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Todfeinde kennen keine Gnade: Western

Todfeinde kennen keine Gnade: Western

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Todfeinde kennen keine Gnade: Western

Länge:
155 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
7. Nov. 2017
ISBN:
9781386083191
Format:
Buch

Beschreibung

Todfeinde kennen keine Gnade

Western von Heinz Squarra
 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Zwei Brüder gehen verschiedene Wege, seit sie von dem Rancherboss McBee betrogen wurden. Um nicht zu verhungern und zu erfrieren, will Clint sich mit anderen Cowboys an dem Rancher rächen und ihm die Rinderherden stehlen. Doch Jim will da nicht mitmachen und trennt sich von Clint. Bei einem Überfall wird ein Mann von Clint getötet. Nun ist er ein Bandit. Und jeder in der Stadt glaubt, dass Jim mit seinem Bruder gemeinsame Sache macht.

Doch Jim will nicht aufgeben und seinen Bruder wieder auf den rechten Weg bringen. Aber wird es ihm gelingen?

Freigegeben:
7. Nov. 2017
ISBN:
9781386083191
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Todfeinde kennen keine Gnade

Buchvorschau

Todfeinde kennen keine Gnade - Heinz Squarra

Todfeinde kennen keine Gnade

Western von Heinz Squarra

Der Umfang dieses Buchs entspricht 127 Taschenbuchseiten.

Zwei Brüder gehen verschiedene Wege, seit sie von dem Rancherboss McBee betrogen wurden. Um nicht zu verhungern und zu erfrieren, will Clint sich mit anderen Cowboys an dem Rancher rächen und ihm die Rinderherden stehlen. Doch Jim will da nicht mitmachen und trennt sich von Clint. Bei einem Überfall wird ein Mann von Clint getötet. Nun ist er ein Bandit. Und jeder in der Stadt glaubt, dass Jim mit seinem Bruder gemeinsame Sache macht.

Doch Jim will nicht aufgeben und seinen Bruder wieder auf den rechten Weg bringen. Aber wird es ihm gelingen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Eine Handvoll entlassener Cowboys steht vor der Existenzfrage. Bittere Not, eine brutal harte Natur und nackte Verzweiflung lässt sie auf die verrücktesten Einfälle kommen. Aber schon keimt auch Hass und Feindschaft, besonders zwischen den Brüdern Jim und Clint Durbin ...

Der schmetternde Hieb trifft Jim Durbin mit voller Wucht gegen die Schläfe und schleudert ihn gegen die Hüttenwand. Ty Peedy, das drahtige Halbblut, springt nach und schlägt noch einmal zu, ehe Jim Durbin eine Bewegung der Gegenwehr machen kann.

„Genug", sagt Clint Durbin schnaufend, als Jim an der Wand niedersinkt und auf den festgestampften Boden fällt.

Ty tritt langsam zurück. Die Haltung der drei anderen Männer entspannt sich. Der vierte, der in der halbgeöffneten Tür steht, hustet dünn. An ihm vorbei weht der scharfe Wind, treibt Schnee herein und fährt ins Feuer.

„Tür zu!", knurrt Abe Johnson.

Leat Merrill stößt die Tür zu. Das Feuer beruhigt sich. Draußen tobt der Schneesturm um die Hütte und zerrt am Dach. Im Anbau rasseln die Pferde mit den Gebissketten und stampfen mit den Hufen.

„Ty, binde ihn!", bestimmt Clint Durbin.

Ty beugt sich über den bewusstlosen Jim Durbin und bringt ein paar kurze Rohlederriemen aus der Hosentasche.

„Kommt ihr nun mit?", fragt Leat Merrill.

Joe Noel, der große, schmale Reiter mit dem etwas bleich wirkenden Gesicht, stößt ein raues Lachen aus.

„Verschwinde, wenn du unbedingt ein Narr sein willst!, schnaubt Clint Durbin. „Wir haben dir oft genug gesagt, dass wir nicht mitkommen.

„Dann werdet ihr verhungern."

„Wir verhungern schon nicht, erwidert Joel Noel. „Wir haben bis jetzt gewartet, weil wir dachten, der Rancher habe ein Herz im Leib. Nun warten wir nicht mehr. Mach dir keine Sorgen um uns!

„Die Männer warten in Dodge City. Sie geben zwanzig Bucks Handgeld."

„Ja, Leat, das hast du schon mehrmals gesagt. Anschließend schleppen sie dich nach Wyoming, wo du den Dakotas verfüttert wirst. Geh doch, wenn dir so viel daran liegt!"

Leat Merrill blickt sie alle noch einmal der Reihe nach an. Zuerst den großen Clint Durbin mit den dunkel sprühenden Augen. Dann Abe Johnson, den krummbeinigen Texaner; Joe Noel, der fast wie ein Spieler aussieht, ohne jemals einer gewesen zu sein. Dann Tyren Peedy, das Halbblut, das sie wegen seiner Schnelligkeit und wegen seiner verborgenen Messer gefürchtet und um seine Sattelkünste beneidet haben. Das Halbblut, das alle Leute hassen, ohne zu wissen, warum. Und schließlich blickt Leat auf Jim Durbin, Clints Bruder, den sie zusammengeschlagen haben; vielleicht aus Enttäuschung darüber, dass er nur fünf Dollar von der Ranch mitbrachte. Vielleicht aber auch, weil er ihren Plänen wirklich im Wege steht.

„Na geh schon, knurrt Abe Johnson. „Und einen schönen Gruß an General Terry.

„Kennst du ihn?"

„Ich war einmal genauso verrückt wie du, Leat. Aber darüber rede ich nicht gern."

Leat zieht die Tür auf. Schnee weht herein. Der Cowboy schiebt sich schnell hinaus und wuchtet die Tür zu. Joel Noel setzt sich an den rohen Tisch und bringt ein Paket Spielkarten aus der Hosentasche.

„Weiter, sagt er. „Jetzt stört uns niemand mehr.

Sie hören, wie Leat Merrill sein Pferd im Anbau sattelt und hinausführt. Die Türangeln knarren. Dann schnaubt das Pferd. Für einen Moment ist Hufschlag schwach zu hören, dann geht er im Heulen des Schneesturmes unter.

Joe Noel hat die Karten ausgeteilt. Ty setzt sich neben ihn auf eine umgestülpte Kiste und stößt sein Messer mit einer raschen Bewegung in die Tischplatte. Sein Blick hängt an dem Fünf Dollar Stück, das auf der Platte liegt, wohin es Jim Durbin legte, als er vor einer Viertelstunde in die Hütte kam.

Joe Noel teilt die Karten aus.

„Wir spielen jetzt um vier Steaks, und in der nächsten Runde um zwei Flaschen RotaugenWhisky, meint er. „Einverstanden?

Die Männer nicken.

„Zwei neue, verlangt Clint Durbin. „Und noch etwas, worauf ihr euch alle einrichten könnt: die Befehle gebe ich!

Er wirft zwei Karten verdeckt in die Mitte des Tisches. Joe Noel schiebt ihm zwei neue Karten zu, gibt Johnson drei und nimmt sich selbst eine.

„Aufdecken!", schnarrt er.

Als die Karten offen vor den Männern liegen, sagt Johnson: „Um die Steaks musst du dich also kümmern, Clint. Dafür darfst du jetzt selbst mischen."

Clint Durbin zieht die Karten zu sich herüber und mischt sie. Er teilt aus, kauft drei neue und legt auf.

„So ein Pech, sagt Joe Noel grinsend. „Aber vielleicht spielt es auch keine Rolle, wer bestellt. Willst du Revanche?

Clint Durbin, der wieder verloren hat, schüttelt den Kopf.

„Zu was? Zwei Flaschen reichen für uns. Mehr ist ungesund, denn wir brauchen einen halbwegs klaren Kopf. Also gehen wir." Er steht als Erster auf und nimmt seine Mackinawjacke von dem langen rostigen Nagel, der neben der Tür in die Wand getrieben ist. Als er sie angezogen hat, bewegt sich Jim Durbin und hebt den Kopf. Clint geht zu ihm und hockt sich auf die Absätze seiner Texasstiefel.

„Es tut mir leid, dass es so kommen musste, murmelte er gepresst. „Du weißt, dass es nirgends auf der Welt einen Menschen gibt, der mir näher steht als du. Aber so ist es besser. Wir reiten jetzt. Denke an Sharleen und vergiss, dass du einen Bruder hast! Es macht dir selbst die Entscheidung leichter, denn nun brauchst du nicht mehr für den mächtigen McBee zu reiten. Du kannst zu Alan Stewart gehen und ihm helfen. Vielleicht nützt es ihm etwas.

„Ihr wollt also ...?"

„Ja, Jim. Wir haben lange genug davon gesprochen. Du weißt ja selbst, dass der Rancher sich nur über uns lustig macht. Oder gibt es eine andere Erklärung dafür, dass er dir fünf Dollar Vorschuss für sechs Männer gab? Dieser Bastard! Im Sommer können wir schuften, im Winter schickt er seine Mannschaft zum Teufel."

„Das ist überall so. Nicht nur hier. Wo ist Leat?"

„Auf dem Weg nach Dodge City. Er hat gesagt, Soldat wäre noch besser als Bandit. Das muss jeder selbst entscheiden. Wir haben ihn nicht zurückgehalten. Wir wollen auch dir keine Steine in den Weg rollen, Jim. Aber wir mussten dich binden, weil du das vielleicht willst. Du kennst ja unseren Plan. Clint Durbin steht mit einem heftigen Ruck auf und wendet sich der Tür zu. Als er die Hand schon auf dem Holzhebel des außenliegenden Riegels hat, schaut er noch einmal über die Schulter und sagt: „Vielleicht treffen wir uns irgendwann noch einmal, Jim. Denke daran, dass keiner von uns gern ein Bandit werden wollte! McBee hat uns dazu gezwungen.

„Der Winter wird vorbeigehen, Clint!"

„Kann sein, Jim. In zwei Monaten vielleicht. Wenn wir Pech haben, erst in drei. Bis dahin würden wir hier verhungern. Wir haben nichts mehr! Selbst das Brennholz ist alle. Wir wollten dir gern glauben und hofften, dass ein reicher Mann nicht so unmenschlich sein kann, die Boys verhungern zu lassen, die einen langen Sommer über für ihn geschuftet haben. Aber du hast ja gesehen, dass unsere Befürchtungen stimmten. Denke daran, wenn wir uns irgendwo noch einmal treffen und die Vorzeichen sollten dann noch schlechter als jetzt sein." Clint Durbin zieht die Tür auf. Heulend fährt der Sturm in die Hütte herein. Einer nach dem anderen gehen die Männer hinaus. Zuletzt geht Ty, der noch einmal zurückschaut, während er sein Messer in den Stiefelschaft schiebt.

„Ty, der Weg wird euch unter den Galgen führen!", schreit Jim.

Ty nickt, und ein wissendes, fades Lächeln erscheint um seine Mundwinkel.

„Das kann schon sein, Jim, entgegnet er. „Aber Abe hat gesagt, dass der Strick nicht schlimmer sein kann als der Hunger, der einen Mann von innen her aushöhlt, wahnsinnig macht und dann auch tötet.

Jim Durbin sieht die Tür zufallen. Im Anbau hört er die Männer ihre Pferde satteln.

„Hast du ihn befreit?", hört er die Stimme seines Bruders durch die dünne Bretterwand dringen.

„Nein, Clint."

„Das wollte ich dir auch geraten haben, mein Junge. Er wird sich selbst helfen. Aber er braucht ein paar Stunden dazu. Wir müssen Vorsprung haben, denn er geht mit dem Kopf durch die Wand."

„Das weiß ich doch, Clint."

Jim lässt den Kopf auf den eiskalten Boden sinken. Er weiß, dass sie keine Macht der Welt mehr aufhalten kann. Sie werden ihren Plan ausführen. Und dann werden sie gehetzt werden, wie man Wölfe hetzt.

Die Anbautür schlägt zu. Ein Pferd wiehert in das Toben des Schneesturmes hinein.

„Vorwärts!", hört Durbin seinen Bruder rufen, und er fragt sich, ob es das letzte Wort war, das er von ihm vernahm.

Der Hufschlag verliert sich im Fauchen des Windes. Jim kriecht über den Boden auf die offene Feuerstelle auf dem abgeflachten Stein zu. Auf halbem Wege bleibt er liegen. In seinem Kopf dröhnt es immer noch. Sie haben hart zugeschlagen. Sie haben ihn auf eine Art jeder Entscheidung enthoben, mit der er nicht gerechnet hat.

Sein Kopf

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