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Besuch willkommen Knigge 2100: Einladung, Gast, Geschenk - Empfang, Feier, Gastfreundschaft
Besuch willkommen Knigge 2100: Einladung, Gast, Geschenk - Empfang, Feier, Gastfreundschaft
Besuch willkommen Knigge 2100: Einladung, Gast, Geschenk - Empfang, Feier, Gastfreundschaft
eBook442 Seiten2 Stunden

Besuch willkommen Knigge 2100: Einladung, Gast, Geschenk - Empfang, Feier, Gastfreundschaft

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Über dieses E-Book

Ob Sie um eine Audienz beim Papst nachsuchen, ob Sie um die Hand der Ausgewählten anhalten, im Defilee beim feierlichen Empfang auf die Begrüßung warten oder auf der Abschlussgala den Professoren und Lehrern Ihrer Tochter bzw. Ihres Sohnes vorgestellt werden, ... wie verhalten Sie sich bei der Begrüßung und dem Smalltalk? Welche Kleidung ist erwartet?
Ui, die Eltern kommen zu Besuch - oder gar die Erbtante. Logierbesuch hat sich angekündigt. Welche Erwartungshaltung hat dieser? Muss das eigene Schlafzimmer freigeräumt werden? Wie sieht es mit den Essenszeiten und der Gästebetreuung aus?
Sie haben eine schön gestaltete Einladung bekommen. Sie freuen sich. Was sollen und wollen Sie schenken? Ist das selbstgebastelte Mobile die geniale Lösung, ein Kaktus, Socken und Krawatte oder doch lieber ein Teil für die Sammlung des Einladenden. Wie sieht es mit der Möglichkeit aus, ein Geschenk umzutauschen? Wie verhalten Sie sich bei einem 'vergifteten', unpassenden oder überteuren Geschenk?
In diesem Ratgeber wird in sechs Kapiteln auf Themen rund um den Besuch eingegangen:
1. "Auf einen Sprung reinkommen" - Einladungen, Besucher und Besuche
2. "Herzlich willkommen!" - Begrüßung, Vorstellung und Duzen
3. "Das wäre nicht nötig gewesen!" - Mitbringsel, Geschenke und Blumen
4. "Bedient Euch!" - Trinken, Essen und Genießen
5. "Ich leuchte Dir heim!" - Tipps, Tabus und Tschüss
6. "Fühle dich wie zu Hause" - Übernachtung, Rücksichtnahme und Empathie
Liebe Leserin, lieber Leser, wir laden Sie ein zu betrachten, wie Einladungen erfolgen, Besucher begrüßt und verköstigt werden, welche Geschenke oder Blumen angebracht sind, wie rhetorisch taktvoll kommuniziert wird und wie das Zusammensein stressfrei im Umgang mit Besuchern abläuft, die ein paar Tage bleiben.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum22. Jan. 2018
ISBN9783746005270
Besuch willkommen Knigge 2100: Einladung, Gast, Geschenk - Empfang, Feier, Gastfreundschaft
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Autor

Horst Hanisch

Horst Hanisch, Bonn, ist selbstständiger Fachbuchautor, Coach und Dozent. Seine Trainingstätigkeit erstreckt sich unter anderem auf die Bereiche Kommunikation, Persönlichkeits-Entfaltung, Soft Skills, Soziale Kompetenz und Knigge/Etikette/Umgangsformen. Seine Seminare finden im In- und Ausland statt. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher, die in Deutschland und im Ausland erschienen sind. Horst Hanisch veranstaltet Seminare zu Themen wie Business-Etikette, Das wie ist man/frau was?-Lehrmenü, Rhetorik, Präsentation, Moderation, Outfit, Selbstbewusstes Auftreten, Smalltalk, Interkulturelle Kompetenz und andere.

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    Buchvorschau

    Besuch willkommen Knigge 2100 - Horst Hanisch

    Inhaltsverzeichnis

    EINLEITUNG

    „HIER BIN ICH!"

    Tante Anna-Lena kommt!

    Chance, Gewinn, Ehre

    Den fruchtbaren Boden für einen erfolgreichen Besuch bereiten

    KAPITEL 1 – „AUF EINEN SPRUNG REINKOMMEN" – EINLADUNGEN, BESUCHER UND BESUCHE

    „AUF EINEN SPRUNG REINKOMMEN"

    EINLADUNGEN, BESUCHER UND BESUCHE

    HOSPITALITY – GASTFREUNDSCHAFT

    Der jährliche Besuch aus dem Nachbardorf

    Überschwängliche Begrüßung

    Gesellschaftliches Zusammengehören

    Freitag und Wilson helfen dem Überleben

    HÖFLICHKEITSBESUCH

    Besuchen und Besucher

    Besuch zeigt Aufmerksamkeit

    Besuche – Gruppierungen

    Besuch eines Ortes oder einer Veranstaltung

    Hospitation, Hospiz, Hostel

    Besuch bei (fremden) Menschen oder Dienstleistern

    Audienz

    Visite

    Körpervisite

    Visitenkarte

    Unwillkommene Besucher

    Ungern kommende Besucher – der Pflichtbesuch

    Angemeldete Besuche von Familienangehörigen, Freunden, Bekannten und gesellschaftlich relevanten Personen

    Ungewollte Besucher

    Freundlich ‚abwimmeln‘

    Plausch an der Wohnungstür

    Vertrauen dem Besucher gegenüber

    Logierbesuche, bei dem der Besucher mindestens eine Nacht bleibt

    Besuchsritze und Besuchszeit

    Blitzbesuch – Wie viel Zeit ‚kostet‘ ein Besuch?

    Aufwartung

    „Wenn ihr mal in unserer Ecke seid …" – Urlaubsbekanntschaften

    Schein-Einladung

    Es juckt!

    Besuch von Außerirdischen

    ANTRITTSBESUCH

    Besuch ohne Anmeldung

    Antrittsbesuch von Zugezogenen

    Niemanden angetroffen? Besuchskarte hinterlassen

    Antrittsbesuch von Nachbarn

    Eine Karte macht den Anfang

    Antrittsbesuch vom künftigen Schwiegersohn

    Um die Hand anhalten

    Besonderer Augenblick für die Eltern

    Blumen für die zukünftige Schwiegermutter

    „IHR SEID EINGELADEN!"

    Die zeitgemäße Einladung

    Die Einladung aussprechen

    Handgeschriebenes zeigt Wertschätzung

    Die korrekte Anrede beim Anschreiben

    Formulierungen bei Einladungen

    Um Antwort wird gebeten

    Online-Einladung eines Geschäftspartners

    Umgehende Antwort auf eine Einladung

    Einladung absagen

    Keine Absage bei Massenveranstaltungen

    Vor- und Nachteile zur Einladung ins oder außer Haus

    Vorteile der Einladung außer Haus

    Nachteile der Einladung außer Haus

    Selbstzahler?

    Vorteile der Einladung ins Haus

    Nachteile der Einladung ins Haus

    Nach der Einladung

    Dankeskarte

    DIE PASSENDE KLEIDUNG ZUM BESUCH – DER DRESSCODE

    Tipps zur Kleiderordnung auf der Einladung

    Etwas konservativer?

    Cravate noire

    Cravate blanche

    Übersicht zur Gala-Garderobe

    Garderobe – nicht feierlicher als der Gastgeber

    Eher privat?

    Und was trägt die Dame dazu?

    Kleidung und Anlass

    OFFIZIELLER EMPFANG

    Gesellschaftliche Einladung

    Der Rote Teppich beim Staatsbesuch

    Prominente und der Rote Teppich

    Defilee

    Feierliches Vorbeischreiten

    Zeit

    KAPITEL 2 – „HERZLICH WILLKOMMEN" – BEGRÜßUNG, VORSTELLUNG UND DUZEN

    „HERZLICH WILLKOMMEN"

    BEGRÜßUNG, VORSTELLUNG UND DUZEN

    Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige und der Königinnen!

    Pünktlichkeit in anderen Kulturen

    Zu früh angekommen?

    Hinweis zur Zeitangabe auf Einladungen

    Das Akademisches Viertel

    Cum tempore – sine tempore

    Begrüßung an der Tür

    Garderobe annehmen

    Die Garderobe im Restaurant

    Die Handschuhe

    Schuhe aus – Hausschuhe an?

    Hände waschen

    DIE VORSTELLUNG

    Einer nach dem anderen – der hierarchische Rang

    Begleitende Wörter

    Beim Vornamen nennen – aber beim Sie bleiben

    Die gegenseitige Begrüßung und das Reichen der Hand

    Das Handreichen

    Der Händedruck

    Die Art die Hand zu reichen

    Andere Anwesende

    Küsschen hier, Küsschen dort

    Der Wangenkuss

    Der Begrüßungskuss – der Lippenkuss

    Der Handkuss

    Der Zungenkuss

    Karnevals-Bützchen

    Zur Begrüßung auf den Tisch klopfen

    Duzen und Siezen

    Der Ältere bietet das Du an

    Vertrautheit durch das Du

    KAPITEL 3 – „DAS WÄRE NICHT NÖTIG GEWESEN!" – MITBRINGSEL, GESCHENKE UND BLUMEN

    „DAS WÄRE NICHT NÖTIG GEWESEN!"

    MITBRINGSEL, GESCHENKE UND BLUMEN

    Schenken, was Sie am liebsten selbst behalten wollten

    „Das wäre aber nicht nötig gewesen …"

    Mitbringsel

    Sozialer Druck beim Schenken

    Geschenke für die Freundinnen des Kindes

    Geschenke für das Brautpaar

    Berühmtes und teures Geschenk

    Eine eigene Trauminsel

    Event-Geschenke

    Event-Geschenk mit eigener Teilnahme

    Unpassende Geschenke und lange Gesichter

    Guter Vorsatz – schwache Umsetzung

    Die tolle Eingeborenen-Maske

    Vergiftetes Geschenk

    Die alte Dame zu Besuch

    Eine Milliarde für eine Gegenleistung

    Geschenk ohne Hintergedanken

    Altruistisch versus egoistisch

    Geschenk mit Hintergedanken

    Vom Geschenk zur Bestechung

    Spenden

    Geschenke zu teuer? – Ablehnen?

    Geschenk zurückgeben?

    Diplomatisch sein

    Neid – „Der hat viel mehr bekommen als ich!"

    „Eine Flasche Wein passt immer." – Vorsicht beim Weinpräsent

    Wein gezielt aussuchen

    „Gegessen wird immer!" – Präsentkörbe

    Präsentkorb selbst zusammenstellen

    Geschenke in der Vergangenheit

    Überlegungen zum richtigen Schenken

    Was einem 100-Jährigen schenken?

    Wertvolle Tipps?

    Zeit und Aufmerksamkeit

    Wie groß muss das Präsent sein?

    Geäußerte Wünsche von Betroffenen – zum 100sten

    „Sag schön danke!" – Was tun, wenn das Geschenk nicht gefällt?

    Enttäuscht

    Kassenbon in Umschlag

    Sammeln für die Kollegin

    Auspacken der Geschenke

    GESCHENKE INTERKULTURELL

    „Was schenke ich einem Gast aus einem anderen Land?"

    Geschenke China – Blumen sind vergänglich

    Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung

    Vorsicht mit der Wand-Uhr

    Geschenke Russland – Freundschaft nicht zerschneiden

    Freundschaft

    Geschenke Japan – Marken werden bevorzugt

    Der Wert und die Marke sind wichtig

    Geschenke für jeden

    Die Zahl 4 bringt Unglück

    Geschenke Türkei – Geld zur Hochzeit

    Geschenke in den Vereinigten Arabischen Emiraten – Alkohol ist tabu

    Fidschi-Inseln – Der Pfefferstrauch

    Kava

    „Bula!"

    LASST BLUMEN EINEN GRUß ÜBERMITTELN

    Florale Geschenke – Rund um die Blütenpracht

    Der Blumengruß

    Papier versus Klarsichtfolie

    Die bereitgestellte Blumenvase

    Pflanzen, Arrangements, Kakteen

    Was die Blumen flüstern – Die Blumen-Sprache

    MIT GELDGESCHENKEN DIE FREUNDSCHAFT ERKAUFEN?

    Geldgeschenke

    Die haben schon alles!

    Monetärer Anteil

    Geldgeschenke im Blumenformat – Blumen-Geld

    Blumenstern

    Blüte offen blühend

    Blüte vollblühend

    Geldblüte an echter Blüte

    Gelddukaten in der Schatzkiste

    Glückspfennig

    Geldbörse

    GUTSCHEINE

    Den guten Schein wahren

    Grabpflege

    Der lang herbeigesehnte Wellness-Aufenthalt

    Wohlfahrtsverlust

    VERLOBUNG UND HOCHZEIT

    Verlobung

    Hochzeit – Schenken gehört dazu

    Hochzeits-Geschenke-Tisch

    Bridal Shower

    Das Geschenk überreichen

    Geschenke-Ablege-Tisch

    Hochzeitsobolus

    Hochzeitsmandeln

    Perlen bringen Unglück – oder Glück?

    Geschenke zum Einzug in die neue Wohnung

    Brot und Salz

    Farewell-Party – Die Einladung zum Wegzug

    Auszug der Nachbarn

    FESTTAGE ZUM JAHRESENDE

    Schon wieder Weihnachten – und immer noch kein Geschenk?

    Beliebte Weihnachtsgeschenke

    Silvester und seine Glückssymbole

    KAPITEL 4 – „BEDIENT EUCH!" – TRINKEN, ESSEN UND GENIEßEN

    „BEDIENT EUCH!"

    TRINKEN, ESSEN UND GENIEßEN

    Bottle-Party

    Mitbringparty

    Kinderparty

    Kinder sind anspruchsvolle Gäste

    DAS GETRÄNK VOR DEM ESSEN

    Warten auf alle Gäste

    Aperitif in einem separaten Raum

    Wahl der Aperitif-Getränke

    Anbieten des Aperitifs

    Aperitif ohne Alkohol – Der Mocktail

    Halten des Glases

    Wohin mit den leeren Gläsern?

    Zeitdauer des Aperitifs

    DIE PLATZIERUNG –WER SITZT WO? – DAS PLACEMENT

    Familienfeier – Wohin mit der Erbtante?

    Offizieller Anlass

    Platzierung beim Hochzeitsessen

    Sitzordnung der Gäste

    Der Tischplan – Placement

    Orientierung nach dem Plan

    Paarweise oder getrennt bei großen Feiern?

    Die Rangfolge

    Paarweise Platzierung

    Diagonale Platzierung

    Paarweise Platzierung, die Gastgeber sitzen an den Kopfenden

    Platzierung am runden Tisch

    Tischkarte

    Wechsel der Sitzplätze

    ESSEN – KULINARISCHES GEHÖRT DAZU

    „Was gibt die Küche Feines her?"

    Mutti ist in der Küche – Vati kümmert sich um den Wein

    Selbstgekochtes Essen

    Free-Froms

    Völlerei

    Flamingozungen

    Perlen vor die Säue werfen?

    Nero

    Das Goldene Haus

    KAPITEL 5 – „ICH LEUCHTE DIR HEIM!" – TIPPS, TABUS UND TSCHÜSS

    „ICH LEUCHTE DIR HEIM!"

    TIPPS, TABUS UND TSCHÜSS

    Den Ängstlichen nach Hause begleiten

    Nachbarn informieren

    GESPRÄCHE BEI TISCH

    Reden, reden, reden

    „Wie gut du aussiehst!"

    ‚Gut gemeinter‘ Rat und die leidigen Erziehungs-Fragen

    Neutral bleiben

    Einladungen vermeiden und Unangenehmes verhindern?

    Von der Schwiegermutter bis zur buckligen Verwandtschaft

    Der Schwiegermuttersessel

    Die lieben Schwiegereltern

    „Gib der Oma das richtige Händchen!"

    „Bist du groß geworden!"

    Älter und feinfühliger

    Fitte Senioren

    Dinner for One

    Krankheiten als Tischgespräch?

    Gibt es keine Alternativen zu Krankheiten?

    EVENTS – TAG UND NACHT

    Der, die oder das Event?

    Gründe für Events

    Party! Party! Party!

    Feiern Sie mit!

    Eigene oder fremde Geburtstage

    Runde Geburtstage

    Hochzeit

    Kirchlich bedingte Feiern

    Ostern

    Jahreswechsel

    EINGELADEN GLEICH EINGELADEN? – TIPPS ZU UNERWARTETER GÄSTE-KONSTELLATION

    ‚Neuen‘ Freund mitbringen

    Ist eingeladen gleich eingeladen?

    Mutti hat ‘nen Neuen

    Chance geben

    Der Neue

    Kinder ‚im Gepäck‘

    Kinder mitbringen?

    Unbekannte mitbringen?

    Hund mitbringen?

    TABUS

    Liebe geht über alles?

    Liebesbezeichnung durch ständiges Küssen?

    Frühere Liebschaften

    Heiße Diskussionen

    Fotografieren im fremden Haushalt?

    Rauchen?

    „KOMMT GUT NACH HAUSE"

    Feierabend! Das Beenden des Anlasses

    Doch noch etwas bleiben?

    Gästebuch

    Give-away

    Freundlicher Rauswurf

    Das letzte Getränk

    Es ist Zeit zu geh‘n

    KAPITEL 6 – „FÜHLE DICH WIE ZU HAUSE" – ÜBERNACHTUNG, RÜCKSICHTNAHME UND EMPATHIE

    „FÜHLE DICH WIE ZU HAUSE"

    ÜBERNACHTUNG, RÜCKSICHTNAHME UND EMPATHIE

    Aus Besuchern werden Gäste

    Logierbesuch

    Sich selbst einladen?

    Vorsichtig nachfragen

    Mehrere Nächte bleiben

    Längeren Besuch rechtzeitig ankündigen

    PRIVATSPHÄRE

    Gäste-WC

    Ein Blick auf die Zahnzwischenräume

    Dekoration und Hygieneartikel

    Badezimmer

    Wer schläft wo?

    Die eigene Bettwäsche

    Gegenseitige Rücksichtnahme – Freiräume einrichten

    24 Stunden parat stehen?

    Sich untereinander abstimmen

    Diskretion

    Finger weg von den Schubladen!

    Telefonate kurz halten

    Geld anbieten – eine kleine Finanzspritze?

    Gegenleistung

    Offen reden, wenn es kriselt

    Diskretion und Sensibilität

    Bedanken, Gegeneinladung, Verabschieden

    Bye-bye

    STICHWORTVERZEICHNIS

    KNIGGE ALS SYNONYM UND ALS NAMENSGEBER

    UMGANG MIT MENSCHEN

    Adolph Freiherr Knigge

    Das große Missverständnis

    Über den Umgang mit Menschen

    Knigge heute als Synonym für Umgangsformen

    Einleitung

    „Hier bin ich!"

    „Unvermutet, wie zumeist, kommt die Tante zugereist.

    Herzlich hat man sie geküsst, weil sie sehr vermöglich ist."

    Heinrich Christian Wilhelm Busch, dt. Schriftsteller

    (1832 - 1908)

    Tante Anna-Lena kommt!

    „Ach du liebe Zeit! Tante Anna-Lena kommt zu Besuch! Kinder, räumt schnell euer Zimmer auf! Ich decke inzwischen den Kaffeetisch."

    Die Erbtante hat sich unerwartet zum Besuch angekündigt. „Ich komme mal eben auf einen Sprung vorbei."

    Jeder weiß, was das bedeutet – nur Tante Anna-Lena nicht.

    Hektisch werden alle Vorbereitungen getroffen, Kaffee gekocht, Plätzchen rausgelegt, die Zeitschriften vom Sofa geräumt und die Garderobe im Flur geordnet. Schnell noch einen Blick in den Spiegel werfen. Wir wollen ja nicht gestresst wirken … Tante Anna-Lena kann kommen.

    Soviel zu einem unerwarteten Blitzbesuch. Auf der anderen Seite gibt es den sogenannten Logierbesuch, bei dem sich der Besucher gleich für einige Tage einnisten will. Wie ist hier vorzugehen und miteinander umzugehen?

    Sich wie zu Hause fühlen? Aufbleiben bis in die Puppen? Badezimmer stundenlang besetzen? Na, hier wird gegenseitige Rücksichtnahme erwartet, um Freiräume, Gewohnheiten und die Freundlichkeit nicht zu strapazieren.

    Chance, Gewinn, Ehre

    Ein ‚echt‘ gemeinter Besuch und ein herzlich willkommener Besucher stellen einen Gewinn im Leben dar. Beide schaffen die Chance, eine angenehme menschliche Beziehung auf- oder auszubauen.

    Das Leben wird abwechslungsreicher und lebenswerter. Aus Bekannten können Freunde werden.

    Wollen wir es gedanklich etwas übertreiben und gegebenenfalls sogar als ‚Ehre‘ bezeichnen, wenn sich Besucher und Besuchter die Energie nehmen, eine gewisse Zeit gemeinsam zu verbringen.

    Es hilft der Erinnerung und dem Aufbau eines glücklichen Lebens, gemeinsam Erlebtes miteinander auszutauschen.

    Damit ein Besuch diese wertvolle Betrachtungsweise erhält und den Beteiligten die Möglichkeit gibt, die Vorteile daraus zu erzielen, gibt es Einiges zu beachten, was das Ziel eintrüben könnte.

    Den fruchtbaren Boden für einen erfolgreichen Besuch bereiten

    In diesem Ratgeber wird in sechs Kapiteln auf Themen rund um den Besuch eingegangen:

    „Auf einen Sprung reinkommen" – Einladungen, Besucher und Besuche

    „Herzlich willkommen!" – Begrüßung, Vorstellung und Duzen

    „Das wäre nicht nötig gewesen!" – Mitbringsel, Geschenke und Blumen

    „Bedient euch!" – Trinken, Essen und Genießen

    „Ich leuchte dir heim!" – Tipps, Tabus und Tschüss

    „Fühle dich wie zu Hause" – Übernachtung, Rücksichtnahme und Empathie

    Zeiten und Gewohnheiten ändern sich, Erwartungshaltungen auch – höfliche Umgangsformen bleiben und sind gefragter denn je.

    Liebe Leserin, lieber Leser, wir laden Sie ein zu betrachten, wie Einladungen erfolgen, Besucher begrüßt und verköstigt werden, welche Geschenke oder Blumen angebracht sind, wie rhetorisch taktvoll kommuniziert wird und wie das Zusammensein stressfrei im Umgang mit Besuchern abläuft, die ein paar Tage bleiben.

    Bei Abreise des Gastes dürfen Sie auch Tränen in den Augen haben – nicht unbedingt Freudentränen, da Sie in Ihren eigenen vier Wänden wieder ungestört sind.

    Im folgenden Text werden Sie das Beschriebene mal aus Sicht eines Gastes und mal aus der Perspektive eines Gastgebers betrachten. Auf dass Ihnen viel Vergnügen mit Ihren Besuchern gegönnt sei. Horst Hanisch

    Kapitel 1 – „Auf einen Sprung

    reinkommen" – Einladungen,

    Besucher und Besuche

    „Auf einen Sprung reinkommen"

    Einladungen, Besucher und Besuche

    „Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."

    Heinrich Christian Wilhelm Busch, dt. Schriftsteller

    (1832 - 1908)

    Hospitality – Gastfreundschaft

    Unter Hospitality wird Gastlichkeit verstanden, und das gesamte Umfeld, das diese gestaltet. Nicht umsonst finden wir heutzutage in der Hotellerie den Hospitality-Manager.

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