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Der Kopfgeldjäger Folge 51/52 (Zwei McQuade Western): Das Gold der Sierrita-Mountains / Town-Wölfe

Der Kopfgeldjäger Folge 51/52 (Zwei McQuade Western): Das Gold der Sierrita-Mountains / Town-Wölfe

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Der Kopfgeldjäger Folge 51/52 (Zwei McQuade Western): Das Gold der Sierrita-Mountains / Town-Wölfe

Länge:
96 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
20. Sept. 2019
ISBN:
9783956172526
Format:
Buch

Beschreibung

Zwei Western Abenteuer mit McQuade, dem Kopfgeldjäger. Niemand ist härter als McQuade, der einsame Streiter für das Recht.
Herausgeber:
Freigegeben:
20. Sept. 2019
ISBN:
9783956172526
Format:
Buch

Über den Autor


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Der Kopfgeldjäger Folge 51/52 (Zwei McQuade Western) - Pete Hackett

Der Kopfgeldjäger

Folge 51/52

(Zwei McQuade Western)

Das Gold der Sierrita-Mountains / Town-Wölfe

von Pete Hackett

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author

© der Digitalausgabe 2014 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1. digitale Auflage 2014 Zeilenwert GmbH

ISBN 9783956172526

Inhalt

Cover

Titel

Impressum

Das Gold der Sierrita-Mountains

Town-Wölfe

Über den Autor

Das Gold der Sierrita-Mountains

McQuade sah die Aasgeier am bewölkten Himmel und parierte den Falben. Er hatte eine Schlucht durchquert und nun lag eine Senke vor ihm, die ringsum von Felsen und Hügelketten begrenzt wurde. Über dem südlichen Rand der Senke schwebten die Aasgeier. Also war dort etwas, das ihre Aufmerksamkeit erregte.

Gray Wolf hatte sich auf die Hinterläufe niedergelassen und witterte mit erhobener Nase in südliche Richtung, aus der ein lauer Wind wehte.

McQuade beschloss, nachzusehen, was die Geier angezogen hatte, und trieb mit einem Schenkeldruck den Falben an. Das Pferd stampfte in die Senke, in der Kreosot und mannshohe Kakteen wuchsen. Der Regen, der am vergangenen Tag niedergegangen war, hatte den Staub von den Blättern der Sträucher gewaschen. Alles mutete satt grün und saftig an. Gray Wolf trottete hinter dem Falben her.

In einer Lücke zwischen zwei steilen Abhängen hatten sich fast ein Dutzend Aasgeier niedergelassen. Einige der großen, hässlichen Vögel stritten sich krächzend und flügelschlagend um Stücke der Beute. Als sich ihnen der Kopfgeldjäger näherte, beobachteten sie ihn misstrauisch.

Es waren drei tote Männer. Die Aasgeier hatten sie schon übel zugerichtet. Der Leichengeruch war fast unerträglich. Fliegen krochen auf den leblosen Körpern herum. Mit erschreckender Deutlichkeit sprang das grässliche Bild dem Texaner in die Augen. Er hatte angehalten. Die Geier ließen sich nicht stören und setzen ihr schauerliches Mahl fort. Der Falbe unter McQuade prustete und tänzelte auf der Stelle. Der penetrante Geruch des Todes ließ das Pferd nervös werden.

McQuade zog den Revolver und schoss zweimal in die Luft. Die trocken dröhnenden Detonationen rollten die Abhänge hinauf und zerflatterten. Einige der Geier hoben wild mit den Fittichen schlagend ab. Zorniges und erschrecktes Krächzen begleitete ihre Flucht. McQuade jagte noch zwei Kugeln aus dem Lauf. Jetzt erhob sich auch der Rest der Aasfresser in die Luft. Einige von ihnen ließen sich nach zehn – zwanzig Schritten wieder auf die Felsen nieder, die aus dem Boden buckelten. Die anderen stiegen höher und höher.

Gray Wolf glitt zu den Leichen hin und beschnupperte sie. McQuade drehte sich der Magen um. Er rammte den Colt ins Holster und saß ab. Die Zügel ließ er einfach zu Boden fallen. Langsam ging er um die leblosen Gestalten herum. Die Aasgeier hatten mit ihren scharfen Schnäbeln bereits das meiste Fleisch von den Gesichtern gerissen. Die Augen waren nur noch leere Höhlen. Große, eingetrocknete Blutflecke auf den Hemden sagten dem Kopfgeldjäger, dass die drei erschossen worden waren. Dass sie von streunenden Apachen ermordet wurden, schloss McQuade aus, denn die Toten besaßen noch ihre Skalps. Und diese heiß begehrten Trophäen hätten die Indianer sicher nicht zurückgelassen.

McQuade trug Steine zusammen und häufte sie über die Toten. Mehr konnte er nicht tun. Dann suchte er nach Spuren. Aber der Regen des vergangenen Tages hatte sämtliche Hinweise auf den oder die Mörder, die es möglicherweise gegeben hatte, ausgelöscht.

McQuade ritt weiter. Zurück blieben drei namenlose Gräber.

Am späten Nachmittag erreichte der Kopfgeldjäger den kleinen Ort Twin Buttes. Die Felswüste der Sierrita-Berge lag hinter ihm. Er war stoppelbärtig und schmutzig, seit Tagen hatte er kein richtiges Essen mehr zwischen die Zähne bekommen und in keinem richtigen Bett mehr geschlafen.

Der Ort war eine Ansammlung von Wohnhäusern und Hütten, die ohne jede bauliche Ordnung errichtet worden waren. Zwischen den Häusern dehnten sich große freie Flächen, auf denen Unkraut wucherte oder auf denen unter einer dicken Sand- und Staubschicht jegliche Vegetation erstickt war. Aus einigen Schornsteinen stieg Rauch. Vor den Häusern gab es teilweise Gehsteige aus verwitterten Bohlen. Hinter den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden hatten die Bewohner Corrals, Koppeln und Pferche errichtet, in denen einige Pferde, Milchkühe, Ziegen und Schafe weideten.

Ansonsten mutete der Ort wie ausgestorben an. Doch hier und dort zeigten sich hinter den verschmutzten Fensterscheiben die hellen Flecke von Gesichtern, wenn McQuade vorüber ritt. Ein großes, verwittertes Holzschild, das an den Querbalken eines hohen Tores genagelt war, wies dem Kopfgeldjäger den Weg zum Mietstall. Er schwenkte seinen Blick hin und her. Schräg gegenüber war das Hotel, gleich daneben ein Saloon. Etwas außerhalb des Ortes hatten die Bewohner sogar eine kleine Kirche mit einem hölzernen, spitzen Glockenturm errichtet. Drum herum sah McQuade einige Gräber, deren Holzkreuze oder Gedenksteine teilweise schief standen. Die flachen, schmucklosen Grabhügel zeugten davon, dass sich niemand um diese Gräber kümmerte. Auf einigen anderen lagen Blumen. Farbtupfer in einer Umgebung, in der alles trostlos, in der alles grau in grau anmutete.

Der Sand im Hof des Mietstalles war noch feucht. Er knirschte unter den Hufen des Pferdes. Beim Stalltor saß McQuade ab. Im Stall war es düster. Der Tag war trübe, die Sonne war nicht einen Augenblick lang durch die dicke Wolkendecke gedrungen, die den Himmel bedeckte. Die Düsternis entsprach der Stimmung des Texaners, die nach der Entdeckung der drei toten Männer auf den Nullpunkt gesunken war.

Der Stallmann kam aus einem Verschlag, der ihm wahrscheinlich als Aufenthalts- oder Schlafraum diente. Es war ein bärtiger Oldtimer, mittelgroß und dürr, glatzköpfig und mit einem lückenhaften Gebiss ausgestattet. Unter zusammengeschobenen Brauen hervor starrte er Gray Wolf an. „Ist der gefährlich? Hoffentlich macht er mir nicht die Pferde verrückt." Seine Stimme klang wie das Krächzen eines kranken Raben.

„Gray Wolf ist harmlos, versetzte McQuade. „Man darf ihn nur nicht reizen. Ich möchte die Nacht über hier im Ort bleiben und mein Pferd bei Ihnen unterstellen. Haben Sie noch einen Platz?

„Sicher, Fremder. Sie sehen aus, als hätte sie die Hölle ausgespuckt. Ich habe schon viele Männer gesehen, die so heruntergekommen aussahen. Es handelte sich meistens um Kerle, die vor irgendetwas auf der Flucht waren. Vor was auch immer – es waren Gehetzte."

„Mein Name ist McQuade. Ich bin vor niemand auf der Flucht. Der Kopfgeldjäger holte ein zusammengefaltetes Papier aus der Manteltasche, faltete es auseinander und reichte es dem Stallburschen. „Ist dieser Mann in den vergangenen Tagen in Twin Buttes aufgetaucht?

Der Stallmann nahm den Steckbrief, drehte ihn herum und studierte ausgiebig das Bild des Banditen, auf dessen Fährte McQuade ritt. Dann schüttelte er den Kopf und krächzte: „Nein. Vor einer Woche kamen zum letzten Mal Fremde in die Stadt. Es handelte sich um einen Mann und eine Frau. Er dürfte so um die dreißig gewesen sein, ein düsterer Typ, der den Revolver ziemlich tief geschnallt trug. Sie war ungefähr Mitte zwanzig und

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