Alexander von Humboldt - Ansichten der Natur

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Alexander von Humboldt - Ansichten der Natur

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Länge: 170 Seiten2 Stunden

Beschreibung

Die »Ansichten der Natur« bieten eine Zusammenfassung von Alexander von Humboldts naturwissenschaftlicher Weltsicht. Der Band basiert auf Reisetagebüchern, aus denen Alexander von Humboldt einige zentrale Episoden ausgewählt hat. Die Sprache des Buches von 1808 ist klar, modern und trotz der wissenschaftlichen Inhalte sehr gut verständlich.

Auf seinen Reisen stößt Alexander von Humboldt in völlig unberührte Natur vor. Um seine Erkenntnisse darzustellen, richtet von Humboldt gleichsam ein Vergrößerungsglas auf bestimmte Teilausschnitte der Natur, vor allem den tropischen Regenwald. Alexander von Humboldt erklärt anhand dieser Detailausschnitte die Vielfalt und Komplexität der Wirkungszusammenhänge der Natur, die heute als Ökosystem und ökologisches Gleichgewicht bezeichnet werden. Der genaue Blick auf den einzelnen Teilausschnitt zeigt, dass »auch die verborgensten Räume der Schöpfung mit Leben erfüllt« sind.

Besonders aktuell sind die Passagen, in denen Alexander von Humboldt über den Klimawandel spricht. Humboldt beobachtet schon zu seiner Zeit massive Klimaveränderungen in einzelnen Landstrichen, die vom Menschen, vor allem durch Baumfällungen für den Schiffsbau, verursacht wurden. Alexander von Humboldt weist aber ebenfalls darauf hin, dass es auf der Erde unabhängig von menschlicher Aktivität schon immer das Phänomen des Klimawandels gegeben hat. So sind »in den großen Revolutionen unseres Planeten die Klimate, wie die durch sie bestimmte Physiognomie der Natur, vielfach verändert worden.«
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