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Blonde Fracht in die Hölle: N.Y.D. - New York Detecitives

Blonde Fracht in die Hölle: N.Y.D. - New York Detecitives

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Blonde Fracht in die Hölle: N.Y.D. - New York Detecitives

Länge:
148 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Sep 17, 2018
ISBN:
9781386807162
Format:
Buch

Beschreibung

Blonde Fracht in die Hölle: N.Y.D. - New York Detectives

Krimi von Klaus Tiberius Schmidt

Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

Der New Yorker Privatdetektiv Bount Reiniger erhält von Ernest Stevenson den Auftrag, Lösegeld für seine entführte Tochter zu übergeben. Offensichtlich handelt es sich bei den Kidnappern nicht nur um Erpresser, sondern um einen Mädchenhändlerring, und Jasmin Stevenson soll in ein Bordell nach Übersee verschleppt werden. Kurz darauf beauftragt Frank Andrews den Detektiv, seine Ehefrau beschatten, die angeblich Kleptomanin ist. Seltsam ist, dass Andrews Direktor in derselben Firma wie Stevenson ist. Als Reiniger Mrs. Andrews folgt, wird sie auf offener Straße erschossen ...

Freigegeben:
Sep 17, 2018
ISBN:
9781386807162
Format:
Buch

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Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

Der New Yorker Privatdetektiv Bount Reiniger erhält von Ernest Stevenson den Auftrag, Lösegeld für seine entführte Tochter zu übergeben. Offensichtlich handelt es sich bei den Kidnappern nicht nur um Erpresser, sondern um einen Mädchenhändlerring, und Jasmin Stevenson soll in ein Bordell nach Übersee verschleppt werden. Kurz darauf beauftragt Frank Andrews den Detektiv, seine Ehefrau beschatten, die angeblich Kleptomanin ist. Seltsam ist, dass Andrews Direktor in derselben Firma wie Stevenson ist. Als Reiniger Mrs. Andrews folgt, wird sie auf offener Straße erschossen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Jasmin Stevenson - muss ihre Gier nach Sex beinahe teuer bezahlen. Eine Erfindung ihres Vaters rettet sie, und in letzter Sekunde greift Bount Reiniger ein.

Robert „Bob" Randallo - der pockennarbige Gangster behauptet, dass er nichts mit dem Mädchenhändlerring zu tun hat. Er hat einflussreiche Freunde, die ihm helfen.

Frank Andrews - der Direktor der Vamdam Electronics hat einen pikanten, aber außerordentlich leichten Auftrag für Bount Reiniger. Andrews’ Frau ist Kleptomanin. Weitere Diebestouren durch Manhattans Kaufhäuser soll Bount verhindern.

June March - unterstützt Bount Reiniger bei seinen Ermittlungen.

Bount Reiniger - ist Privatdetektiv.

1

Jasmin spürte nicht die Gefahr, die sich wie ein unsichtbares Netz um sie zusammenzog. Seufzend drängte sie sich noch enger an ihre neue Eroberung und hauchte dem Playboy einen Kuss auf die Wange. Sie war von dem gut aussehenden Franco Saragalli begeistert. Vor wenigen Stunden erst hatte sie ihn im „Crystal" kennengelernt.

Für sie war es Liebe auf den ersten Blick.

„Lass uns zu mir gehen, Baby, flüsterte der Playboy mit dem schwarzen Lockenhaar und den stahlblauen Augen. „Hier sind zu viele Leute. In meinem Apartment ist es gemütlicher.

Jasmin hatte nichts dagegen.

Eine Minute später verließen sie eng umschlungen die Diskothek und traten in die Dunkelheit.

Franco hatte seinen Jaguar im hintersten Winkel des Parkplatzes abgestellt. Nur eine Bogenlampe erleuchtete das weitläufige Terrain, auf dem zumeist sündhaft teure Schlitten standen.

„Ist es weit bis zu deiner Wohnung?", fragte Jasmin und schmiegte sich enger an den jungen Mann. Ihr Verlangen nach Zärtlichkeit wuchs.

„Nur zwei Straßenblocks weiter, Baby, erwiderte er und zeigte ein entwaffnendes, charmantes Lächeln. „Ich kann es selbst kaum noch abwarten, bis wir da sind.

Wohlgefällig glitt sein Blick über ihre makellose Figur. Das eng anliegende Chiffonkleid mit dem weiten Ausschnitt betonte ihre atemberaubenden Kurven. Was er sah, ließ sein Herz höher schlagen und regte seine Fantasie an. Eine Frau wie Jasmin war nichts für Herzkranke oder Kreislaufschwache.

Sie verließen den Lichtkreis der Laterne und wurden von der Dunkelheit förmlich verschluckt. In einer Nische, umgeben von Gestrüpp, stand der Jaguar. Die Karosserie schimmerte matt.

„Wieso hast du den Wagen denn so weit abseits gestellt?, fragte die Blondine verwundert. „Hier kann man ja kaum die Hand vor Augen sehen.

Sie fühlte sich unbehaglich, und plötzlich war das Verlangen nach einer heißen Liebesnacht verflogen. Stattdessen kam die Angst.

Etwas stimmte hier nicht, aber Jasmin wusste nicht, was dieses Gefühl in ihr auslöste.

„Was ist los?, fragte der Playboy, als die junge Frau zögernd stehen blieb. „Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich heute Nacht solch eine tolle Frau wie dich kennenlernen würde. Dann hätte ich den Wagen direkt vor dem 'Crystal' geparkt.

„Ich will zurück zur Disco, forderte sie störrisch. „Komm, lass uns zurückgehen.

„Was soll der Quatsch?, protestierte der Italo-Amerikaner. Diesmal klang seine Stimme alles andere als einschmeichelnd und verführerisch. „Komm schon.

Jasmin wollte auf dem Absatz umkehren, doch dazu war es zu spät.

Sie hörte noch, wie ihr Begleiter mit den Fingern schnippte, sah zwei schwarze Schatten auf sich zuspringen und spürte etwas Weiches vor Mund und Nase.

Verzweifelt versuchte sie zu schreien, als brutale Hände sie festhielten. Jeder Laut erstickte in einem großen, übelriechenden Wattebausch.

Ihre panische Angst war schlagartig verschwunden.

Plötzlich waren nur noch rosarote Wolken um sie herum. Gleichgültigkeit beherrschte sie. Ihre Gegenwehr erlahmte. Die Glieder wurden schlaff, und müde. Das Bewusstsein schwand.

Sie vernahm nicht mehr den herrischen Befehl des Playboys, als die Männer die Frau in die Büsche zerrten.

„Bringt sie schnellstens zur Jacht, kommandierte Franco Saragalli. „Und keine Zicken mit der Kleinen, verstanden?

Genüsslich steckte er sich eine Lucky Strike an und stieg in seinen Sportwagen.

Ein zufriedenes Grinsen huschte über das männlich kantige Gesicht. Alles war reibungslos abgelaufen. Schwierigkeiten brauchte er nicht zu fürchten.

Das Geschäft lief gut.

2

Das Schrillen des Telefons war immer gleich. Trotzdem bildete sich Bount Reiniger ein, dass es einen anderen Klang hatte, wenn ein Klient anrief und einen Auftrag für ihn hatte.

„Reiniger", meldete er sich und machte es sich in seinem Bürosessel bequem. Lässig legte er die Füße auf eine Ecke seines Schreibtisches.

„Spreche ich mit Mr. Bount Reiniger?"

„So ist es, bestätigte Bount. „Ich hoffe, Sie sind richtig bei mir und haben sich nicht verwählt.

„Nein, nein, erwiderte der Mann hastig. „Genau Sie wollte ich sprechen. Ein paar Sekunden schwieg die sonore, sympathische Stimme, ehe sie fragte: „Sind Sie an einem Auftrag interessiert?"

Bount Reiniger nickte unbewusst.

„Das ist mein Geschäft, Mister ..."

„Oh, ich vergaß, mich vorzustellen, entschuldigte sich der Mann. „Mein Name ist Stevenson, Ernest Stevenson. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, aber würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich Sie in mein Büro bitten würde? Ich komme im Augenblick nicht weg, doch die Sache ist äußerst dringend und duldet keinen Aufschub.

Stevensons Stimme hatte sich ein wenig verändert. Sie klang nicht mehr so ruhig wie anfangs.

Wenn Bounts Menschenkenntnis und gutes Ohr sich nicht täuschten, stand der mögliche Klient unter seelischem Druck. Das leichte Zittern in der Stimme ließ sich nicht überhören. Hinzu kam das hastige Sprechen.

„Ich nehme an, dass der Auftrag, den Sie für mich haben, legal ist, Mr. Stevenson", bemerkte er unumwunden.

„Aber sicher, Mr. Reiniger, erwiderte Stevenson keineswegs entrüstet. „Mehr kann ich Ihnen jedoch am Telefon nicht sagen. Wenn Sie so freundlich wären ...

„Bin schon unterwegs. Wo liegt Ihr Büro?"

Reiniger glaubte, einen erleichterten Seufzer durch die Telefonmuschel zu hören.

„Barclay Street 45, nördlich vom World Trade Center. Nicht zu verfehlen. Das Hochhaus hat eine gut sichtbare Leuchtreklame. Vamdam Electronics Inc. Sagen Sie dem Sicherheitsbeamten, dass ich Sie erwarte. Er wird Ihnen den Weg zeigen."

Ein helles Klicken in der Leitung zeigte an, dass Stevenson aufgelegt hatte.

„Bin mal gespannt, was der Bursche von mir will", murmelte Bount Reiniger vor sich hin. Er stand auf und nahm das beigefarbene Jackett von der Lehne eines Besucherstuhls.

„Willst du weg?", fragte seine bildhübsche Assistentin June March, als er ins Vorzimmer trat.

Wie immer sah die Blondine zum Verlieben aus. Das eng anliegende Kleid mit den dünnen Spaghettiträgern betonte eine makellose Figur.

„Sieht nach einem neuen Auftrag aus, klärte Bount sie auf. „Ein gewisser Mr. Stevenson. Am Telefon tat er sehr geheimnisvoll. Mal sehen, was er will. Wenn etwas ist, kannst du mich bei den Vamdam Electronics, Barclay Street 45, erreichen. Bis dann.

Mit einem Lächeln verließ er das Büro-Apartment, ehe June March etwas entgegnen konnte. Er wusste nur zu genau, dass sie liebend gern mitgefahren wäre.

Draußen herrschten hochsommerliche Temperaturen. Es war schwül, obwohl ein leichter Wind vom Meer her wehte.

Als Bount Reiniger in seinen silbergrauen 450er SEL stieg, glaubte er, in eine Sauna zu kommen. Seit Stunden hatte der Luxusschlitten in der prallen Sonne gestanden.

Der Schweiß drang Bount schon nach wenigen Yards aus allen Poren. Selbst der Fahrtwind, der durch das offene Seitenfenster drang, brachte nur wenig Linderung.

Reiniger wählte den West Side

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