Butler Parker 120 – Kriminalroman: Zarter Speck in scharfer Falle

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Informationen über das Buch

Butler Parker 120 – Kriminalroman: Zarter Speck in scharfer Falle

Länge: 120 Seiten1 Stunde

Beschreibung

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Diesen Titel gibt es nur als E-Book.

Josuah Parker war der Meinung, daß Lady Simpson sich recht albern benahm. Seine Herrin, die sich schon seit etlichen Jahren unverändert als Sechzigerin bezeichnete, saß in einem Boot und stieß einen teenagerhaften Jauchzer aus, als der Holzkahn sich dem tosenden Wasserfall näherte. Sie hielt ihren Hut fest, der ein wenig an einen Südwester erinnerte, jauchzte erneut auf und verschwand dann in den Wasserschleiern.


Butler Parker fand, daß Agatha Simpson sich ein wenig zu laut und ausgelassen benahm. Er mißbilligte das sehr.


Er saß zu seinem Leidwesen ebenfalls in diesem Einbaum und machte einen äußerst abweisenden Eindruck. Steif, als habe er einen Stock verschluckt, drückte er seine schwarze Melone mit dem Bambusgriff seines Universal Regenschirms auf den Kopf und kniff die Augen zu. Nun war nämlich die Reihe an ihm, in die Wasserschleier einzutauchen.


Es ging alles blitzschnell.


Der hölzerne Kahn neigte sich vor und jagte dann über den Rand des Wasserfalls. Sekunden später war dieser Sturz in die Tiefe bereits überstanden. Die Spitze des Einbaums ließ das Wasser des kleinen Bergsees aufschäumen, glitt weiter und hielt auf den Wildwasserkanal zu, in dem die Wasserfluten zu kochen schienen.


"Ist das nicht wunderbar?" Lady Agatha wandte sich zu ihrem Butler um und sah ihn mit funkelnden Augen begeistert an.


"Wie Mylady meinen", gab Josuah Parker neutral zurück.


"Gleich wird es noch spannender werden." Lady Simpson deutete auf den Wildwasserkanal Sie jauchzte noch ein drittes Mal begeistert auf und veranlaßte Parker dadurch nur zu einem gequälten Lächeln. Er war von Anfang an gegen diese Art von Belustigung gewesen.


Der vollbesetzte Kahn
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