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Ich lass dich nie allein: Liebesbriefe von Jesus.

Ich lass dich nie allein: Liebesbriefe von Jesus.

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Ich lass dich nie allein: Liebesbriefe von Jesus.

Länge:
395 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 23, 2015
ISBN:
9783961222315
Format:
Buch

Beschreibung

Wir sehnen uns danach, Gottes Gegenwart zu erfahren und seine leise Stimme in unser Leben hineinsprechen zu hören - jeden Tag aufs Neue. Dieses Buch mit 150 Andachten hilft dabei. Haben Sie in den Tiefen Ihres Lebens schon einmal Gottes tröstende Gegenwart erlebt? Sind Sie sich bewusst, dass Jesus in jedem Augenblick Ihres Alltags bei Ihnen ist? Kommen auch Sie durch diese Liebesbriefe ganz bewusst in die Gegenwart Jesu.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 23, 2015
ISBN:
9783961222315
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Ich lass dich nie allein - Sarah Young

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Einführung

Dieses Buch zu schreiben war eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat. Ich habe es während der drei schwersten Jahre meines Lebens verfasst. Die Arbeit daran habe ich zu einem Zeitpunkt begonnen, als ich meiner Ansicht nach eigentlich zu krank war, um ein weiteres Buch zu schreiben. Aber unser großer Gott hat mich auf diesem Weg getragen und mich die ganze Zeit mit seiner beständigen Gegenwart gesegnet.

Als meine Verlegerin mich fragte, was ich während der Arbeit an diesem Buch gelernt hätte, fiel mir spontan der folgende Satz ein: In den Tälern der Not strahlt die Hoffnung hell. Lassen Sie mich kurz beschreiben, in welchen „Tälern" ich mich befunden habe.

Zwei Monate, nachdem ich nach Perth in Westaustralien gezogen war (das war 2001), begann ich, unter grippeartigen Symptomen zu leiden, von denen ich mich nicht erholte. Die Ärzte diagnostizierten schließlich ein chronisches Erschöpfungssyndrom und ich lebte jahrelang mit dieser Diagnose.

2008 begann ich, mich von Neuem mit meinem körperlichen Zustand zu befassen. Dafür gab es verschiedene Gründe. Einige Menschen aus meinem Bekanntenkreis erzählten mir von Borreliose und äußerten die Vermutung, dass diese Erkrankung die Ursache der Symptome sein könnte, mit denen ich zu kämpfen hatte. Dann, im Oktober jenes Jahres – einen Tag, nachdem ich die Arbeit an meinem Buch „Immer bei dir" abgeschlossen hatte –, hatte ich einen schweren Schwindelanfall. Er kam so plötzlich und war so heftig, dass ich dahinter einen Schlaganfall vermutete. Diese akute Phase war bald vorüber und ging in einen milderen, chronischen Schwächezustand über, der bis zum heutigen Tag andauert. Das brachte mich zum Nachdenken. Mir fiel ein, dass ich 1999 bis 2001 auf dem Grundstück meiner Eltern in Tennessee gelebt und mir sicher dreißig bis vierzig Zeckenbisse eingefangen hatte. Ich hatte schon damals immer wieder unter Grippesymptomen gelitten, aber mir war nie der Verdacht gekommen, dass dies mit den Zeckenbissen zusammenhängen könnte. Ich erinnerte mich auch daran, dass auf diesem Grundstück viele Rehe lebten und dass Rehe oft Borreliose auf Menschen übertragen.

In Australien gibt es kaum Behandlungsmöglichkeiten für Borreliose; darum begann ich, in den Vereinigten Staaten nach Ärzten zu suchen. Viele empfahlen eine Borreliose-Spezialistin im Mittleren Westen. Der frühestmögliche Termin, den ich für eine dreitägige Untersuchung bekommen konnte, war im April 2009. Ganz allein flog ich von Australien über den Pazifik und die internationale Datumsgrenze und durchquerte auch einen Teil der Vereinigten Staaten. Bei allen Zwischenlandungen musste ich Rollstühle benutzen, um von einem Gate zum nächsten zu kommen – etwas, das mir besonders zuwider ist. Aber ich war auf einer Mission: Ich wollte einen Weg finden, um gesund zu werden.

Die Ärztin ordnete für den ersten Tag 42 Blutuntersuchungen an und für den zweiten eine Emissionscomputertomografie meines Gehirns. Sie nahm sich auch viele Stunden Zeit zum Gespräch. Am folgenden Tag saß ich wieder im Flugzeug, um Verwandte und Freunde in Nashville zu besuchen. Einige Wochen später teilte meine Ärztin mir in einen Telefongespräch mit, dass sich ihr Verdacht auf Bartonellose, eine Infektion, die häufig gemeinsam mit Borreliose auftritt, bestätigt hatte. Sie verordnete mir hohe Dosen von zwei oral einzunehmenden Antibiotika und empfahl mir, in ihre Klinik zurückzukehren und mich einer mehrmonatigen intravenösen Antibiotika-Therapie zu unterziehen.

Ich kämpfte lange mit mir, ob ich diese teure, kräftezehrende Behandlung auf mich nehmen sollte. Aber die Ärztin hatte mir gesagt, dass ich dadurch viel bessere Heilungschancen hätte, und der Gedanke, tatsächlich wieder gesund zu werden, war extrem verlockend. So beschloss ich, dass die Investition sich lohnte. Diesmal begleitete mich mein Mann.

Ich musste mich jeden Morgen um 6:45 Uhr zur Behandlung in der Klinik einfinden und jeden Nachmittag wiederkommen, um weitere intravenöse Behandlungen zu erhalten. Die Medikamente führten dazu, dass ich mich noch schlechter fühlte, aber diese belastende Prozedur diente einem Zweck: der Wiederherstellung meiner Gesundheit.

Nachdem ich vier Wochen behandelt worden war, musste mein Mann nach Australien zurückkehren. Ich hatte jedoch noch weitere acht Wochen vor mir. Eine Reihe von Christen (und Nichtchristen) in der Umgebung kümmerte sich um mich und ermöglichte mir, die zwölfwöchige Therapie abzuschließen. Einige dieser Personen – vor allem meine Gastfamilie – sorgten aufopferungsvoll für mich und ich werde sie niemals vergessen.

Nach der Hälfte der dreimonatigen Behandlung teilte die Ärztin mir mit, dass ich auch unter Babesiose litt (einer weiteren Koinfektion, die bei Borreliose auftreten kann). Sie eröffnete mir dies so fröhlich, als sei das eine gute Nachricht, aber diese neue Entdeckung entmutigte mich zutiefst.

Gegen Ende meiner Behandlung beteten einige ortsansässige Christen mehrere Stunden lang intensiv für mich. Danach fühlte ich mich zusehends besser, und ich begann, in der Gegend, in der ich wohnte, kurze Spaziergänge zu unternehmen. Ich war mir nicht sicher, ob die Behandlung oder die Gebete oder beides zusammen zu dieser Verbesserung geführt hatten, aber ich war dankbar und fasste neuen Mut. Die Besserung war jedoch nur von kurzer Dauer. Ein paar Tage nach meiner letzten intravenösen Behandlung erlitt ich einen Rückfall. Ende Oktober kehrte ich bitter enttäuscht und mit einer schweren Erkältung nach Australien zurück. Ich nahm weiterhin hoch dosierte Antibiotika und eine Fülle von Nahrungsergänzungsmitteln zu mir, aber meine Gesundheit verbesserte sich nicht.

Als ich meinen Alltag in Perth wieder aufgenommen hatte, dachte ich daran, wieder zu schreiben. Meine Gedanken kreisten unablässig um das Thema „Hoffnung" – etwas, das ich zu jenem Zeitpunkt dringend brauchte. Heilung blieb mir weiterhin versagt, aber mir wurde klar, dass ich immer noch meine Hoffnung auf Jesus setzen konnte: auf seine Güte, seine grenzenlose Liebe, seine beständige Gegenwart. Diese Hoffnung wurde nach und nach zu einem Licht, das in das Dunkel meiner Enttäuschung hineinleuchtete.

Das Schreiben fiel mir zu dieser Zeit sehr schwer, da ich mich schlecht konzentrieren konnte und mich ständig benebelt fühlte. Wenn es besonders schlimm wurde, kam es mir oft so vor, als stünde ich kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren.

Mein Arzt in Perth ordnete ein paar Blutuntersuchungen an, die ergaben, dass ich an einer Überfunktion der Nebenschilddrüsen litt, die durch einen gutartigen Tumor verursacht wurde. Um den Tumor minimalinvasiv entfernen zu lassen, musste ich quer durch Australien nach Melbourne fliegen. Der Arzt, der mich behandelte, hatte viel Erfahrung, und die Operation war erfolgreich. Kurz nachdem ich aus der Vollnarkose erwacht war, rief mich mein Sohn aus Tennessee an. Obwohl ich noch benommen war von der Narkose, konnte ich ihm ehrlich versichern, dass ich mich viel wacher fühlte als zuvor. Durch die Operation hatte sich der Nebel, der die ganze Zeit in meinem Kopf geherrscht hatte, bedeutend gelichtet.

Bald nachdem ich nach Perth zurückgekehrt war, konnte ich wieder anfangen zu schreiben. Ich achtete bewusst darauf, während des Schreibens den Blick auf Jesus zu richten, und indem ich dies tat, wurde das Licht der Hoffnung in meinem Inneren immer heller. Ich entdeckte, dass Hoffnung oftmals eine Frage der Perspektive ist – eine bestimmte Sichtweise, die die Mutlosigkeit besiegen kann.

Ich bin davon überzeugt, dass ich dieses Buch nicht hätte schreiben können, wenn ich gesünder gewesen wäre. Dann hätte ich vielleicht ein anderes Buch schreiben können, aber nicht dieses hier. „Du bist niemals allein" ist zweifellos in den Tälern der Not entstanden. Und es soll auch all seinen Lesern neue Hoffnung schenken.

Ich glaube, dass die Botschaft der Hoffnung in unserer Zeit extrem wichtig ist. Viele Menschen machen sich Sorgen wegen der wirtschaftlichen Probleme, der Naturkatastrophen, der instabilen politischen Lage in verschiedenen Regionen der Erde und der nuklearen und terroristischen Bedrohung. Angesichts der Schwierigkeiten, mit denen sie in ihrem eigenen Leben und in ihrem Umfeld konfrontiert sind, verlieren immer mehr Menschen ihre Hoffnung. Hinzu kommt ein Gefühl der Hilflosigkeit, das viele überfällt, die ihre Arbeitsstelle, ihre Wohnung, ihre Gesundheit oder Freunde oder Angehörige verloren haben. Aber die Hoffnung, die uns Gott anbietet, beruht auf einer festen, unerschütterlichen Realität – was auch immer in unserem Leben oder in der Welt um uns herum geschieht.

Die Hoffnung von uns Christen ist fest im Kreuz Jesu Christi verankert. Da er die Strafe für all unsere Sünden auf sich genommen hat, wissen wir, dass uns vollkommen vergeben ist und dass unsere Geschichte letztlich gut enden wird – vor den Toren des Himmels! Und schon jetzt, während wir in den Tälern dieser Welt leben, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott alles in seiner Hand hat und dass er gut ist.

Ich verweise in diesem Buch recht oft auf den Himmel. Darum möchte ich klarstellen, dass diese wunderbare Zukunft all diejenigen von uns – und nur diejenigen von uns – erwartet, die anerkennen, dass sie vor Gott schuldig geworden sind, und die die Vergebung in Anspruch nehmen, die Jesus durch sein Erlösungswerk am Kreuz ermöglicht hat.

Ebenso wie „Ich bin bei dir ist auch „Du bist niemals allein aus der Perspektive Jesu geschrieben, der mit Ihnen, seinem Kind, spricht. Wie bei all meinen Büchern habe ich mich bei der Arbeit an diesem Buch auf die Leitung von Gottes Heiligem Geist verlassen und mich bemüht, während des Schreibprozesses offen zu sein für das Reden Jesu. Wenn ich auf diese Weise schreibe, messe ich das, was ich empfange, immer am Maßstab der Bibel. Wenn irgendetwas der Bibel widerspricht, verwerfe ich es. Ich glaube fest daran, dass die Bibel das unfehlbare Wort Gottes ist, und bemühe mich, meinen Lesern nur das weiterzugeben, was mit diesem unveränderlichen Maßstab übereinstimmt.

Das Buch besteht aus 150 Andachten, die jeweils zwei Seiten umfassen. Ebenso wie in „Immer bei dir sind die Bibelstellen in ihrem vollen Wortlaut abgedruckt. Außerdem sind fünfzig Zitate zum Thema „Hoffnung (von christlichen Autoren und aus der Bibel) über dieses Buch verstreut. Sie können als schnelle „Hoffnungsspritze" dienen, wenn die Zeit einmal zu knapp ist, um sich länger in einen Text zu vertiefen. Außerdem befindet sich am Ende des Buches ein Bibelstellenverzeichnis.

Ich werde jeden Tag für alle Leser dieses Buches beten. Ich wünsche mir, dass „Du bist niemals allein" zu einem Rettungsanker für Menschen wird, die das Gefühl haben, in Hoffnungslosigkeit zu versinken, und zu einer Quelle der Ermutigung für all diejenigen, deren Lage nicht so verzweifelt ist. Meine Bücher sprechen erfahrungsgemäß zu unterschiedlichen Menschen auf unterschiedliche Weise und holen jeden dort ab, wo er gerade steht. Ich glaube, das liegt daran, dass sie den Lesern helfen wollen, Jesus näherzukommen, und dass er uns genau dort abholt, wo wir stehen.

Ihm allein sei alle Ehre!

Sarah Young

Weißt du nicht,

dass nach der Nacht der Morgen kommt,

nach der Trockenheit der Regen,

nach dem Winter Frühling?

Darum habe Hoffnung!

Höre niemals auf zu hoffen,

denn Gott wird dich nicht enttäuschen!

Charles Spurgeon

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen,

jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?

Ich mache einen Weg in der Wüste

und Wasserströme in der Einöde.

Jesaja 43,19 (LÜ)

1

Setze deine Hoffnung auf mich, dann wirst du meine Güte erfahren. Viele wissen gar nicht mehr, wie es ist, Hoffnung zu haben. Sie sind so oft enttäuscht worden, dass sie es nicht riskieren wollen, noch einmal verletzt zu werden. So kämpfen sie sich verbissen durchs Leben – ohne inneren Elan und Freude. Andere setzen ihre Hoffnung auf irgendwelche Strategien, neue Medikamente und Therapien, auf die Aktienkurse, die Lotterie oder andere Dinge. Aber ich möchte dich einladen, deine Hoffnung voll und ganz auf mich zu setzen.

Was auch immer gerade in deinem Leben geschieht: Wenn du mit mir unterwegs bist, wird deine Geschichte ein glückliches Ende nehmen. Auch wenn dir der Weg, der vor dir liegt, dunkel erscheint, erwartet dich am Ende deiner Lebensreise ein strahlendes, ewiges Licht. Was ich am Kreuz von Golgatha für dich getan habe, sichert dir die Hoffnung auf ein Leben in Ewigkeit, die dir durch nichts genommen werden kann. Und die Gewissheit, dass deine Geschichte gut enden wird, kann auch dein gegenwärtiges Leben mit Freude erfüllen. Je mehr du deine Hoffnung auf mich setzt, desto mehr wird das Licht meiner Liebe auf dich scheinen und deinen Tag erhellen. Vergiss nie, dass ich immer bei dir bin und dass ich deine Hoffnung bin.

Wir setzen unsere Hoffnung auf den Herrn, er steht uns bei und rettet uns. Er ist unsere ganze Freude; wir vertrauen ihm, dem heiligen Gott. Herr, lass uns deine Güte erfahren, wir hoffen doch auf dich!

Psalm 33,20–22 (Hfa)

Dabei vertraue ich der Hoffnung auf ein Leben in Ewigkeit, das unser treuer Gott uns schon vor ewigen Zeiten verheißen hat.

Titus 1,2 (WD)

2

Entspanne dich in meiner Gegenwart – komm zur Ruhe in der tiefen Gewissheit, dass dich nichts von meiner Liebe trennen kann. Der Supergau deines Lebens – dass ich aufhören könnte, dich zu lieben – ist absolut unvorstellbar. Und du musst auch gar nichts Besonderes leisten, um dir meine Liebe zu verdienen oder zu erhalten. Meine Liebe ist ein Geschenk. Sie sichert dir zu, dass wir beide in alle Ewigkeit verbunden sind.

Da das Schlimmste, was vorstellbar wäre, niemals eintreten wird, kannst du dich entspannen und ein Leben im Überfluss genießen. Genieße es, wenn in deinem Leben alles gut läuft – und mache dir keine Sorgen darüber, was als Nächstes auf dich zukommt. Wenn du mit Schwierigkeiten konfrontiert wirst, werde ich dir mit meiner Liebe zur Seite stehen und dir Kraft schenken. Auch wenn du in einer Welt lebst, in der Schwierigkeiten unausweichlich sind, brauchst du nie den Mut zu verlieren, denn ich habe diese Welt bereits besiegt.

Ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte der Finsternis, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche dämonischen Kräfte, weder Wesen aus der Himmelswelt noch solche aus der Hölle, noch irgendein Geschöpf dieser Welt uns von der Liebe Gottes trennen kann, die er uns durch Jesus Christus schenkt.

Römer 8,39 (WD)

Ein Dieb kommt ja nur, um zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben, und das im Überfluss.

Johannes 10,10 (WD)

Dies alles habe ich euch gesagt, damit euch das Kommende nicht erschüttert und ihr tiefen Frieden habt. In dieser Welt werdet ihr immer wieder meinetwegen in Schwierigkeiten geraten und oft auch scheitern. Aber verliert nie den Mut! Ich habe diese Welt bereits besiegt.

Johannes 16,33 (WD)

3

Manchmal gerätst du in Situationen, die dich Demut lehren. Du würdest gern weiterkommen, aber irgendwas hält dich zurück, und du hast keine Möglichkeit, daran etwas zu ändern. Du sehnst dich danach, dich zu befreien und wieder die Kontrolle über dein Leben zu übernehmen. Auch wenn dir solche Situationen unangenehm sind, können sie in Wirklichkeit heilsam sein. Denn deine Unzufriedenheit reißt dich aus eingefahrenen Gleisen heraus und erinnert dich daran, dass du etwas verändern kannst. Es stellt dich auch vor eine wichtige Entscheidung: Du kannst dich entweder allein abstrampeln oder du kannst dich meiner Führung anvertrauen und meine Nähe suchen.

Wenn du leidest, brauchst du mich besonders dringend. Je mehr du meine Nähe suchst und voller Vertrauen an mir festhältst, desto spürbarer wird meine Güte dich umgeben. Du kannst sogar lernen, dich auf alles zu freuen, was ich für dich bereithalte, während ich dir die Freude meiner Gegenwart schenke. Halte geduldig an mir fest, dann werde ich dich aufrichten, wenn meine Zeit da ist. Bis dahin lade alle deine Sorgen bei mir ab, denn ich sorge liebevoll für dich und behüte dich Tag für Tag.

Wer Gottes Weisungen in den Wind schlägt, der schafft sich Not und Schmerzen. Wer jedoch dem Herrn vertraut, den wird Gottes Güte umgeben.

Psalm 32,10 (Hfa)

Freut euch auf alles, was Gott für euch bereithält. Seid geduldig, wenn ihr schwere Zeiten durchmacht, und hört niemals auf zu beten.

Römer 12,12 (NL)

Du wirst mir den Weg zum Leben zeigen und mir die Freude deiner Gegenwart schenken. Aus deiner Hand kommt mir ewiges Glück.

Psalm 16,11 (NL)

Deshalb beugt euch unter Gottes mächtige Hand. Gott wird euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist. Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.

1. Petrus 5,6–7 (Hfa)

4

Wenn du mir vertraust, suchst du Zuflucht bei mir. Bei Vertrauen geht es um mehr als um das, was du sagst; es ist in erster Linie eine Willensentscheidung. Du wirst im Laufe dieses Tages vieles erleben, das dir Angst macht – dazu können sogar deine eigenen Gedanken gehören. Und wenn du nicht aufpasst, kann sich Angst in dir breitmachen, ohne dass es dir bewusst

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