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Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 17. Edition

Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 17. Edition

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Welt der Poesie: Almanach deutschsprachiger Dichtkunst. 17. Edition

Länge:
171 Seiten
49 Minuten
Freigegeben:
Nov 1, 2017
ISBN:
9783828032019
Format:
Buch

Beschreibung

Die Welt der Poesie entführt ihre Leser in die feinsinnigen poetischen Gefilde unserer Zeit. Mal harmonisch-klassisch, mal modern und kreativ präsentiert sich die abwechslungsreiche Dichtung zeitgenössischer Poetinnen und Poeten. Beim meist klangvollen, mitunter auch bewusst gegensätzlichen Spiel der Poesie tritt ihr ganzer Formen- und Inhaltsreichtum zu Tage. So finden sich sowohl kritische und philosophische Verse, in denen fragende oder zuweilen auch zweifelnde Töne erklingen, als auch Gedichte, die die Reinheit und die Schönheit des Glaubens hervorheben. Hintersinniger Humor trifft auf Huldigungen der Natur, der Freundschaft, Menschlichkeit und Liebe. Auf kunstvoll literarische Weise werden alle Facetten der Herzenswärme - von unerfüllter Sehnsucht oder erstem Kennenlernen über das klassische Verliebtsein bis hin zu Verlust, Trauer und Trennungsschmerz - verhandelt.
Dieser hochwertige Band vereint kreativen Geist und lyrische Kraft und belebt so jene Kunst, die die besonderen Empfindungen und einmaligen Momente des Lebens immer wieder aufs Neue zu nuancieren vermag.
Freigegeben:
Nov 1, 2017
ISBN:
9783828032019
Format:
Buch

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Buchvorschau

Welt der Poesie - Frieling-Verlag Berlin

Was die geneigten Leser vorab wissen sollten:

Wir geben unseren Autoren die Freiheit, selbst über den Gebrauch von alter, neuer oder Schweizer Rechtschreibung zu entscheiden, daher variiert auch die Schreibweise in dieser Anthologie.

INHALTSVERZEICHNIS

CHRISTIAN BARSCH

Hexe Kret

CHRISTEL M. BERG

Wenn mein Blick in bangem Seufzen

Wenn der Haß …

Wie eine Feder

Ich stehe am Fenster

SIMON BERNART

Herbststadt

MANFRED ELSÄSSER

Von oben gehoben

Nietzsche und Jesus

Die entscheidende Blickrichtung

Der Weisheitszahn

Vor einem Einkauf

Im Gottesdienst

Von der SPD

Kunstwerk und Künstler

Lob der Gnade Gottes

Wehret dem Hass

In Leipzig-Schönefeld

Überheblichkeit und Demut

REGINA FRANZISKA FISCHER

Sommernotizen „mit Herz"

LIEBESERKLÄRUNG AN EIDERSTEDT

EIN STÜCK HIMMELSZELT

WIE DAS MEER

EINE NEUE WELT

AM MEERESSAUM

SPRINGFLUT

GEHEIMNISSE DES KIEFERNWALDES

DIE VERSCHWÖRUNG

ZITAT EINES FERIENTAGES

DAS GEWITTER

AUGENBLICKE

ZITAT EINES FERIENTAGES

UNSERE BANK

DÜNENWEG

Der DÜNENWANDERER

NOCH EINMAL

GOTTES NATUR

SONNENUNTERGANG

FERIENENDE

HAIKU

AM STRAND

MARREN GASCHREY

Ängste in der Nacht

Das Wort

Flucht

Der Spiegel

Ein Licht für alle

An die Liebe

Wann bist du frei

STEVE HOEGENER

all-inclusive

OLGA VON KAENEL

Aufwachen

LIEBE

LEBENSREISE

STILLE

RITA KOCHER

Ich möchte dichten

Mond-Schein

Im Morgengrauen

Altes Haus

Ausblick

Im Nebel

Reise in die Ferne

Der Träumer

Endlos-Meer

Irland

Auf der Suche

Neues Land

Science-Fiction

Menschenskinder

Spiegel

Stille Worte

MIA LADA-KLEIN

So wie du bist

KATHARINA LECH

Große Erwartungen …

Unser wahres Ich …

Wach

Slow Boat

Stille

Der gleiche Schmerz

ROMINA LUTZEBÄCK

Abendnebel am Rosenthaler Platz

HILDE MAI

Des Menschen Seele

Kirschblüten

Mandschurenkraniche

Naturparadies Rambower Meer

Sehnsucht

Glaube

ANNA-LENA MUTSCHALL

Ein Hauch von

Und wenn

Verlust

Vogl

MARTIN SCHATKE

oktober siebenundsiebzig

CHRISTINA SCHÖSSLER

Herbstarena

GEORG SCHULZ

Der Rentner

Ungeziefer?

SABINE WICH

TODESAHNUNG

REIFE LIEBE

HOCHSOMMER

ABSCHIED VOM SOMMER

GEBET

WINTER

Für die Einsamen

WOLFGANG A. WINDECKER

Faszination

INNA ZAGRAJEWSKI

Der Karneval in Nizza

Autorenspiegel

CHRISTIAN BARSCH

Hexe Kret

17. ABERMALIGE FORTSETZUNG

Noch kam nicht der Bastelmann

aus der Stadt des Fortlaufs an –

Tonholhergeräts Defekt

weitre Kretgedichtchen weckt:

V Ein jeder sieht das Sein durch bunte Fenster,

und wessen Glas besonders glänzt, der

genießt den Anblick, ja beschreibt

ihn andern. (Ob Geschriebnes bleibt?)

Doch sähn wir Sein des Glases bloß,

wär es leicht blaß. Gar farb- und ausdruckslos?

Ein jeder sieht das Sein durch bunte Scheiben

(dies Sehn gibt Grund, viel Zank zu treiben),

und alle finden fast dasselbe:

der Purpurfarb, der schreiend gelbe.

So ist das gleiche nicht das gleiche:

dem Nutzholz, dem die ehrwürdige Eiche.

VI Feierliches Abendrauschen weiten Meeres.

Ach, das Gros will Populäres.

Und die Scherze müssen grob sein,

schlagen sie nicht gerad den Kopf ein.

18. SCHLUSS DER ABENDUNTERHALTUNG

VII Es sei uns immerhin ein Trost:

Wir gehen in die Nachwelt ein,

wenn unser Grabstein auch bemoost.

Ein schönes Beispiel gibt Latein,

die ‚tote‘ Sprache, die versank

und dennoch alle Welt durchdrang.

VIII Übermäßig pietätvoll

wird man uns wohl kaum behandeln,

aber wenn es irgend geht, soll

uns kein Bub das Grab verschandeln.

Kränze wird zunächst man flechten

Hoch und Niedrig, den Gerechten

wie den Sündern. Spätres Übel

bannen weder Kreuz noch Bibel.

Selbst dem Frommen, der sich doppelt

um das Dann sorgt, kommt aufs Grab

sacht ein Hasenpaar gehoppelt,

mümmelt froh die Blümchen ab.

IX Dich, kleines Sein, ins Rampenlicht zu drehn,

vermeid ich.

Das große liebt laut hallendes Getön

und würde leises Wispern kaum verstehn.

(Es macht den Platz privatem stillem Wehn stets streitig.)

X Zuviel Worte und zu niedlich?

Statt des Zweckes kahlen Rippen:

weit fort kalten Nutzgeist schnippen,

nicht auf Blatt, auf Blume tippen,

wenn es schneit, am Glühwein nippen,

gar ein Liedchen auf den Lippen,

macht das Dasein fast gemütlich.

*

Mit den Verschen ist nun Schluß,

wiederum herrscht Sprechgenuß:

aufgeregt und überzeugt schnarrt

der Eminorator.

Der Mechanikus entfernt sich

als ein Triumphator.

19.

Ernst ist das Leben. Wars zu allen Zeiten.

Wir wissen es. Wer wird es schon bestreiten?

Wozu mithin utopische Phantasmen?

Höchst überdrehter Sattheit Prahlmiasmen?

Wozu per klagende Tiraden

ständige Seelenbastonaden?

Sie machen alles trauriger,

da schrecklicher und schauriger.

Der Samstag liegt im Keim verborgen,

doch warten schon im frischen Morgen

als bunte und bekannte Schlange

(der Kopf

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