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Frauen fotografieren: Der Shooting-Ratgeber für Posing, Licht und Aufnahmetechniken

Frauen fotografieren: Der Shooting-Ratgeber für Posing, Licht und Aufnahmetechniken

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Frauen fotografieren: Der Shooting-Ratgeber für Posing, Licht und Aufnahmetechniken

Länge:
566 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 19, 2017
ISBN:
9783960881377
Format:
Buch

Beschreibung

Fotografen Sie Frauen wie Männer? Oder betonen Ihre Bilder die ganz individuellen Züge Ihrer weiblichen Models? In seinem zweiten Buch über Porträts gibt Ihnen der New Yorker Mode-Fotograf Jeff Rojas systematische und einfach umsetzbare Lösungen für private oder Business-Porträts von Frauen, für Werbe- oder Fashionfotografie an die Hand. Sie lernen alles über das richtige Styling und Posing, über den Einsatz von Licht und über die geeignete Nachbearbeitung.

Rojas macht Sie zunächst mit den fotografischen Anforderungen der verschiedenen Gesichts-, Haut- und Körpertypen vertraut. Er erläutert, wie Sie durch die richtige Wahl von Pose, Licht und Objektiv die gewünschte Bildwirkung erreichen, indem Sie bestimmte Züge betonen und mögliche Problemzonen wie Hautunregelmäßigkeiten, Bauch oder Doppelkinn zurücknehmen. Rojas zeigt, wie Sie Ihr Model im Stehen, Sitzen und Liegen posen und welche Kleidung für verschiedene Arten von Shootings benötigt wird.

Schließlich lernen Sie ausführlich und am Beispiel detailliert beschriebener Setups, wie Sie Ihr Model ins richtige Licht rücken – angefangen bei der benötigten Hardware über verschiedene Arten von Porträts bis hin zum professionellen Lichtsetzen für Mode- und Werbefotos.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 19, 2017
ISBN:
9783960881377
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Frauen fotografieren - Jeff Rojas

Einführung

Jeder von uns ist einzigartig

Ich sitze gerade zu Hause und schreibe diese Einführung. Erst vor einem Monat ist mein erstes Buch, Männer fotografieren (ebenfalls erschienen im dpunkt.verlag), herausgekommen. Ich darf mit Stolz sagen, dass ich unglaublich positives Feedback bekommen habe – zum Buch und auch von den zahllosen Männern und Frauen, denen meine feministische Sichtweise auf die Männerfotografie gefallen hat. Das klingt zwar wie ein Widerspruch, schließlich handelt das Buch davon, wie man Männer fotografiert. Aber es passt trotzdem, denn Feminismus ist die Überzeugung, dass Männer und Frauen gleiche Rechte und Chancen haben sollten – ich habe diese einfach auf die Fotografie übertragen. Mein Standpunkt ist, dass sowohl Männer als auch Frauen so gut wie möglich aussehen und sich so gut wie möglich fühlen sollten.

Während ich dies schreibe, gehen laufend Anfragen ein; jeden Tag erhalte ich eine Handvoll E-Mails mit der Bitte, ein Buch über das Fotografieren von Frauen zu schreiben. Weil es bereits Dutzende, wenn nicht gar Hunderte von Büchern zu diesem Thema gibt, war mir nicht klar, wie sich meine Perspektive von der anderer Autoren unterscheiden könnte – bis mich ein guter Freund an eine sehr wichtige Tatsache erinnerte: Jeder Künstler, jeder Mensch wird geprägt durch einzigartige Umstände, die seine Sichtweise auf Leben und Kunst bestimmen. Das ist das Großartige daran, ein Künstler zu sein. Jeder von uns ist einzigartig.

Wie unterscheidet sich also meine Perspektive auf die Frauenfotografie von der aller anderen?

Ich bin fest davon überzeugt, dass meine Herangehensweise an die Fotografie von meiner Arbeit mit wirklich großartigen Menschen beeinflusst wurde und wird – auf beiden Seiten der Kamera. Ich hatte das Vergnügen, mit einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen aus allen Lebensbereichen sowie einem fantastischen Kreativteam zusammenzuarbeiten. Alle von ihnen arbeiten schon seit Jahrzehnten in der Branche. Unser aller Geschichten und Erfahrungen ergeben gemeinsam die Arbeiten, die Sie in diesem Buch sehen.

Meine Erfahrung mit der Frauenfotografie

Ob Sie es glauben oder nicht, ich wollte eigentlich gar nicht Fotograf werden. Im Gegenteil – mein Ziel war es immer, als Angestellter in der Geschäftswelt meinen Weg zu machen. Ich hatte niemals verstanden, wie sich Künstler ohne ein Festeinkommen – zum Beispiel einen Gehaltsscheck alle zwei Wochen – über Wasser halten konnten. Der Grund ist einfach: Die meisten kreativen und künstlerischen Menschen in meinem Leben hatten Vollzeitjobs, um sich und ihre Familien zu ernähren. Diese Einstellung änderte sich, als ich meine erste fotografische Mentorin kennenlernte.

Bevor ich Profifotograf wurde, arbeitete ich im Büro eines Unternehmens, wodurch ich mir meine erste Spiegelreflexkamera leisten konnte – eine Canon EOS 450D. Ich kaufte sie eigentlich, um die Restaurierung eines Oldtimers zu dokumentieren, der seinen Weg in meine Garage gefunden hatte. Mit der Zeit verlagerte sich mein Interesse vom Restaurierungsprojekt auf die Kamera. Schnell packte mich die Fotografie mit Haut und Haar, und ich wollte unbedingt so viel wie möglich über Licht und Komposition lernen. Ich begann also, in Fotografiekurse zu investieren.

Sie können sich sicherlich denken, dass es leichter war, Workshops für die Porträt- als für die Fahrzeugfotografie zu finden. Durch eine Verkettung von Umständen wurde ich schließlich zum Assistenten der Veranstaltungskoordinatorin eines Kamerahändlers in Fairfeld, New Jersey. Im Gegenzug für die Zeit, die ich in die Kurstage investierte, konnte ich verschiedene Vorträge großartiger Fotografen wie Lou Freeman und Robert Farber besuchen. Jeder von ihnen hatte jahrzehntelange Erfahrungen auf dem Gebiet der Frauenfotografie für große Markenunternehmen. Diese Veranstaltungen inspirierten mich sehr.

Schließlich lernte ich meine erste fotografische Mentorin kennen, Lindsay Adler, eine Porträt- und Frauenmodefotografin. Lindsay ist mit Abstand der fleißigste und engagierteste Mensch, den ich jemals getroffen habe. Mit ihren 27 Jahren hatte sie schon zwei Bücher geschrieben und arbeitete bereits an ihrem dritten. Sie schaffte es, in Vollzeit zu fotografieren, daneben zu schreiben, zu lektorieren, zu lehren und ihr eigenes Unternehmen zu führen. Zum ersten Mal in meinem Leben traf ich jemanden mit einem solchen Arbeitsethos. Etwa eine Woche, nachdem ich Lindsay kennengelernt hatte, wurde ich aus meinem Vollzeit-Angestelltenverhältnis entlassen.

Ich muss nicht erwähnen, dass das recht unerwartet kam. Doch Lindsay war so freundlich, mich als Vollzeit-Studiomanager und -Assistenten einzustellen. Wir verbrachten zahllose Stunden im Studio, fotografierten vor allem für unabhängige Marken oder Modezeitschriften und porträtierten Sportlerinnen. Etwa sechs Monate später taten sich Lindsay und Lou Freeman zusammen, um in den ganzen USA Fotografiekurse zu geben. Ich kam mit. Zweieinhalb Monate und fünfzehntausend Meilen später konnte man sagen, dass ich das ein oder andere gelernt hatte.

Nach dieser Tournee konnte ich jeden einzelnen Beleuchtungsaufbau und jede einzelne Pose kopieren, die die beiden verwendet hatten. Schließlich hatte ich mir viele Dutzend Male ihre Präsentationen angesehen. Hieraus entwickelte ich meine eigene stilistischen Herangehensweise, und meine Fotos wurden in Zeitschriften auf der ganzen Welt veröffentlicht. Bereits jetzt finden Sie meine Arbeiten nicht nur in US-amerikanischen Veröffentlichungen, sondern etwa auch auf dem Cover für das Velvet Magazine aus Dubai (Abbildung 0-1). Tatsächlich erschienen meine wichtigsten Referenzen außerhalb der USA – und meistens waren es Fotos von Frauen.

Abbildung 0-1 Cover des Velvet Magazine (Dubai), Mai 2014

Was ich als Modefotograf gelernt habe

Wenn Sie ein beliebiges Modemagazin der letzten 70 Jahre öffnen (Vogue verwendet erst seit den späten 1930-ern Fotografien), sehen Sie fantastische Bilder, die von großen Teams produziert wurden. Beachten Sie, dass ich absichtlich nicht von Fotografen spreche: In der professionellen Porträtfotografiebranche werden Bilder von Kreativteams geschaffen. Ob es sich nun um Mode- oder um Beautyfotografie handelt, diese Bilder entstehen durch die vereinten Kräfte von Fotografen, Haar-Stylisten, Mode-Stylisten, Art-Direktoren usw.

Als Modefotograf habe ich das Vergnügen, Menschen zu fotografieren, die mit den Großen der Branche zusammengearbeitet haben – etwa Steve McCurry, Bruce Weber, Mark Seliger, Mario Testino und Terry Richardson, um nur ein paar zu nennen. Ich bin nun einmal neugierig und es fasziniert mich zutiefst, wie es wohl sein mag, von einem dieser Fotografen in Szene gesetzt zu werden. Was macht ihre künstlerische Sicht so einzigartig? Inwiefern unterscheiden sich ihre Regieanweisungen? Die meisten oder alle fanden dieselbe Antwort: Sie kümmern sich weniger um die Produktion und verbringen mehr Zeit mit ihren Models.

Das ist für mich sehr schlüssig. Klar, wenn Sie ein ganzes Team haben, das die Beleuchtung, die Kamera und den Hintergrund für Sie einrichtet, das Shooting produziert – und sogar Praktikanten, die losrennen und für alle ein Mittagessen holen –, dann haben Sie sicherlich mehr Zeit, die Sie mit Ihren Models verbringen können. Anstatt sich mit der Beleuchtung herumärgern zu müssen, können Sie sich auf die Energie und Emotion des Shootings konzentrieren. Ganz zu schweigen davon, dass Fotografen auf dieser Karrierestufe ihren Kunden keine Abzüge und Lizenzrechte verkaufen müssen. Ihre Aufgabe besteht einfach darin, ihre Vision zu verwirklichen, und sie haben einen Personalbestand, der für sie den Rest regelt. Muss toll sein, nicht wahr? Nun ja, sie haben es sich verdient.

Auf den Rest von uns Fotografen trifft all dies wahrscheinlich nicht zu. Die meisten von uns müssen sich um alles selbst kümmern – von der Beleuchtung bis zur Retusche der eigenen Bilder. Dazu noch Buchhaltung, Marketing, Geschäfts- und berufliche Entwicklung – wir haben also mehr als genug zu tun. Aus diesem Grund glaube ich von ganzem Herzen an das Prinzip der Einfachheit. Je einfacher Ihr Workflow ist, desto mehr Zeit haben Sie für die wichtigen Dinge im Leben – zum Beispiel, um Spaß zu haben.

Meine Methode

Wie Ihnen nun bestimmt klar geworden ist, ist die Beschränkung auf das Wesentliche für mich äußerst wichtig. Ich bin überzeugt, dass Einfachheit gründlich unterschätzt wird. Mein Leben als Fotograf ist durch sie überschaubarer geworden, und das ist der wichtigste Grund, warum ich morgens nach dem Aufwachen meistens gute Laune habe. Ich will damit ausdrücklich sagen, dass ich mich auf das konzentriere, was im Leben wichtig ist, und mich vom Rest trenne. In der Fotografie ist es nicht anders.

Zum Beispiel stelle ich oft fest, dass ich mit einem Licht mehr erreichen kann als mit drei Lichtern. Bei jedem Licht, das ich am Set hinzufüge, muss ich auf die Qualität, Blitzstärke und Richtung achten und darauf, wie es mein Model ausleuchtet. Jedes weitere Licht verkürzt die Zeit, die Sie für Ihr Model haben. Selbst wenn es möglich ist, die Beleuchtung vor dem Eintreffen des Models einzurichten, nehmen die meisten Fotografen danach unweigerlich kleinste Anpassungen an den einzelnen Lichtern vor, um ihr Model möglichst vorteilhaft auszuleuchten.

Als Fotografen müssen wir mehreren Aufgaben gleichzeitig gerecht werden. Wenn wir auf Überflüssiges verzichten, können wir uns auf das Wichtigste an unseren Shootings konzentrieren: auf die Arbeit mit dem Model. Immerhin befindet sich auf der anderen Seite des Objektivs ein Mensch – keine Schaufensterpuppe mit grenzenloser Geduld.

In diesem Buch finden Sie praktische und erprobte Techniken, mit denen Sie sich das Leben leichter machen können, wenn Sie Frauen fotografieren. Die in diesem Buch vorgestellten Ansätze sollen Ihren Horizont im Bereich der Frauenporträt-, Werbe- und Modefotografie erweitern. Ich erkläre, wie Sie die Körpermerkmale jeder Frau vorteilhaft darstellen, etwa Gesichtsform und Figurtyp, und wie Sie vermeintliche Schönheitsfehler kaschieren können. Anschließend beschäftige ich mich mit der Kunst des Posings, durch das sich Ihre Kundin natürlich, weiblich und selbstbewusst fühlt. Ich erläutere Themen wie Körpersprache und welche Wirkung diese auf den Betrachter hat. Zum Abschluss zeige ich eine Fülle von Beleuchtungstechniken für die Porträt-, Werbe- und Modefotografie.

Wenn Sie die Ideen in diesem Buch für sich nutzen, entwickeln Sie das notwendige Können, um sich selbstbewusst an die Kunst der Frauenfotografie heranzuwagen.

Teil I

Körpermerkmale analysieren

Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Und auch wenn sie alle gleich sind, ist jede Frau einzigartig. Angesichts dieser Tatsache können Sie sich leicht vorstellen, dass es einfach kein Patentrezept für die Frauenfotografie gibt. Sie haben große Kundinnen, kleine Kundinnen, manche sind korpulent, andere mager. Sie fotografieren athletisch gebaute Frauen, aber auch solche mit »weichen« Körperformen. Manche Ihrer Models sind jünger, andere älter.

Wenn Sie bei unterschiedlichen Frauen exakt dieselbe Beleuchtung in derselben Position und Blitzstärke verwenden, fangen bestimmte körperliche Merkmale das Licht unterschiedlich ein. In diesem Teil des Buchs lernen Sie deshalb, individuelle körperliche Eigenschaften zu erkennen und optimal in Szene zu setzen. Ich kenne Fotografen, denen das Posing stämmiger Models unangenehm ist. Selbst angesehene Fotografen verstecken korpulente Models mitunter hinter Mauern, Büschen oder Türen, um den Körperbau dieser Frauen zu kaschieren. So etwas ist nicht in Ordnung. Als guter Fotograf müssen Sie lernen, Ihre eigene Voreingenommenheit zu überwinden, und sich darauf konzentrieren, jede Porträtkundin so vorteilhaft wie möglich darzustellen. Jede Frau besitzt ihre eigene Schönheit.

Abbildung 1-1

Kapitel 1

Gesichtsformen

Jeder von uns ist einzigartig – das ist einer der schönsten Aspekte des Menschseins. Wenn Sie sich einmal die Zeit nehmen, die Gesichter der Menschen zu studieren, merken Sie schnell, dass wir alle unterschiedliche Augen, Nasen, Lippen und Kieferpartien haben. Auch die Länge und Breite des Gesichts variiert von Person zu Person. Alle diese Merkmale ändern sich zudem mit Alter, Gewicht und so weiter. Genau mit dieser Einzigartigkeit möchte ich mich in diesem Buch auseinandersetzen. Ich werde Ihnen Techniken zeigen, mit denen Sie jedes Model vorteilhaft in Szene setzen können.

In diesem Kapitel beschäftige ich mich zunächst mit den Nuancen der verschiedenen Gesichtsformen und zeige, wie Sie mit Beleuchtung, Objektiven und Bildbearbeitung die einzigartigen Merkmale jeder Frau hervorheben können. Dazu müssen Sie nicht unbedingt die Körpermerkmale jedes Models kritisch analysieren; Sie sollten aber eine genaue Vorstellung davon haben, wie Sie die Beleuchtung und Nachbearbeitung individuell angehen können.

Bei der Definition der Gesichtsformen geht es ganz klar darum, den Blick auf die zentrale Stelle im Gesicht – die Augen – zu lenken, während gleichzeitig die besten Merkmale hervorgehoben werden und der Blick von anderen abgelenkt wird. Wenn Ihr Model zum Beispiel gewisse Probleme mit seiner runden Gesichtsform hat, sollten Sie nicht gerade ein Weitwinkelobjektiv verwenden, denn dann sieht das Gesicht noch breiter aus als in Wirklichkeit. Hat Ihr Model hingegen schöne Wangenknochen, sollten diese auf dem Bild nicht flach wirken. All diese Überlegungen müssen Sie im Kopf haben, bevor Sie Ihr Model fotografieren.

Bevor wir anfangen: meine moralische Verantwortung

Retusche ist in der Fotobranche heutzutage ein kontrovers diskutiertes Thema. Ich glaube, das liegt hauptsächlich daran, dass die Unternehmen ein unrealistisches Körperbild fördern. Wenn Sie außerdem bedenken, dass viele Unternehmen bereits für die falsche Darstellung der Wirksamkeit ihrer Produkte belangt wurden, wird klar, warum viele Länder mittlerweile fordern, dass digital manipulierte Bilder als solche gekennzeichnet werden müssen.

Unternehmen wie Dove bemühen sich um ethische Verantwortung und verzichten freiwillig auf Retusche und digitale Manipulation. Stattdessen nutzen sie Beleuchtung und Posing-Techniken, um verschiedene Körpertypen und Gesichtsformen individuell in Szene zu setzen und Hautunreinheiten auszublenden. Wie das alte Sprichwort sagt: »Machen Sie es gleich beim Fotografieren richtig.« Retusche ist genau wie alles andere in der Fotografie ein höchst subjektives Feld. Ganz egal, wie Sie zu diesem Thema stehen – ich halte es für meine Verantwortung, digital manipulierte Bilder klar als solche zu kennzeichnen. In den Abschnitten zur Beleuchtung zeige ich das Bild, wie es aus der Kamera kommt, neben dem fertigen Bild (etwa wie in Abbildung 1-2).

Abbildung 1-2

Wenn Sie das berücksichtigen, sollte klar sein, dass die einzelnen Bilder in diesem Buch mithilfe fotografischer Technik, Beleuchtung, Objektiv- und Kamerawahl sowie durch Nachbearbeitung entstanden sind.

Objektivwahl

Ich sage einmal ganz plakativ, dass die Wahl von Objektiv und Beleuchtung die beiden wichtigsten Entscheidungen sind, wenn Sie eine beliebige Person fotografieren – noch wichtiger als Ihr Konzept, die Produktion oder die Kamera. Warum? Weil sich durch das

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