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Die Rückkehr - Finale 7: Die letzten Tage der Erde
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Die Rückkehr - Finale 7: Die letzten Tage der Erde
eBook398 Seiten5 Stunden

Die Rückkehr - Finale 7: Die letzten Tage der Erde

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Über dieses E-Book

Der Tod Nicolai Carpathias stürzt die Welt in tiefe Verzweiflung. Eine erbarmungslose Jagd nach dem Attentäter beginnt, den man unter den Mitgliedern der Tribulation Force vermutet.

Nur um Haaresbreite können diese unterdessen den Häschern der Weltgemeinschaft entkommen. Ist ihr Versteck noch sicher? Hat tatsächlich ein Mitglied der Tribulation Force den Mord begangen? Und wem können sie noch trauen?

Die Ereignisse überschlagen sich und die Erde wird zum Schauplatz einer riesigen Schlacht zwischen den Mächten der Finsternis und des Lichts. Plötzlich erleben die Mitglieder der Tribulation Force die Erfüllung einer weiteren Prophezeiung: die Rückkehr Carpathias! Aber ist der Auferstandene wirklich Nicolai Carpathia?
SpracheDeutsch
HerausgeberGerth Medien
Erscheinungsdatum24. Apr. 2015
ISBN9783961221042
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    Buchvorschau

    Die Rückkehr - Finale 7 - Tim LaHaye

    42 Monate nach Beginn der Trübsalszeit

    Die Christen

    Rayford Steele, Mitte 40, flog als Flugkapitän für die Fluglinie Pan-Continental und verlor bei der Entrückung Frau und Sohn. Nach den dramatischen Ereignissen wurde er Flugkapitän der Weltgemeinschaft und gehörte zu den ersten Mitgliedern der Tribulation Force. Mittlerweile ist er ein international gesuchter Flüchtling; auf der Flucht aus Israel, dem Schauplatz des Attentats auf Carpathia.

    Cameron „Buck" Williams, Anfang 30, ehemaliger Chefreporter des Global Weekly und früherer Herausgeber des Global Community Weekly, gehörte zu den ersten Mitgliedern der Tribulation Force. Mittlerweile ist er Herausgeber einer Internet-Zeitung mit dem Namen „Die Wahrheit". Augenblicklich ist er ein international gesuchter Flüchtling, der sich gerade in Israel aufhält.

    Chloe Steele Williams, Anfang 20, war vor den Ereignissen Studentin an der Stanford-Universität und hat Mutter und Bruder bei der Entrückung verloren. Sie ist die Tochter von Rayford, Ehefrau von Buck und Mutter des 14 Monate alten Kenny Bruce. Darüber hinaus ist sie Leiterin und Initiatorin der „Internationalen Handelsgesellschaft", einem Untergrundnetzwerk von Christen. Auch sie gehörte zu den ersten Mitgliedern der Tribulation Force und hat auf der Flucht vor der Weltgemeinschaft in dem Versteck der Tribulation Force Unterschlupf gefunden.

    Tsion Ben-Judah, Ende 40, ist Rabbi und ehemaliger israelischer Staatsmann. Er sprach im israelischen Fernsehen öffentlich über seinen Glauben an Jesus als den Messias, woraufhin seine Frau und seine beiden Kinder ermordet wurden. Danach floh er in die USA und wurde zum geistlichen Führer der Tribulation Force. Über das Internet kommuniziert er täglich mit mehr als einer Milliarde Menschen. Tsion wohnt ebenfalls im Versteck der Tribulation Force in Mount Prospect.

    Mac McCullum, Ende 50, ist der Pilot Carpathias und wohnt im Hauptquartier der Weltgemeinschaft in Neu-Babylon.

    David Hassid, Mitte 20, ist hochrangiger Angestellter der Weltgemeinschaft in Neu-Babylon.

    Annie Christopher, Anfang 20, ist Offizier der Weltgemeinschaft und Leiterin der Transportabteilung für die Phoenix 216. Sie liebt David Hassid und wohnt in Neu-Babylon.

    Lea Rose, Ende 30, ist Oberschwester im Arthur Young Memorial Hospital in Palatine. Sie hält sich im Auftrag der Tribulation Force in Brüssel auf.

    Tyrola „T." Mark Delanty, Ende 30, ist der Besitzer und Leiter des Flughafens in Palwaukee, Illinois.

    Mr und Mrs Lukas „Laslo" Miklos, Mitte 50, sind die Besitzer einer Lignitmine in Griechenland.

    Abdullah Smith, Anfang 30, war früher jordanischer Kampfflieger und ist heute Erster Offizier der Phoenix 216.

    Die Feinde

    Nicolai Jetty Carpathia, Mitte 30, war während der dramatischen Ereignisse Präsident von Rumänien und wurde dann Generalsekretär der Vereinten Nationen. Carpathia war bis zu seiner Ermordung in Jerusalem selbst ernannter Potentat der Weltgemeinschaft und liegt im Palast der Weltgemeinschaft in Neu-Babylon aufgebahrt.

    Leon Fortunato, Anfang 50, ist Carpathias rechte Hand und möglicher Nachfolger. Augenblicklich ist er Supreme Commander der Weltgemeinschaft und wohnt im Hauptquartier der Weltgemeinschaft in Neu-Babylon.

    Die Unentschlossenen

    Hattie Durham, Anfang 30, ist ehemalige Flugbegleiterin der Pan-Continental. Nach der Entrückung wurde sie Assistentin und Geliebte von Nicolai Carpathia. Nachdem die Beziehung auseinanderging und dieser versuchte, sie zu ermorden, wohnte Hattie eine Zeit lang im Versteck der Tribulation Force, bevor sie von dort floh und von den Truppen der Weltgemeinschaft in Belgien inhaftiert wurde.

    Dr. Chaim Rosenzweig, Ende 60, ist israelischer Botaniker und Staatsmann. Darüber hinaus ist er der Entdecker einer Formel, die Israels Wüste zum Blühen brachte, und wurde vom Global Weekly zum „Mann des Jahres" gekürt. Er wohnt in Jerusalem und hat allem Anschein nach einen Schlaganfall erlitten.

    „Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell."

    Offenbarung 11,14

    Prolog: Was bisher geschah …

    Als er den Schuss vernahm, hatte sich Buck unter einer Tribüne in Sicherheit gebracht. Zu beiden Seiten drängten Menschen an ihm vorbei und er sah das Strahlen auf einigen Gesichtern. Waren das vielleicht Menschen, die an der Klagemauer zum Glauben gekommen waren und miterlebt hatten, wie Carpathia ihre Helden ermordet hatte?

    Als Buck zur Bühne hinübersah, sprangen die Potentaten gerade hinunter. Chaim wirkte wie gelähmt.

    Carpathia lag auf der Bühne. Aus Augen, Nase und Mund lief ihm Blut, und Buck hatte den Eindruck, dass er auch oben am Kopf blutete. Das Mikrofon an seinem Rockaufschlag war noch eingeschaltet, und da Buck direkt unter dem Lautsprecherturm lag, hörte er Nicolais heiseres Flüstern: „Aber ich dachte … ich habe alles getan, was du wolltest."

    Fortunato beugte sich über Carpathias Brust, legte den Arm unter seinen Kopf und bettete ihn in seinen Schoß. Jammernd wiegte er seinen Potentaten hin und her.

    „Sie dürfen nicht sterben, Exzellenz!, wimmerte Fortunato. „Wir brauchen Sie. Die Welt braucht Sie! Ich brauche Sie!

    Die Sicherheitskräfte umringten sie mit gezückten Uzis. Buck reichte es. Für einen Tag hatte er genügend traumatische Erlebnisse gehabt. Wie gebannt starrte er auf Carpathias blutverschmierten Hinterkopf.

    Die Wunde war tödlich. Und Buck konnte auch sehen, wodurch sie verursacht worden war.

    Zwei Stunden später wurde von Seiten der Weltgemeinschaft der Tod Carpathias bestätigt. Immer wieder wurde Fortunatos Kommentar gesendet.

    „Wir werden im Geist unseres tapferen Führers, Gründers und moralischen Ankers, Potentat Nicolai Carpathia, weitermachen. Die Todesursache wird bis zur vollständigen Klärung noch vertraulich behandelt. Aber Sie können versichert sein, dass der Schuldige seiner gerechten Strafe nicht entgehen wird."

    Die Bevölkerung wurde darüber aufgeklärt, dass der Leichnam des ermordeten Potentaten im Palast in Neu-Babylon bis zum Begräbnis am Sonntag aufgebahrt werden würde.

    „Wir dürfen das Fernsehgerät nicht abstellen, Chloe, ermahnte Tsion. „Wir müssen davon ausgehen, dass die Auferstehung gefilmt werden wird.

    Doch als der Samstagmorgen in Mount Prospect in den Samstagabend überging, begann sich sogar Tsion zu wundern. In der Bibel war kein Tod durch eine Kugel vorhergesagt. Der Antichrist sollte an einer Kopfwunde sterben und schließlich wieder lebendig werden. Carpathia lag noch immer aufgebahrt in Neu-Babylon.

    Als der Sonntag anbrach, betrachtete Tsion mit finsterem Gesicht die Trauernden, die an dem Glassarg im sonnenüberfluteten Hof des Palastes der Weltgemeinschaft vorüberzogen. Er begann zu zweifeln.

    Hatte er sich vielleicht geirrt?

    Zwei Stunden vor der Beisetzung wurde David Hassid in Leon Fortunatos Büro gerufen. Leon und die Leiter des Geheimdienstes und der Sicherheitskräfte saßen konzentriert vor einem Fernsehbildschirm. In Leons Gesicht stand tiefe Trauer und der Wunsch nach Rache geschrieben. „Sobald Seine Exzellenz im Grab liegt, sagte er mit belegter Stimme, „wird der Fall abgeschlossen werden. Die Verfolgung seines Mörders kann nur helfen. Sehen Sie sich das an, David. Die verschiedenen Blickwinkel sind versperrt, aber sehen Sie sich die Szene aus der Frontalen an. Sagen Sie mir, ob Sie sehen, was wir sehen.

    David sah genau hin. Oh nein!, dachte er. Das kann nicht wahr sein!

    „Nun?, fragte Leon und blickte ihn an. „Gibt es Zweifel?

    David zögerte, aber das bewirkte nur, dass nun auch die anderen beiden ihn ansahen.

    „Diese Kamera lügt nicht, meinte Leon. „Wir haben unseren Attentäter, nicht wahr?

    Sosehr er sich wünschte, eine andere Erklärung anbieten zu können für das, was offensichtlich war, David würde nur seine Position aufs Spiel setzen, wenn er es versuchte.

    Er nickte. „Allerdings."

    Der Montag der Gala-Woche

    Lea Rose war stolz darauf, dass sie auch unter Druck noch in der Lage war, klar und logisch zu denken. Ein Jahrzehnt lang war sie Oberschwester in einem großen Krankenhaus gewesen und hatte dort in den vergangenen dreieinhalb Jahren zu den wenigen Christen gehört. Nur durch ihren wachen Verstand war es ihr gelungen, den Friedenstruppen der Weltgemeinschaft zu entkommen, bis sie schließlich gezwungen war, sich der Tribulation Force anzuschließen.

    Aber an dem Montag zu Beginn der Gala-Woche, in der die Welt die Ermordung der beiden Zeugen und des Antichristen erleben würde, hatte sie keine Ahnung, was sie tun sollte. Durch ihre Verkleidung und den Decknamen Donna Clendenon glaubte sie, die Verantwortlichen der belgischen Einrichtung für die Rehabilitation von Frauen (BFFR) in die Irre geführt zu haben. Sie hatte sich als Hattie Durhams Tante ausgegeben.

    Croix, einer der Wärter, fragte sie mit seinem französischen Akzent: „Und wie kommen Sie darauf, Ihre Nichte könnte hier inhaftiert sein?"

    „Sie denken, ich wäre den weiten Weg von Kalifornien hierhergekommen, wenn ich auch nur den geringsten Zweifel gehabt hätte?, fragte Lea. „Alle wissen, dass Hattie hier einsitzt, und ich kenne auch ihren Decknamen: Mae Willie.

    Der Wärter legte den Kopf zur Seite. „Und Ihre Botschaft kann nur persönlich überbracht werden?"

    „Ein Todesfall in der Familie."

    „Das tut mir leid."

    Lea kräuselte die Lippen und zeigte ihre vorstehenden Zähne, die sie bewusst so hergerichtet hatte. Wer’s glaubt, dachte sie.

    Croix erhob sich und blätterte einige Seiten auf seinem Klemmbrett durch. „BFFR ist ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem es kein allgemeines Besuchsrecht gibt. Miss Durham ist von den anderen Inhaftierten separiert worden. Für einen Besuch bei ihr werde ich eine Genehmigung einholen müssen. Natürlich könnte auch ich ihr die Botschaft überbringen."

    „Ich möchte sie doch nur kurz sprechen", beharrte Lea.

    „Sie können sich sicher vorstellen, wie groß der Personalmangel hier ist."

    Lea antwortete nicht. Millionen waren bei der Entrückung verschwunden. Die Hälfte der Menschen, die auf der Erde zurückgelassen worden waren, war seither verstorben. Überall herrschte Personalmangel. Das reine Überleben nahm im Augenblick alle Kräfte in Anspruch. Croix hatte sie gebeten, in einem Wartezimmer Platz zu nehmen, doch er hatte ihr verschwiegen, dass sie mehr als zwei Stunden lang keine Menschenseele zu Gesicht bekommen würde, weder Personal noch Inhaftierte noch andere Besucher. Der Glaskasten, in dem früher scheinbar ein Geistlicher gesessen hatte, stand leer. Es war niemand da, den Lea hätte fragen können, wie lange es noch dauern würde, und als sie sich erhob, um sich auf die Suche nach jemandem zu machen, musste sie feststellen, dass sie eingeschlossen worden war. Waren sie hinter ihr her? War sie jetzt auch eine Gefangene?

    Lea stand kurz davor, an die Tür zu klopfen und um Hilfe zu rufen, als Croix zurückkam. Ohne sich zu entschuldigen und ihren Blick meidend, sagte er: „Meine Vorgesetzten werden über Ihren Antrag nachdenken und sich morgen mit Ihnen in Verbindung setzen."

    Lea zwang ein Lächeln auf ihr Gesicht. Als ob ich euch sagen würde, in welchem Hotel ich abgestiegen bin.

    „Ich kann Sie ja anrufen", schlug Lea vor.

    „Wie Sie wollen, meinte Croix achselzuckend. „Merci. Und dann, als sei ihm bewusst geworden, dass er französisch gesprochen hatte, wiederholte er: „Danke."

    Nachdem Lea das Gefängnis verlassen hatte, atmete sie erleichtert auf. Sie fuhr eine Weile ziellos durch die Gegend, bis sie sicher war, dass sie nicht verfolgt wurde. Da Rayford ihr gesagt hatte, sie solle sich bis Freitag nicht bei ihm melden, rief sie Buck an und brachte ihn auf den neuesten Stand.

    „Ich weiß nicht, ob ich abhauen oder die Sache durchziehen soll", sagte sie.

    In dieser Nacht empfand Lea in ihrem Hotelzimmer eine Einsamkeit, die beinahe genauso schlimm war wie die, die sie empfunden hatte, als sie nach der Entrückung zurückgeblieben war. Sie dankte Gott für die Tribulation Force und dass sie dort so freundlich aufgenommen worden war. Von allen, außer von Rayford. Sie wurde einfach nicht schlau aus ihm. Er war ein brillanter Kopf mit eindeutigen Führungsqualitäten, und bis zu dem Tag, an dem sie in das Versteck eingezogen war, hatte sie ihn bewundert. Aber sie kamen einfach nicht miteinander aus und auch alle anderen schienen über sein Verhalten frustriert zu sein.

    Am Morgen nahm Lea eine Dusche, zog sich an und frühstückte. Sobald sie die Erlaubnis bekam, wollte sie Hattie besuchen. Eigentlich hatte sie gerade von ihrem abhörsicheren Handy aus im Gefängnis anrufen wollen, doch sie blieb vor dem Fernsehgerät hängen. Dort wurde gerade übertragen, wie Carpathia vor den Augen der Welt Moishe und Eli verhöhnte.

    Mit angehaltenem Atem verfolgte sie, wie Carpathia die beiden Zeugen mit Schüssen aus seiner Pistole ermordete. Lea erinnerte sich noch an die Zeit, zu der die Fernsehkameras bei einer solchen Gewalttat schnell zur Seite geschwenkt hätten. Doch das war nun nicht mehr der Fall. Nach der Ermordung folgte das Erdbeben, das ein Zehntel von Jerusalem in Trümmer legte.

    Der Fernsehsender der Weltgemeinschaft zeigte Szenen des Erdbebens und schwenkte immer wieder zurück zu den schweigenden Zeugen, die von dem höhnisch grinsenden Carpathia verspottet und schließlich erschossen wurden. Diese Bilder wurden ständig in Zeitlupe wiederholt, und obwohl Lea sich abgestoßen fühlte, konnte sie doch den Blick nicht davon losreißen.

    Sie hatte gewusst, dass es so kommen würde; sie alle hatten es gewusst, jeder, der Tsion Ben-Judahs Auslegungen las. Aber zu sehen, wie es geschah, schockierte sie und machte sie gleichzeitig traurig. In Leas Augen schwammen Tränen. Sie kannte auch den Ausgang; die beiden würden auferweckt werden und Carpathia würde seine Strafe bekommen. Lea betete für ihre neuen Freunde, von denen sich einige in Jerusalem aufhielten. Aber sie durfte nicht heulend vor dem Fernsehgerät sitzen bleiben, denn es gab einige Dinge, die erledigt werden mussten. Es würde noch sehr viel schlimmer werden, und Lea wusste, dass sie sich daran gewöhnen musste, auch in Stresssituationen zu funktionieren, um sich darauf vorzubereiten und sich davon zu überzeugen, dass sie dem gewachsen war.

    Sie griff zu ihrem Handy und rief das BFFR an. Das Telefon im Hochsicherheitsgefängnis für Frauen klingelte und klingelte, und Lea freute sich, dass die Weltregierung genau wie das Volk unter dem Verlust der Hälfte der Bevölkerung litt. Endlich nahm eine Frau den Hörer ab, doch sie kannte keinen Wärter mit Namen Croix.

    „Er ist Franzose", versuchte Lea zu erklären.

    „Ach, ich weiß, wen Sie meinen. Bleiben Sie dran."

    Endlich meldete sich eine Männerstimme. „Wen möchten Sie sprechen?", fragte er. Man spürte, dass er in Eile war.

    „Wärter Croix, erwiderte sie, „etwa eins neunzig –

    „Croix!, rief der Mann. „Telefon.

    Aber niemand kam ans Telefon. Entnervt legte Lea schließlich auf und machte sich auf den Weg zum Gefängnis. Ihr Handy ließ sie zur Sicherheit im Wagen.

    Croix folgte ihr in ein Wartezimmer, das mit einem großen Spiegel ausgestattet war. Lea hielt es für möglich, dass der Spiegel von der anderen Seite ein Fenster war, durch das sie beobachtet wurde. Erneut befiel sie die Furcht, ihre Deckung könnte aufgeflogen sein.

    „Ich dachte, Sie wollten anrufen", sagte der Wärter. Er deutete mit seinem unvermeidlichen Klemmbrett auf einen Stuhl.

    „Ich habe es versucht, erwiderte sie. „Diese Einrichtung wird schlecht geführt.

    „Wir sind personell unterbesetzt."

    „Können wir jetzt endlich zur Sache kommen?, fragte Lea. „Ich muss mit meiner Nichte sprechen.

    „Nein."

    „Nein?"

    Croix starrte sie an. Offensichtlich war er nicht bereit, das Gesagte zu wiederholen.

    „Was ist los?", fragte sie.

    „Ich bin nicht befugt –"

    „Kommen Sie mir doch nicht damit, entgegnete Lea ungeduldig. „Wenn ich sie nicht sehen kann, dann geht es eben nicht, das verstehe ich schon, aber ich habe das Recht zu erfahren, ob sie gesund und am Leben ist.

    „Das ist sie."

    „Und warum kann ich sie dann nicht sehen?"

    Croix presste die Lippen zusammen. „Sie wurde verlegt, Madam."

    „Seit gestern?"

    „Ich bin nicht befugt –"

    „Wie lange ist sie schon fort? Wo ist sie?"

    Er schüttelte den Kopf. „Ich sage Ihnen, was mir gesagt wurde. Wenn Sie ihr eine Botschaft zukommen lassen wollen –"

    „Ich muss es ihr persönlich sagen. Ich möchte mich davon überzeugen, dass es ihr gut geht."

    „Soweit ich weiß, ist sie –"

    „Soweit Sie wissen! Haben Sie auch nur eine Ahnung, wie begrenzt Ihr Wissen ist?"

    „Dadurch, dass Sie mich beleidigen, werden Sie –"

    „Ich wollte Sie nicht beleidigen! Ich bitte nur um die Erlaubnis, meine Nichte sehen zu dürfen und –"

    „Das reicht, Officer Croix, ertönte die Stimme einer Frau von der anderen Seite des Glases. „Sie können gehen.

    Croix verließ wortlos den Raum, ohne sich auch nur noch einmal umzudrehen. Die Frau hatte mit einem fremden Akzent gesprochen. Lea erhob sich und trat vor den Spiegel. „Und was kommt jetzt als Nächstes, Madam? Soll ich auch gehen oder werde ich jetzt etwas über meine Nichte erfahren?"

    Stille.

    „Bin ich jetzt auch eine Gefangene? Schuldig aufgrund der verwandtschaftlichen Beziehung?"

    Lea fühlte sich verletzlich und fragte sich, ob sich überhaupt jemand hinter dem Glas befand. Schließlich marschierte sie zur Tür, war aber nicht überrascht festzustellen, dass sie schon wieder eingeschlossen worden war.

    „Na toll, sagte sie und ging zurück zum Spiegel. „Wie lauten die Zauberworte, die mich hier herausbringen? Nun kommen Sie schon! Ich weiß doch, dass Sie da sind!

    „Sie werden ungehindert gehen können, wenn wir sagen, dass Sie gehen können."

    Dieselbe Frau. Lea stellte sie sich als eine ältere Dame vor, die ganz eindeutig Asiatin war. Sie hob ergeben die Hände und ließ sich auf einen Stuhl sinken. Als sie ein Klicken an der Tür hörte, sah sie auf.

    „Sie können gehen", ertönte wieder die fremde Stimme.

    Lea blickte ungläubig zum Spiegel hin. „Tatsächlich?"

    „Wenn Sie zögern …"

    „Oh, ich gehe schon, sagte sie und erhob sich. „Könnte ich auf meinem Weg nach draußen wenigstens einen Blick auf sie werfen? Bitte. Ich möchte nur wissen –

    „Sie strapazieren meine Geduld, Mrs Clendenon. Sie haben alle Informationen bekommen, die Sie hier bekommen werden."

    Lea blieb, die Hand an den Türknauf gelegt, stehen. Sie schüttelte den Kopf und hoffte, einen Blick auf die Stimme erhaschen zu können.

    „Gehen Sie, Madam!, warnte diese. „Solange Sie noch können.

    Lea hatte sich nach Kräften bemüht. Sie war nicht bereit, wegen dieser Sache im Gefängnis zu landen. Vielleicht für etwas anderes, für eine andere Aufgabe. Für Dr. Ben-Judah würde sie ihre Freiheit opfern. Aber für Hattie? Hatties Arzt war bei der Behandlung der Krankheit gestorben und sie hatte kaum Dankbarkeit gezeigt.

    Entschlossen marschierte Lea durch die leeren Flure. Sie hörte eine Tür hinter sich zuschlagen, und in der Hoffnung, einen Blick auf die Frau werfen zu können, drehte sie sich schnell um. Eine kleine, schlanke, blasse, dunkelhaarige Frau in Uniform eilte in der anderen Richtung davon. Konnte sie es gewesen sein?

    Lea lief zum Haupteingang, bog aber im letzten Augenblick zu einer Reihe von Fernsprechern ab. Zumindest sahen sie aus wie Fernsprecher. Sie wollte so tun, als würde sie telefonieren, um zu sehen, ob jemand aus einer Tür stürmte, um ihr zu folgen. Doch alle Telefone waren nur Attrappen, sie waren nicht angeschlossen.

    Gerade wollte sie ihren Plan aufgeben, als sie schnelle Schritte vernahm und eine junge Asiatin durch die Eingangstür hasten sah. Die Wagenschlüssel hielt sie griffbereit in der Hand. Lea war davon überzeugt, dass dies dieselbe Frau war, die aus dem mysteriösen Raum gekommen war. Und nun folgte Lea ihr.

    Sie zögerte vor den Glastüren und beobachtete, wie die Frau zum Besucherparkplatz lief und sich aufmerksam umsah. Offensichtlich frustriert, drehte sie sich um und ging langsam zum Eingang zurück. Unbekümmert verließ Lea das Gebäude. Sie hoffte, dieses Mal einen Blick auf die Frau werfen zu können. Falls sie sie dazu bringen konnte, mit ihr zu reden, würde sie wissen, ob sie die Frau hinter dem Spiegel gewesen war.

    Eine Angestellte der Weltgemeinschaft ist sie auf jeden Fall und sie ist schlimmer dran als ich, dachte Lea. Als die Frau sie entdeckte, schien sie überrascht zu sein. Doch schnell fasste sie sich wieder und gab sich Mühe, sich normal zu verhalten. Als sie aufeinander zugingen, fragte Lea, wo die Toilette sei, doch die Frau zog sich ihre Uniformmütze tiefer in die Stirn und drehte sich, als sie vorbeiging, zur Seite, um zu husten. Sie hörte die Frage nicht oder tat so, als habe sie sie nicht gehört.

    Lea verließ den unbewachten Parkplatz und wartete an einem Stoppschild ein paar Meter weiter, von wo aus sie den Eingang des Gefängnisses im Rückspiegel beobachten konnte. Die Frau eilte heraus und sprang in einen viertürigen Wagen. Entschlossen, sie abzuhängen, brauste Lea davon und versuchte, auf Nebenstraßen ihr Hotel wiederzufinden.

    Immer wieder wählte sie Rayfords Nummer. Keinesfalls konnte sie bis Freitag warten. Als er sich nicht meldete, beschlich sie die Befürchtung, sein Telefon könnte in die falschen Hände gefallen sein. Darum hinterließ sie eine verschlüsselte Nachricht: „Unser Vogel hat den Käfig verlassen. Was nun?"

    Obwohl sie davon überzeugt war, dass sie nicht mehr verfolgt wurde, fuhr sie aufs Land hinaus. Erst bei Einbruch der Dämmerung kehrte sie zum Hotel zurück. Sie hatte sich kaum eine halbe Stunde in ihrem Zimmer aufgehalten, als das Telefon läutete.

    „Ja?", meldete sie sich.

    „Sie haben Besuch, informierte sie der Portier. „Darf ich die Dame hochschicken?

    „Nein! Wer ist es?"

    „Eine Freundin, hat sie gesagt."

    „Ich werde herunterkommen", erklärte Lea.

    Sie stopfte ihre Sachen in eine Tasche und schlüpfte hinaus zu ihrem Wagen. Sie versuchte, durch das Glas im Fahrstuhl in die Lobby zu spähen, aber sie konnte nichts erkennen. Als sie den Motor anließ, fuhr ein Wagen hinter sie und blieb stehen. Lea war festgesetzt. Sie verschloss von innen ihren Wagen. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs stieg aus.

    Nachdem sich Leas Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, konnte sie erkennen, dass es derselbe Wagen war, mit dem die Frau vom Gefängnis losgefahren war. Das Klopfen an die Fensterscheibe ließ sie zusammenfahren. Mit klopfendem Herzen ließ Lea die Scheibe ein Stück herunter.

    „Ich muss meine Rolle spielen, flüsterte die Frau. „Spielen Sie doch bitte mit.

    Mitspielen? „Was wollen Sie?", fragte Lea.

    „Kommen Sie mit."

    „Nicht um alles in der Welt. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Wagen zu Schrott gefahren wird, geben Sie den Weg frei."

    Die Frau beugte sich vor. „Ausgezeichnet. Und jetzt steigen Sie bitte aus und lassen Sie sich von mir Handschellen anlegen –"

    „Sind Sie von Sinnen? Ich habe nicht die Absicht –"

    „Vielleicht können Sie meine Stirn in der Dunkelheit nicht erkennen, sagte die Frau. „Aber vertrauen Sie mir.

    „Warum sollte ich?"

    Und dann entdeckte Lea es. Die Frau hatte das Zeichen. Sie war eine Christin.

    Die Frau deutete auf die Zentralverriegelung, während sie Handschellen von ihrem Gürtel nahm. Lea entriegelte die Tür. „Wie haben Sie mich gefunden?", fragte sie.

    „Ich habe Ihren Decknamen in mehreren Hotels überprüft. Es hat nicht lange gedauert."

    „Meinen Decknamen?", fragte Lea. Sie stieg aus und drehte sich so, dass die Frau ihr die Handschellen anlegen konnte.

    „Ich bin Ming Toy, stellte sie sich vor. Sie führte Lea zum Rücksitz ihres Wagens. „Eine Christin kommt den ganzen Weg bis nach Brüssel, um mit Hattie Durham zu sprechen, und reist unter ihrem eigenen Namen? Bestimmt nicht.

    „Ich bin doch ihre Tante", widersprach Lea. Ming fuhr mit dem Wagen vom Parkplatz.

    „Na, das haben Ihnen vielleicht alle anderen abgenommen, sagte sie. „Aber sie haben nicht gesehen, was ich gesehen habe. Also, wer sind Sie und was tun Sie hier?

    „Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich Ihr Zeichen überprüfe, Miss Toy?"

    „Mrs. Ich bin Witwe."

    „Ich auch."

    „Nennen Sie mich doch Ming."

    „Ich werde Ihnen sagen, wie Sie mich nennen können, sobald ich Ihr Zeichen überprüft habe."

    „Gleich."

    Ming bog zu einer Polizeistation der Weltgemeinschaft ab. „Ich brauche einen Befragungsraum", rief sie dem Mann am Schreibtisch zu. Sie hielt Lea am Oberarm fest.

    „Commander, begrüßte sie der Mann nickend. Er schob ihr einen Schlüssel über den Tresen. „Die letzte Tür auf der linken Seite.

    „Das ist privat. Keine Beobachtung, keine Wanzen."

    „Das ist der abhörsichere Raum, Madam."

    Ming verschloss die Tür, richtete die Lampe richtig aus und befreite Lea von den Handschellen. „Jetzt können Sie mein Zeichen überprüfen", forderte sie Lea auf. Sie setzte sich und legte den Kopf zur Seite.

    Lea hielt vorsichtig Mings Hinterkopf fest. Jeder, der das mit sich machen ließ, musste es ehrlich meinen. Sie leckte ihren Daumen an und rieb fest damit über das Zeichen auf Mings Stirn. Schließlich ließ sich Lea auf einen Stuhl fallen, der gegenüber von Ming stand, und ergriff ihre Hände. „Ich kann es gar nicht erwarten, alles über Sie zu erfahren", sagte sie.

    „Das geht mir auch so, erwiderte Ming. „Zuerst möchte ich Ihnen sagen, wo sich Hattie Durham aufhält. Dann werden wir uns gegenseitig unsere Geschichte erzählen. Danach werde ich Sie in Ihr Hotel zurückbringen, meinen Kameraden erzählen, ich hätte Sie ausgefragt und Sie seien tatsächlich Hatties Tante. Ich werde sie in dem Glauben lassen, Sie hätten mir abgenommen, dass Hattie verlegt wurde.

    „Sie wurde nicht verlegt?"

    Ming schüttelte den Kopf.

    „Ist sie am Leben?"

    „Noch."

    „Gesund?"

    „Gesünder als damals, als sie zu uns gebracht wurde. Tatsächlich ist sie in ausgesprochen guter Verfassung. Kräftig genug, um einen Potentaten zu erschießen."

    Lea runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. „Ich kann Ihnen nicht folgen."

    „Sie haben sie gehen lassen."

    „Warum?"

    „Sie hat nur davon gesprochen, Carpathia zu töten. Schließlich sagten sie ihr, dass sie keine Bedrohung mehr darstelle, da sie ihr Baby ja verloren habe. Sie könne gehen. Außerdem gaben sie ihr noch eine kleine Entschädigung. Ungefähr 100000 Dollar in bar."

    Lea schüttelte den Kopf. „Sie betrachten sie nicht mehr als Bedrohung? Aber sie will ihn wirklich töten."

    „Das wissen sie, fuhr Ming fort. „Meiner Meinung nach halten sie sie für dümmer, als sie aussieht.

    „Manchmal ist das auch so", bestätigte Lea.

    „Aber sie ist nicht so dumm, sie geradewegs zur ‚Tribulation Force‘ zu führen. Der Plan war, ihr zu der Gala in Jerusalem zu folgen und sie bei einem Treffen mit einigen von den Anhängern Ben-Judahs zu beobachten."

    „Mir gefällt dieser Titel. Ich bin in erster Linie Christin, aber ich bin auch stolz, eine Anhängerin Ben-Judahs zu sein."

    „Ich auch, stimmte Ming ihr zu. „Und ich wette, Sie kennen Ben-Judah persönlich.

    „Allerdings."

    „Wow."

    „Aber, Ming, die Weltgemeinschaft täuscht sich in Bezug auf Hattie. Sie ist verrückt genug zu versuchen, Nicolai zu töten, aber sie hat kein Interesse daran, sich mit einem von uns in Verbindung zu setzen."

    „Sie würden überrascht sein."

    „Wieso?"

    „Sie ist nicht nach Jerusalem gefahren, wie gehofft wurde. Wir sind ihr bis nach Nordamerika gefolgt. Ich glaube, sie hat die Nase von der Weltgemeinschaft voll und möchte so schnell wie möglich wieder in Sicherheit sein."

    „Das ist ja schlimm!, rief Lea. „Sie wird sie zum Versteck führen.

    „Vielleicht hat Gott Sie aus diesem Grund hergeschickt, mutmaßte Ming. „Ich wusste nicht, wie ich Sie schützen sollte. Wen sollte ich denn benachrichtigen? Sie sind die Antwort auf mein Gebet.

    „Aber was kann ich schon tun? Ich werde sie nie einholen können, bevor sie zu uns kommt."

    „Sie können die anderen zumindest warnen, oder?"

    Lea nickte. „Mein Telefon liegt in meiner Tasche im Wagen."

    „Und meine Telefone sind alle nicht abhörsicher."

    Auf dem Rückweg erzählten sie sich ihre Geschichte. Ming war 22 Jahre alt und kam aus China. Ihr Mann, mit dem sie erst zwei Monate verheiratet gewesen war, wurde kurz nach der Entrückung getötet, als der Zug, in dem er saß, verunglückte, weil der Bremser und mehrere Kontrolleure verschwunden waren. Kurz nach der Unterzeichnung des Vertrages zwischen den Vereinten Nationen und Israel hatte sie sich in einem Anfall von Patriotismus der Weltgemeinschaft angeschlossen. Ihr war die Aufgabe übertragen worden, die Verwaltung der ehemaligen Philippinen wieder aufzubauen. Dort war sie durch die Briefe ihres Bruders zum Glauben gekommen. Er war 17. „Changs Freunde hatten ihn zum Glauben geführt, erklärte sie. „Er hat es meinen Eltern noch nicht erzählt. Sie gehören noch der alten Schule an und sind Sympathisanten von Carpathia. Vor allem mein Vater. Ich mache mir große Sorgen um Chang.

    Ming hatte sich um eine Stelle bei den Friedenstruppen der Weltgemeinschaft beworben in der Hoffnung, die Gelegenheit zu bekommen, anderen Mitchristen zu helfen. „Ich weiß nicht, wie lange ich meine Tarnung noch aufrechterhalten kann."

    „Wie kommt es, dass Sie so viele Wärter unter sich haben?"

    „Das ist keine so große Sache. Die Dezimierung der Bevölkerung ist dem nicht abträglich gewesen."

    „Ach, kommen Sie! Sie haben doch das Sagen."

    „Na ja, in aller Bescheidenheit, ein hoher Intelligenzquotient schadet auch nicht. Das und der Gebrauch der Ellbogen", fügte sie hinzu. Sie musste ein Lächeln unterdrücken. „Zwei von

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