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Die PR- und Pressefibel: Zielgerichtete Medienarbeit. Das Praxislehrbuch für Ein- und Aufsteiger
Die PR- und Pressefibel: Zielgerichtete Medienarbeit. Das Praxislehrbuch für Ein- und Aufsteiger
Die PR- und Pressefibel: Zielgerichtete Medienarbeit. Das Praxislehrbuch für Ein- und Aufsteiger
eBook658 Seiten6 Stunden

Die PR- und Pressefibel: Zielgerichtete Medienarbeit. Das Praxislehrbuch für Ein- und Aufsteiger

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Über dieses E-Book

Wer Public Relations macht, braucht die Medien – dabei
ist es völlig gleich, ob global tätige Unternehmen ihre
Aktienkunden ansprechen oder Sozialverbände um Spenden
werben. Wer in unserer pluralistischen Gesellschaft Interessen
vertritt, wird ohne Presse, Funk, Fernsehen und die Neuen
Medien nicht wahrgenommen. Doch hilft das Gießkannen-
Prinzip da wenig. Nur eine zielgerichtete Medienarbeit führt
zum dauerhaften Erfolg.

"Die PR- und Pressefibel" geht daher neue Wege. Erstmals
Folgen die Kapitel konsequent den Schritten zur Entwicklung
einer Strategie und ihrer praktischen Umsetzung.

Teil 1 setzt sich mit den Medien, dem Markt und den Machern
auseinander. Der Leser erfährt, wie die ungeschriebenen und
geschriebenen Gesetze funktionieren und welche Strategien
praktikabel sind.

Teil 2 beschreibt die Instrumente und Maßnahmen zur Durchsetzung
der gewählten Strategie. Von der Pressemitteilung
über das Verfassen verschiedener Textformen bis zum TV-Interview
und dem Presse-Event wird nichts ausgelassen, was
der Medien-Profi in der Tagesarbeit braucht.

Teil 3 analysiert Möglichkeiten der Medienarbeit in Krisensituationen
und erläutert die wichtigsten Instrumente zur
Erfolgskontrolle.

Ein Buch für den PR-Einsteiger, der sich von A bis Z
durch die einzelnen Kapitel arbeiten sollte, ebenso wie für
den Medien-Profi, der lediglich punktuell an detaillierten
Informationen interessiert ist.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum18. Juni 2014
ISBN9783956010361
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    Buchvorschau

    Die PR- und Pressefibel - Norbert Schulz-Bruhdoel

    http://www.dr-schulz-pr.info/forschung/glaubwuerdigkeit/

    Erster Teil

    Die Medien, der Markt und die Macher*

    „Die Pressefreiheit ist das Kernstück

    der demokratischen Gesellschaft."

    Abraham Lincoln

    *      Natürlich sind damit auch „Macherinnen gemeint. Wir verzichten in diesem Buch auf konsistentes „gendering von Begriffen, um den Text leicht lesbar zu halten.

    I    WARUM MEDIENARBEIT NICHT LEICHT IST UND WARUM SICH JOURNALISTEN SO VIEL ERLAUBEN DÜRFEN

    Überblick

    Medienarbeit ist ein zentraler Teil von PR. Weil der Medienmarkt unübersichtlich und kompliziert ist, sollte man Rat bei Spezialisten suchen.

    Das Image einer Organisation ist stark abhängig von dem Bild, das die Medien zeichnen. Geschickte Medienarbeit ist also offensive Imagepflege.

    Information ist ein lukratives Geschäft, und die Mechanismen der Marktwirtschaft kennzeichnen auch die Medien. Darum muss den Medienmarkt kennen, wer erfolgreich Medienarbeit machen will.

    Public Relations sind ein politisches Handeln – es geht um die Behauptung eigener Interessen und um Einflussnahme in einer pluralistischen Gesellschaft. Medienarbeit ist ein eigenständiges Instrument dazu und beileibe kein Anhängsel von Marketing und Werbung.

    Journalisten sind Medienmacher – und sie sind die wichtigsten Partner für jeden, der Medienarbeit macht. Gute Beziehungen sind darum mehr als die halbe Miete.

    Wie groß ist „kleinst"? Diese Frage werden vermutlich die Gerichte klären müssen, seit im März 2013 ein „Leistungsschutzrecht für Presseverlage" in das Urheberrechtsgesetz eingefügt wurde. Darin heißt es, gewerbliche Onlineanbieter wie Google, Yahoo oder Rivva dürften kostenfrei nur „einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte" aus Veröffentlichungen der Zeitungsverlage für die automatische Indexierung und Darstellung von Nachrichtenmaterial nutzen. Für alle darüber hinausgehenden Zitate seien Lizengebühren zu entrichten. Die Zeitungsverleger hatten ursprünglich noch viel strengere Beschränkungen gefordert und damit einen monatelangen Streit mit Bloggern und anderen Akteuren im Netz ausgelöst. Viele Gegner des Leistungsschutzrechts fürchten, gleichfalls Lizenzgebühren zahlen zu müssen, wenn sie Inhalte im Web publizieren und dabei auf online verfügbare Presseartikel Bezug nehmen – selbst wenn es lediglich 140 Twitter-Zeichen sind.

    Kaum etwas beleuchtet so deutlich, wie heftig der Kampf um Aufmerksamkeit und Marktanteile im Informationsgeschäft geworden ist. Seit rund einem Dutzend Jahren ist der Wirtschaftszweig „Medien selbst zunehmend Gegenstand der Berichterstattung und Kommentierung. Mit den eigenen Arbeitgebern, den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, Sendeanstalten und Agenturen, hatten sich die Redaktionen zuvor kaum beschäftigt; es galt als unfein, die Vorgänge in der eigenen Branche öffentlich zu machen. Viele Publikationen führen die „Medien inzwischen als gesonderte Rubrik, manchmal beherrschen Vorgänge in der Medienwelt sogar die Titelseiten – zum Beispiel, wenn innerhalb weniger Tage das Aus gleich für mehrere angesehene Titel verkündet wird: Am 13. November 2012 meldete die „Frankfurter Rundschau Insolvenz an, zehn Tage später verkündete der Verlag Gruner + Jahr das Ende der „Financial Times Deutschland. Zwar ist die „Rundschau nach der Übernahme durch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung zunächst weiter im Markt, doch bleibt ihr Schicksal ungewiss. Wolfgang Blau, Chefredakteur von Zeit-On