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Mord in der Luzerner Ufschötti: Kriminalroman
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eBook112 Seiten1 Stunde

Mord in der Luzerner Ufschötti: Kriminalroman

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Über dieses E-Book

Anfang Mai fand an der Südspitze der Luzerner Ufschötti die erste von drei grausamen Hinrichtungen statt, eine Woche später folgte die zweite, am genau gleichen Ort, auf die gleiche, grausame Weise. Diese Vorfälle brachten den Luzerner Kriminalkommissar Sepp Schnyder arg unter Druck. Als kurz darauf eine dritte Hinrichtung, allerdings beim Wagnermuseum, erfolgte, war nun wirklich Feuer im Dach. Die Ermittlungen gestalteten sich als sehr schwierig, und der Druck der Medien war gewaltig. Dank seinem Freund, dem Luzerner Krimiautor Luciano Pasetti, welcher Schnyder mit seinem Scharfsinn langsam in die richtige Richtung führte, konnten die drei Fälle doch noch erfolgreich aufgeklärt werden.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum5. Feb. 2018
ISBN9783746002415
Mord in der Luzerner Ufschötti: Kriminalroman
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Autor

Sandro Pessina

Sandro Pessina, 1940 in Luzern geboren, zwischen 1940 bis 1945 in Luino (IT) aufgewachsen, besuchte nach seiner Rückkehr, Primar-,Sekundär und Kaufm. Berufsschule in Luzern und war nach einem Englandaufenthalt für namhafte nationale und internationale Unternehmen, als Kadermitglied, sehr erfolgreich im Verkauf tätig. Er ist seit 1969 glücklich verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Seit seiner Pensionierung pflegte er zwei Hobbys. Den Sommer verbrachte er mit seiner Frau auf seiner Yacht auf dem Vierwaldstättersee, die er jedoch 2016 verkauft hat. Im Winter schreibt er Kriminalromane, von denen bereits sieben erschienen sind.

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    Buchvorschau

    Mord in der Luzerner Ufschötti - Sandro Pessina

    An einem Montagmorgen im Mai trafen sich Kommissar Sepp Schnyder, von der Luzerner Kriminalpolizei und Luciano Pasetti, Rentner und Kriminalautor, wie üblich, zum gegenseitigen Gedankenaustausch und zu Kaffee und Gipfeli. Da es draussen einfach noch zu kalt war, betrat Luciano Pasetti, das Lokal punkt acht Uhr. Sepp Schnyder hatte in seiner gewohnten Ecke bereits Platz genommen. „Guten Tag Herr Polizeipräsident! „Guten Tag Sherlock Holmes, welch eine Ehre, dass sie uns mit Ihrer Anwesenheit, erweisen.

    Kaum hatte Pasetti Platz genommen, erschien auch schon Lucia, um die Bestellung auf zu nehmen, als Schnyder sich spöttisch erkundigte, wie das Befinden so sei, ohne Schiff? „Danke ausgezeichnet, lautete die Antwort. „Und wie fühlt man sich so bei der Polizei, ohne neue Fälle?

    Beziehst Du schon Arbeitslosengeld? Halt jetzt erst einmal Dein freches Maul, sonst müsste ich Dich leider wegen Beleidigung eines höheren Beamten, der zudem über einen überaus ausgezeichneten Ruf verfügt, verhaften. Die beiden konnten herzhaft über ihre Albernheiten lachen. Seit Schnyders letztem grösserem Fall, über den Pasetti in seinem letzten Kriminalroman „Tod in der Lützelau, ausführlich berichtete und der sich zu einem Bestseller entwickelte, waren die beiden gute Freunde geworden, die sich regelmässig, so einmal im Monat, mit Gemahlin zu einem Abendessen, alternierend mal bei Pasettis und mal bei Schnyders trafen.

    Die beiden Männer hatten zudem ein regelmässiges, jeweils an einem Montagmorgen stattfindendes, Treffen mit Kaffee und Gipfeli, zum Gedanken Austausch oder auch nur zum Plaudern, vereinbart.

    Auch ihre Frauen Romy Schnyder und Bianca Pasetti, konnten sich gut leiden und trafen sich ebenfalls regelmässig in der Stadt zum Shoppen oder auch nur zum Kaffeetrinken. Alle zwei Monate traf man sich zusätzlich, auswärts zum Nachtessen, sowie jeden Monat, wie bereits erwähnt, auch abwechslungsweise bei einer der beiden Familien in deren Zuhause. Schnyder genoss den feinen Espresso, den man hier erhielt über alles. Er pflegte jeweils noch zwei Buttergipfeli dazu, zu konsumieren. Danach gab er sich meist friedlich. Bevor er jeweils seinen Espresso und seine Gipfeli zu sich genommen hatte, war Vorsicht geboten, weil er dann oftmals, ziemlich grantig werden konnte.

    Er wollte gleich sein zweites Gipfeli in den Mund nehmen und zubeissen, als sein Natel klingelte. Murrend legte er sein Gipfeli wieder zurück und knurrte: Ja was ist denn jetzt schon wieder los? Ich hoffe, dass es etwas Dringendes ist? Was, eine Leiche, in der Ufschötti? Alles grossräumig absperren und nichts verändern oder anrühren. Ich komme sofort.

    „Lucia, zahlen bitte, alles zusammen. Du kannst mitkommen Luciano, wenn Du mir versprichst, uns nicht drein zu reden und keine, wie sonst bei Dir üblich, diffusen und abstrusen Theorien, aufstellen, auch wenn sie hie und da auch schon mal zutrafen. Luciano bedankte sich und erklärte, dass er sehr gerne mitkomme. Er hütete sich jedoch davor, sich weiter zu äussern, denn Schnyder kaute immer noch an seinem zweiten Gipfeli.

    Der Tatort, respektive Fundort der Leiche, befand sich im hinteren Teil des Ufschötti-Areals, dort, wo sich eine kleine spitze Halbinsel befand, die links und rechts von Wasser umspült wurde. Nebst verschiedenen Bäumen, war auch relativ viel Gebüsch vorhanden, welches den Einblick zur äusseren Spitze weitgehend verdeckte. Kurz vorher zweigte ein Weg über eine Brücke, die über das Areal des Ruderklubs Reuss führte.

    Inzwischen hatten sich auch schon einige wenige Schaulustige eingefunden, die natürlich versuchten, mit dem Handy, Fotos zu schiessen. Doch zwei Beamte und Schnyders Assistentin, Tonia Bühlmann, verhinderten dies erfolgreich, indem sie jeden daran hinderten, die Absperrung, zu durchbrechen.

    Gerichtsmedizin und Spurensicherung waren ebenfalls schon anwesend, wurden aber noch nicht aktiv, weil Kommissar Schnyder es so wollte. Pasetti hielt sich etwas zurück befand sich aber direkt hinter Schnyder. Das Bild, welches sich den beiden darbot, setzte starke Nerven voraus, denn es war schlichtweg schrecklich. Bei der Leiche handelte es sich um einen Mann um die Siebzig, der an diesen Baum gefesselt war.

    Sein Mund war mit einem fünf Zentimeter breiten, braunen Klebeband verschlossen. Er war komplett nackt. Seine Beine waren durch eine Beinschere aus Holz weit auseinander gespreizt. Seine Genitalien, waren ihm sauber abgetrennt und mit Klebeband über seinem Bauchnabel angeklebt worden. Seine Brustwarzen waren nicht mehr vorhanden. Vermutlich wurden sie ihm abgeschnitten. Schnyder verharrte einen Augenblick völlig regungslos, als wollte er das grausame Bild in sich aufsaugen.

    Dann gab er der Spurensicherung den Auftrag, ihre Arbeit aufzunehmen. Zuerst wurde alles ausgiebig fotografiert und mit Lupen untersucht. Erst nachdem die Arbeiten der Spurensicherung, zumindest was den Tatort betraf abgeschlossen waren, begann die Gerichtsmedizinerin, Frau Dr. Sonja Huber, mit ihrer Tätigkeit. Die Leiche wurde nun vorsichtig vom Baum losgelöst, wobei die Taue nicht zerschnitten, sondern die Knoten, nachdem diese ebenfalls fotografiert wurden, vorsichtig aufgemacht wurden, speziell in einen Plastiksack zu, Handen der Spurensicherung gelegt. Die Beinschere wurde entfernt und neben die Leiche in den Leichensack gelegt. Dasselbe geschah mit den kurzen Tauen der Beinschere. Frau Dr. Huber untersuchte den Leichnam, so gut es eben ging und meinte dann zu Schnyder:

    „Der Tod trat vor sechs bis acht Stunden ein, also zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens ein. Der Fundort ist auch der Tatort. Die Folterungen müssen äusserst grausam gewesen sein. Alle weiteren Details erhaltet ihr nach der Obduktion. Danke Sonja! „Schon gut , Sepp, bis später"!

    „Wer hat das Ganze entdeckt"? „Tonia Bühlmann wies auf eine ältere Frau hin, die sichtlich geschockt auf der Parkbank sass. Neben ihr, sass ihr Hund, ein Golden Retriever. Sie spazierte gemütlich den Weg entlang, als der Hund plötzlich wie verrückt an der Leine zu ziehen begann und sie so zum Tatort führte.

    Es sei ihr fast schlecht geworden. Darauf habe sie umgehend die Polizei verständigt. Sie habe die Personalien der Frau aufgenommen, wobei im Moment, nicht mehr aus ihr raus zu bekommen sei, ergänzte Schnyders Assistentin.

    Kommissar Schnyder zog sich nun schweigend, zusammen mit Luciano Pasetti, vom Tatort zurück und fuhr Richtung Inseli, bog dann unvermittelt ab und hielt vor dem Radisson Blu. „Ich muss jetzt etwas trinken"! Pasetti folgte ihm schweigend ins Restaurant. Schnyder bestellte für sich einen Grappa, Pasetti einen Espresso. Beide schwiegen bis ihre Getränke serviert wurden. Schnyder schüttete den Grappa in einem Zug hinunter und bestellte darauf gleich noch einen Espresso.

    Danach brummte er etwas vor sich hin. Pasetti glaubte, dass Schnyder so etwas von sich gab, das wie „verdammte Sauerei, kein Hinweis auf das Opfer. Kein Mensch weiss, um wen es sich dabei handelt. Für mich ist eines klar, da kann nur die Mafia dahinterstecken. Das würde auch die extreme Grausamkeit erklären. Die wollten doch irgendetwas vom Opfer wissen und haben ihn darum so lange gequält, bis er geredet hat. „Was meinst Du zu diesem Fall? „Nichts! Du hast mir ja ausdrücklich verboten, Euch dreinzureden und wieder abstruse Theorien zu entwickeln".

    „Spiele jetzt nicht die beleidigte Leberwurst und erkläre mir, was Du von diesem Fall hältst! „Du wolltest wissen, um wen es sich beim Opfer handelt! „Sag jetzt nicht, dass Du es weisst. „Doch. Würdest Du es mir freundlicherweise sagen, bevor ich Dich erwürge oder wegen Behinderung polizeilicher Ermittlungen verhafte"? „Gut, wenn Du unbedingt darauf bestehst.

    Beim Opfer handelt es sich um Professor, Dr. Benno von Bergen, bis vor kurzem, Chirurg am Kantonsspital, Luzern. Bist Du sicher? „Ganz sicher! „Und woher kennst Du ihn? „Ich kenne ihn eben. Du kannst es ja nachprüfen, wenn Du mir nicht glaubst. „Lass gut sein, ich glaube Dir ja! „Gehst Du mit mir einig, dass hier die Mafia am Werk war"?

    „Nein! „Was heisst hier nein? „Weil mir die Logik dazu fehlt. Die Mafia, vor allem auch die N’drangeta, scheut die Öffentlichkeit, wie den Teufel. Sie tut alles, um diskret im Hintergrund zu bleiben. Deshalb würde sie niemals eine Tat begehen, die so viel Aufmerksamkeit erregen würde. Wenn sie von jemand Informationen haben will, so hat sie ganz andere Möglichkeiten und Methoden. Falls ihr bei der Folterung, eines Menschen, ein Fehler unterlaufen und jemand dabei den Tod finden, sollte, würde das Opfer auf eine Art und Weise verschwinden, dass Du es auch in hundert Jahren, nicht

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