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O dieser Mario!: Fröhliche Enkel- und Großelterngeschichten
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O dieser Mario!: Fröhliche Enkel- und Großelterngeschichten
eBook115 Seiten

O dieser Mario!: Fröhliche Enkel- und Großelterngeschichten

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Über dieses E-Book

Ich finde, gut benehmen ist richtig anstrengend. Da kommt man richtig in „Stretsch“, ruft der kleine Mario dem erstaunten Vater zu. Dem Großvater macht der Dreikäsehoch deutlich, was „evangelische Eckspärimente“ sind. Einer Besucherin, die nach seinen Geschwistern fragt, bringt er stolz bei: Ich bin alle Kinder, die wir haben!

Kurz vor seinem Geburtstag betet Mario lauter als sonst: Und dann bitte ich dich um ein richtiges großes Dreirad, lieber Gott. Der erstaunten Großmutter erklärt er den Grund seines lauten Abendgebets: Ich weiß, ich weiß, Omi. Der liebe Gott hört es auch, wenn ich leiser zu ihm spreche. Aber dann hört es der Opa drüben im Zimmer ja nicht!

Das sind Kostproben vom Einfallsreichtum des kleinen Mario, der wegen seiner blühenden Phantasie und wachen Intelligenz von jedermann gelobt wird, wenn er auch manchmal etwas vorlaut ist. Von den Großeltern bestaunt und den Eltern geliebt, steht der kleine Mann stets im Mittelpunkt ergötzlicher Ereignisse.
SpracheDeutsch
HerausgeberFolgen Verlag
Erscheinungsdatum30. Sept. 2017
ISBN9783958930742
O dieser Mario!: Fröhliche Enkel- und Großelterngeschichten
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Autor

Helmut Ludwig

Helmut Ludwig (* 6. März 1930 in Marburg/Lahn; † 3. Januar 1999 in Niederaula) war ein deutscher protestantischer Geistlicher und Schriftsteller. Ludwig, der auch in der evangelischen Pressearbeit und im Pfarrerverein aktiv war, unternahm zahlreiche Reisen ins europäische Ausland und nach Afrika. Helmut Ludwig veröffentlichte neben theologischen Schriften zahlreiche Erzählungen für Jugendliche und Erwachsene.

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    O dieser Mario! - Helmut Ludwig

    O dieser Mario!

    Fröhliche Enkel- und Großelterngeschichten

    Helmut Ludwig

    Impressum

    © 2017 Folgen Verlag, Langerwehe

    Autor: Helmut Ludwig

    Cover: Caspar Kaufmann

    ISBN: 978-3-95893-074-2

    Verlags-Seite: www.folgenverlag.de

    Kontakt: info@folgenverlag.de

    Shop: www.ceBooks.de

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    Autor

    Helmut Ludwig (* 6. März 1930 in Marburg/Lahn; † 3. Januar 1999 in Niederaula) war ein deutscher protestantischer Geistlicher und Schriftsteller. Ludwig, der auch in der evangelischen Pressearbeit und im Pfarrerverein aktiv war, unternahm zahlreiche Reisen ins europäische Ausland und nach Afrika. Helmut Ludwig veröffentlichte neben theologischen Schriften zahlreiche Erzählungen für Jugendliche und Erwachsene.¹


    ¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Ludwig

    Inhalt

    Titelblatt

    Impressum

    Autor

    Großvater: ja! – Opa: bitte nicht!

    Endlich ein Junge!

    Mario wächst heran

    Großer Weltschmerz und Urvertrauen

    Die Belohnung

    Was kommt in den Himmel?

    Gutes Benehmen ist anstrengend

    Mario betet laut

    Betthüpfen

    Er zeigt Charakter (mit Rückversicherung)

    Technik rangiert vor der Tierwelt

    Keine Zeit! Keine Zeit!

    Plaudern mit dem Besuch

    Belohnungs-Geschenke

    Keine Angst mehr vor dem Gewitter-Blitz

    Was ist ein Bettler?

    Der Alibi-Spielplatz

    »Kichererbse«

    Mario macht Spaß und kleine Streiche

    Streik im Kindergarten

    Aufwachen aus der Narkose

    Die Schere im Bett

    Das »Wunderkinde«

    Fäden ziehen

    Die große Aufregung

    Vom Suppe-Essen

    Zwischenfall mit Punker

    Mario erklärt Opa das Fernsehen

    »Amsel, Drossel, Fink und Star …«

    Was ist ein Kalfakter?

    Der beste Freund schreit

    Mario beantwortet eine Frage

    Schmetterlingstag

    Der Rauswurf

    Die zerbrochene Scheibe

    Mario schläft nicht ein

    Die alte Missis

    Die neue Kindergottesdienst-Helferin

    Er predigt Geduld

    Der neue und ganz besondere Talar

    Mami war Klasse!

    Mario in Vaters Gottesdienst

    »Welt ging verloren …«

    Gebet für Enkel, Eltern und Großeltern

    Unsere Empfehlungen

    Großvater: ja! – Opa: bitte nicht!

    Wenn man unverhofft und plötzlich, wie Weihnachten ja auch immer viel zu plötzlich kommt, zum Großvater ernannt wird, muss man sich an diesen neuen Stand und Titel erst gewöhnen.

    Wenn man dann aber ebenso plötzlich vom »Erfolgsmenschen«, der mitten im öffentlichen Leben steht und da kräftig mitmischt, zum »Opa« »degradiert« wird, muss man erst kräftig schlucken, obwohl es lieb und freundlich gemeint war.

    So komisch ist das mit dem Opa-Werden!

    Die junge, beinahe sehr junge Hebamme im Diakoniekrankenhaus machte einen zuverlässigen, fröhlichen, rundum netten Eindruck.

    Das finden auch die werdende Mutter und der bibbernde werdende Vater. Die junge Hebamme ist sehr beschäftigt und besorgt, dass alles gut geht und die werdende Mutter sich nicht zu sehr quälen muss, bis das Wunder des neuen Lebens den ersten Schrei ausstoßen kann.

    Und sie hat einen guten Draht im Umgang mit aufgeregten Menschen. Vielleicht ahnt sie Großvaters Sehnsuchtswunsch, es möchte ein Junge werden. Vielleicht hat sie auch eine entsprechende vorsichtige Bemerkung aufgeschnappt. Jedenfalls scheint sie zu wissen, wie und wo sie mit der zusammengekommenen, wartenden, hoffenden, bangenden Familie dran ist.

    Und dann kommt der große Augenblick für die, die vor der Tür zum Kreißsaal warten mussten:

    Die Tür öffnet sich. Die nette, junge, fröhliche Hebamme des Diakoniekrankenhauses schießt heraus, läuft dem Vater der Gebärenden beinahe mitten in die Arme, strahlt und sprudelt: »Ich gratuliere zum Opa!« Eben das kam zu plötzlich!

    Dass nämlich Großvater ein Opa sein sollte!

    Großvater: ja! Aber Opa: bitte nicht, noch nicht! In so etwas muss man erst hineinwachsen! Aber in der großen Aufregung bringt Großvater neben dem hingetupften »Danke« nur eine Frage erwartungsvoll über die Lippen, weil man es ja schließlich wissen will: »Ist es ein Junge oder ein Mädchen?«

    »Sollte es ein Junge sein?« fragte die Hebamme schelmisch.

    Großvater antwortet erwartungsvoll: »Ein Junge? Ist es einer?«

    Da strahlt die Hebamme noch einmal lachend auf und antwortet dem Großvater, der kein Opa sein möchte: »Ja, ja, ja!«

    Gleich dreimal ja!

    Dafür hätte sie der frischgebackene Großvater am liebsten in die Arme genommen.

    Großvater murmelt, jetzt erst so richtig die Lage erfassend: »Großvater: ja! Aber Opa: bitte nicht!«

    Endlich ein Junge!

    Wo und wann Großvater auch immer auf das Thema angesprochen wurde und Freunde sich mitfreuen konnten, dass der Familie ein Junge geschenkt wurde, pflegte er zu sagen: »Es hat eine ganze Generation lang gedauert! Unser erster Junge war ein Mädchen. Und unser zweiter Junge war auch ein Mädchen! Aber nun wurde uns mit Mario ein richtiger Junge geschenkt.«

    Großvater ist mächtig stolz und erinnert sich, dass seine Tochter Karin unmittelbar nach der Geburt, bei der nur Heido-Vater, nicht aber die Großeltern dabei sein durften, dem überglücklichen Vater sagte: »Da wird sich unser Vater aber mächtig freuen!«

    Das hätte bei Heido-Vater, wäre er nicht selbst so glücklich gewesen, beinahe eine Verstimmung hervorgerufen. Nicht ihm galt die erste Glücksbestätigung, sondern seinem Schwiegervater! Dabei wusste Heido-Vater ja genau, wie sehr sich der neugebackene Großvater auf einen Enkelsohn vorausgefreut hatte! Nun also war es tatsächlich ein Junge geworden. Und das hatte eine Generation Geduld gekostet!

    Wo und wann Großvater auch immer auf seinen Enkelsohn angesprochen wurde, erinnerte er sich, leicht errötend, der Riesenblamage nach Karins Geburt. Sie war ja als erster »Sohn« ein Mädchen: Damals hatte sich Vater, der jetzt Enkelsohn-Großvater geworden war, so sehr in die Vorstellung verrannt, dass der Erstling ein Sohn sein würde, dass er alles in blau gekauft hatte: Ein blaues Plastik-Badewännchen, blaue Strampelhöschen, ein blaues Badetuch… Er erinnerte sich weiter, dass die Verkäuferin gefragt hatte, ob das Baby gesund und munter sei? – Darauf hatte

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