Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

U.S. Marshal Bill Logan, Band 23: ...dann stirbt Loretta

U.S. Marshal Bill Logan, Band 23: ...dann stirbt Loretta

Vorschau lesen

U.S. Marshal Bill Logan, Band 23: ...dann stirbt Loretta

Länge:
117 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Juni 2014
ISBN:
9783956171260
Format:
Buch

Beschreibung

U.S. Marshal Bill Logan Band 23 ... dann stirbt Loretta Western von Pete Hackett U.S. Marshal Bill Logan – die neue Western-Romanserie von Bestseller-Autor Pete Hackett! Abgeschlossene Romane aus einer erbarmungslosen Zeit über einen einsamen Kämpfer für das Recht. Über den Autor Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war – eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen. Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie "Texas-Marshal" und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: "Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung." Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie "Der Kopfgeldjäger". Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress. Als Ken Randall die vier Reiter über den Rand einer Bodenmulde auftauchen sah, spürte er das Unheil tief in der Seele. Der Junge straffte die Zügel. Das Pferd hielt an, das Rumpeln, Knarren und Quietschen des leichten Schlutter-Wagens verklang. Die vier Reiter nahmen ihre Pferde in die Kandare, starrten eine Weile zu Ken herüber, dann trieben sie die Tiere wieder an. Die Hufschläge prallten heran wie eine Botschaft von Unheil und Verhängnis. Hämisches Grinsen zog die Lippen der Kerle in die Breite. Als sie Ken Randall erreichten und anhielten, stieß ein rothaariger Bursche wie im Anflug einer wilden, ungezügelten Vorfreude hervor: "Sieh mal einer an. Wir haben einen gestreiften Skunk gestellt, Leute. Können wir zulassen, dass er die gute Luft auf Bar-H-Weideland verpestet?" Ken Randall kam von Hartley herüber, wo er einige Säcke Mehl, Kartoffeln und Hühnerfutter sowie eine Reihe anderer Dinge, die für das Leben auf einer Farm weit weg von der Stadt unentbehrlich waren, im Store abgeholt hatte. Die Angst kam bei Ken wie ein Schwall kaltes Wasser. Sie lauerte in seinen Augen, wühlte in seinen Zügen und wütete in seinen Eingeweiden. Der Rothaarige setzte sich lässig im Sattel zurecht, legte den Unterarm auf das Sattelhorn, zeigte Ken Randall die Zähne und vermittelte dem 21-Jährigen einen Eindruck von unerbittlicher, unnachgiebiger Entschlossenheit. Er starrte Ken an wie das Leittier eines Wolfsrudels, das zusammen mit seinen Artgenossen ein Wild gestellt hatte und jeden Moment darüber herfallen würde. Heiße Furcht schnürte Ken Randall die Kehle zusammen. "Nein", ging einer der anderen Kerle auf die letzte Frage des rothaarigen Burschen ein. "Das können wir auf keinen Fall zulassen, Vince. Darum bin ich dafür, dass wir dem kleinen Stinktier zu einem kühlen Bad verhelfen." "Gute Idee", lobte der Mann namens Vince. Er besaß ein kantiges Gesicht mit tiefen Linien und Furchen und einem eckigen Kinn, das einen Eindruck von der Härte und der Energie verriet, die in diesem Burschen steckte. Ken Randall kannte diese Männer nicht. Er, sein älterer Bruder und ihre Mutter waren erst vor zwei Wochen am Mustang Creek angekommen. Einmal waren sie oben in Dalhart gewesen, einmal in Hartley, als sie die Waren bestellten, und heute war er, Ken Randall, erneut nach Hartley gefahren, um die Waren abzuholen. "Ich habe euch nichts getan", rief er und hörte selbst, wie kläglich seine Stimme klang. "Lasst mich in Ruhe. Ich will zum Mustang Creek. Mein Name ist
Herausgeber:
Freigegeben:
25. Juni 2014
ISBN:
9783956171260
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie U.S. Marshal Bill Logan, Band 23

Mehr lesen von Pete Hackett

Buchvorschau

U.S. Marshal Bill Logan, Band 23 - Pete Hackett

U.S. Marshal Bill Logan

Band 23

… dann stirbt Loretta

Western von Pete Hackett

U.S. Marshal Bill Logan – die neue Western-Romanserie von Bestseller-Autor Pete Hackett! Abgeschlossene Romane aus einer erbarmungslosen Zeit über einen einsamen Kämpfer für das Recht.

Ein CassiopeiaPress E-Book

© by Author www.Haberl-Peter.de

© der Digitalausgabe 2013 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

1. digitale Auflage 2014 Zeilenwert GmbH

ISBN 9783956171260

Über den Autor

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F. Unger eigen war – eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen.

Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie Texas-Marshal und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung.

Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie Der Kopfgeldjäger. Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.

Inhalt

Cover

Titel

Impressum

Über den Autor

… dann stirbt Loretta

Band 23

… dann stirbt Loretta

Als Ken Randall die vier Reiter über den Rand einer Bodenmulde auftauchen sah, spürte er das Unheil tief in der Seele. Der Junge straffte die Zügel. Das Pferd hielt an, das Rumpeln, Knarren und Quietschen des leichten Schlutter-Wagens verklang.

Die vier Reiter nahmen ihre Pferde in die Kandare, starrten eine Weile zu Ken herüber, dann trieben sie die Tiere wieder an. Die Hufschläge prallten heran wie eine Botschaft von Unheil und Verhängnis.

Hämisches Grinsen zog die Lippen der Kerle in die Breite. Als sie Ken Randall erreichten und anhielten, stieß ein rothaariger Bursche wie im Anflug einer wilden, ungezügelten Vorfreude hervor: Sieh mal einer an. Wir haben einen gestreiften Skunk gestellt, Leute. Können wir zulassen, dass er die gute Luft auf Bar-H-Weideland verpestet?

Ken Randall kam von Hartley herüber, wo er einige Säcke Mehl, Kartoffeln und Hühnerfutter sowie eine Reihe anderer Dinge, die für das Leben auf einer Farm weit weg von der Stadt unentbehrlich waren, im Store abgeholt hatte.

Die Angst kam bei Ken wie ein Schwall kaltes Wasser. Sie lauerte in seinen Augen, wühlte in seinen Zügen und wütete in seinen Eingeweiden.

Der Rothaarige setzte sich lässig im Sattel zurecht, legte den Unterarm auf das Sattelhorn, zeigte Ken Randall die Zähne und vermittelte dem 21-Jährigen einen Eindruck von unerbittlicher, unnachgiebiger Entschlossenheit. Er starrte Ken an wie das Leittier eines Wolfsrudels, das zusammen mit seinen Artgenossen ein Wild gestellt hatte und jeden Moment darüber herfallen würde.

Heiße Furcht schnürte Ken Randall die Kehle zusammen.

Nein, ging einer der anderen Kerle auf die letzte Frage des rothaarigen Burschen ein. Das können wir auf keinen Fall zulassen, Vince. Darum bin ich dafür, dass wir dem kleinen Stinktier zu einem kühlen Bad verhelfen.

Gute Idee, lobte der Mann namens Vince. Er besaß ein kantiges Gesicht mit tiefen Linien und Furchen und einem eckigen Kinn, das einen Eindruck von der Härte und der Energie verriet, die in diesem Burschen steckte.

Ken Randall kannte diese Männer nicht. Er, sein älterer Bruder und ihre Mutter waren erst vor zwei Wochen am Mustang Creek angekommen. Einmal waren sie oben in Dalhart gewesen, einmal in Hartley, als sie die Waren bestellten, und heute war er, Ken Randall, erneut nach Hartley gefahren, um die Waren abzuholen.

Ich habe euch nichts getan, rief er und hörte selbst, wie kläglich seine Stimme klang. Lasst mich in Ruhe. Ich will zum Mustang Creek. Mein Name ist Randall. Meine Mutter, mein Bruder und ich wollen dort siedeln. Wir haben eine Heimstatt …

Vince Bullet winkte schroff und gebieterisch ab. Du befindest dich auf Bar-H-Weideland, grollte sein Bass. Außerdem wissen wir, wer du bist. Wir wollen euch Schollenbrechergesindel nicht im Lande haben. Und was wir mit deinesgleichen anstellen, das werden wir dir jetzt zeigen.

Die letzten Worte des Burschen waren wie eine Aufforderung an die anderen drei Kerle.

Einer ritt an die Ladefläche des Fuhrwerks heran und kletterte vom Sattel aus hinüber. Er zog ein Messer aus dem Stiefelschaft.

Ein zweiter trieb sein Pferd neben den Wagenbock, schlug Ken den verbeulten Hut vom Kopf und packte ihn an den Haaren. Der Junge hatte das Gefühl, skalpiert zu werden, als der brutale Hombre das Pferd zurückdrängte. Brüllend gab Ken dem Schmerz nach, erhob sich, beugte sich weit über die Seitenlehne des Bockes, verlor schließlich das Gleichgewicht und stürzte zu Boden.

Bitte …, brachte er mühsam hervor. Vergeblich versuchte er, das Zittern in seiner Stimme zu verbergen.

Auf dem Fuhrwerk schlitzte der Kerl mit dem Dolch sämtliche Säcke auf und warf sie über die Ladefläche. Mehl staubte. Der sachte Wind trug die weißen Wolken fort.

Die anderen waren abgesessen.

Vince massierte seine rechte Faust mit der Linken. Ein brutaler, gnadenloser Zug prägte sein Gesicht. Stellt ihn auf die Beine. Vorwärts. Auf die Beine mit ihm.

Ungeduld schwang in seiner Stimme. Als konnte er es nicht erwarten, seine Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren.

Harte Fäuste packten Ken Randall und zerrten ihn hoch. Die Arme wurden ihm auf den Rücken gedreht. Er fühlte die Panik, die wie ein alles verzehrendes Feuer in ihm aufstieg, sich verbreitete und seinen ganzen Körper erfasste. Der Schmerz in den Schultergelenken ließ ihn stöhnen. Das Grauen nahm ihm jede andere Empfindung.

Himmel, warum macht ihr das?, presste er hervor. Was haben wir euch getan? Ich – ich hatte keine Ahnung, dass es verboten ist, über dieses Land zu fahren.

Kalter Angstschweiß perlte auf seiner Stirn, er drehte und wand sich wie unter dem Zugriff einer riesigen Faust, die ihn erbarmungslos zusammenzuquetschen drohte.

Und dann bekam er Vince' Faust wie einen Eselstritt in den Magen. Der Schlag drückte ihm schlagartig die Luft aus den Lungen. Ken Randall japste erstickt. Seine Augen weiteten sich.

Ein Haken gegen den Kinnwinkel drückte Kens Kopf auf die Schulter. Wirr fielen die blonden Haare dem Jungen in die Stirn. Sein Mund klaffte auf. Und wieder donnerte ihm Vince die Faust in den Leib. Dieser Mann kannte keine Gnade und kein Erbarmen. Kens Oberkörper krümmte sich nach vorn. Er hatte das Gefühl, als würden ihm die Arme aus den Schultergelenken springen. Aber er war schon viel zu benommen, um zu schreien. Alles, was er zustandebrachte, war ein losgelöstes Röcheln, ein Stöhnen, das tief in ihm entstand und sich mühsam in die Höhe kämpfte. Die Welt schien sich um ihn zu drehen, er hatte das Gefühl, abzuheben.

Vince hörte erst auf, als Ken Randalls Beine nachgaben und sein Kopf haltlos vor der Brust baumelte. Blut rann über das Gesicht des Jungen. Er spürte keine Schmerzen mehr. Vor seinen Augen verschwamm die Umgebung. Als sie ihn losließen, lag er mit dem Gesicht nach unten auf dem steinharten Boden und stemmte sich verbissen gegen die Nebel der Benommenheit, die auf ihn zuzukriechen schienen.

Und jetzt verschafft dem Skunk ein Bad!, stieß Vince zwischen keuchenden Atemzügen abgehackt hervor. Er drehte Ken mit dem Fuß auf den Rücken. Die Lider des Jungen flatterten. Seine blutenden Lippen zuckten. Und solltest du nicht ersaufen, Stinktier, grollte sein Organ, dann bestell deiner Mutter und deinem Bruder, dass wir in einer Woche nachsehen kommen, ob ihr noch da seid. Falls ja, geht es euch dreckig.

Ken Randall wurde weggeschleppt. Rücksichtslos schleiften sie ihn durch das Ufergebüsch, dann packten sie ihn an Schultern und Beinen, schwangen ihn einige Male, und ließen ihn schließlich los. Es klatschte, als er auf dem Wasser aufschlug und versank. Wasser drang ihm in Mund und Nase. Prustend kam er hoch …

Die Cowboys lachten, machten kehrt und verschwanden zwischen den Büschen …

*

Drei Tage später traf Scott Randall in Amarillo ein. Er begab sich zu Richter Humphrey, dem obersten Richter des 'District Court for the Northern District of Texas'.

Der Richter hörte sich an, was Scott Randall vorzutragen hatte. "Ich denke, es war keine leere Drohung, als dieser Vince Bullet versprach,

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. , um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über U.S. Marshal Bill Logan, Band 23 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen