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Der Triumph - Finale 12: Die letzten Tage der Erde

Der Triumph - Finale 12: Die letzten Tage der Erde

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Der Triumph - Finale 12: Die letzten Tage der Erde

Länge:
398 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 24, 2015
ISBN:
9783961220991
Format:
Buch

Beschreibung

Dieser Band 12 bildet den Höhepunkt und Abschluss der Bestseller-Serie "Finale".

Seit der Entrückung sind inzwischen mehr als sieben Jahre vergangen. Die noch lebenden Mitglieder der Tribulation Force verstecken sich bei den Israeliten in Petra und Jerusalem. Doch die Aufständischen können der Einheitsarmee nicht mehr lange Stand halten.

Auf dem Höhepunkt der Schlacht zwischen den Mächten der Finsternis und des Lichts hat der Antichrist einen Großteil der Streitkräfte im Tal von Megiddo zusammengezogen, um seinen letzten Triumph zu erringen. Nichts und niemand scheint den Siegeszug von Nicolai Carpathia noch aufhalten zu können ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 24, 2015
ISBN:
9783961220991
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Der Triumph - Finale 12 - Tim LaHaye

Nachforschungen.

Sieben Jahre nach Beginn der Trübsalszeit – dreieinhalb Jahre nach Beginn der Großen Trübsalszeit

Die Gläubigen

Enoch Dumas, Anfang 30, Amerikaner spanischer Herkunft, geistlicher Führer der 30 Mitglieder von The Place in Chicago, lebt in Palos Hills, Illinois, im Untergrund.

Montgomery Cleburn (Mac) McCullum, Anfang 60, ehemaliger Pilot von Supreme Potentat Nicolai Carpathia. Offiziell wird angenommen, dass er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Er ist der wichtigste Pilot der Tribulation Force und hält sich in Petra auf.

Hannah Palemoon, Mitte 30, arbeitete als Krankenschwester im Krankenhaus der Weltgemeinschaft in Neu-Babylon und ist jetzt für die Tribulation Force tätig, einem Netzwerk von Gläubigen.

Razor, Anfang 20, Mexikaner, militärischer Assistent von George Sebastian in Petra.

Lea Rose, Anfang 40, ehemals Oberschwester im Arthur Young Memorial Hospital in Palatine, Illinois. Sie ist im Auftrag der Tribulation Force in Petra, Mitarbeiterin der Internationalen Handelsgesellschaft.

Dr. Chaim Rosenzweig (Micah), Mitte 70, israelischer Nobelpreisträger, Botaniker und Staatsmann und vom Global Weekly zum „Mann des Jahres" gekürt. Er verübte den Anschlag auf Carpathia und ist der Führer von mehr als einer Million jüdischer Flüchtlinge in Petra.

George Sebastian, Ende 20, ehemaliger Kampfhubschrauberpilot, der in San Diego stationierten US-Luftwaffe. Lebt mit anderen Mitgliedern der Tribulation Force im Untergrund und arbeitet bei der Handelsgesellschaft mit. Er leistet Unterstützung bei der Verteidigung Petras.

Priscilla Sebastian, 30, Frau von George Sebastian, Mutter von Beth Ann, hält sich in Petra auf.

Abdullah Smith, Mitte 30, war früher jordanischer Kampfflieger und danach Erster Offizier der Phoenix 216, täuschte seinen Tod bei einem Flugzeugabsturz vor, wichtiger Pilot der Tribulation Force und in Petra im Einsatz.

Rayford Steele, Ende 40, flog als Flugkapitän für die Fluglinie Pan-Continental und verlor bei der Entrückung Frau und Sohn sowie seine zweite Frau bei einem Flugzeugabsturz. Er wurde Flugkapitän von Potentat Nicolai Carpathia und ist Gründungsmitglied der Tribulation Force; mittlerweile ein international gesuchter Flüchtling. Zuletzt wurde er in Petra gesehen.

Eleazar Tiberius, Anfang 50, einer der Ältesten in Petra und Vater von Naomi.

Naomi Tiberius, 20, Tochter von Eleazar, Computerfachfrau. Sie liebt Chang Wong und lebt in Petra.

Otto Weser, 50, Leiter einer kleinen Gruppe von deutschen Gläubigen, die nach Neu-Babylon geflohen sind. Jetziger Aufenthaltsort: Petra.

Lionel Whalum, Ende 40, früher Geschäftsmann, heute Pilot der Internationalen Handelsgesellschaft. Er ist als neuer Leiter der Handelsgesellschaft in Petra im Einsatz.

Cameron (Buck) Williams, Mitte 30, ehemaliger Chefreporter des Global Weekly sowie ehemaliger Herausgeber des Global Community Weekly. Er ist Gründungsmitglied der Tribulation Force und Herausgeber einer Internetzeitung mit dem Namen „Die Wahrheit". Seine Frau Chloe starb unter der Guillotine der Weltgemeinschaft. Zuletzt wurde er bei der Verteidigung der Jerusalemer Altstadt lebend gesehen.

Chang Wong, 21, war der Maulwurf der Tribulation Force im Hauptquartier der Weltgemeinschaft in Neu-Babylon. Als Leiter der Computerabteilung befindet er sich in Petra. Er liebt Naomi Tiberius.

Ming Toy Woo, Mitte 20, ist Changs Schwester und in zweiter Ehe mit Ree Woo verheiratet. Sie war früher Wachoffizier in einem belgischen Frauengefängnis und hält sich als Mitarbeiterin der Handelsgesellschaft in Petra auf.

Ree Woo, Mitte 20, Mann von Ming Toy Woo, ist Pilot und für die Tribulation Force in Petra im Einsatz.

Gustav Zuckermandel jr. (Zeke oder Z.), Ende 20, ist Urkundenfälscher und Spezialist für Verkleidungen. Sein Vater starb durch die Guillotine. Er ist in Petra im Einsatz.

Die Märtyrer

Al B. (Albie), Anfang 50, gebürtig aus Al Basrah im Norden Kuwaits. Er war Pilot und ein international tätiger Schwarzmarkthändler, Mitglied der Tribulation Force und wurde in Al Basrah ermordet.

Tsion Ben-Judah, Anfang 50, früher rabbinischer Gelehrter und ehemaliger israelischer Staatsmann. Er sprach im israelischen Fernsehen öffentlich über seinen Glauben an Jesus als den Messias, woraufhin seine Frau und seine beiden Kinder ermordet wurden. Nach seiner Flucht in die USA wurde er der geistliche Führer und Lehrer der Tribulation Force. Seine täglich aktualisierte Internetseite wurde von unzähligen Menschen gelesen. Er ging mit den jüdischen Flüchtlingen nach Petra und kam bei der Verteidigung der Jerusalemer Altstadt ums Leben.

Chloe Steele Williams, Mitte 20, war vor den Ereignissen Studentin an der Universität von Stanford und hat Mutter und Bruder bei der Entrückung verloren. Sie war die Tochter von Rayford, Ehefrau von Buck und Mutter des viereinhalbjährigen Kenny Bruce. Als Gründungsmitglied der Tribulation Force und Initiatorin und Leiterin der Handelsgesellschaft wurde sie von der Weltgemeinschaft umgebracht.

Die Feinde

Nicolai Jetty Carpathia, Ende 30, früher Präsident von Rumänien, danach Generalsekretär der Vereinten Nationen und schließlich selbst ernannter Potentat der Weltgemeinschaft. Drei Tage nach seiner Ermordung in Jerusalem kehrte er auf dem Palastgelände der Weltgemeinschaft in Neu-Babylon ins Leben zurück. Er führt die Streitkräfte der Einheitsarmee im Tal von Megiddo an und wurde zuletzt vor dem Herodestor auf der Suleimanstraße in Jerusalem gesehen.

Leon Fortunato, Ende 50, ist Carpathias rechte Hand. Derzeit ist er der allerhöchste geistliche Führer des Carpathianismus und verkündet den Potentat als auferstandenen Gott. Er hält sich auf dem Kommandoposten in Megiddo auf.

Suhail Akbar, Mitte 40, Carpathias Sicherheits- und Geheimdienstchef. Er hält sich auf dem Kommandoposten der Welteinheitsarmee in Megiddo auf.

Prolog

Rayford hatte sich an den Abstieg gemacht, und dieser war noch schwieriger als der Aufstieg. Er war ein wenig länger als geplant bei Chang und Naomi geblieben, darum ging er davon aus, dass Mac ihn bereits erwarten würde. George wiederum würde vermuten, dass er mittlerweile bei Mac eingetroffen war.

Von seinem Aussichtspunkt aus hatte er einen guten Blick über die etwa eine Meile entfernte Armee. Er griff nach seinem Telefon, um Mac zu beruhigen, als ihm klar wurde, dass irgendetwas passiert war. Die vordersten Linien lösten sich wieder auf. Vermutlich hatte George ein weiteres Mal die Energiewaffen abgefeuert.

Dieses Mal jedoch nahm die Welteinheitsarmee den Angriff nicht so gelassen hin, trotz der anschließenden Verwirrung. Rayford hörte das Dröhnen von Vergeltungsfeuer, das an Donner bei einem heftigen Gewitter erinnerte. Er wusste ein wenig über Gewehre und Munition Bescheid, sodass ihm klar war, dass Carpathias Truppen zu weit entfernt waren, um Schaden anzurichten. Seiner Meinung nach würden die Stellungen außerhalb von Petra unbeschadet bleiben.

Er irrte sich. Vielleicht waren ihre Kanonen größer, als er angenommen hatte, auf jeden Fall flogen die Kugeln an den Stellungen vorbei und ihm um die Ohren. Als eine von ihnen unmittelbar vor ihm explodierte, wurde Rayford beinahe aus seinem Wagen geschleudert. Er klammerte sich mit seiner freien Hand am Griff fest und sein Telefon flog 100 Meter weit einen Felsen hinunter.

Und jetzt geriet sein Fahrzeug außer Kontrolle. Er wurde vom Sitz hochgeschleudert und landete hart wieder auf der Sitzfläche. Das Fahrzeug hüpfte und rollte zur Seite. Die Frage, ob er darauf sitzen bleiben sollte oder nicht, war nicht das Einzige, das ihn beschäftigte, und sehr schnell löste sich auch diese Frage in Wohlgefallen auf. Ein weiterer Schlag und er konnte sich nicht mehr festhalten. Er stürzte aus dem Wagen, behielt das Fahrzeug jedoch im Blick. Es krachte gegen einen Felsen und stürzte hinab in ein Tal.

Rayford bemühte sich nicht, seinen Sturz abzubremsen. Er legte Hände und Arme an und versuchte locker zu bleiben, mit aller Macht gegen den natürlichen Instinkt anzukämpfen. Der Abhang war sehr steil, und er rollte zu schnell, als dass er irgendetwas tun könnte. Jetzt konnte er nur noch auf eine weiche Landung hoffen.

Etwa drei Meter von ihm entfernt schlug eine Kugel ein. Rayford wurde gegen einen spitzen Stein geschleudert und hörte ein leises Rauschen wie von Wasser, als er auf ein dorniges Gestrüpp zurollte. So unangenehm diese Dornen auch aussahen, sie waren sicher weicher als das, was ihn gerade getroffen hatte.

Rayford konnte sein Körpergewicht verlagern, wurde langsamer und landete in den Dornen. Erst jetzt wurde ihm klar, was dieses Plätschern bedeutete. Mit jedem Schlag seines Herzens, das jetzt immer schneller schlug, strömte Blut aus der Wunde an seiner Schläfe.

Er drückte mit der Hand gegen den Kopf und spürte das warme Blut nun an seiner Hand. Er drückte mit aller Macht dagegen, in der Hoffnung, die Blutung ein wenig einzudämmen. Aber Rayford befand sich jetzt in Gefahr – in tödlicher Gefahr. Niemand wusste genau, wo er sich befand. Er hatte weder Kommunikations- noch Transportmittel. Er wollte nicht einmal über seine Verletzungen nachdenken, denn was auch immer er hatte, es war unwichtig im Vergleich zu der Wunde an seinem Kopf. Er brauchte Hilfe, und zwar schnell, sonst würde er innerhalb von Minuten tot sein.

Rayfords Arme waren abgeschürft und er spürte Schmerzen in beiden Knien und einem Knöchel. Mit seiner freien Hand zog er sein Hosenbein hoch und wünschte, er hätte es nicht getan. Irgendetwas hatte ihm das Fleisch am Knöchel aufgeschlitzt, aber auch mit seinem Knochen war etwas passiert.

Konnte er laufen? Wagte er einen Versuch? Er war zu weit von den anderen entfernt, um kriechen zu können. Er wartete, bis sein Pulsschlag sich verlangsamte und er sein Gleichgewicht wiederfand. Mac und seine Leute waren etwa eine Meile von ihm entfernt. Er konnte sie nicht einmal sehen. Zurückgehen konnte er auch nicht mehr. Er rollte sich auf die Seite und rappelte sich mühsam hoch. Eine Hand hielt er fest auf seine Wunde an der Schläfe gedrückt.

Rayford versuchte aufzustehen. Nur ein Bein gehorchte ihm, das Bein mit dem verletzten Knöchel. Vermutlich hatte er sich das Schienbein des anderen gebrochen. Er versuchte zu hüpfen, aber der Abhang war so steil, dass er sich erneut nicht mehr halten konnte. Nur mit Mühe hüpfte er weiter, wurde aber mit jedem Hüpfer schneller und drohte, das Gleichgewicht zu verlieren. Was immer er tat, er konnte seine Hand nicht von seiner Schläfe nehmen, und er wagte nicht, sich erneut zu Boden sinken zu lassen.

„Herr, jetzt wäre ein wirklich passender Augenblick für deine Wiederkunft."

Chang spürte, dass irgendetwas passieren würde. Er hatte Signale von Satelliten abgefangen, die sich in einer geosynchronen Laufbahn befanden und die Kommunikation zwischen den Truppen unterstützten. Die gegnerischen Truppen standen kurz davor, sich in Bewegung zu setzen. Das musste er den Verantwortlichen mitteilen.

Er rief George an. „Rechnet mit einem Vormarsch in 60 Sekunden", sagte er.

„Wir sind bereits beschossen worden, rief George. „Du meinst, es kommt noch mehr?

„Ja, sie werden vorrücken."

„War Rayford bei dir?"

„Hat sich eben wieder auf den Weg gemacht. Er wollte zu Mac."

„Danke. Ruf Mac an, ja? Ich werde die anderen informieren."

Chang rief Mac an und warnte auch ihn.

„Hey, sagte Mac, „ich kann Sebastian nicht erreichen und Ray ist überfällig.

„Ist auf dem Weg", sagte Chang.

Er rief Buck an. „Rechnet mit –"

Aber die Verbindung brach ab. Er wählte erneut. Nichts.

„Sie kommen! Sie kommen!"

Buck hörte, wie ein junger Rebell diese Worte schrie, als sein Telefon gerade läutete; er sah einen Brandsatz über das Rockefeller-Museum fliegen, geradewegs auf ihn zu. Die Welteinheitsarmee rückte nun von allen Seiten vor. Er hielt sein Telefon ans Ohr, als eine Bombe unmittelbar vor ihm in die Wand einschlug.

Kurz bevor die Bombe ein Loch in die Mauer riss, erkannte er noch Changs Stimme am anderen Ende der Leitung. Steinsplitter und Schrapnelle drangen in seine rechte Körperhälfte ein und unterbrachen die Verbindung. Eines seiner Gewehre wurde ihm aus der Hand gerissen. Er spürte einen Schlag an der Hüfte und in seinem Nacken, als der Boden unter ihm nachgab.

Einer der Jungen neben ihm wurde in die Luft geschleudert und schlug hart auf dem Pflaster auf.

Buck war entschlossen, auf der Mauer zu reiten wie auf einer Welle. Er griff sich an den Hals und spürte, dass dort Blut hervorquoll. Er war kein Arzt, aber er wusste, dass eine Halsschlagader verletzt war – kein kleines Problem.

Als die Mauer langsam in sich zusammenstürzte, blieb er darauf stehen und versuchte, mit einer Hand das Gleichgewicht zu halten, da er die andere an seine Wunde presste. Sein Gewehr rutschte ihm von der Schulter in die linke Hand, doch als er sich darauf abstützen wollte, fiel es zu Boden. Er war unbewaffnet, stürzte ab und war tödlich verletzt.

Und der Feind rückte näher.

Rayford konnte seinen Sturz nur mit seiner freien Hand abfangen, da er es nicht wagte, den Druck an seiner Schläfe zu verringern. Er schlug mit dem Kinn auf und rutschte in einem Winkel von 45 Grad weiter. Es hatte keinen Sinn mehr zu laufen. Er konnte jetzt nur noch kriechen und versuchen, irgendwie am Leben zu bleiben.

Bucks Füße verfingen sich in den Spalten zwischen Trümmern der Mauer und sein Oberkörper kippte vornüber. Er hing nun mit dem Kopf nach unten in der zusammenstürzenden Stadtmauer. Seine Hüfte war aufgerissen und blutete ebenfalls und das Blut stieg ihm in den Kopf.

Sogar im Inneren des Computerzentrums in der Felsenstadt spürte Chang die Erschütterung der Erde, die von den Schritten der Millionen von Soldaten stammte, die nun auf Petra vorrückten. Er klickte hierhin und dorthin, legte Schalter um und versuchte, verschiedene Anrufe zu tätigen. Wie weit würde Gott dies gehen lassen, bis er den rettenden König sandte?

Gegen die Bewusstlosigkeit ankämpfend, tastete er sich vor, eine Hand ausgestreckt, die andere auf die Wunde gepresst. Mit jedem Zentimeter schien der Winkel steiler zu werden, der Weg unebener. Mit jedem Schlag seines Herzens, mit jedem Blutstoß, jedem stechenden Schmerz fragte er sich, wozu das gut sein sollte. Wie wichtig war es, am Leben zu bleiben? Wofür? Für wen?

„Komm, Herr Jesus."

Der Schwindel überwältigte ihn. Die Schmerzen wurden unerträglich. Vermutlich war eine Lunge verletzt. Sein Atem kam stoßweise, mühsam, schmerzhaft. Das erste Anzeichen für das Ende war der seltsame Rhythmus seines Herzens. Es raste, dann hüpfte es, dann flatterte es. Zu hoher Blutverlust. Das Gehirn wurde nicht genügend durchblutet, bekam nicht genügend Sauerstoff.

Entsetzliche Müdigkeit verdrängte die Panik. Die Bewusstlosigkeit wäre eine große Erleichterung.

Und so ließ er sie zu. Reglos blieb er liegen. Seine Lunge drohte regelrecht zu platzen. Sein Herz flatterte und blieb stehen. Das pulsierende Blut sammelte sich in einer Pfütze unter ihm.

Trotz seiner weit aufgerissenen Augen sah er nichts mehr.

„Herr, bitte."

Er hörte das Herannahen des Feindes. Er spürte es. Aber bald fühlte er nichts mehr. Sein Blut hörte auf zu fließen, kein Lüftchen regte sich. Sein Körper erschlaffte und er starb.

„Sofort nach den Tagen der großen Not wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen."

Matthäus 24,29–30

1

Mac McCullum suchte die Umgebung von Petra mit einem starken Feldstecher ab. Rayford sollte eigentlich mittlerweile bei ihm eingetroffen sein.

Macs Uhr zeigte 13 Uhr an – ein Uhr mittags nach carpathianischer Zeit. Es war sehr heiß, sicher mindestens 38 Grad. Der Schweiß tropfte ihm von den Haaren in den Nacken und durchnässte sein Hemd. Kein Lüftchen regte sich, und Mac fragte sich, wie sein mit Sommersprossen übersätes, wettergegerbtes Gesicht wohl in ein paar Tagen aussehen würde.

Ohne den Blick vom Fernglas zu nehmen, holte Mac sein Telefon hervor und wählte Chang Wongs Nummer im Computerzentrum. „Wo steckt Ray?"

„Das wollte ich Sie auch gerade fragen, erwiderte Chang. „Er ist vor 45 Minuten von hier aufgebrochen und niemand hat ihn seither gesehen.

„Was gibt es Neues von Buck?"

„Nichts."

Mac bemerkte das Zögern. „Seit wann?"

„Äh, Rayford hat heute Vormittag noch mit ihm gesprochen."

„Und?"

Wieder ein Zögern. „Keine nennenswerten Neuigkeiten."

„Was soll das heißen, Chang?"

„Nichts."

„Das habe ich verstanden. Also, was ist los?"

„Nichts, das nicht in Kürze behoben –"

„Ich hasse zweideutige Äußerungen, Kumpel. Mac suchte weiter die Felsen ab. Trotz seiner jahrelangen Erfahrung beschleunigte sich sein Pulsschlag. „Wenn du es mir nicht sagst, werde ich ihn selbst anrufen.

„Buck?"

„Wen denn sonst?"

„Ich habe es versucht. Meine Sensoren zeigen an, dass sein Telefon nicht mehr funktionsfähig ist."

„Wurde es abgestellt?"

„Das ist sehr unwahrscheinlich, Mr McCullum."

„Das will ich doch hoffen. Vielleicht eine Störung? Oder es ist defekt?"

„Ich hoffe Letzteres, Sir."

„Ist denn wenigstens das GPS noch aktiv?"

„Nein, Sir."

Chaim Rosenzweig hatte nicht geschlafen, und nach zwei leichten Mahlzeiten, die beide aus Manna bestanden, hätte er eigentlich erschöpft sein müssen. Aber nein. Das war der Tag. Er spürte, wie die Erregung in ihm hochstieg. Seine Gedanken wirbelten durcheinander, während sein Herz sich nach dem größten Ereignis in der Geschichte dieses Kosmos sehnte.

Die Ratgeber des alten Mannes, ein halbes Dutzend Älteste, saßen mit ihm in Petra zusammen. Der kugelrunde Eleazar Tiberius erklärte, die israelischen Flüchtlinge in ihrer Obhut seien genauso ruhelos wie sie. „Können wir ihnen denn gar nichts mitteilen?", fragte er.

„Ich habe da so eine Idee, wie wir sie beschäftigen könnten, meinte Chaim. „Aber was soll ich ihnen denn sagen?

„Ich bin noch nicht so lange dabei wie Sie, Rabbi, aber –"

„Bitte, wandte Chaim mit erhobener Hand ein. „Sparen Sie sich diesen Titel für Dr. Ben-Judah auf. Ich bin nur ein Schüler, der in diese Stellung hineingestolpert ist –

„Wie auch immer, fuhr Eleazar fort, „die Leute wollen den genauen Zeitpunkt der Wiederkunft des Messias wissen. Ich meine, wenn sie sieben Jahre nach der Unterzeichnung des Bundes zwischen dem Antichrist und Israel stattfinden soll, wie Sie und Dr. Ben-Judah denken, ist damit der genaue Zeitpunkt gemeint? Ich erinnere mich, dass die Unterzeichnung gegen vier Uhr nachmittags israelischer Zeit stattfand, und zwar heute vor sieben Jahren.

Chaim lächelte. „Ich habe keine Ahnung. Allerdings weiß ich Folgendes: Gott hat seine eigene Zeitrechnung. Glaube ich, dass der Messias heute wiederkommt? Ja. Werde ich beunruhigt sein, wenn er erst morgen kommt? Nein. Das hat keinen Einfluss auf meinen Glauben. Aber ich rechne bald mit ihm."

„Und wie wollen Sie die Leute beschäftigen?"

„Irgendwie müssen wir die Wartezeit ausfüllen. Ich bin auf eine Videodisk mit einer sehr interessanten Rede eines Afroamerikaners gestoßen, die dieser vor der Jahrhundertwende gehalten hat. Natürlich ist er längst im Himmel. Ich schlage vor, wir rufen das Volk zusammen und spielen sie ab."

„Unser Herr könnte in der Zwischenzeit wiederkommen", wandte einer der Ältesten ein.

„Umso besser."

„Es sind noch immer Ungläubige unter uns", gab Eleazar zu bedenken.

Chaim schüttelte den Kopf. „Ich gestehe, das verwirrt und beunruhigt mich, aber andererseits ist auch das die Erfüllung einer Prophezeiung. Viele Israeliten haben sich in Petra in Sicherheit gebracht. Sie halten Jesus für den einflussreichsten Menschen, der jemals gelebt hat, aber sie haben ihr Vertrauen noch nicht in ihn gesetzt. Sie erkennen nicht an, dass er der lang ersehnte Messias ist, und haben ihn folglich nicht als ihren Erlöser angenommen. Die Predigt auf der CD-Rom ist evangelistisch ausgerichtet. Vielleicht hilft sie den Unentschlossenen ja, vor der Wiederkunft des Messias eine Entscheidung zu treffen."

„Das ist besser, als bis zu dem Ereignis zu warten", meinte jemand.

„Wir werden den Film um zwei Uhr abspielen, erklärte Chaim und erhob sich. „Sagt den Leuten Bescheid. Wir wollen mit einem Gebet schließen.

„Entschuldigung, unterbrach Eleazar, „aber empfinden Sie die Abwesenheit von Dr. Ben-Judah genauso schmerzlich wie ich?

„Mehr, als Sie ahnen, Eleazar. Lassen Sie uns für ihn beten und ich werde ihn gleich anrufen. Ich würde dem Volk gern Grüße von ihm ausrichten und von ihm erfahren, was in Jerusalem vor sich geht."

Mac entdeckte etwa eine Meile von seiner Position entfernt farbige Metallstücke. Oh nein.

Ein roter Benzintank und ein Reifen, die genauso aussahen wie Teile von Rayfords Geländewagen. Nur mit Mühe konnte Mac seine Hände ruhig halten, als er in einem weiten Bogen nach Hinweisen über den Verbleib seines Freundes suchte. Der Geländewagen war vielleicht von einer Rakete getroffen worden oder beim Absturz zerschellt. Vielleicht, dachte Mac, ist es ein gutes Zeichen, dass ich keine Spur von Rayford entdecken kann.

Mac rief erneut bei Chang an. „Ich störe nur ungern schon wieder, begann er, „aber was sagt dein Sensor über Rays Telefon?

„Ich hatte schon befürchtet, dass Sie fragen werden. Auch das funktioniert nicht mehr, aber das GPS ist noch aktiviert. Meinem Bildschirm kann ich entnehmen, dass es in einer tiefen Felsspalte etwas mehr als 1300 Meter unter Ihnen liegt."

„Ich steige runter."

„Warten Sie, Mr McCullum."

„Was ist?"

„Ich habe eine Kamera dorthin gerichtet. Dadurch kann ich sehen, dass niemand reinsteigen kann."

„Du siehst das Telefon?"

„Nein, aber ich weiß, dass es dort ist. Es kann nur dort sein. Die Spalte ist zu schmal."

„Dann hast du also auch den Geländewagen gesehen?"

„Ich suche noch danach."

„Ich habe ihn schon entdeckt. Wenn das Telefon südlich von mir liegt, dann schau mal etwa 20 Grad östlich."

„Einen Augenblick … ja, da ist er."

„Aber es gibt kein Anzeichen von Ray. Ich denke, es ist wohl das Beste, wenn ich selbst nachsehe."

„Sir? Könnten Sie nicht jemand anderen schicken?"

„Warum? Ich drehe hier doch eh nur Däumchen. Big Dog One hat die Truppen unter Kontrolle."

„Offen gesagt, mir wäre es lieber, wenn Sie nach Jerusalem fliegen würden."

„Willst du mir nicht erklären, was los ist?"

„Kommen Sie lieber her, Mr McCullum. Ich habe Captain Steele mein Wort gegeben, aber ich denke, Sie und Dr. Rosenzweig sollten darüber informiert werden."

Kurz nach halb zwei Uhr nachmittags traf Mac im Computerzentrum tief in den Höhlen von Petra ein. Chaim kam ihm entgegen, während Chang ihm nur kurz zunickte, ohne den Blick von seinen zahlreichen Bildschirmen abzuwenden. Schließlich erhob er sich doch und die drei Männer zogen sich in eine stille Ecke zurück. Mac bemerkte die verstohlenen Blicke, die die Computerfachleute in ihre Richtung warfen.

„Es gibt keine Möglichkeit, Ihnen diese Neuigkeit schonend beizubringen, begann Chang. „Captain Steele hat Naomi und mir heute Morgen erzählt, dass Dr. Ben-Judah bei den Kämpfen in Jerusalem ums Leben gekommen ist. Diese Information hat er von Mr Williams.

Mac versteifte sich.

Chaim barg das Gesicht in den Händen. „Ich hoffe, er musste nicht allzu sehr leiden", seufzte der alte Mann.

„Da Captain Steele jetzt vermisst wird –"

„Was denn, er auch?, fragte Chaim. „Und ich kann Cameron ebenfalls telefonisch nicht erreichen …

„Ich hatte das Gefühl, Sie beide sollten das wissen. Ich meine, morgen um diese Zeit wird das alles bedeutungslos sein."

„Vielleicht sogar schon um vier Uhr heute Nachmittag, erklärte Chaim. „Die Frage ist jetzt, was wir sagen oder was wir tun sollen.

„Wir können gar nichts tun, meinte Mac. „Ich werde Abdullah Smith bitten, nach Ray zu suchen, da ich, wie Chang meint, lieber nach Jerusalem fliegen sollte.

Verblüfft starrte Chaim ihn an.

„Allerdings, bekräftigte Chang. „So, wie es aussieht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Mr Smith nur die sterblichen Überreste von Captain Steele finden wird. Es tut mir leid, wenn ich so offen bin.

„Aber ein Flug nach Jerusalem, und das zu diesem Zeitpunkt?, wandte Chaim ein. „Nur um zu sehen, ob Cameron –

„Ich würde mir wünschen, dass man nach mir sieht, wenn ich an seiner Stelle wäre, meinte Mac. „Ich weiß, er ist vielleicht nicht mehr am Leben, und Jesus wird auf jeden Fall wiederkommen, aber da jetzt auch Tsion tot ist, würde ich gern hinfliegen und Buck hierherholen.

„Und wenn auch nur für eine Stunde", meinte Chaim. Es war eher eine Aussage und keine Frage.

„Wie ich schon sagte, ich würde es mir wünschen."

„Und was sagen wir den Menschen?", fragte Chaim erneut.

Minuten später stand Mac in Gus Zuckermandels Unterkunft und erklärte dem jungen Mann sein Vorhaben. „Und jetzt kommt der Haken, Z. Ich möchte in zehn Minuten aufbrechen."

„Können Sie mir 20 geben?"

„15."

„Abgemacht."

„Was kannst du mir anbieten, Z.?", fragte Mac. Der junge Fälscher zog eine Schublade auf, blätterte mehrere Aktenordner durch und legte einen aufgeschlagen auf den Tisch.

„Ihre neue Identität, erklärte Zeke. Er ging zu einem Schrank und öffnete diesen. Darin hingen zwei Dutzend vollständige schwarze Uniformen der Welteinheitsarmee, von den Helmen bis zu den Stiefeln. „Suchen Sie sich eine aus, die Ihnen passt. In der Zwischenzeit bereite ich die Dokumente vor. Vergessen Sie die Handschuhe nicht. Zwar überprüft im Augenblick niemand mehr das Loyalitätszeichen, aber sicher ist sicher.

„Wie machst du das, Z.?", fragte Mac, während er sich eine Uniform aussuchte, die ihm zu passen schien.

„Mit viel Hilfe. Sebastians Männer haben ein paar Soldaten getötet, und ich habe eine kleine Truppe zusammengestellt, die ausschwärmt und die Sachen einsammelt – Papiere, Kleider und alles."

„Waffen auch?"

„Natürlich."

Mac zog die Uniform an. Sie passte wie angegossen. Zeke mischte unterdessen ein Gebräu zusammen.

„Sie sehen gut aus, Mac, sagte er. „Das Problem ist nur, Sie müssen ein Farbiger sein.

„Und das kannst du in ein paar Minuten hinkriegen?"

„Wenn Sie mitspielen."

„Ich bin dabei."

Mac legte seinen Helm ab, zog die Jacke, das Hemd und die Handschuhe aus. Zeke trug die dunkelbraune Mixtur auf seine Haut auf, von den Schultern bis zum Haaransatz. „Behalten Sie den Helm auf, denn ich habe nicht die Zeit, auch noch die Haare entsprechend anzupassen."

„Geht klar."

„Und Ihre Hände färben wir auch, nur für den Fall. Zeke trug die Farbe bis zu den Fingerspitzen auf die Arme auf. „Das trocknet in zweieinhalb Minuten. Dann noch ein Foto und Sie können los. Grüßen Sie Buck und Tsion von mir.

Mac zögerte. „Das mache ich. Zeke, du bist ein Genie."

Der junge Mann schnaubte. „Ich bin hier, um zu dienen."

Als er alle Papiere hatte, rannte Mac zu einem Hubschrauber. Unterwegs rief er Abdullah Smith an.

„Es gibt noch nichts Neues, Mac. Ich werde sofort Bescheid geben, sobald ich was gefunden habe."

Von der Luft aus sah Mac, wie die Menschen aus allen Ecken Petras zum zentralen Sammelplatz strömten.

Chaim machte sich Sorgen über die Stimmung der Leute. Eine so große Menge hatte er in Petra noch nie zusammengerufen. Die Menschen waren laut, unruhig, nervös. Er hörte nervöses Gelächter, beobachtete, wie sich einige umarmten. Immer wieder wanderte ihr Blick zum Himmel. Auch er sah nach oben.

„Meine lieben Brüder und Schwestern, begann er, „sowie liebe Suchende und Unentschlossene unter uns, bitte versucht euch zu beruhigen. Bitte! Wir alle erwarten natürlich die bevorstehende Wiederkunft unseres Herrn und Heilands, und ich kann mir kein größeres Privileg vorstellen, als dass er wiederkommt, während wir noch hier zusammen sind. Aber –

Er wurde von donnerndem Applaus unterbrochen.

Chaim forderte sie auf, sich zu setzen. „Ich teile eure Begeisterung! Natürlich weiß ich, dass euch ausschließlich Jesu Wiederkunft beschäftigt, doch ich dachte, es wäre gut, wenn wir uns an diesem Nachmittag besonders auf Jesus Christus ausrichten. Noch immer haben sich viele von uns nicht dazu durchringen können, das für sich in Anspruch zu nehmen, was er für sie getan hat. Wir wissen nicht, was in dem Augenblick geschehen wird, wenn er zurückkehrt – ob Gott den Zweiflern, Spöttern und den Ablehnenden gestatten wird, ihre Meinung zu ändern. Betet, dass er euer Herz nicht wegen eurer Rebellion oder eures Unglaubens verhärtet. Zweifellos gibt es genügend Beweise für die Wahrheit von Gottes Plan.

Lasst euch von den Gedanken eines großen Predigers vergangener Zeit ansprechen. Sein Name war Shadrach Meshach Lockeridge und seine Botschaft trägt die Überschrift: ‚Mein König ist …‘"

Chaim gab das Zeichen zum Abspielen des Films. Dieser wurde an zwei glatte weiße Steinwände projiziert, die so hoch waren, dass alle den Film sehen konnten. Der Ton wurde über Lautsprecher verstärkt, damit alle das Gesagte gut verstehen konnten.

Lockeridge war ein ausgezeichneter Rhetoriker, der sehr abwechslungsreich sprach. Der Film setzte gegen Ende der Predigt ein, wo er zur Höchstform auflief.

„Die Bibel beschreibt meinen König als einen siebenfachen König. Er ist der König der Juden, das heißt, ein König der Völker. Er ist der König Israels, also ein nationaler König. Er ist der König der Gerechtigkeit. Er ist der König der Zeitalter. Er ist der König des Himmels. Er ist der König der Herrlichkeit. Er ist der König der Könige. Er ist nicht nur ein siebenfacher König, sondern auch der Herr aller Herren. Das ist mein König. Also, ich frage mich, kennt ihr ihn?"

Hunderttausende applaudierten und viele sprangen auf. Sie setzten sich wieder hin, als Lockeridge fortfuhr: „David sagte: ‚Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes, vom Werk seiner Hände

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