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Der mysteriöse Doppelmord

Der mysteriöse Doppelmord

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Der mysteriöse Doppelmord

Länge:
114 Seiten
55 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 25, 2017
ISBN:
9783962461409
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Unteroffizier der DDR-Grenztruppen ermordet scheinbar aus dem Nichts zwei Menschen – der Fall ist bis heute ungeklärt. In einer Grenzkompanie entsteht das Gerücht einer rechtsradikalen Verbindung, die Staatssicherheit schleust einen verdeckten Einzelkämpfer in die Einheit – mit dem Befehl zum Töten. Die Fahnenflucht zweier sowjetischer Soldaten löst einen Großalarm an der Grenze aus – doch bald ist nicht mehr klar, auf welcher Seite die »Monster« zu suchen sind. Ein Mann wird durch mehrere Geschosse der mörderischen DDR-Selbstschussanlagen schwer verletzt, trotzdem gelingt ihm die Flucht in die Bundesrepublik – dann aber geschieht etwas vollkommen Unerwartetes. Ein Jahr vor der Grenzöffnung: Ein bewaffneter junger Mann versucht in den Westen zu fliehen – im DDR-Grenzgebiet kommt es zur Tragödie.

Fünf Erzählungen von ungeklärten und rätselhaften Mord- und Todesfällen im Grenzgebiet der DDR hat der Autor für sein neues Buch recherchiert und erzählt.

Ein Kapitel über die DDR-Grenztruppen mit allen relevanten Zahlen und Fakten sowie ein Kapitel über die Arbeit der Zentralen Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) ergänzen das Buch.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 25, 2017
ISBN:
9783962461409
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Der mysteriöse Doppelmord

Buchvorschau

Der mysteriöse Doppelmord - Michael Dullau

Erzählungen

Impressum

Digital-Ausgabe 2017

Copyright © by Michael Dullau

Alle Rechte beim Autor.

E-Mail: buch-grenzland@gmx.de

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film,

Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe,

Tonträger aller Art, auszugsweisen Nachdruck

oder Einspeicherung und Rückgewinnung

in Datenverarbeitungsanlagen sind vorbehalten.

Umschlaggestaltung: Michael Dullau

Umschlagfoto: Mit freundlicher Genehmigung

zur lizenzfreien Nutzung von pixabay.com.

ISBN: 978-3-96246-140-9

Verlag GD Publishing Ltd. & Co KG, Berlin

E-Book Distribution: XinXii

www.xinxii.com

Zum Geleit

»Jeder Mensch ist ein Mond

und hat eine dunkle Seite,

die er niemandem zeigt.«

Mark Twain

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Zum Geleit

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die ZERV – Zentrale Ermittlungsstelle

Regierungs- und Vereinigungskriminalität

Erzählung 1: »Der mysteriöse Doppelmord«

Protokoll zum Todesfall von Helmut Fittkau

Protokoll zum Todesfall von Siegfried Tilscher

Protokoll zum Todesfall von Manfred Alte

Nachbemerkungen zum Todesfall

Ermittlungen der ZERV

Erzählung 2: »Bis zum Äußersten«

Protokoll zum Todesfall von Wolfgang Graner

Nachbemerkungen zum Todesfall

Ermittlungen der ZERV

Erzählung 3: »Monster«

Protokoll zum Todesfall von Nikolai Gal

Nachbemerkungen zum Todesfall

Ermittlungen der ZERV

Erzählung 4: »Der lange Arm«

Protokoll zum Todesfall von Hans Brandt

Nachbemerkungen zum Todesfall

Ermittlungen der ZERV

Erzählung 5: »Kleinkaliber«

Protokoll zum Todesfall von Jens Herfurth

Nachbemerkungen zum Todesfall

Ermittlungen der ZERV

Die Grenztruppen der DDR –

Kurzinformationen mit Zahlen & Fakten

Der Autor

Quellenangaben

Danksagung

Weitere Buchveröffentlichungen

Literatur zur Aufarbeitung

der Todesfälle an der deutsch-deutschen Grenze

Einleitung

Bei den Recherchen für meine Erzählungen zu den Todesfällen an der einstigen deutsch-deutschen Grenze, bin ich auch auf mehrere ungeklärte und rätselhafte Todesfälle im Grenzgebiet der DDR gestoßen.

Die DDR hatte systembedingt natürlich keinerlei Interesse daran, dass solche Fälle aufgeklärt oder gar öffentlich wurden. Zu sehr hätten diese die ohnehin lädierte Reputation der Deutschen Demokratischen Republik noch weiter beschädigt. Aber auch die bundesdeutschen Behörden des geeinten Deutschlands hatten nach der Wiedervereinigung nur wenig Interesse, solche Fälle noch einmal aufzurollen und aufzuklären.

Mit diesem neuen Buch möchte ich einige dieser Fälle aufgreifen und den getöteten Menschen hinter den ungeklärten und rätselhaften Zwischenfällen mit den nachfolgenden Erzählungen wieder ein Gesicht geben, um diese so vor dem gänzlichen Vergessen zu bewahren.

Die Daten und Fakten der zugrunde liegenden Todesfälle stammen aus verschiedenen Archiven. Zumeist beruhen diese auf Protokollen unterschiedlicher DDR-Behörden, die schon vor Jahrzehnten aufgehört haben zu existieren. Viele der Dokumente – gerade bei den ungeklärten Todesfällen – weisen erhebliche Lücken und zum Teil auch widersprüchliche Angaben in der Beschreibung der Todesumstände bzw. der Tathergänge auf. Die entstandenen Lücken habe ich mit meinen Kenntnissen der Verhältnisse an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und in den DDR-Grenztruppen sowie einer verantwortbaren erzählerischen Freiheit geschlossen.

Nach dem Ende der DDR wurde in den frühen 90er Jahren eine spezielle Ermittlungseinheit – die Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (Abk. ZERV) – ins Leben gerufen. Diese hatte u. a. die Aufgabe, auch Untersuchungen zu den Todesfällen an der deutsch-deutschen Grenze zu führen und Ermittlungsverfahren gegen mögliche Täter einzuleiten.

Aus diesem Grund habe ich allen Erzählungen eine Glosse angefügt, die die Untersuchungsergebnisse der Zentralen Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität im jeweiligen Fall beleuchtet. Da auch die ZERV und deren Aufgabe heute weitestgehend unbekannt sind, habe ich in einem Kapitel, das den Erzählungen vorangestellt ist, die ZERV und deren Arbeit kurz erläutert.

Neben den in diesem Buch erzählten Fällen gibt es noch eine Vielzahl von Hinweisen auf weitere Todesfälle, die auch über ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Grenzen nicht geklärt bzw. zuordenbar sind. Allerdings beruhen diese Hinweise oftmals nur auf ganz wenigen Fakten. Zumeist waren dies Beobachtungen von Privatpersonen aus dem ehemaligen Grenzgebiet, die Eingang in verschiedene Aufzeichnungen, Archive sowie Internetseiten und -foren gefunden haben.

Die Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität, die u. a. für die Aufklärung der Todesfälle an der einstigen deutsch-deutschen Grenze gegründet worden war, hat bereits im Jahr 2000 ihre Arbeit eingestellt. Damit existiert in der Bundesrepublik keine staatliche Untersuchungsbehörde für derartige Fälle.

Vielleicht kann dieses Buch ein Beitrag dafür sein, damit kein Todesfall an der einstigen deutsch-deutschen Grenze – und auch kein Hinweis darauf – ungeklärt bleibt.

Der Autor

im Frühjahr 2017

Die ZERV –

Zentrale Ermittlungsstelle

Regierungs- und

Vereinigungskriminalität

Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, am 1. September 1991, wurde die Zentrale Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (Abk. ZERV) gegründet.

Diese kriminalpolizeiliche Dienststelle mit Sitz in Berlin hatte die Aufgabe, Straftaten im Bereich der Wirtschaft der DDR sowie Straftaten im Bereich der Regierung der DDR bzw. SED aufzuarbeiten. Ebenso sollten alle Fälle von Vereinigungskriminalität während des Vereinigungsprozesses beider deutscher Staaten verfolgt werden.

Dazu wurden zwei Referate ins Leben gerufen. Das Referat 1 beschäftigte sich mit der Wirtschaftskriminalität in all ihren Erscheinungsformen. Das Referat 2 verfolgte alle Körperverletzungs-, Tötungs- sowie Menschenrechtsdelikte während der SED-Herrschaft.

Im Referat 2 wurden auch die Untersuchungen zu den

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