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U.S. Marshal Bill Logan, Band 25: Verdammt sei Carol Thompson

U.S. Marshal Bill Logan, Band 25: Verdammt sei Carol Thompson

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U.S. Marshal Bill Logan, Band 25: Verdammt sei Carol Thompson

Länge:
118 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Juni 2014
ISBN:
9783956171284
Format:
Buch

Beschreibung

U.S. Marshal Bill Logan Band 25 Verdammt sei Carol Thompson Western von Pete Hackett U.S. Marshal Bill Logan – die neue Western-Romanserie von Bestseller-Autor Pete Hackett! Abgeschlossene Romane aus einer erbarmungslosen Zeit über einen einsamen Kämpfer für das Recht. Über den Autor Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war – eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen. Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie "Texas-Marshal" und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: "Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung." Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie "Der Kopfgeldjäger". Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress. Die Peitschenschnur ringelte sich im Staub wie der Leib einer Schlange. Stan Turner, der Ranchboss, stand breitbeinig im Hof. Seine Rechte hatte sich um den Stiel der Peitsche verkrampft. Weiß traten die Knöchel unter der Haut hervor. Drei Schritte vor Stan Turner kniete Jack Shaugnessy im Staub. Ein blutiger Striemen zog sich über seine Wange. Shaugnessy war bleich. Seine Lippen zuckten, aus seinen Augen brüllte die Angst, die Hände, die er wie zur Abwehr erhoben hatte, zitterten. Die Mannschaft der Wayside Ranch stand im Kreis herum. Zwei der Männer hielten eine rothaarige Frau fest. Sie war ausgesprochen schön und von besonderer Rasse. Jeder Zug ihres gleichmäßigen Gesichts drückte das Entsetzen aus, das sie beherrschte. Turner riss den Arm mit der Peitsche hoch. Die dünne Lederschnur zischte durch die Luft ... Jack Shaugnessy brüllte gequält auf. Er versuchte, sein Gesicht mit beiden Händen zu schützen. Grässliches Klatschen war zu vernehmen. Dann grollte Turners mitleidlose Stimme: "Ich habe dich zu meinem Vormann gemacht, Shaugnessy. Ich habe dir vertraut. Du warst meine rechte Hand hier auf der Ranch ..." Turner ließ seine Worte wirken. Erst nach einer ganzen Weile sprach er weiter; schleppend, jedem Wort eine besondere Betonung verleihend, mit herausgepresstem Atem: "Und zum Dank hast du mich mit meiner Frau betrogen. Großer Gott, Shaugnessy, ich hätte gute Lust und ließe dich am Lasso hinter einem Pferd her aus dem Land schleifen." Mit dem letzten Wort schlug der Ranchboss erneut zu. Wieder traf er Jack Shaugnessy empfindlich. Shaugnessy kippte röchelnd zur Seite. Staub wallte auseinander, als er aufschlug. Ungerührt schauten die Cowboy und Ranchhelfer zu. In den grünlichen Augen der rothaarigen, rassigen Frau spiegelten sich die Erschütterung, das Grauen und all die anderen Gefühle wider, die in ihr wühlten. "Aufhören, Stan!", brach es über ihre bebenden Lippen. "Hör auf. Ich bitte dich ..."
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Juni 2014
ISBN:
9783956171284
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Buch

Über den Autor


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U.S. Marshal Bill Logan, Band 25 - Pete Hackett

U.S. Marshal Bill Logan

Band 25

Verdammt sei Carol Thompson

Western von Pete Hackett

U.S. Marshal Bill Logan – die neue Western-Romanserie von Bestseller-Autor Pete Hackett! Abgeschlossene Romane aus einer erbarmungslosen Zeit über einen einsamen Kämpfer für das Recht.

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author www.Haberl-Peter.de

© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

1. digitale Auflage 2014 Zeilenwert GmbH

ISBN 9783956171284

Über den Autor

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F. Unger eigen war – eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen.

Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie Texas-Marshal und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung.

Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie Der Kopfgeldjäger. Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.

Inhalt

Cover

Titel

Impressum

Über den Autor

Verdammt sei Carol Thompson

Band 25

Verdammt sei Carol Thompson

Die Peitschenschnur ringelte sich im Staub wie der Leib einer Schlange. Stan Turner, der Ranchboss, stand breitbeinig im Hof. Seine Rechte hatte sich um den Stiel der Peitsche verkrampft. Weiß traten die Knöchel unter der Haut hervor.

Drei Schritte vor Stan Turner kniete Jack Shaugnessy im Staub. Ein blutiger Striemen zog sich über seine Wange. Shaugnessy war bleich. Seine Lippen zuckten, aus seinen Augen brüllte die Angst, die Hände, die er wie zur Abwehr erhoben hatte, zitterten.

Die Mannschaft der Wayside Ranch stand im Kreis herum. Zwei der Männer hielten eine rothaarige Frau fest. Sie war ausgesprochen schön und von besonderer Rasse. Jeder Zug ihres gleichmäßigen Gesichts drückte das Entsetzen aus, das sie beherrschte.

Turner riss den Arm mit der Peitsche hoch. Die dünne Lederschnur zischte durch die Luft …

Jack Shaugnessy brüllte gequält auf. Er versuchte, sein Gesicht mit beiden Händen zu schützen. Grässliches Klatschen war zu vernehmen. Dann grollte Turners mitleidlose Stimme: Ich habe dich zu meinem Vormann gemacht, Shaugnessy. Ich habe dir vertraut. Du warst meine rechte Hand hier auf der Ranch … Turner ließ seine Worte wirken. Erst nach einer ganzen Weile sprach er weiter; schleppend, jedem Wort eine besondere Betonung verleihend, mit herausgepresstem Atem: Und zum Dank hast du mich mit meiner Frau betrogen. Großer Gott, Shaugnessy, ich hätte gute Lust und ließe dich am Lasso hinter einem Pferd her aus dem Land schleifen.

Mit dem letzten Wort schlug der Ranchboss erneut zu. Wieder traf er Jack Shaugnessy empfindlich. Shaugnessy kippte röchelnd zur Seite. Staub wallte auseinander, als er aufschlug.

Ungerührt schauten die Cowboy und Ranchhelfer zu.

In den grünlichen Augen der rothaarigen, rassigen Frau spiegelten sich die Erschütterung, das Grauen und all die anderen Gefühle wider, die in ihr wühlten. Aufhören, Stan!, brach es über ihre bebenden Lippen. Hör auf. Ich bitte dich …

Aufhören?, echote Turner. Seine Stimme sank herab zu einem unheilvollen Grollen. Ich hab eben erst angefangen, Carol. Du und Jack, ihr habt mich schmählich hintergangen. Ihr habt mich betrogen, meinen Stolz verletzt und meine Ehre gekränkt. Ich habe mein Gesicht verloren. Und darum werde ich ihm mit der Peitsche das Fleisch von den Knochen schlagen. Was ich von ihm übrig lasse, wirst du mit dem Handbesen zusammenfegen und an die Schweine verfüttern können.

Er zog auf. Die Peitschenschnur pfiff durch die Luft.

Mit einem Ruck riss Carol sich los. Die Kerle, die sie festgehalten hatten, griffen nach ihr, aber sie rannte schon mit wehendem Rock auf Stan Turner zu und fiel ihm in den Arm. Aufhören!, gellte ihre Stimme fast hysterisch. Bei Gott, hör auf. Das – das ist unmenschlich. Du …

Stan Turner versetzte ihr einen derben Stoß. Carol klammerte sich jedoch an seinem Arm fest. Er schleuderte sie wütend herum. Die Frau konnte sich nicht mehr halten. Sein Arm entglitt ihr, sie taumelte einige Schritte zur Seite, stolperte und stürzte. Wirr hingen ihr die Haare in die Stirn. Ihre Lippen klafften auseinander wie zu einem stummen Schrei. Sie wollte aufspringen.

Doch da waren schon die beiden Kerle bei ihr, aus deren brutalem Griff sie sich vorhin befreit hatte. Carol wurde von harten Fäusten gepackt und hochgerissen. Im stählernen Griff der Kerle konnte sie sich kaum noch bewegen. Sie warf den Kopf in den Nacken. Ein trockenes Schluchzen entrang sich ihr.

Stan Turner kannte keine Gnade, kein Erbarmen, kein Mitleid. Er fühlte sich gedemütigt und war voll Hass – ein Hass, der keine Zugeständnisse und kein Entgegenkommen kannte. Bald erstarben Shaugnessys gepeinigte Schreie. Einige Zeit war noch sein klägliches Wimmern zu hören. Turner schwang unbeirrt die Peitsche. Er hörte erst auf zu schlagen, als Jack Shaugnessy sich nicht mehr rührte.

Das Hemd hing in Fetzen vom Körper Shaugnessys. Blutende Striemen zeichneten seinen Körper. Er lag auf dem Gesicht. Seine Finger hatten sich im Staub verkrampft.

Achtlos ließ Stan Turner die Peitsche fallen. Er trat vor seine Frau hin, seine Hand zuckte zu ihrem Kopf und verkrallte sich in ihren Haaren. Lasst sie los!, gebot er den beiden Cowboys.

Brutal zerrte er Carol zu der reglosen Gestalt Jack Shaugnessys hin. Neben dem Besinnungslosen schleuderte er sie in den Staub. Turners heiseres Organ rasselte: Da hast du ihn, deinen Liebhaber, Lady! In einer halben Stunde will ich euch beide nicht mehr auf der Ranch sehen. Hast du verstanden? 30 Minuten! Solltet ihr nach Ablauf der Zeit noch hier sein, sind die Prügel, die ich Shaugnessy verpasst habe, ein Zuckerschlecken gegen das, was ich dann mit euch beiden anstelle.

Stan Turner spuckte verächtlich vor Carol in den Staub, dann wandte er sich um und rief: Geht wieder an eure Arbeit, Leute. Hier gibt es nichts mehr zu sehen. Und dass keinem einfällt, der Hure und ihrem Lover zu helfen. Vorwärts, ihr werdet nicht fürs Herumstehen bezahlt.

In die Rotte der Umstehenden kam Bewegung.

Ohne Carol oder Jack Shaugnessy noch eines Blickes zu würdigen, stapfte Turner quer durch den Hof hinüber zum Haupthaus. Seine Schritte dröhnten auf den Stufen und gleich darauf über die Veranda, dann fiel die Haustür mit einem dumpfen Schlag hinter ihm ins Schloss.

Carol kniete neben Jack Shaugnessy. Staub klebte in ihrem Gesicht. Staub puderte ihren schwarzen Rock, die weiße Bluse und die grüne Weste. Die Panik, die Verzweiflung und die Angst wichen anderen Empfindungen. Erst waren es Verbitterung und Enttäuschung, dann kam die Wut, und schließlich wurde Carol nur noch vom leidenschaftlichen Hass beherrscht.

Du Schwein!, knirschte sie. Du elendes, gottverdammtes Schwein …

Sie erhob sich und drehte Jack Shaugnessy auf den Rücken. Sein Gesicht war trotz der gnädigen Bewusstlosigkeit, die ihn umfing, qualvoll verzerrt. Blut, Staub und Schweiß bildeten eine Schmutzschicht auf seiner Haut.

Carols Blick wanderte hinüber zum Haupthaus. Hinter dem Fenster der Wohnstube stand Stan Turner und beobachtete sie ungerührt, ohne Gemütsregung. Sein Gesicht mutete an wie aus Granit gemeißelt. Dieser Mann war unerbittlich, unduldsam und von kompromissloser Härte.

Die Cowboys und Helps waren in den Schuppen, Scheunen und Ställen verschwunden und machten ihren Job. Dabei beobachteten sie Carol. Sie jedoch beachtete die Kerle nicht. Sie starrte nur auf das Fenster. In der Tiefe ihrer Augen entstand ein Flammen, ein Glühen, ein Irrlichtern. Es war der dämonische Hass, der es erzeugte.

Dafür wirst du büßen, Stan Turner, flüsterte die Frau. Die Glätte in ihrem Gesicht zerbrach. Du bist so gut wie tot …

Sie griff unter die Achseln des Bewusstlosen, wuchtete seinen Oberkörper vom Boden weg und schleifte ihn vom Ranchhof.

Heiß brannte die Sonne auf sie herunter. Carol begann zu schwitzen. Der perlende Schweiß zog helle Spuren in die Staubschicht auf ihren Wangen. Ihr Atem ging rasselnd. Außerhalb der Ranch legte sie Jack Shaugnessy im Schatten eines mannshohen Strauches nieder. Sie setzte sich neben ihn. Das Flackern in ihren Augen war erloschen. Sie starrte hinüber zur Ranch.

Atmung und Pulsschlag beruhigten sich bei der Frau. Sie kämpfte sich wieder auf die Beine und schleppte den Besinnungslosen zum Fluss.

Der Buck Creek verschwand im Osten zwischen Hügel und Felswänden. Seine Ufer waren flach. Er führte um diese heiße Jahreszeit nicht

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