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Ritter aus dem Jenseits

Ritter aus dem Jenseits

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Ritter aus dem Jenseits

Länge:
126 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Jun 10, 2019
ISBN:
9781386864813
Format:
Buch

Beschreibung

Wie grausam die Rache einer Frau sein kann, wenn sie verzweifelt ist, zeigt sich hier.

Niemand nahm von Tanja Notiz. Keiner ahnte, dass sie die bösen Schatten der Vergangenheit freilassen wollte. Sie wollte Rache! Über die möglichen Konsequenzen dachte sie nicht nach. Auch nicht darüber, dass sie damit ebenfalls ihre beste Freundin Monika zum Tode verurteilte. Sie war nur begierig, den Spuk vom Falkenstein freizulassen, damit er für sie all diejenigen bestrafte, die ihr Leid antaten. Dass diese Dämonen vielleicht anders, viel grausamer handeln könnten, als sie es sich vorstellte, daran dachte sie in diesen Moment nicht. Tanja kannte nur den Namen des verfluchten Falkensteiners – doch nicht den Grund, warum der Mann aus der Ritterzeit und seine Mannen durch die Ewigkeit wandeln mussten. Fürchterlich erfüllte sich der Fluch der betrogenen Susanna, der eng mit Ereignissen der damaligen Zeit verbunden ist …

Wie viele müssen sterben bis man einen Weg findet diesen Fluch zu brechen. Gibt es überhaupt eine Möglichkeit?

Freigegeben:
Jun 10, 2019
ISBN:
9781386864813
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Ritter aus dem Jenseits - Rolf Michael

RITTER AUS DEM JENSEITS

ROLF MICHAEL

ROMANTIK-THRILLER

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author / Titelbild: Andrey Kiselev/123RF, 2017

Korrektorat: Kerstin Peschel

Früherer Titel: Die Verfluchte aus dem Jenseits

© dieser Ausgabe 2017 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Wie grausam die Rache einer Frau sein kann, wenn sie verzweifelt ist, zeigt sich hier.

Niemand nahm von Tanja Notiz. Keiner ahnte, dass sie die bösen Schatten der Vergangenheit freilassen wollte. Sie wollte Rache! Über die möglichen Konsequenzen dachte sie nicht nach. Auch nicht darüber, dass sie damit ebenfalls ihre beste Freundin Monika zum Tode verurteilte. Sie war nur begierig, den Spuk vom Falkenstein freizulassen, damit er für sie all diejenigen bestrafte, die ihr Leid antaten. Dass diese Dämonen vielleicht anders, viel grausamer handeln könnten, als sie es sich vorstellte, daran dachte sie in diesen Moment nicht. Tanja kannte nur den Namen des verfluchten Falkensteiners – doch nicht den Grund, warum der Mann aus der Ritterzeit und seine Mannen durch die Ewigkeit wandeln mussten. Fürchterlich erfüllte sich der Fluch der betrogenen Susanna, der eng mit Ereignissen der damaligen Zeit verbunden ist ...

Wie viele müssen sterben bis man einen Weg findet diesen Fluch zu brechen. Gibt es überhaupt eine Möglichkeit?

WIE EIN WEIßES LEICHENTUCH fiel der Nebel über das Land. Durch die auf- und abwallenden weißen Schwaden wurde die schon fortgeschrittene Dämmerung zur geisterbleichen Dunkelheit.

Mechanisch betätigte Monika Moor den Lichtschalter des Manta GTE. Zwei starke Lichtkegel fraßen sich in die milchige Substanz. Doch die Beleuchtung nutzte nicht viel. Das Licht wurde von dem Nebel reflektiert, ohne ihn aber zu durchdringen.

Die Straße führte ins Nichts.

„Keine zehn Meter kann man sehen", murmelte die fünfundzwanzigjährige Frau mit dem langen dunklen Haar. Plötzlich tauchte etwas vor dem Wagen auf.

Monika erstarrte.

Es war nur ein Schatten ... eine schmale Silhouette ... die Gestalt einer Frau.

Monika Moor nahm den Fuß vom Gas. Mit voller Kraft trat sie auf die Bremse. Quietschend hielten die Reifen auf dem Asphalt, während der Manta hinten ausbrach und auf der glitschig-nassen Straße ins Schleudern kam.

Obwohl sie verzweifelt versuchte, das Fahrzeug wieder unter Kontrolle zu bringen, erkannte Monika, dass sich die nebelverzerrte Frauengestalt nicht von der Stelle bewegte. Sie verharrte bewegungslos mitten auf der Straße.

„Vor Angst gelähmt ... sie ist vor Angst gelähmt!", durchschoss es das Hirn der Frau, deren Namen bei führenden Blättern der Weltpresse einen sehr guten Klang besaß. Monika Moor war bekannt für außergewöhnliche Reportagen.

Sie wusste sich in Gefahrensituationen sehr gut zu helfen. Vor allem, wenn es darum ging, im Bruchteil der Sekunden eine Entscheidung zu treffen. Wie jetzt, wo es galt, ein Menschenleben zu retten.

Der Wagen ließ sich nicht stoppen. Noch zwei oder drei Meter, dann musste der Manta die Frauengestalt überfahren.

Monika hatte nur eine Chance, das Leben der regungslos verharrenden Frau zu retten. Und ohne zu zögern ging sie das hohe Risiko ein.

In dem Augenblick, als der Manta sich in die Gegenrichtung drehte, nahm Monika den Fuß von der Bremse und trat das Gaspedal voll durch. Der Motor heulte laut auf, als der Wagen nach vorn schoss – weg von der regungslosen Gestalt.

Mit weit aufgerissenen Augen erkannte Monika Moor plötzlich die Begrenzungspfähle der Straße, die das Scheinwerferlicht reflektierten.

Verzweifelt drehte die Reporterin das Lenkrad in ihren Händen. Doch die glitschige Fahrbahn und die Sichtbehinderung durch den Nebel ließen ihr keine Chance.

Es gab einen dröhnenden Schlag, als der Manta in den Straßengraben abkippte. Dann bohrte sich das Vorderteil des rasanten Sportwagens durch feuchtes Gras und lehmige Erde.

Die Fahrerin wurde nach vorn geschleudert und in die Gurte gepresst. Für einen Augenblick durchzuckte ein stechender Schmerz ihren Körper, da sie die Fliehgeschwindigkeit mit unheimlicher Gewalt nach vorn drückte. Doch der Gurt verhinderte, dass Monikas Kopf gegen die Scheibe geschleudert und ihr Gesicht durch splitterndes Glas entstellt wurde.

Ein letztes Aufheulen, dann stand der Wagen still. Routinemäßig stellte die Reporterin den Motor ab und schaltete das Licht aus.

Die Worte, die ihr nach diesem überstandenen Schrecken über die Lippen kamen, waren alles andere als damenhaft. Monika unterdrückte den Wunsch, sich den Schaden am Auto zu betrachten. Erst musste sie feststellen, ob die Gestalt aus dem Nebel sich nicht doch irgendwie verletzt hatte.

Nach kurzem Suchen fanden ihre tastenden Finger die unter ihrem Sitz angebrachte Stablampe. Ein Griff in die Handtasche auf dem Beifahrersitz beförderte die kleine Sprühdose mit dem Tränengas hervor. Zwar trainierte Monika in ihrer Freizeit fernöstliche Kampfsportarten, doch war es manchmal einfacher, sich einen Angreifer mit einer gut gezielten Sprühung vom Leibe zu halten.

Zwar hatte sie die Gestalt einer Frau erkannt ... aber was lauerte wirklich in der Nebelwand auf sie?

Hastig verließ die Reporterin den Wagen. Das Licht der Stablampe versuchte vergeblich, den Nebel zu durchdringen.

Totenstille lag über der Landschaft. Monika hörte nur ihren eigenen Atem. Ihre linke Hand umklammerte die Sprühdose mit dem Tränengas.

Wer immer die Frau im Nebel gewesen sein mochte – sie musste den Wagen bemerkt haben. Das Heulen des Motors und das Kreischen der Bremsen waren nicht zu überhören gewesen.

Ob die Frau im Nebel taubstumm war? Das wäre eine Erklärung für ihr merkwürdiges Verhalten. Aber wo war sie jetzt? Hatte Monika sie vielleicht doch verletzt?

„Hallo! Ist dort jemand?" Monika versuchte, ihrer Stimme einen forschen Klang zu geben. Verzweifelt bemühte sie sich, aufkommendes Grauen zu verbergen.

Innerlich bereitete sie sich darauf vor, einen grausigen Fund zu machen. Die Ungewissheit des Nebels ließ Urängste in ihr aufsteigen. Ängste, die man nur schwerlich verdrängen kann. Die Hände, mit denen sie die Stablampe und die Sprayflasche umklammerte, begannen zu schmerzen. Die Knöchel des Handrückens wurden weiß.

„Hallo! Bitte, melden Sie sich! Bitte ...!", hallte die verzweifelte Stimme der Reporterin durch die Einsamkeit.

Mit angehaltenem Atem lauschte Monika, ob von irgendwoher eine Antwort zu hören war.

Nichts!

Kein Laut drang aus der Unwirklichkeit des Nebels an ihr Ohr.

„Geben Sie Antwort! Ich weiß, dass dort jemand ist!, rief Monika erneut. „Bitte, geben Sie sich zu erkennen!

Totenstille! Kein Laut war zu hören. In ihrem bewegten Leben als Reporterin hatte Monika schon in vielen brenzligen Situationen gestanden. Doch jetzt war alles anders als sonst. Etwas Unwirkliches schien über dieser nebeligen Nacht zu liegen, etwas Gespenstisches!

Sie spürte die Gefahr, die sie umgab. Eine Gefahr, gegen die sie keine Abwehrwaffen besaß.

„Sind Sie verletzt? So antworten Sie doch!" Gewaltsam zwang sich die Reporterin, ihrer Stimme einen ruhigen Klang zu geben. Am liebsten wäre sie davongelaufen. Doch die Angst, dass der Frau etwas geschehen sein könnte, hielt sie zurück.

„Ich habe sie gesehen. Ich habe sie doch deutlich gesehen!, murmelte Monika. „Es war eine Frau, die auf der Straße stand. Ich weiß, dass ich sie gesehen habe. Ich bilde mir das nicht nur ein!

Nebelschwaden umschmeichelten ihre hochgewachsene, schlanke Gestalt. Die kurze schwarze Lederjacke war nach dem neuesten Schnitt gearbeitet, und die Jeans saß wie eine zweite Haut. Hohe schwarze Lackstiefel rundeten das Bild einer ungewöhnlich attraktiven Frau ab. Monika Moor kannte das Leben und wusste es zu meistern. Sie sah den Realitäten ins Auge und verstand es dennoch, hin und wieder zu träumen. In einem Augenblick war sie die eiskalt recherchierende Reporterin, im nächsten Moment das romantische Mädchen.

„Antworten Sie doch!", rief Monika noch einmal verzweifelt. Monika kam plötzlich zu Bewusstsein, dass sie vielleicht keine Antwort bekam, weil die Frau so schwer verletzt war, dass sie nicht mehr sprechen konnte.

Sie erschauerte bei diesem Gedanken.

In diesem Augenblick hörte sie aus einiger Entfernung ein Schluchzen.

Und dann sah sie durch den Nebel das Licht ...

„ICH MACHE MIR LANGSAM Sorgen um Moni!", sagte das zierliche Mädchen mit dem braunen Haar, das in langen Locken bis in den Nacken fiel. Sie trug ein verwaschenes T-Shirt und eine ausgeblichene, mehrfach geflickte Jeans, dazu abgetragene Turnschuhe.

Tanja Sommer hatte das Studium der Kunst und

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