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Weil er dich liebt: Gottes Gegenwart im Alltag erleben.

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Weil er dich liebt: Gottes Gegenwart im Alltag erleben.

Länge:
412 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 6, 2014
ISBN:
9783961221202
Format:
Buch

Beschreibung

Gottes Gedanken über Sie sind so zahlreich wie die Sandkörner am Meer. Seine Träume für Sie reichen weiter als alle Tage Ihres Lebens zusammengenommen. Der Schöpfer des Universums ist lieber gestorben, als ohne Sie zu leben. Das alles sind "Göttliche Wahrheiten", die wir gar nicht oft genug hören können.

Dieses Buch des Bestsellerautors Max Lucado enthält 144 Andachten und schenkt Trost und Hoffnung. Enthalten sind sorgfältig zusammengestellte Auszüge aus bisherigen Büchern des Autoren. Leben Sie so, wie Gott sich dies für Sie wünscht: in dem Wissen, dass er Sie liebt und Sie nie allein lässt.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 6, 2014
ISBN:
9783961221202
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Weil er dich liebt - Max Lucado

MAX LUCADO

Weil Er

dich liebt

Gottes Gegenwart im Alltag erleben

Aus dem Englischen von Barbara Schuler

Ich widme dieses Buch

meiner langjährigen Lektorin

Carol Bartley.

Wie Gott, so korrigierst auch du meine Fehler.

Wie Gott, so tust auch du das feinfühlig.

Danke, dass du ihm in dieser Hinsicht so ähnlich bist.

Inhalt

Weil seine Liebe unerschütterlich ist

Weil seine Liebe vollkommen ist

Weil seine Liebe weise ist

Weil seine Liebe barmherzig ist

Weil man seine Liebe nicht für sich behalten kann

Weil seine Liebe

unerschütterlich ist

Die Güte des Herrn hat kein Ende,

sein Erbarmen hört niemals auf, es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr.

KLAGELIEDER 3,22–23; HFA

Weil seine Liebe unerschütterlich ist

Jeremia war so deprimiert wie eine Giraffe mit einem steifen Nacken. Jerusalem wurde belagert, sein Volk unterdrückt. Seine Welt war zusammengebrochen wie eine Sandburg bei einem Wirbelsturm. Er gab Gott die Schuld an seinem Gefühlszustand. Und er gab Gott die Schuld an seinem körperlichen Leid. „Er lässt meine Haut und mein Fleisch zerfallen und zerbricht mir alle meine Knochen" (Klagelieder 3,4; GN).

Sein Körper schmerzte. Sein Herz war krank. Sein Glaube war verkümmert. Aber dann merkte er, dass er unterzugehen drohte. Und da änderte er seine Blickrichtung. „Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich fest: Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf, es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr! Darum sage ich: Herr, ich brauche nur dich! Auf dich will ich hoffen" (Verse 21–24; Hfa).

„Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich fest …" Mitten in seiner Depression änderte Jeremia seinen Gedankengang und richtete seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Er wandte den Blick von den Wogen ab und sah auf das Wunder Gottes. Rasch zitierte er fünf Verheißungen. (Ich kann mir vorstellen, wie er sie an seinen fünf Fingern abgezählt hat.)

1. „Die Güte des Herrn hat kein Ende."

2. „Sein Erbarmen hört niemals auf."

3. „Sein Erbarmen ist jeden Morgen neu."

4. „Seine Treue ist groß."

5. „Herr, ich brauche nur dich."

Der Sturm war zwar noch nicht vorüber, aber seine Entmutigung schon.

Danke, mein Retter, dass deine Liebe beständig ist. Danke, dass dein Erbarmen jeden Morgen neu ist. Danke für deine große Treue, die nicht nur mir gilt, sondern allen Menschen, die je gelebt haben und leben werden. Wenn ich in Depression und Kummer abzurutschen drohe, so hilf mir, den Blick auf dich zu richten. Hilf mir, daran zu denken, dass du alles bist, was ich brauche. Hilf mir, auf deine immerwährende Liebe zu hoffen. Amen.

Herr, es gibt keinen, der so ist wie du! Denn du bist groß, und Macht ist in deinem Namen.

JEREMIA 10,6; NL

Schließlich hat Gott, der die Treue selbst ist, euch zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus berufen.

1. KORINTHER 1,9; WD

Denn er ist der lebendige Gott, der in alle Ewigkeit regiert. Sein Reich geht niemals unter, seine Herrschaft bleibt für immer bestehen.

DANIEL 6,27; HFA

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.

PSALM 50,15; LÜ

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten

und du sollst mich preisen.

PSALM 50,15; LÜ

Probleme haben einen Sinn

Gott kann also alle Dinge gebrauchen, um den Menschen seine Herrlichkeit zu zeigen. Den Himmel und die Sterne. Geschichte und Nationen. Menschen und Probleme. Meinen im Sterben liegenden Vater in Texas.

Die letzten drei Jahre seines Lebens waren für ihn aufgrund seiner ALS-Erkrankung sehr hart. Die Krankheit verwandelte ihn von einem gesunden Mechaniker in einen ans Bett gefesselten Gelähmten. Er verlor zunehmend die Fähigkeit, zu sprechen und seine Muskeln zu gebrauchen. Aber seinen Glauben verlor er nie. Besucher konnten dies spüren. Weniger durch das, was er sagte, sondern vielmehr durch das, was er nicht sagte. Er war nie verbittert und wütend, sondern litt mit Würde.

Und sein gelebter Glaube führte dazu, dass ein anderer Mann sich auf die Suche nach einem ebensolchen Glauben begab. Nach der Beerdigung meines Vaters suchte mich dieser Mann auf und erzählte mir davon. Durch das Vorbild meines Vaters wurde auch er zu einem Nachfolger von Jesus.

Hat Gott zugelassen, dass mein Vater krank wurde, damit genau das geschehen konnte? Da ich weiß, wie sehr Gott jeder Einzelne von uns am Herzen liegt, würde mich das nicht verwundern. Und wenn ich dann an die Herrlichkeit des Himmels denke, weiß ich, dass mein Vater sich auch nicht darüber beklagen würde, wenn es tatsächlich so wäre.

Eine kurze Zeit des Leidens ist nur ein geringer Preis, wenn man sie mit der Belohnung vergleicht.

Klagen Sie also nicht über Ihre Probleme und Schwierigkeiten. Beleuchten Sie sie von allen Seiten. Grübeln Sie darüber nach. Aber vor allem: Machen Sie etwas daraus. Machen Sie etwas daraus zur Ehre Gottes.

Es gibt vielleicht einen Grund für Ihren Schmerz. Ihre Probleme, Kämpfe, Qualen und Mühen können letztendlich einem Ziel dienen: Sie verkünden die Herrlichkeit Gottes.

Himmlischer Vater, hilf mir daran zu denken, dass kein Problem, kein Schmerz vergebens ist, dass du alles gebrauchen kannst, um den Menschen deine Herrlichkeit zu zeigen. Ich möchte nicht über die Herausforderungen in meinem Leben klagen oder jammern, sondern sie mit deiner Hilfe als Gelegenheiten sehen, dir Ehre zu bringen. Gib mir die Kraft und die Geduld, meine Lasten auf eine Weise zu tragen, die dich ehrt. Ich will meine Augen von den Prüfungen abwenden und sie fest auf dich richten. Amen.

Wenn der Gott, den wir verehren, es will, kann er uns ganz bestimmt retten. Sowohl aus dem brennenden Feuerofen als auch aus deiner Hand, o König, wird er uns dann retten.

DANIEL 3,17; HFA

Kein Versprechen des Herrn blieb unerfüllt – alles war eingetroffen!

JOSUA 21,45; HFA

Denn er ist der lebendige Gott, der in alle Ewigkeit regiert. Sein Reich geht niemals unter, seine Herrschaft bleibt für immer bestehen.

DANIEL 6,27; HFA

Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat.

PSALM 34,19; HFA

Und wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm! Gib jedem, der dich um etwas bittet, und weise keinen ab, der etwas von dir leihen will.

MATTHÄUS 5,41–42; HFA

Der Klub der zweiten Meile

Jesus rief etwas ins Leben, das wir den „Klub der zweiten Meile nennen könnten. Er stellte eine neue Art zu leben vor: „Dient denen, die euch hassen; vergebt denen, die euch verletzen. Nehmt den niedrigsten Platz ein, nicht den höchsten; bemüht euch darum zu dienen und nicht darum, bedient zu werden. Vergeltet nicht Gleiches mit Gleichem, sondern mit Freundlichkeit.

Römische Soldaten hatten das Recht, jüdische Bürger dazu zu zwingen, ihnen ihr Gepäck eine Meile weit zu tragen.¹ Ein Wink genügte und schon musste ein Bauer auf dem Feld oder ein Kaufmann im Laden alles stehen und liegen lassen und ihnen zu Diensten sein.

„Wenn euch so etwas passiert, so Jesus, „gebt mehr, als von euch verlangt wird. Geht zwei Meilen. Geht am Ende der ersten Meile einfach weiter. Überrascht den Soldaten so, dass er ganz von den Sandalen ist, indem ihr sagt: ,Ich habe noch nicht genug für dich getan. Ich gehe noch eine weitere Meile.‘ Tut mehr, als verlangt wird. Und tut das gern und voller Güte!

Den Klub der zweiten Meile gibt es noch immer. In unserer Gemeinde gibt es auch so einen „Diener der zweiten Meile". Von Beruf ist er Architekt. Seine Leidenschaft ist das Dienen. Er kommt vor jedem Gottesdienst eine Stunde früher und dreht seine Runde durch die Herrentoiletten. Er wischt die Waschbecken aus, putzt die Spiegel, kontrolliert die Toiletten und hebt Papier vom Boden auf. Niemand hat ihn darum gebeten; nur wenige wissen überhaupt, dass er das tut. Er erzählt es niemandem und will auch nichts dafür haben. Er gehört zum Klub der zweiten Meile.

Herr Jesus, ich möchte dir jeden Tag Freude machen. Ich weiß, du möchtest von mir, dass ich bereit bin zu dienen: dass ich den niedrigsten Platz einnehme und anderen zu Diensten bin. Wenn es konkret wird, dann hilf mir, die zweite Meile zu gehen, wie schwierig das auch sein mag. Und hilf mir, es fröhlichen Herzens und voller Güte zu tun. Lehre mich, ein Leben zu führen, in dem du im Mittelpunkt stehst und das deinem Namen Ehre macht. Amen.

Glücklich sind alle, die sich an seine Ordnungen halten und immer das tun, was in Gottes Augen recht ist!

PSALM 106,3; HFA

Nur wer selber Frieden schafft, wird die Gerechtigkeit ernten, die dort aufgeht, wo Frieden herrscht.

JAKOBUS 3,18; HFA

Wer auf das hört, was ihm beigebracht wird, ist erfolgreich; und wer dem Herrn vertraut, der findet Glück.

SPRÜCHE 16,20; HFA

Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich umso mehr nach dem aus, was vor mir liegt. Ich tue wirklich alles, um den Siegespreis zu erringen: in Ewigkeit bei ihm zu sein. Vergesst nie: Gott selbst hat uns bereits vollkommen gemacht. Wenn ihr an diesem Punkt noch Zweifel habt, wird es euch Gott selbst zeigen. Doch lasst unser Leben dem entsprechen, was uns von Gott bereits geschenkt wurde.

PHILIPPER 3,13–14; WD

Geben Sie das Rennen nicht auf

1952 unternahm Florence Chadwick den Versuch, das eisige Wasser des Pazifiks zwischen Catalina Island und dem kalifornischen Festland zu durchschwimmen. Fünfzehn Stunden lang schwamm sie durch den Nebel und die raue See. Schließlich fingen ihre Muskeln an, sich zu verkrampfen, und ihr eiserner Wille erlahmte. Sie flehte, man solle sie aus dem Wasser holen, während ihre Mutter, die neben ihr im Boot saß, versuchte, sie zum Durchhalten zu ermuntern. Sie versuchte es noch eine Weile, doch schließlich gab sie völlig erschöpft auf. Die Helfer zogen sie aus dem Wasser und halfen ihr ins Boot. Während sie in Richtung Ufer weiterruderten, lichtete sich plötzlich der Nebel, und Florence stellte fest, dass sie nicht einmal mehr einen Kilometer vom Festland entfernt gewesen waren. „Ich war einfach wie vernebelt, meinte sie später auf einer Pressekonferenz. „Hätte ich das Ufer sehen können, hätte ich es geschafft.²

Halten Sie sich immer das Ufer vor Augen, auf das Sie zusteuern. Lassen Sie sich nicht von der Nebelwand täuschen, die Ihnen die Sicht nimmt, wenn Sie durchhängen. Womöglich ist das Ziel nur noch ein paar Schwimmzüge entfernt.

Wer weiß, vielleicht hebt Gott gerade in diesem Moment die Hand, um Gabriel das Signal zu geben, nach der Posaune zu greifen. Vielleicht sammeln sich die Engel schon, die Heiligen machen sich bereit, und die Dämonen erschauern. Halten Sie durch! Bleiben Sie im Wasser und geben Sie das Rennen nicht auf. Kämpfen Sie weiter.

Seien Sie barmherzig, dieses eine Mal noch. Seien Sie großzügig, noch dieses eine Mal. Halten Sie dieses eine Seminar. Machen Sie diesem einen Menschen Mut. Machen Sie noch einen Schwimmzug.

Vater, du hast uns geschaffen, und du weißt alles, was es über uns zu wissen gibt. Du weißt, wie sehr wir uns manchmal entmutigen lassen und dass wir dann am liebsten aufgeben würden. Manchmal kommt es uns so vor, als ob die Schwierigkeiten unsere Kraft übersteigen würden. Wir sind kurz davor, das Handtuch zu werfen. Wenn das geschieht, dann erinnere uns daran, noch einen Tag durchzuhalten, noch einmal geduldig zu sein, noch einen Sommer lang ohne Gegenleistung zu dienen. Amen.

Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.

JOSUA 1,9; HFA

Ich werde euch auf meine Schulter laden und euch retten.

JESAJA 46,4; NL

[Gott] beschützt alle, die Schutz bei ihm suchen.

SPRÜCHE 30,5; HFA

Doch was er sich vorgenommen hat, das tut er;

seine Pläne sind gültig für alle Zeit.

PSALM 33,11; HFA

Von einem Gott geliebt, der immer derselbe ist

Gott ändert sich nicht.

Niemand sonst ist so beständig. Menschen, die dich heute lieben, verhöhnen dich morgen. Unternehmen lassen einer Gehaltserhöhung die Kündigung folgen. Freunde applaudieren, wenn dein Stern aufgeht, und wenden sich ab, wenn dein Stern im Sinken ist. Nicht so Gott. Gott bleibt „ewig derselbe (Psalm 102,28; NGÜ). „Er ändert sich nicht, und kein Schatten fällt auf uns, weil seine Einstellung zu uns ständig wechseln würde (Jakobus 1,17; WD).

Kann man Gott schlecht gelaunt antreffen? Nein. Kann Furcht seine Barmherzigkeit auslöschen? Eher wird eine Sardine den Atlantik verschlucken. Denken Sie gerade, dass er Sie aufgegeben hat? Falsch. Hat er Ihnen nicht ein Versprechen gegeben? „Gott ist kein Mensch, der lügt. Er ist nicht wie einer von uns, der seine Versprechen bald wieder bereut. Was er sagt, das tut er, und was er ankündigt, das führt er aus (4. Mose 23,19; Hfa). Er ist niemals verdrießlich oder sauertöpfisch, beleidigt oder gestresst. Seine Kraft, Wahrheit, Art und Liebe ändern sich nicht. Er „bleibt immer derselbe, gestern und heute und in alle Ewigkeit (Hebräer 13,8; WD). Und weil das so ist, werden Sie „in Sicherheit leben" (Jesaja 33,6; Hfa).

Gottes Pläne werden sich niemals ändern, weil er den vollkommenen Überblick hat. Vergessen Sie erwartungsvolle Vorhersagen. „Ich habe von Anfang an vorausgesagt, was geschehen wird; lange im Voraus kündigte ich die ferne Zukunft an (Jesaja 46,10; Hfa). Nichts kommt für ihn überraschend. „Doch was er sich vorgenommen hat, das tut er; seine Pläne sind gültig für alle Zeit (Psalm 33,11; Hfa).

Das Kreuz wird seine Kraft nicht verlieren. Das Blut Christi wird nichts von seiner Kraft einbüßen. „Der Herr, der Allmächtige, hat es beschlossen – wer kann es verhindern? Wer kann ihn zurückhalten, wenn er seine Hand erhebt?" (Jesaja 14,27; NL). Gott verändert sich nicht.

Vater, wie tröstlich ist es zu wissen, dass du dich niemals verändern wirst. Deine Güte und Liebe sind unerschöpflich. Du bist derselbe, gestern, heute und in alle Ewigkeit. Du kennst das Leben vom Anfang bis zum Ende. Deine Kraft nimmt niemals ab und deine Wahrheit bleibt immer bestehen. Deine Pläne ändern sich nicht. Du bleibst immer derselbe. Wir können auf deine nie versiegende Barmherzigkeit zählen. Wir loben deinen immerwährenden Namen. Amen.

Doch ihr Erlöser ist stark, Herr der Heere ist sein Name.

JEREMIA 50,34; EÜ

Alles, was dem Herrn gefällt, das vollbringt er, sei es im Himmel oder auf der Erde, im Meer oder in den tiefsten Tiefen.

PSALM 135,6; NGÜ

Ja, vertraut dem Herrn für immer, denn er, unser Gott, ist ein starker Fels für alle Zeiten.

JESAJA 26,4; HFA

Der Herr ist mein Licht und mein Heil;

vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist meines Lebens Kraft;

vor wem sollte mir grauen?

PSALM 27,1; LÜ

Leben ohne Furcht und Zweifel

Es scheint, als sei die Angst ins Nachbarhaus eingezogen und hätte sich dort häuslich eingerichtet. Die Furcht vor den Dingen ist überdimensional und nicht gerade nett und teilt sich den Raum in unserem Herzen nicht gern mit der Freude. Und so gibt die Freude nach. Haben Sie die beiden schon jemals zusammen erlebt? Kann man zugleich glücklich sein und sich fürchten? Oder klar denken und sich fürchten? Oder selbstbewusst sein und sich fürchten? Oder gnädig sein und sich fürchten? Nein. Die Angst ist wie die Schlägertypen in der Schule: fies, laut und unproduktiv. … Die Angst sperrt uns in ein Gefängnis und lässt hinter uns die Tür ins Schloss fallen.

Wäre es nicht großartig, wenn wir einfach herauskommen könnten?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein Leben führen, das frei ist von Angst. Was wäre, wenn Sie auf Bedrohungen grundsätzlich mit Glauben statt mit Angst reagieren würden? Was wäre, wenn Sie einen Angst-Magneten besäßen, mit dem Sie auch den letzten Rest Furcht, Unsicherheit und Zweifel aus Ihrem Herzen ziehen könnten? Stellen Sie sich einen Tag vor, nur einen einzigen Tag, ohne sich davor zu fürchten, zu versagen, abgelehnt zu werden, oder die Angst vor Unheil. Können Sie sich ein Leben ohne Angst vorstellen? Genau dieser Gedanke steht hinter Jesu Frage: „Warum habt ihr Angst? Habt ihr denn kein Vertrauen zu mir?" (Matthäus 8,26; Hfa).

Ich weiß, liebender Vater, dass du nicht willst, dass wir im dunklen Kerker von Furcht und Zweifel leben. Du willst, dass wir im Licht deiner liebenden Treue bleiben. Hilf uns, auf deine nie versagende Kraft und Freundlichkeit zu vertrauen. Lehre uns, allen Zweifel und alle Furcht loszulassen. Lass uns als Menschen leben, die bestärkt leben und frei sind von aller Unsicherheit, weil wir wissen, dass du unser Leben in deinen Händen hältst. Amen.

Euer Herz erschrecke nicht!

Glaubt an Gott und glaubt an mich!

JOHANNES 14,1; LÜ

Achtet darauf, dass ihr nicht auf das schaut, was sich in den Vordergrund drängt und uns Not und Schmerzen bereitet, sondern schaut auf das, was wir nicht sehen können. Was uns in dieser Welt zustößt, dauert immer nur eine bestimmte Zeit. Die Herrlichkeit, die uns dagegen erwartet, wird in Ewigkeit nicht enden.

2. KORINTHER 4,18; WD

Auf dich, Herr, werden alle vertrauen,

die dich und deinen Namen kennen,

denn wer deine Nähe sucht, den lässt du nie allein.

PSALM 9,10; NGÜ

Hört nicht auf, immer wieder mit Gott zu reden und ihm für alles zu danken.

KOLOSSER 4,2; WD

Ein Leben durchdrungen von Gebet

Die meisten von uns haben mit dem Beten so ihre liebe Mühe. Wir vergessen zu beten, und wenn wir uns doch daran erinnern, leiern wir unsere Gebete mit leeren Worten herunter. Unser Geist schweift ab, unsere Gedanken zerstieben wie ein Schwarm Tauben. Warum? Beten erfordert nur ein Minimum an Anstrengung. Es muss an keinem besonderen Ort stattfinden. Man braucht auch keine spezielle Kleidung. Keinen Titel und kein Amt. Und doch könnte man meinen, Beten sei ein Ding der Unmöglichkeit.

Man muss dazu sagen, dass Satan versucht, unsere Gebete zu unterbrechen. Dass wir so mit dem Gebet zu kämpfen haben, ist nicht allein unsere Schuld. Der Teufel kennt die Geschichten; er war Zeuge, als der Engel Petrus in der Zelle aufsuchte, und auch bei der Erweckung in Jerusalem war er dabei. Er weiß, was geschieht, wenn wir beten. „Die Waffen, mit denen wir unseren Kampf führen, sind nicht die Waffen dieser Welt. Es sind Waffen von durchschlagender Kraft, die dazu dienen, im Einsatz für Gott feindliche Festungen zu zerstören" (2. Korinther 10,4; NGÜ).

Es beunruhigt Satan nicht, wenn Max Lucado Bücher schreibt oder Predigten vorbereitet, aber seine knotigen Knie zittern, wenn Max Lucado betet. Satan stottert oder stolpert nicht, wenn Sie ein Gemeindehaus betreten oder an Besprechungen teilnehmen. Es stört Dämonen nicht, wenn Sie dieses Buch lesen. Aber die Mauern der Hölle geraten ins Wanken, wenn eine Person ehrlichen Herzens und glaubend bekennt: „Oh, Gott, wie groß bist du."

Satan hält Sie und mich vom Beten ab. Er versucht, sich zwischen uns und Gott zu schieben. Aber er flitzt herum wie ein erschrockener Hund, wenn wir uns nicht aus dem Konzept bringen lassen. Also lassen wir uns nicht bremsen.

Unterstellt euch Gott, und widersetzt euch dem Teufel. Dann muss er von euch fliehen (Jakobus 4,7–8; Hfa).

Jesu Reden und Handeln waren mit Gebet durchtränkt. Und große Dinge geschehen, wenn wir das Gleiche tun.

Gnädiger Gott, du hast den himmlischen Thronsaal für uns geöffnet. Wir dürfen mit unseren Bitten und unserem Lob vor dich treten. So wie dein Leben durch und durch mit Gebet erfüllt war, so möchten auch wir das tägliche Gebet zu einer Priorität machen. Hilf uns, nie zu vergessen, welches Vorrecht es ist, zu jeder Zeit und an jedem Ort frei und ungezwungen mit dir reden zu dürfen. Du hörst immer zu. Amen.

Denn die Augen des Herrn ruhen auf dem,

der auf Gottes Versöhnungsangebot eingegangen ist, und seine Ohren hören auf seine Gebete.

1. PETRUS 3,12; WD

Ihr müsst darauf vertrauen, dass ihr schon empfangen habt, um was ihr bittet, und es wird geschehen.

MARKUS 11,24; WD

[Wenn] mein Volk, das meinen Namen trägt, dann Reue zeigt, wenn die Menschen zu mir beten und meine Nähe suchen und zu mir zurückkehren, will ich sie im Himmel erhören und ihnen die Sünden vergeben und ihr Land heilen.

2. CHRONIK 7,14; NL

Vertrau einfach mir.

MARKUS 5,36; WD

Von einem Gott geliebt, dem man vertrauen kann

Wenn man Angst hat, bedeutet das nicht, dass man nicht „richtig" glaubt.

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