ist, habe ich in einem Kapitel, das den Erzählungen vorangestellt ist, die ZERV und deren Arbeit kurz erläutert.

An allen erzählten Todesfällen waren maßgeblich Posten der Deutschen Grenzpolizei und später, ab den 60er Jahren, Soldaten der Grenztruppen der DDR beteiligt – und verantwortlich. Deshalb habe ich zusätzlich am Ende dieses Buches unter der Rubrik »Die Deutsche Grenzpolizei« sowie unter der Rubrik »Die Grenztruppen der DDR«, einige Fakten, Zahlen und Informationen zu diesen beiden Sondereinheiten zusammengestellt.

Der Autor,

im Sommer 2017

Die ZERV –

Zentrale Ermittlungsstelle

Regierungs- und

Vereinigungskriminalität

Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, am 1. September 1991, wurde die Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (Abk. ZERV) gegründet.

Diese kriminalpolizeiliche Dienststelle mit Sitz in Berlin hatte die Aufgabe, Straftaten im Bereich der Wirtschaft der DDR sowie Straftaten im Bereich der Regierung der DDR bzw. SED aufzuarbeiten. Ebenso sollten alle Fälle von Vereinigungskriminalität während des Vereinigungsprozesses beider deutscher Staaten verfolgt werden.

Dazu wurden zwei Referate ins

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