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U.S. Marshal Bill Logan, Band 36: Jim Garretts tödlicher Schwur

U.S. Marshal Bill Logan, Band 36: Jim Garretts tödlicher Schwur

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U.S. Marshal Bill Logan, Band 36: Jim Garretts tödlicher Schwur

Länge:
114 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 25, 2014
ISBN:
9783956171390
Format:
Buch

Beschreibung

U.S. Marshal Bill Logan Band 36 Jim Garretts tödlicher Schwur Western von Pete Hackett U.S. Marshal Bill Logan – die neue Western-Romanserie von Bestseller-Autor Pete Hackett! Abgeschlossene Romane aus einer erbarmungslosen Zeit über einen einsamen Kämpfer für das Recht. Über den Autor Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war – eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen. Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie "Texas-Marshal" und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: "Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung." Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie "Der Kopfgeldjäger". Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress. Ein CassiopeiaPress E-Book Die Hufe des Braunen rissen feine Staubwolken in die klare Luft. Das dumpfe Pochen trieb auseinander und versank nach wenigen Schritten in der Lautlosigkeit. Manchmal klirrte ein Eisen. "Noch zwei Meilen ", murmelte der Mann heiser und tätschelte den verstaubten und verschwitzten Hals des Pferdes. "Zwei Meilen noch, Sonny, dann gibt es frisches Wasser, Hafer und Schatten ..." Das Tier schnaubte prustend. Es warf den Kopf in den Nacken, so, als hätten es die Worte des Reiters beflügelt, als hätten sie dem Körper frische Energien eingehaucht. Zwei Meilen, an deren Ende das Verderben für Jim Garrett stehen sollte. Jim Garrett ritt dem Unheil geradewegs entgegen. Das Schicksal hatte zu einem fürchterlichen Schlag gegen ihn ausgeholt ... Doch das ahnte der Dreißigjährige nicht. Er ritt völlig arglos. Schließlich lagen die Gebäude der kleinen Ranch vor dem Mann. Hier war er zu Hause. Hinter den ärmlichen Gebäuden hatte der Trujillo Creek sein Bett gegraben. Jim Garrett fuhr sich mit dem Handrücken über die entzündeten Augen. Unbarmherzig knallte die Sonne auf ihn herunter. Sie höhlte ihn und das Pferd aus. Der Schatten, den Pferd und Reiter warfen, war kurz.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 25, 2014
ISBN:
9783956171390
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

U.S. Marshal Bill Logan, Band 36 - Pete Hackett

U.S. Marshal Bill Logan

Band 36

Jim Garretts tödlicher Schwur

Western von Pete Hackett

U.S. Marshal Bill Logan – die neue Western-Romanserie von Bestseller-Autor Pete Hackett! Abgeschlossene Romane aus einer erbarmungslosen Zeit über einen einsamen Kämpfer für das Recht.

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author www.Haberl-Peter.de

© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

1. digitale Auflage 2014 Zeilenwert GmbH

ISBN 9783956171390

Über den Autor

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F. Unger eigen war – eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen.

Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie Texas-Marshal und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung.

Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie Der Kopfgeldjäger. Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.

Inhalt

Cover

Titel

Impressum

Über den Autor

Jim Garretts tödlicher Schwur

Band 36

Jim Garretts tödlicher Schwur

Die Hufe des Braunen rissen feine Staubwolken in die klare Luft. Das dumpfe Pochen trieb auseinander und versank nach wenigen Schritten in der Lautlosigkeit. Manchmal klirrte ein Eisen.

Noch zwei Meilen, murmelte der Mann heiser und tätschelte den verstaubten und verschwitzten Hals des Pferdes. Zwei Meilen noch, Sonny, dann gibt es frisches Wasser, Hafer und Schatten …

Das Tier schnaubte prustend. Es warf den Kopf in den Nacken, so, als hätten es die Worte des Reiters beflügelt, als hätten sie dem Körper frische Energien eingehaucht.

Zwei Meilen, an deren Ende das Verderben für Jim Garrett stehen sollte. Jim Garrett ritt dem Unheil geradewegs entgegen. Das Schicksal hatte zu einem fürchterlichen Schlag gegen ihn ausgeholt …

Doch das ahnte der Dreißigjährige nicht. Er ritt völlig arglos. Schließlich lagen die Gebäude der kleinen Ranch vor dem Mann. Hier war er zu Hause. Hinter den ärmlichen Gebäuden hatte der Trujillo Creek sein Bett gegraben.

Jim Garrett fuhr sich mit dem Handrücken über die entzündeten Augen. Unbarmherzig knallte die Sonne auf ihn herunter. Sie höhlte ihn und das Pferd aus. Der Schatten, den Pferd und Reiter warfen, war kurz.

Jim Garrett hatte angehalten und starrte hinunter auf die Hütten, die er als seine Ranch bezeichnete: ein flaches Wohnhaus mit zwei Räumen, ein Stall, ein Werkzeugschuppen mit Schmiede, eine Scheune und ein Corral, in dem sich ein Dutzend Pferde tummelten.

Er war stolz auf seinen Besitz. Auf seiner Weide standen an die 1000 Herefords. Er belieferte einige Armeeposten in New Mexiko mit Fleisch. Jim Garrett war zufrieden.

Hüh! Er kitzelte das Pferd mit den Sporen. Der Braune setzte sich in Bewegung. Der Reiter lenkte das Tier hügelabwärts. Die Vorderbeine des Pferdes stemmten sich gegen das Gefälle. Sträucher und kniehohes Gras wuchsen hier. Hoch in der Luft zwitscherte eine Lerche. In den Sträuchern summten die Bienen.

Alles mutete ruhig und friedlich an.

Als Jim Garrett zwischen Schuppen und Scheune auf den Ranchhof ritt, wurde beim Stall ein Gewehr durchgeladen. Scharf und metallisch stand das Geräusch für den Bruchteil einer Sekunde in der Luft. Eine Gestalt kam, das Gewehr im Hüftanschlag, um die Stallecke. Es war ein hochgewachsener Mann, an dessen Lederweste ein Stern funkelte.

Auch beim Wohnhaus wurde ein Gewehr repetiert. Ein weiterer Mann trat in Erscheinung, ebenfalls die Winchester im Anschlag, ebenfalls einen Stern an der Brust.

Heb die Hände, Garrett!, rief der Mann beim Stall. Versuch nicht, nach deinem Colt zu greifen. Es täte mir leid …

Die Worte hingen tonnenschwer, wie ein Manifest, in der heißen Luft, ehe sie zerrannen und versanken.

Jim Garrett war wie gelähmt, zu keiner Reaktion fähig. Mit einer Mischung aus Ratlosigkeit und Erschrecken starrte er abwechselnd auf uns.

Wenn ich von 'uns' spreche, dann ist die Rede von Joe Hawk und mir, William Wayne Logan. Wir waren U.S. Marshals im Dienste des 'District Court for the Northern District of Texas', unser Boss war Bundesrichter Jerome F. Humphrey, und wir hatten einen Haftbefehl in der Tasche, der auf den Namen Jim Garrett ausgestellt war.

Wir verhaften Sie im Namen des Gesetzes, Jim Garrett, rief ich. Steigen Sie ab und heben Sie die Hände. Vorwärts!

Garrett starrte mich verständnislos an. Verhaftet – weshalb?, brach es schließlich aus seiner Kehle. Verständnislos musterte er mich.

Wegen versuchten Postkutschenraubes, antwortete ich und ging mit kurzen, abgezirkelten Schritten auf den Smallrancher zu. Die Winchester deutete unverrückbar und unmissverständlich auf ihn. Mein Finger lag um den Abzug.

Vom Stall her näherte sich Joe, mein Freund und Partner. Auch er zielte auf Garrett.

Die Lähmung, die Garrett befallen hatte, löste sich. Er legte beide Hände übereinander auf den Sattelknauf und beugte sich etwas vor. Postkutschenraub?, echote er und blinzelte verständnislos. Dann stieß er scharf die Luft durch die Nase aus. Welche Kutsche soll ich denn versucht haben zu berauben?

Die Stagecoach, die zwischen Dalhart, Channing, Amarillo und Lubbock verkehrt, versetzte Joe. Sie wurden eindeutig identifiziert, Garrett. Das Pferd, das der Bandit ritt, trug den J.G.-Brand. Allerdings hatten Sie das Pech, dass der bewaffnete Postkutschenbegleiter mehr Courage bewies, als Sie wahrscheinlich dachten.

Ich verstehe nicht.

Nun, er schlug Sie in die Flucht. Und jetzt sollten Sie absitzen, Garrett und die Flossen zum Himmel strecken. Versuchen Sie lieber nichts. Es bekäme Ihnen schlecht.

Ich habe nicht versucht, eine Kutsche zu überfallen, Marshals, stieß Garrett zwischen den Zähnen hervor. Wer das behauptet, lügt. Ich bin gestern Mittag nach Channing geritten, weil dort Rinder- und Pferdemarkt abgehalten wurde. Das kann ich beweisen. Im Hotel in Channing …

Ich unterbrach Garrett hart: Es geht nicht um gestern oder heute, Garrett. Der Überfall fand vor drei Tagen statt. In der Nähe von Hartley, genau zwischen Dalhart und Channing.

Das ist verrückt, murmelte Garrett, schwang das linke Bein über den Sattelknauf und ließ sich vom Pferd gleiten. Gehorsam hob er die Hände in Schulterhöhe. Er trat zwei Schritte vom Pferd weg. Mir wurde vor einer Woche ein Pferd aus der Koppel gestohlen. Wahrscheinlich war das der Bursche, der auch die Kutsche hops nehmen wollte. Es war ein Falbe …

Haben Sie den Diebstahl zur Anzeige gebracht, Garrett?, fragte Joe.

Nein. Bis nach Amarillo, wo das Gesetz sitzt, sind es 45 Meilen. Diesen Weg wollte ich nicht auf mich nehmen, um gesagt zu bekommen, dass die Marshals was Wichtigeres zu tun haben, als einen Pferdedieb zu verfolgen.

Drehen Sie sich um, forderte ich.

Als mir Jim Garrett den Rücken zuwandte, zog ich ihm den Sechsschüsser aus dem Holster. Ich schob den Colt in meinen Hosenbund.

Joe kam von vorne. Er hielt jetzt Handschellen in der Linken, lehnte das Gewehr weg und forderte Garrett auf, die Hände vorzustrecken.

Der Smallrancher ließ die Arme sinken, streckte sie Joe entgegen und – stieß sich ab. Er erwischte Joe an der Weste und wirbelte ihn herum. Joe war total überrumpelt. Im nächsten Moment befand er sich zwischen mir und Garrett. Die Hand des Smallranchers zuckte nach dem Colt meines Gefährten. Aber Joe hatte seine Verblüffung abgestreift. Er rammte seinen Ellenbogen nach hinten, traf Garrett in den Magen, und der Rancher krümmte sich mit einem wilden, unbeherrschten Aufschrei nach vorn. Sein Mund war weit aufgerissen. Er presste die Linke unwillkürlich auf den Leib.

Joe wirbelte herum und schlug zu. Knochentrocken landete seine rechte Faust am Kinn Garretts. Dessen Kopf wurde auf die Schulter gedrückt. Garrett stolperte von der Wucht des Treffers einen Schritt zur Seite. Da war Joe schon bei ihm und drehte ihm den rechten Arm auf den Rücken. Eine der Handschellen klickte, Joe riss auch den linken Arm nach hinten …

Jim Garrett war gefesselt. Eine Schwellung zeigte sich an seinem Kinn. Dem Smallrancher standen die Tränen des Schmerzes in den Augen. Seine Lippen sprangen auseinander, er keuchte: Ihr macht einen Fehler, Marshals. Ich habe nie versucht, eine Kutsche zu überfallen. Dass mir ein Pferd gestohlen wurde, ist die Wahrheit.

Erzähl es dem Gericht, knurrte Joe ungnädig.

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