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Das Weltkulturerbe Psychonautik: Ein drogenpolitisches Manifest

Das Weltkulturerbe Psychonautik: Ein drogenpolitisches Manifest

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Das Weltkulturerbe Psychonautik: Ein drogenpolitisches Manifest

Länge:
65 Seiten
48 Minuten
Freigegeben:
May 8, 2017
ISBN:
9783037886410
Format:
Buch

Beschreibung

Dieses drogenpolitische Manifest wurde mit der Zielsetzung verfasst, die Riten der Psychonautik als immaterielles Weltkulturerbe dem Schutz der UNESCO zu unterstellen, wobei die politische Verantwortung für den Umgang mit psychotrop wirkenden Substanzen von der WHO weg hin zur UNESCO durch die UNO übertragen werden soll. Der grundlegende Gedanke dabei ist, dass die Gebraucher psychotrop wirkender Substanzen nicht als krank angesehen werden dürfen, sondern als Nutzer dieser Substanzen zur Steigerung respektive Erweiterung ihrer Wahrnehmung. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Substanzen ausschliesslich zur Erweiterung des Bewusstseins oder auch nur zur Steigerung des Wohlgefühls im Rahmen von Meditationen oder bei Tanz, Ekstase und andere Lustbarkeiten eingenommen werden.

Dieses drogenpolitische Manifest zeigt einen realistischen Ansatz auf, wie dieses alte Dilemma überwunden werden kann.
Freigegeben:
May 8, 2017
ISBN:
9783037886410
Format:
Buch

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Das Weltkulturerbe Psychonautik - Hans Cousto

Cousto

1.Manipulation versus Information

Bis Mitte der sechziger Jahre blieb Europa weitgehend von der in Amerika wütenden Drogenrepression verschont, obwohl auch die meisten europäischen Staaten in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts Betäubungsmittelgesetze in Kraft gesetzt hatten. Als jedoch „Flower-Power zum Leitmotiv einer weltumspannenden Jugendkultur wurde und überall immer mehr Hippies sich in freier Natur zu Musikfestivals („open air and for free) trafen, dort Haschisch rauchten, sich Zauberpilze, Meskalin und LSD einverleibten und so Einblicke in andere Sphären gewannen, sahen konservative Politiker die traditionellen Werte der Gesellschaft gefährdet und riefen zum gnadenlosen Kampf gegen diese neue Jugendkultur auf.

Durch von Regierungen bereitwillig geförderte und gesteuerte breit angelegte Kampagnen in den Massenmedien wurde die Bevölkerung Ende der 60er-Jahre und zu Beginn der 70er-Jahre mit den aberwitzigsten Horrormeldungen bezüglich einer gigantischen Drogenwelle, die auf Europa überschwappte, bombardiert. Ein konkretes Wissen über Drogen wurde durch diese Kampagnen jedoch kaum vermittelt. Die Meldungen waren häufig suggestiv konzipiert und einseitig tendenziös ausgelegt, um in demagogischer Weise die Bevölkerung zu manipulieren. Selbst völlig harmlose Haschischraucher wurden häufig als kriminelle Rauschgiftsüchtige

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