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Subjekt und Wahrheit

Subjekt und Wahrheit

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Subjekt und Wahrheit

Länge:
355 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Jan 1, 2018
ISBN:
9783957575043
Format:
Buch

Beschreibung

Marcus Steinwegs neues Buch kreist um zwei Grundbegriffe der philosophischen Tradition: Subjekt und Wahrheit. In über 300 Bemerkungen zu ›Positivismusfalle‹, ›Aktive Indifferenz‹, ›Kopflos denken‹, ›Karate (空手)‹, ›Wittgensteins Herz‹, ›Lieblingstier‹, ›Politidiotie‹, ›Chinesische Romantik‹, ›Gespensterliebe‹ oder ›Zoologische Irritation‹ geht es ebenso um die kritische Infragestellung dieser Kategorien wie um die Insistenz auf ihrer Unverzichtbarkeit. Immer hält sich Steinwegs Denken im Spannungsfeld von Konsistenz und Inkonsistenz, Vertrautheit und Unvertrautheit, Immanenz und Transzendenz.
Freigegeben:
Jan 1, 2018
ISBN:
9783957575043
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Subjekt und Wahrheit - Marcus Steinweg

Marcus Steinweg

Subjekt und Wahrheit

»Entschuldige nichts, verwische nichts,

sieh & sag, wie es wirklich ist

– aber Du musst das sehen,

was ein neues Licht auf die Tatsachen wirft.«

Ludwig Wittgenstein

INHALT

1. Papagei

2. Schlinge

3. Hegel & Kafka

4. Seltsam

5. Peitsche

6. Uhr

7. Ungeheuer

8. Xeniteia

9. Löwe

10. Spiegel

11. Kunst

12. Traum und Zeit

13. Emergenz

14. Wunde

15. Zwiefache Angst

16. Notiz zu Baudelaire

17. Reise

18. Mantel

19. Maske

20. Streunen

21. Was jeder weiß

22. Notiz zu Foucault

23. Problematischer Kredit

24. Beschwichtigung

25. Scham

26. Ironie

27. Notiz aus Warschau

28. Weigerung

29. Geheimnis

30. Notiz zu Etel Adnan

31. Opposition

32. Spaziergang

33. Überraschung

34. Abgrund

35. »Liebe mich!«

36. Baltimore am frühen Morgen

37. Unerlöst

38. Fantasie

)

40. Melancholie

41. Substitutionslogik

42. Bellende Hunde

43. Sex oder Kino

44. Panik

45. Bloch mit Lacan

46. Notiz aus Paris

47. Lücke

48. Berührung des Unberührbaren

49. Tatsachenesoterik

50. Ohne Gespenster

51. Schmerz

52. Barfuß

53. Bummeln

54. Wolken

55. Kontingenzoffenheit

56. Mut

57. Intensitäten

58. Aufbruch

59. Kafka ohne Bataille

60. Desperado

61. Wette

62. Netz

63. Komplexe Wirklichkeiten

64. Märchen

65. Verlangen

66. Notiz zu Nancy

67. Atheismus

68. Notizen

69. Gott ist tot

70. Deleuze war Spinozist genug, …

71. Falsche Gegensätze

72. Plätschern

73. Fehler

74. Ex negativo

75. Notiz zu Karl Kraus

76. Liebe

77. Kindheit

78. Angsthasen

79. Schiefe Welt

80. How it is

81. Notiz zu Michaux

82. Sucht

83. Lektion

84. Tricky

85. Zwist

86. Kopf

87. Lust

88. Dämon

89. Traum

90. Kometen

91. Haut

92. Notiz zu Kafka

93. Milch

94. Denken

95. Romantic Shit

96. Kette

97. Notiz zu Deleuze

98. Der Knilch

99. Ja-Sagen

100. Pedanterie

101. Gespensterliebe

102. Schnori

103. Aufmerksamkeit

104. Athletik

105. Notiz zu Valéry

106. T-Shirt

107. Paradies

108. Schlüssel

109. Harmlos

110. Paraphrase

111. Nichts

112. Riss

113. Tabu

114. Einsatz

115. Unruhedialektik

116. Humor

117. Lesen

118. Parallelismus

119. Certitudo

120. Existenz

121. Null

122. Mittendrin

123. Romantisch?

124. Notiz zu Nietzsche

125. Gezischel

126. Gesetz der Liebe

127. Schiedsrichter

128. Labyrinth

129. Pferd

130. Interpretation

131. Opium

132. Nichtsnutz Odradek

133. Tänzer

134. Spinne

135. Notiz zu Lacan

136. Definition

137. Fieber

138. Eine Art Irrsinn

139. Ermutigung

140. Notiz zu Kant

141. Synopse

142. Intervention

143. Rasur

144. Romantik

145. Schein

146. Selbsteinmauerung

147. More Geometrico

148. Hier

149. Écrire

150. Collage

151. Loch

152. Wittgensteins Herz

153. Drehtür

154. Verdacht

155. Notiz zu Kojève

156. Traum 2

157. Wildes Denken

158. Liebeslüge

159. Impotenz

160. Notiz zu Cioran

161. Ontologische Faulheit

162. Katze

163. Poetische Präzision

164. Nähe

165. Eye to Eye

166. Apologie

167. Ununterscheidbarkeit

168. Mythen

169. Vergebliche Tränen

170. Erfahrung

171. Skandal

172. Geheimnis

173. Mehr ist nicht drin

174. Schreckbild

175. Vertrauen

176. Nach dem Tod Gottes

177. Kreuzung

178. Privileg

179. Mutter

180. Positivismusfalle

181. Immanenztheater

182. Essenzialismus

183. Zähne

184. Appell

185. Apriori

186. Notiz zu Adorno

187. Tanz der Begriffe

188. Walser mit Wittgenstein

189. Traurige Tiere

190. Souveränität

191. Konsistenztraum

192. Kathedralik

193. Chinesische Romantik

194. Hysterie

195. Straucheln

196. Stern

197. Deleuze mit Derrida

198. Stay here

199. Inkongruenz

200. Einfach

201. Sexualtheologie

202. Daneben

203. Wirkliche Wirklichkeit

204. Angst?

205. Intelligenzmangel

206. Kopflos

207. Drift

208. Je ne supporte pas la stupidité

209. Nichts?

210. Sekundarismus

211. Autoritätsgläubig

212. Kompromiss

213. Selbstverkennung

214. Punkt

215. Lösung

216. Komplexität

217. Kalt

218. Gespenster

219. Sätze

220. Tanz

221. Aktive Indifferenz

222. Vektor

223. Mimikry

224. Schnurren

225. Liturgie

226. Notiz aus Malta

227. Clare et distincte

228. Selbstverkleinerung

229. Faszination

230. Notiz zum Körper

231. Kafka mit Bataille

232. Kinder

233. Alchemie

234. Kleine Insektenkunde

235. Notiz zu Susan Sontag

236. Chance

237. Gespensterliebe 2

238. Witz

239. Konstruktion

240. Ekel

241. Fäden

242. Umgekehrt

243. Heiterkeit

244. Kuss

245. Notiz zu Derrida

246. Wittgenstein

247. Befremdung

248. Neue Welt

249. Notiz zu Alexander Kluge

250. Traumwesen

251. Lüge

252. Dumm?

253. Riss

254. Überwindung

255. Folie

256. Alles klar?

257. Notiz zu Barthes

258. Sensibilismus

259. Schriftsteller

260. Angst

261. Taschenlampe

Anmerkungen

PAPAGEI

»Ohne Vergessen ist man nur Papagei«¹, schreibt Valéry, als wolle er Nietzsches These vom aktiven Vergessen bekräftigen, die die Kraft des Denkens statt in der Erinnerung in ihrem Versagen erblickt. Statt wie ein Papagei zu sein, der Gehörtes wiederholt, impliziert Denken die Bereitschaft zu vergessen, was man weiß. Nicht um in den Irrationalismus zu gehen, sondern um sich der Autorität des Gewussten zu entziehen. Denken erschöpft sich nicht im Wissen. Denken heißt, der Wissensautorität sein Vertrauen zu entziehen. Weder beugt es sich der δόξα noch der ἐπιστήμη. Wer beim Denken nicht bereit ist, den Kopf zu verlieren, denkt überhaupt nicht.

SCHLINGE

»Die Wahrheit«, schreibt Kierkegaard in seinen Tagebüchern, »ist eine Schlinge: Du kannst sie nicht haben, ohne daß du gefangen wirst; du kannst die Wahrheit nicht derart haben, daß du sie fängst, sondern nur derart, daß sie dich fängt.«² Nichts anderes sagt Hegel übers absolute Wissen. Du kannst es nicht haben, weil es dich längst hat. Deshalb jagst du ihm hinterher – als Beute.

HEGEL & KAFKA

Beide setzen das Subjekt ins Verhältnis zum Absoluten, das bei Freud das Unbewusste und bei Lacan das Reale heißt. Beide kommen zu dem Schluss, dass es keinen Zugang zu ihm gibt, weil es kein Entkommen vor ihm gibt. Dass mir der Zugang zu ihm verwehrt bleibt, hat den Grund, dass es mir immer schon zugänglich ist. Die Linie zu ihm ist längst überschritten. Wollte ich sie nochmals überschreiten, verlöre ich mich mit ihm, weshalb eben diese Überschreitung unmöglich ist.

SELTSAM

Robert Walsers Prosa ist von seltsamen Gestalten bevölkert. Sie gehören der Welt an, indem sie sich ihr entziehen. Es sind Resistenzfiguren, die sich der Gesellschaft durch unmerkliche Gesten verweigern. Sie sind ganz von dieser Welt. Doch sind sie es auf eine seltsam-verstörende Art. Man könnte sie Immanenzfiguren nennen, insofern sie den Übergang zur Transzendenz verschließen, indem sie die Immanenzzone durchlöchern, um ihre Inkonsistenz zu demonstrieren. Rätselwesen, die inmitten transzendenzloser Immanenz deren Brüchigkeit indizieren. So werden sie zu Protagonisten einer noch unerschlossenen Welt. Eine dieser Figuren wird als »Doktor« beschrieben, nicht weil es sich um einen Doktor handelt, sondern weil sie »eine Art Doktorhut« auf dem Kopf hat. Seltsam am »Doktor« ist seine Entrücktheit in ein immanentes Jenseits. Er tritt inmitten der Menschen als einer auf, der ihnen nur diskret angehört. Der »Doktor« ist nicht verrückt, er verbleibt im Bereich des Greifbaren, wenn auch in Gestalt der Ungreifbarkeit selbst. Er trägt, schreibt Walser, »eine unzweideutige Verachtung gegenüber seiner Umgebung zur Schau«.³ Ihm gelingt es nicht den Abstand zu verbergen, der ihn von den anderen trennt. Walser beschreibt ihn als von Gedanken durchschossen, die ihm Realitäten öffnen, die der gesunde Menschenverstand als Gespinste beschreibt. Er ist nicht nur vom Rest der Menschheit abgeschnitten, es scheint, als leide er noch an einer unüberwindbaren Distanz zu sich selbst. Ein Subjekt ohne Wesen, wie ohne Absichten. Von Musils Mann ohne Eigenschaften, über Duras und Deleuze bis hin zu Agamben, findet sich der Gedanke eines Subjekts ohne Subjektivität. Walsers »Doktor« ist nur ein Beispiel dieser leeren Allgemeinheit: »Was dieser Mann sein eigen nannte, betrachtete er als etwas, dessen er auch schon Grund hatte, überdrüssig zu sein. Nur was er ersehnte, vermochte er zu achten, und nur was er erstrebte, schien er zu besitzen.«⁴ Walter Benjamin hat von Walsers Figuren gesagt, dass sie aus der Nacht kommen. Er vergaß hinzuzufügen, dass sie in sie zurücksinken, von Augenblick zu Augenblick. Und dieses Sinken wird ihr Leben gewesen sein.

PEITSCHE

Über den Selbstausbeutungskapitalismus schreiben heute alle. Zu seiner Zeit war Kafka der Einzige: »Das Tier entwendet dem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst, um Herr zu werden, und weiß nicht, daß das nur eine Phantasie ist, erzeugt durch einen neuen Knoten im Peitschenriemen des Herrn.«

UHR

Das Subjekt zu denken – das seinen Tod nicht nur überlebt hat, sondern andauernd überlebt: seinen Tod wie seine Auferstehung – bedeutet der Wahrheit einer Torsion zu entsprechen, die es gegen sich selbst dreht wie eine gegen den Uhrzeigersinn laufende Uhr. Die Zeit des Subjekts – die seine Lebensspanne umfasst – verläuft nicht vom Vergangenen ins Künftige. Das Subjekt ist längst tot, in Gestalt eines lebenden Toten, der nicht aufhört, sich aus seiner Zukunft heimzusuchen, um als verrücktspielende Uhr, mit Zeigern wie Fingern, an seinem Ursprung zu kitzeln, der mit seinem Tod koinzidiert.

UNGEHEUER

Der Kampf mit dem Dämon erweist sich als Kampf mit sich selbst. Die Psychoanalyse kennt diesen Konflikt. Im Denken ist es der Kampf gegen »das schändliche Ungeheuer des Dogmatismus«⁶, wie Barthes es nennt. Das Dogma, das sind wir. Der Dämon ist in uns. Es sind nicht ausschließlich die Anderen, die irren. Dies ist die fundamentale Lektion der sokratischen Lehre. Wir müssen gegen uns selbst kämpfen, um zu verstehen, wer wir sind.⁷ Wichtig ist zu verstehen, dass das innere Ungeheuer keine Macht darstellt, sondern ein Außen, das in mir wohnt, ohne mir anzugehören. Barthes weiß, dass der Kampf mit dem Dogmatismus nicht gewonnen werden kann. Er hat unendlich viele Leben. Einmal geschlagen, setzt er sein Unwesen unter anderem Namen fort. Es gibt kein Jenseits des Dogmatismus, keinerlei letzte Wahrheit. Aber es gibt die Möglichkeit, sich nicht damit abzufinden, dass es so ist. Das Ungeheuer verschwindet nicht, doch es hat Schwächen. Ab und zu verliert es an Einfluss. Das sind die Momente, in denen das Denken sich von seinen Gespenstern befreit, in dem es sie als solche markiert.

XENITEIA

Das Wort taucht in Barthes’ Vorlesung von 1976–1977 am Collège de France auf. Gewöhnlich übersetzt man Xeniteia mit Unbehaustheit, Heimatlosigkeit = Sein in der Fremde. Barthes spricht von Fremdheit, Unvertrautheit, Emigration oder Auslandsaufenthalt.⁸ Es geht um den Normalfall menschlicher Existenz, außerhalb seiner selbst, im Unheimlichen zu sein. Die Xeniteia verweist darauf, dass zum Menschen der Aufenthalt im Außen gehört. Das ist seine Lage: nichtidentisch mit sich wie mit seiner Umgebung zu sein. Er ist das in der Fremde streunende Tier = Exilant seiner selbst.

LÖWE

Einmal beschreibt Robert Walser den abessinischen Löwen im Zoologischen Garten Berlins. Sein Blick richtet sich auf Erscheinung wie Verhalten des Tiers. Er erkennt in ihm einen Schauspieler, dessen Inszenierung vor Publikum kontrolliert und dramatisch ausfällt, einen Tragiker, den nichts aus der Fassung bringt. Er bewahrt Ruhe noch dann, wenn er sich dem Drama seiner Sterblichkeit öffnet. Walser skizziert ihn als würdevolles und wildes Tier. Darin liegt seine Schauspielkunst: In der Gleichzeitigkeit von Anmut und Gefährlichkeit: »Er ist sein eigener Dichter und sein eigener Spieler.«⁹ Man muss an das heraklitische Kind denken, den Archonten des Weltspiels, in dem Heidegger, Axelos und Deleuze das Prinzip gekrönter Anarchie erblicken. Das Schicksal der Welt liegt in seinen Händen. Das Kind paart Unschuld mit Unberechenbarkeit. Wie der Löwe Walsers, der – als »eingesperrtes Tier« – Souveränität angesichts faktischer Gefangenschaft exerziert, ist das Kind Allegorie gefesselter Kontingenz. Walser spricht vom »Götterblick« des Löwen. Er erkennt in ihm Erhabenheit und Schrecken, Milde und Zorn. Rilkes Panther verwandt, blickt er durch Käfigstäbe in die Welt, um »im Gefangenenzimmer hin und her« zu gehen: »Immer hin und her. Hin und her. Stundenlang. Welch eine Szene! Hin und her, und der mächtige Schweif peitscht den Boden.« Welch eine Szene also? Unser aller Szene, die wir gefangen sind im Käfig – statt nackter Triebe, unserer Welt. Die Szene des in seinem Gefängnis schauspielernden Löwen exemplifiziert die Realität sämtlicher Subjekte, deren Lebensform ihr Leben verneint. Dem Löwen gelingt es, das Drama seiner Existenz mit majestätischer Noblesse zu bestehen.

SPIEGEL

Der Spiegel zeigt die Leere, die er verbirgt.

KUNST

Weder allein die der Welt zugekehrte noch die ihr abgewandte Seite sind das Spannende am Kunstwerk, sondern die Spannung, die es zu zerreißen droht, indem es mit gleicher Aufmerksamkeit in beide Richtungen blickt. Was ihm nicht gelingt!

TRAUM UND ZEIT

Eintrag aus Adornos Traumprotokollen vom 10. September 1954: »Ich träumte, ich hätte an einer theologischen Diskussion teilgenommen, auch Tillich war dabei. Ein Redner entfaltete den Unterschied von Equibrium und Equilibrium. Jenes sei das innere, dieses das äußere Gleichgewicht. Die Anstrengung, ihm zu beweisen, daß es Equibrium nicht gebe, war so groß, daß ich darüber erwachte.«¹⁰ Ist der zu führende Beweis, dass es weder das Wort Equibrium noch das von ihm bezeichnete Gleichgewicht gibt, deshalb so anstrengend, weil er den Traum intakter Träume erschüttert und den Träumenden seinem Traum entreißt? Wohin? In ein Außen des Traums, das zwar Gleichgewichtsverhältnisse, aber nur äußerliche kennt? Alles weist darauf hin, dass der Traum vom inneren Gleichgewicht Traum jener bleibt, die sich aus dem Außen ins imaginäre Innen verziehen. So gesehen gehörte der Traum einer Innerlichkeitsmetaphysik an, deren Konsistenz sich Ignoranz verdankt. Träumend negiert der Träumende den Kontakt zum Traumaußen, das ihn mit asymmetrischen Verhältnissen quält. Der Traum vom inneren Gleichgewicht ist der Traum errungener

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